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	<title>Islamische Turkestan-Partei - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Islamische_Turkestan-Partei&amp;diff=1443818&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MicBy67: /* Ziele */ +Karte</title>
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		<updated>2025-05-28T14:43:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ziele: &lt;/span&gt; +Karte&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Politische Partei&lt;br /&gt;
| Name               = {{lang|uz-Latn|Turkiston islom partiyasi}}&lt;br /&gt;
| Parteilogo         = Flag of Turkistan Islamic Party.svg&lt;br /&gt;
| Bild1              = &lt;br /&gt;
| Parteivorsitzende  = [[Zeydin Yusup]] (1988–1990)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Hasan Mahsum]] (1997–2003)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Abdul Haq al-Turkistani]] (2003–2010)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Abdul Shakur al-Turkistani]] (2010–2012)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Abdullah Mansur]] (2013–2014)&amp;lt;ref&amp;gt;Daten des Parteivorsitzes&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Generalsekretär    = &lt;br /&gt;
| Gründung           = 1988&lt;br /&gt;
| Gründungsort       = &lt;br /&gt;
| Hauptsitz          = &lt;br /&gt;
| Jugendorganisation = &lt;br /&gt;
| Zeitung            = &lt;br /&gt;
| Zuschüsse          = &lt;br /&gt;
| Stiftung           = &lt;br /&gt;
| Ausrichtung        = [[Dschihadismus]], [[Islamismus]], turkistanischer [[Nationalismus]]&lt;br /&gt;
| Farben             = &lt;br /&gt;
| Mitglieder         = &lt;br /&gt;
| Frauenanteil       = &lt;br /&gt;
| Mindestalter       = &lt;br /&gt;
| Durchschnittsalter = &lt;br /&gt;
| Website            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Islamische Turkestan-Partei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{uzS-Latn|Turkiston islom partiyasi (TİP)|en=Turkistan Islamic Movement (TIM)}}) ist eine [[Zentralasien|zentralasiatische]] [[Islamismus|islamistische]] [[Politische Partei|Partei]], die von Zeydin Yusup (auch Ziauddin Yusuf genannt) 1988 gegründet wurde und auch unter den Bezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;Islamische Partei von Turkestan&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Turkestanische Islamische Partei&amp;#039;&amp;#039; bekannt ist. Kurzformen sind &amp;#039;&amp;#039;turkestanische Partei&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Turkestan-Partei&amp;#039;&amp;#039;. Letzterer Begriff stammt von einer der Vorgängerorganisationen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{EU-Verordnung|2002|881|konsolidiert=2015-10-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Partei wird unter anderem von den [[Vereinte Nationen|Vereinten Nationen]], der [[Europäische Union|Europäischen Union]], [[Volksrepublik China|China]], [[Russland]], der [[Türkei]], dem [[Vereinigtes Königreich|Vereinigten Königreich]] und weiteren Staaten als Terrororganisation eingestuft. In China besteht eine Unterorganisation der Partei, die sich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Islamische Partei Ostturkestans&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nennt und in den oben genannten Staaten ebenfalls verboten ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.cctv.com/english/20070420/103207.shtml |titel=CCTV International |abruf=2018-08-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.chinadaily.com.cn/en/doc/2003-12/16/content_290658.htm |titel=Terror list with links to al-Qaeda unveiled |abruf=2018-08-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=John Pike |url=http://www.globalsecurity.org/military/world/para/etlo.htm |titel=East Turkistan Liberation Organization (ETLO) |abruf=2018-08-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Islamic groups banned in Kyrgyzstan Archived2007-09-26 at the Wayback Machine. Central Asia Caucasus Institute&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziele ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Map of Turkestan as defined by Britannica (2011).png|mini|„Groß-Turkestan“ nach Gebietsdefinition der Turkestan-Partei und der [[Partei der nationalen Freiheit Alasch]]]]&lt;br /&gt;
Die Islamische Turkestan-Partei hat vor allem folgende Ziele:&lt;br /&gt;
* Wiedereinführung des [[Arabisches Alphabet|arabischen Alphabetes]] und die erneute Anbindung Zentralasiens an den „arabisch-persischen Kulturkreis“&lt;br /&gt;
* Wiedereinführung der alten Literatursprache [[Tschagataische Sprache|Tschagatai]] anstelle der heutigen Einzelsprachen bzw. die enge Anpassung der Einzelsprachen an dieses [[Idiom (Spracheigentümlichkeit)|Idiom]].&lt;br /&gt;
* Reorganisation des Islam in Zentralasien&lt;br /&gt;
* Einführung der [[Scharia]]&lt;br /&gt;
* Rückführung aller Nichtmuslime aus der Region&lt;br /&gt;
* Loslösung von [[Xinjiang]] von China und erneut die Bildung einer „Islamischen Republik Ostturkestan“&lt;br /&gt;
* Errichtung eines „zentralasiatischen [[Kalif]]ates“, wie es auch von der [[Hizb ut-Tahrir]] gefordert wurde und das anfangs die Staaten [[Usbekistan]], [[Tadschikistan]], [[Kirgisistan]] und Xinjiang umfassen soll&lt;br /&gt;
* Spätere Eingliederung der Staaten [[Kasachstan]] und [[Turkmenistan]] in das zentralasiatische Kalifat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprachen ==&lt;br /&gt;
In der Islamischen Turkestan-Partei werden heute drei Sprachen benutzt: Tschagatei (ein stark [[Arabische Sprache|arabisiertes]] [[Usbekische Sprache|Usbekisch]] für die [[Kommunikation]] mit Angehörigen anderer [[Turkvölker]]), [[Russische Sprache|Russisch]] und Arabisch. Russisch und Arabisch dienen zur Kommunikation mit anderen Muslimen Russlands, die keine Turksprache sprechen, das Arabische auch für die Zusammenarbeit mit der al-Qaida. In [[Xinjiang]] verwendet die Unterorganisation der &amp;#039;&amp;#039;Islamischen Partei Ostturkestans&amp;#039;&amp;#039; ebenfalls ein stark arabisiertes und dem Usbekischen angepasstes [[Uigurische Sprache|Uigurisch]], das sie ebenfalls als „Tschagatai“ bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Eine Islamische Turkestan-Partei wurde erstmals 1940 gegründet. Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis im Jahre 1979 instruierte das Gründungsmitglied Abdul Hakeem [[Hasan Mahsum]] und weitere Uiguren in Grundsätzen des [[Neofundamentalismus|fundamentalistischen Islam]].&amp;lt;ref&amp;gt;A. Acharya, R. Gunaratna, W. Pengxin: [https://books.google.ch/books?id=FVDIAAAAQBAJ&amp;amp;pg=PA53&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Ethnic Identity and National Conflict in China&amp;#039;&amp;#039;] Springer 2010. S. 53 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1988 erfolgte die Neugründung dieser Partei, die sich auf panislamische Traditionen berief und sich – wie die Partei in [[Russland]] (vor allem in [[Tatarstan]]) – &amp;#039;&amp;#039;Islamische Partei der Wiedergeburt&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;PIW&amp;#039;&amp;#039;) nannte. Bereits 1991/92 umfasste diese Partei in ganz Zentralasien rund 20.000 Mitglieder.&amp;lt;ref&amp;gt;Berndt Georg Thamm: &amp;#039;&amp;#039;Der Dschihad in Asien&amp;#039;&amp;#039;, S. 51&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Chef der usbekischen PIW-Sektion, Tahir Abduhalilowitsch Juldaschew, lernte schließlich auch [[Osama bin Laden]] kennen und wurde dessen Vertreter für [[Usbekistan]]. Beide trafen sich im benachbarten [[Afghanistan]], nach dem die usbekische Regierung zahlreiche Mitglieder der PIW aus dem [[Ferghanatal|Ferghana-Tal]] vertrieben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die namensgebende Turkestan-Partei wurde 1991 im Ferghana-Tal gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;Roland Götz und Uwe Halbach: &amp;#039;&amp;#039;Politisches Lexikon GUS&amp;#039;&amp;#039;, S. 119&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie stand unter starkem Einfluss der PIW und auch teilweise in Konkurrenz zu dieser. Die Zusammenarbeit mit der erneuerten [[Alasch – Partei der nationalen Unabhängigkeit|Alasch-Partei]] erlaubte es der Turkestan-Partei, ihre Tätigkeiten auch auf [[Kasachstan]] und [[Kirgisistan]] auszudehnen. Ebenfalls wurden Regionalstellen der Partei in [[Tadschikistan]] eingerichtet. Vor allem die Turkestan-Partei galt als „Anlaufstelle“ zwischen den radikalen [[turkestan]]ischen [[Muslim]]en und der al-Qaida: Die Turkestan-Partei vermittelte muslimische Freiwillige Zentralasiens für den „bewaffneten Kampf um die Freiheit“ des von den [[Taliban]] ausgerufenen „[[Islamisches Emirat Afghanistan|Islamischen Emirats Afghanistan]]“. Dafür erhielt die Partei finanzielle Unterstützung von Seiten der al-Qaida. 1998 kehrte Juldaschew aus Afghanistan zurück und begründete die &amp;#039;&amp;#039;[[Islamische Bewegung Usbekistan]]s&amp;#039;&amp;#039; (IBU). Diese stand unter dem Einfluss der [[Muslimbrüder]] und wurde ebenfalls von der al-Qaida finanziert. Sie galt schließlich als offizieller Arm der al-Qaida in Usbekistan und arbeitete eng mit der Turkestan-Partei zusammen. So waren viele der Mitglieder der IBU auch Mitglieder in der Turkestan-Partei und umgekehrt. Schnell hatte auch die IBU 10.000 Mitglieder verzeichnet. 1998/99 wurden die Muslimbrüder in Zentralasien generell verboten und ihre Mitglieder traten den regionalen nationalistischen Parteien bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1999 rief die IBU offen zum [[Dschihad]] in Zentralasien auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Berndt Georg Thamm: ebenda, S. 55–56&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Aufruf hatte das Verbot der IBU zur Folge und die Bewegung ging in den Untergrund. Zahlreiche Mitglieder gingen nach Afghanistan und ließen sich dort von den Taliban und der al-Qaida ausbilden. Mit dem Zusammenschluss von ehemaliger IBU, Turkestan-Partei und weitere verschiedener Organisationen wurde im Juni 2001 die „Islamische Turkestan-Partei“ gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;http://cns.miis.edu/archive/wtc01/imu.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.globalsecurity.org/military/world/para/imu.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Islamische Turkestan-Partei ist seit 2006 in Russland und inzwischen auch in fast allen zentralasiatischen Staaten verboten. Die Islamische Turkestan-Partei hat heute ihren Wirkungsbereich im Wesentlichen auf das usbekische Kernland, das chinesische [[Xinjiang]] und Tadschikistan eingeschränkt. Dennoch scheint die Partei fest in die Organisationsstrukturen der al-Qaida eingebunden zu sein und wird mutmaßlich auch von al-Qaida finanziert. So unterhält die Partei weltweit die Verbindungen separatistischer [[Uiguren|Exil-Uiguren]] aufrecht und arbeitet mit Exil-Organisationen zusammen, deren Sitze sich in der [[Türkei]], [[Deutschland]], [[Australien]] und den [[Vereinigte Staaten|USA]] befinden. 2005/06 schloss sich die Islamische Turkestan-Partei mit anderen Nachfolgeorganisationen der PIW im [[pakistan]]ischen [[Wasiristan]] zur „Islamische Dschihad-Union“ (IJU) zusammen, die die [[Taliban]] und al-Qaida unterstützt. Seit 2007/08 besitzt die IJU auch eine Zelle in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;Berndt Georg Thamm: ebenda, S. 201 (Grafik)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund zwei Wochen vor Beginn der [[Olympische Sommerspiele|Olympischen Sommerspiele]] in [[Volksrepublik China|China]] (2008) forderten Mitglieder dieser Partei die chinesische Zentralregierung auf, dem Autonomen Gebiet Xinjiang die staatliche Unabhängigkeit zu gewähren und warnte westliche Touristen vor blutigen Anschlägen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link | url=https://www.abendblatt.de/daten/2008/07/29/913559.html | date=2024-01-29}} In: &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburger Abendblatt|abendblatt.de]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 4. August 2008, vier Tage vor der Eröffnung der Olympischen Sommerspiele, begingen die Mitglieder der Islamischen Turkestan-Partei einen der größten Terrorakte in [[Kaschgar (Stadt)|Kaschgar]] im Uigurischen Autonomen Gebiet Chinas, bei dem 16 chinesische Polizisten getötet und weitere 16 schwer verletzt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://regnum.ru/news/polit/1038219.html |titel=Представитель властей: Теракт в Кашгаре не вызвал паники среди населения (Китай) |werk=Regnum |datum=2008-08-08 |sprache=ru |abruf=2022-12-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In derselben Provinz ereignete sich in [[Aksu (Stadt)|Aksu]] im August 2010 ein weiterer Anschlag, der sieben Polizisten das Leben kostete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.theguardian.com/world/2010/aug/19/bomb-kills-seven-china-xinjiang |titel=Bomb kills seven in China&amp;#039;s Xinjiang region |werk=The Guardian |datum=2010-08-19 |sprache=en |abruf=2022-12-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Partei hat sich insgesamt zu mehr als 200 Terroranschlägen bekannt, bei denen mindestens 162 Menschen getötet und mehr als 440 verletzt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Владимир Похватилов |url=https://news-front.info/2020/11/12/islamskoe-dvizhenie-vostochnogo-turkestana-kak-vseobshhaya-ugroza/ |titel=Исламское движение Восточного Туркестана как всеобщая угроза |werk=news-front.info |datum=2020-11-12 |sprache=ru |abruf=2022-12-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2015 ist ihr Ableger im [[Bürgerkrieg in Syrien seit 2011|Syrischen Bürgerkrieg]] militärisch aktiv und spielt eine Schlüsselrolle in den letzten von dschihadistischen Gruppen gehaltenen Territorien um die Stadt [[Gouvernement Idlib|Idlib]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Asia Times |url=https://www.asiatimes.com/2018/09/article/central-asian-jihadis-dig-in-for-idlib-battle/ |titel=Asia Times {{!}} Central Asian jihadis dig in for Idlib battle {{!}} Article |sprache=en |abruf=2019-06-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einstufung als Terrororganisation ==&lt;br /&gt;
Die Partei wird seit 2002 von den Vereinten Nationen, der Europäischen Union, China, Russland, der Türkei, Kasachstan, Kirgisistan, Malaysia, Pakistan, den Vereinigten Arabischen Emiraten und dem Vereinigten Königreich als Terrororganisation eingestuft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{EU-Verordnung|2002|881|titel=des Rates vom 27. Mai 2002 über die Anwendung bestimmter spezifischer restriktiver Maßnahmen gegen bestimmte Personen und Organisationen, die mit Osama bin Laden, dem Al-Qaida-Netzwerk und den Taliban in Verbindung stehen, und zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 467/2001 des Rates über das Verbot der Ausfuhr bestimmter Waren und Dienstleistungen nach Afghanistan, über die Ausweitung des Flugverbots und des Einfrierens von Geldern und anderen Finanzmitteln betreffend die Taliban von Afghanistan|abruf=2021-07-28}}. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Amtsblatt der Europäischen Union]].&amp;#039;&amp;#039; L, Nr. 139, 29. Mai 2002, S. 9–22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bundesregierung |url=https://dserver.bundestag.de/btd/19/078/1907863.pdf |titel=Die terroristische Organisation Turkestan Islamic Party |hrsg=Bundestag |datum=2019-02-18 |sprache=de |abruf=2021-07-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Tom Lansford |Titel=Political Handbook of the World 2015 |TitelErg=[Politisches Welthandbuch 2015] |Verlag=SAGE |Ort=Thousand Oaks, CA |Datum=2015-03-24 |Sprache=en-US |ISBN=978-1-4833-7158-0 |Seiten=818ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mariya Y. Omelicheva |Titel=Counterterrorism Policies in Central Asia |TitelErg=[Terrorismusbekämpfung in Zentralasien] |Verlag=Routledge |Ort=London, Vereinigtes Königreich |Datum=2010 |Sprache=en |ISBN=978-1-136-92372-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://unpan1.un.org/intradoc/groups/public/documents/apcity/unpan025885.htm |titel=To Monitor Ethnic Relations |titelerg=[Überwachung der ethnischen Beziehungen] |hrsg=Vereinte Nationen |sprache=en-US |offline=ja |archiv-url=https://archive.today/20130416025027/unpan1.un.org/intradoc/groups/public/documents/apcity/unpan025885.htm |abruf=2021-07-29 |archiv-datum=2013-04-16 |archiv-bot=2022-11-19 06:11:20 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die USA bezeichnete die Islamische Turkestan-Partei als Terrororganisation, zog diese Einstufung im Oktober 2020 jedoch mit der Begründung zurück, dass es „seit über zehn Jahren keine glaubwürdigen Beweise dafür gibt, dass die Partei weiterhin existiert“, obwohl die USA selbst bis 2018 Bombenangriffe gegen die Partei in Afghanistan durchführte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=The Guardian |url=http://www.theguardian.com/world/2020/nov/06/us-removes-shadowy-group-from-terror-list-blamed-by-china-for-attacks |titel=US removes shadowy group from terror list blamed by China for attacks |titelerg=[USA streichen zwielichtige Organisation von der Terrorliste, die von China für Anschläge verantwortlich gemacht wird] |hrsg=The Guardian |datum=2020-11-06 |sprache=en-US |abruf=2021-07-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=F. Brinley Bruton und Tony Brown |url=https://www.nbcnews.com/news/world/u-s-targets-chinese-uighur-militants-well-taliban-fighters-afghanistan-n845876 |titel=U.S. targets Chinese Uighur militants as well as Taliban in Afghanistan |titelerg=[USA greifen chinesisch-uigurische Milizen sowie die Taliban in Afghanistan an] |hrsg=NBC News |datum=2018-02-08 |sprache=en-US |abruf=2021-07-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Sicherheitsrat der Vereinten Nationen]] schätzt, dass die Partei weiterhin mehrere tausend Kämpfer kommandiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Laura Zhou |url=https://www.scmp.com/news/china/diplomacy/article/3108910/china-could-face-greater-terrorism-threat-us-delists-east |titel=China could face greater terrorism threat after US ‘delists’ ETIM |titelerg=[China droht nach der Entfernung der ETIM von der US-amerikanischen Terrorliste eine größere Gefahr durch Terrorismus] |hrsg=South China Morning Post |datum=2020-11-07 |sprache=en |abruf=2021-07-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Analysten und auch die chinesische Regierung haben den USA vorgeworfen, die Terrororganisation im Stillen zu unterstützen, um die chinesische Provinz [[Xinjiang]] zu destabilisieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Liu Zhen |url=https://www.scmp.com/news/china/diplomacy/article/3108846/china-accuses-us-double-standards-it-drops-etim-terrorism-list |titel=China accuses US of double standards as it drops ETIM from terrorism list |titelerg=[China wirft den USA Doppelmoral vor, da sie die ETIM von der Terrorismusliste strichen] |werk= |hrsg=South China Morning Post |datum=2020-11-06 |sprache=en |abruf=2021-07-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Berndt Georg Thamm: &amp;#039;&amp;#039;Der Dschihad in Asien. Die islamistische Gefahr in Russland und China&amp;#039;&amp;#039;, Deutscher Taschenbuch Verlag 2008, ISBN 978-3-423-24652-1.&lt;br /&gt;
* Roland Götz, Uwe Halbach: &amp;#039;&amp;#039;Politisches Lexikon GUS&amp;#039;&amp;#039;, Beck’sche Reihe, Verlag C. H. Beck München 1992, ISBN 3-406-35173-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bewaffnete islamistische Untergrundorganisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Islamistische Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Islamistische Partei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Partei (Tadschikistan)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Partei (Kasachstan)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Partei (Kirgisistan)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Partei (Volksrepublik China)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Partei (Usbekistan)|TurkestanPartei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Islam in Kirgisistan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteigründung 2001]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MicBy67</name></author>
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