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	<title>Islamisch-Republikanische Partei - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T12:23:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Islamisch-Republikanische_Partei&amp;diff=999032&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: nach Verschiebung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Islamisch-Republikanische_Partei&amp;diff=999032&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-20T17:01:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;nach Verschiebung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Islamisch-Republikanische Partei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;IRP&amp;#039;&amp;#039;, {{faS|حزب جمهوری اسلامی|w=Hezb-e Dschomhuri-e Eslami|d=Ḥezb-e Ğomhūrī-ye Eslāmī}}) war eine [[Politische Partei|Partei]] der [[Iran|Islamischen Republik Iran]], die vom 19. Februar 1979 bis zur Selbstauflösung am 2. Juni 1987 existierte.&lt;br /&gt;
[[Bild:Islamic Republican Party HQ - welcome ceremony for Abdessalam Jalloud - March 1979.jpg|miniatur|Parteiversammlung der Islamisch-Republikanischen Partei für den [[Libyen|libyschen]] Regierungschef [[Abd as-Salam Dschallud]] (März 1979)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die IRP wurde am 19. Februar 1979, nach der Rückkehr [[Ruhollah Chomeini]]s aus dem [[Paris]]er Exil und der [[Islamische Revolution|Islamischen Revolution]], durch [[iran]]ische Religionsgelehrte gegründet. Ziel der vor allem von [[Mohammad Beheschti]] vorangetriebenen Parteigründung war es, die zersplitterte islamische Oppositionsbewegung zu vereinen. Kern der Partei sollte die [[Vereinigung der kämpfenden Geistlichkeit]] sein. Die weiteren Mitglieder sollten sich aus der &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft der Dozenten der religiösen Seminare (Dschame&amp;#039;eh-ye Modarresin Hozeh-ye Elmiyeh)&amp;#039;&amp;#039;, die die Lehrer der Religionsschulen repräsentierte, der &amp;#039;&amp;#039;Vereinigung der Islamischen Koalition (Hayat-e Mo&amp;#039;talefeh Eslami)&amp;#039;&amp;#039;, die in der Hauptsache von den Kaufleuten aus dem Basar getragen wurde, und der [[Islamische Gesellschaft der Ingenieure]] (&amp;#039;&amp;#039;Dschame&amp;#039;eh-ye Eslami Mohandesin&amp;#039;&amp;#039;), die sich aus Technokraten bildete, die die westlich orientierte Politik des Schahs ablehnten, rekrutieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Amin Saikal: &amp;#039;&amp;#039;The rise and fall of the Shah&amp;#039;&amp;#039;. Princeton University Press, Paperback-Ausgabe, 2009, S. xxi.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein einheitliches Parteiprogramm sollte den Aufbau eines [[Islamischer Staat (Theorie)|islamischen Staates]] unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Gründungsmitgliedern gehörten unter anderen Mohammad Beheschti, [[Mousavi Ardebili]], [[Mohammed-Reza Mahdavi-Kani]], [[Seyyed]] [[Ali Chamene’i]], [[Ali Akbar Haschemi Rafsandschani]], [[Mohammad Dschawad Bahonar|Mohammed-Dschawad Bahonar]], Ayat und Abbaspur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von der Partei vertretenen Positionen stimmten mit Chomeinis Konzeption der &amp;#039;&amp;#039;Herrschaft des [[Oberster Rechtsgelehrter|Obersten Rechtsgelehrten]]&amp;#039;&amp;#039; nicht immer überein. Der erste Parteivorsitzende war Mohammad Beheschti, der als stärkster Mann hinter Chomeini galt.&amp;lt;ref&amp;gt;Amir Taheri: &amp;#039;&amp;#039;Chomeini und die Islamische Revolution&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg 1985, S. 320 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anschlag ===&lt;br /&gt;
Am 28. Juni 1981 wurde das Parteigebäude Ziel eines Bombenanschlages. Beheschti und über 70 andere Personen wurden dabei getötet. Nach offiziellen Angaben starben 71 Menschen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Amirpur93&amp;quot;&amp;gt;Katajun Amirpur/Reinhard Witzke: &amp;#039;&amp;#039;Schauplatz Iran&amp;#039;&amp;#039;, Freiburg 2004, S. 93&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Opferzahl wurde möglicherweise von offizieller Seite so festgelegt, um Assoziationen zur [[Schlacht von Kerbela]] zu wecken. Andere Quellen gehen von bis zu 84 Toten aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Bahman Nirumand: &amp;#039;&amp;#039;Iran - hinter den Gittern verdorren die Blumen&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg. 1989. Seite 236 &amp;lt;/ref&amp;gt; Die bewaffnete islamisch-sozialistisch orientierte Gruppierung [[Volksmodschahedin]], die einen Guerillakrieg gegen den Schah geführt hatte und sich nun durch Chomeini von der Macht ausgeschlossen sah, wurde für den Anschlag verantwortlich gemacht,&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Enke: &amp;#039;&amp;#039;Ayatollah Khomeini&amp;#039;&amp;#039;, München 1989, S. 122&amp;lt;/ref&amp;gt; bestritt aber jede Verantwortung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Amirpur93&amp;quot;/&amp;gt; Die Tatsache, dass Ali Chamene&amp;#039;i durch die Folgen eines Attentats nicht anwesend war und Ali Akbar Haschemi Rafsandschani das Gebäude vor der Detonation verließ, gab Anlass zu der Vermutung, die Drahtzieher des Anschlages könnten aus den Reihen der chomeinitreuen Mullahs gekommen sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Bahman Nirumand: &amp;#039;&amp;#039;Mit Gott für die Macht&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg 1989, S. 328 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für den Anschlag wurde ein junger Mann, [[Mohammad Reza Kolahi Samadi]], verantwortlich gemacht, der in Abwesenheit deswegen zum Tode verurteilt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.bbc.com/news/world-middle-east-44520182|titel=Does Iran hold key to Dutch murder mystery?|autor=Anna Holligan|hrsg=BBC News|datum=2018-06-18|zugriff=2018-06-18|sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Beheschtis übernahm [[Mohammed-Reza Mahdavi-Kani]] den Parteivorsitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niedergang und Auflösung ===&lt;br /&gt;
Am 15. April 1984 erreichte die IRP zum ersten Mal bei den [[Parlamentswahl im Iran 1984|Iranischen Parlamentswahlen]] nicht die absolute Mehrheit. Ihre Anziehungskraft ging insbesondere durch den [[Erster Golfkrieg|Ersten Golfkrieg]] gegen den [[Irak]] zurück und die Auflösung der IRP am 2. Juni 1987 stand in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Aufstieg Rafsandschanis. Die Annahme der UN-Sicherheitsresolution 598, mit der ein verbindlicher Friedensplan zur Beendigung des Ersten Golfkrieges zwischen Iran und dem Irak beschlossen wurde, wäre mit dem starren Parteiprogramm der IRP kaum möglich gewesen. Chamenei und Rafsandschani legten dem [[Revolutionsführer]] Ruhollah Chomeini die Auflösung nahe, die dieser am 2. Juni 1987 verfügte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommentare zur IRP ==&lt;br /&gt;
* [[Scheich]] [[Ali Tehrani]]: &amp;#039;&amp;#039;die Verbrechen der fundamentalistischen Partei werden zahlreicher als die der [[SAVAK]].&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;AFP&amp;#039;&amp;#039; vom 26. Juni 1981.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ajatollah]] [[Mohammad Husseini Schirazi|Schirazi]]: &amp;#039;&amp;#039;wir haben für diese Partei nichts übrig.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt; Interview in: &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 8/1981, S. 139.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Partei der Moslemischen Volksrepublik]]&lt;br /&gt;
* [[Geschichte Irans seit 1979]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans-Peter Drögemüller: &amp;#039;&amp;#039;Iranisches Tagebuch. 5 Jahre Revolution.&amp;#039;&amp;#039; Libertäre Assoziation, 1983.&lt;br /&gt;
* [[Bahman Nirumand]]: &amp;#039;&amp;#039;Iran. Hinter den Gittern verdorren die Blumen.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt Verlag, 1985.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* https://countrystudies.us/iran/95.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Partei (Iran)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Partei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Islamistische Partei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Organisation (Iran)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteigründung 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1987]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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