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	<title>Islam in Brasilien - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Islam_in_Brasilien&amp;diff=2724744&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Skranon: Vorlagenfehler korrigiert.</title>
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		<updated>2026-03-29T13:39:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagenfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Islam]] in [[Brasilien]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde zuerst von [[afrika]]nischen [[Sklaven]] praktiziert. Die nächste signifikante [[Migrationssoziologie|Migration]] von Muslimen waren [[Araber]] aus [[Syrien]] und dem [[Libanon]]. Die Anzahl der Muslime in Brasilien nach der brasilianischen Volkszählung 2010 ist 35.167, das sind annähernd 0,018 % der Bevölkerung Brasiliens.&amp;lt;ref&amp;gt;ftp://ftp.ibge.gov.br/Censos/Censo_Demografico_2010/Caracteristicas_Gerais_Religiao_Deficiencia/tab1_4.pdf Zensus 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Sklaven ==&lt;br /&gt;
Die Geschichte der [[Muslim]]e in Brasilien beginnt mit der Einfuhr afrikanischer Sklaven in das Land. Brasilien kaufte 37 % aller afrikanischen Sklaven, mehr als drei Millionen Sklaven insgesamt.&amp;lt;ref&amp;gt;Lovejoy, Paul E., &amp;#039;&amp;#039;Muslim Encounters With Slavery in Brazil&amp;#039;&amp;#039;, Markus Wiener Pub., 2007. ISBN 1-55876-378-3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Verschleppung dieser Menschen nach Brasilien begann etwa 1550, da die einheimischen [[Indianer]], vor allem [[Tupi (Volk)|Tupi]], sich als ungeeignet für die schwere Arbeit auf den [[Zuckerrohr]]plantagen erwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sklavenaufstand 1835 in [[Bahia]] zeigte den Zustand des Widerstands in der &amp;quot;Gemeinschaft der Männer&amp;quot;, als die die afrikanischen Muslime im 19. Jahrhundert in Bahia bekannt waren. Die Mehrheit der Teilnehmer waren [[Nago]], die lokale Bezeichnung für ethnische [[Yoruba (Volk)|Yoruba]]. Viele der &amp;quot;Männer&amp;quot; waren Soldaten und Gefangene der Kriege zwischen [[Königreich Oyo|Oyo]], [[Ilorin]] und anderen Yoruba-Stadtstaaten in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Weitere Teilnehmer waren [[Hausa (Volk)|Hausa]] und [[Nupe (Volk)|Nupe]], zusammen mit [[Jeje]] oder [[Dahomey (Volk)|Dahomey]]-Soldaten, die zum Islam konvertiert waren oder im Bündnis mit Muslimen kämpften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beginnend in der Nacht des 24. Januar 1835, und weiter am nächsten Morgen, besetzt eine Gruppe von afrikanischen Sklaven die Straßen von [[Salvador da Bahia]] und kämpfte mehr als drei Stunden gegen Soldaten und bewaffnete Zivilisten.&amp;lt;ref&amp;gt;Kent, R K. &amp;quot;African Revolt in Bahia: 24–25 January 1835.&amp;quot; Journal of Social History 3 (1970): 334-356. Jstor. UNCC, Charlotte. 24 Oct. 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;reis1988&amp;quot;&amp;gt;Reis, João J. &amp;quot;Slave Resistance in Brazil: Bahia, 1807-1835.&amp;quot; Luso-Brazilian Review 25 (1988): 111-144. Jstor. UNCC, Charlotte. 24 Oct. 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der geringen Ausdehnung und Teilnehmerzahl war der Aufstand der größte Sklavenaufstand in Brasilien und der größte städtische Sklavenaufstand in [[Amerika]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.press.jhu.edu/books/title_pages/2365.html |wayback=20090207165718 |text=Johns Hopkins University Press {{!}} Books {{!}} Slave Rebellion in Brazil&amp;lt;!-- Bot generated title --&amp;gt;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Über 300 Afrikaner nahmen daran teil und die geschätzten Todesopfer reicht von fünfzig bis hundert, obwohl genaue Zahlen unbekannt sind. Diese Zahl erhöht sich noch mehr, wenn die Verwundeten, die in [[Gefängnis]]sen oder [[Krankenhaus|Krankenhäusern]] starben, enthalten sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;reis1988&amp;quot; /&amp;gt; Viele der Teilnehmer wurden zum Tode, zu Gefängnis, zu Auspeitschungen oder zur Deportation verurteilt. Der Aufstand hatte bundesweit Auswirkungen. Es begann jetzt eine verstärkte Beobachtung der Sklaven, der Zwang zu Konvertierungen zum [[Katholizismus]] nahm zu.&amp;lt;ref&amp;gt;Joao Jose Reis, &amp;#039;&amp;#039;Slave Rebellion in Brazil: The Muslim Uprising of 1835 in Bahia&amp;#039;&amp;#039;, Johns Hopkins University Press, London 1993&amp;lt;/ref&amp;gt; Doch die afrikanische muslimische Gemeinschaft wurde nicht ausgelöscht, und noch für 1910 wurde geschätzt, dass es rund 100.000 afrikanische Muslime in Brasilien gab.&amp;lt;ref&amp;gt;Steven Barboza, &amp;#039;&amp;#039;American Jihad&amp;#039;&amp;#039;, 1993&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Berichte über Muslime in Brasilien ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Brezilya’daki İlk Müslümanlar&amp;#039;&amp;#039; („Die ersten Muslime in Brasilien“) ist ein historischer Reise- und Erlebnisbericht über frühe muslimische Gemeinschaften in Brasilien im 19. Jahrhundert. Ausgangspunkt ist, dass zwei osmanische Kriegsschiffe 1865 auf dem Weg von Istanbul nach Basra in einen Sturm geraten und ungeplant in Rio de Janeiro landen. Dort trifft Abdurrahman Efendi, ein Imam auf einem der beiden Schiffe, auf afrikanischstämmige Muslime in Brasilien, die ihre Religion über Generationen im Verborgenen praktizieren mussten. Abdurrahman Efendi entscheidet sich daraufhin, die Schiffe zu verlassen und in Brasilien zu bleiben, um Grundlagen des Islam zu lehren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://dijital.diyanet.gov.tr/File/Download?path=4233_1.pdf&amp;amp;id=4233 |abruf=2026-03-29|titel=4233_1|format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bericht beschreibt Muslime, die größtenteils aus Westafrika stammten und während des transatlantischen Sklavenhandels nach Brasilien gebracht worden waren. Viele von ihnen versuchten trotz der Bedingungen der Sklaverei und des gesellschaftlichen Drucks, ihre religiöse Identität zu bewahren. Aufgrund fehlender religiöser Bildung und der Isolation von anderen muslimischen Gemeinschaften hatten sich jedoch teilweise veränderte oder vermischte religiöse Praktiken entwickelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdurrahman Efendi schildert seine Bemühungen, diese Gemeinschaften religiös zu unterrichten, grundlegende islamische Praktiken zu erklären und religiöse Texte zugänglich zu machen. In diesem Zusammenhang wird auch auf größere muslimische Gemeinschaften in Städten wie Rio de Janeiro, Salvador da Bahia und Pernambuco verwiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwanderung im 20. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
Nach der dann doch erfolgreichen [[Assimilation (Soziologie)|Assimilation]] der afro-brasilianischen Gemeinschaft der Muslime war die nächste Periode des Islams im Land vor allem das Ergebnis der arabischen Einwanderung aus dem [[Naher Osten|Nahen Osten]] und [[Südostasien]]. Rund 11 Millionen [[Syrien|syrische]] und [[Libanon|libanesische]] Zuwanderer leben in ganz Brasilien – die meisten sind jedoch [[Maroniten|maronitische]] Christen, die Zahl der muslimischen Einwanderer ist vergleichsweise gering gewesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;oliveira2006&amp;quot;&amp;gt;Oliveira, Vitória Peres de. Islam in Brazil or the Islam of Brazil?. Translated by Jeffrey Hoff. Relig. soc. [online]. 2006, vol.2, Special Edition [cited 25 October 2007]. Available from World Wide Web: &amp;lt;http://socialsciences.scielo.org/scielo.php?script=sci_arttext&amp;amp;pid=S0100-85872006000200002&amp;amp;lng=en&amp;amp;nrm=iso&amp;gt;. {{ISSN|0100-8587}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die größte Konzentration von Muslimen befindet sich im Großraum der Wirtschaftsmetropole [[São Paulo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christliche und muslimische Araber beeinflussten auch Architektur und Küche Brasiliens. Der Einfluss erstreckt sich auch auf Fast Food: Die zweitgrößte Fastfood-Kette in Brasilien ist [[Habib&amp;#039;s]], die vor allem arabische Speisen anbietet. Die Vielfalt des Einflusses erstreckt sich auf Unternehmen der Textilindustrie, die von Händlern syrisch-libanesischer Herkunft (vor allem christlichen) dominiert wird. Der Stadtrat von São Paulo hat einen muslimischen Angehörigen mit dem Namen Mohammad Murad, der von Beruf Rechtsanwalt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;http://iviews.com/articles/Articles.asp?ref=IV9906-510&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Reihe von [[Moschee]]n prägen die Umgebung São Paulos, die älteste und populärste von ihnen an der Avenida do Estado. Seit ihrer Gründung vor über siebzig Jahren hat die Moschee eine [[Koranschule]], eine [[Bibliothek]], eine Küche und einen Saal für verschiedene Anlässe hinzugefügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muslime leben vor allem in den Bundesstaaten [[São Paulo (Bundesstaat)|São Paulo]] und [[Paraná]]. Es gibt muslimische Gemeinden in den industriellen Vororten der Stadt São Paulo und in der Hafenstadt [[Santos]] sowie in kleineren Gemeinden in Paraná in der Küstenregion und in [[Curitiba]] und [[Foz do Iguaçu]] im Dreiländereck Brasilien/[[Argentinien]]/[[Paraguay]]. Die Gemeinde ist überwiegend sunnitisch, die [[Sunniten]] sind fast vollständig in die Gesellschaft assimiliert. Die jüngsten [[Schiiten|schiitischen]] Immigranten tendieren zu kleinen insularen Gemeinden in São Paulo, Curitiba und Foz do Iguaçu. Es gibt etwa 36 Moscheen und weitere islamische religiöse Zentren, und islamische Vereinigungen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;religiousfreedom2006&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.state.gov/g/drl/rls/irf/2009/127381.htm |wayback=20111021061824 |text=&amp;quot;Bureau of Democracy, Human Rights, and Labor International Religious Freedom Report 2009&amp;quot;}} 26. Oktober 2009, US Department of State report on Brazil&amp;lt;/ref&amp;gt; aber die Geschichte der [[Ahmadiyya]] Gemeinde begann erst im späten 20. Jahrhundert, als die Gemeinde in Brasilien 1986 gegründet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;around_the_world_33&amp;quot;&amp;gt;Ahmadiyya Muslim Mosques Around the World, pg. 307&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein neuer Trend ist die Zunahme von [[Konversion (Religion)|Konvertierungen]] zum Islam unter den nicht-arabischen Bürgern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;religiousfreedom2006&amp;quot; /&amp;gt; Eine aktuelle muslimische Quelle schätzt, dass fast 10.000 muslimische Konvertiten in Brasilien leben&amp;lt;ref name=&amp;quot;oliveira2006&amp;quot; /&amp;gt;, was sich aber durch den Zensus von 2010 nicht bestätigt hat. Die Zahl der Muslime ist im Zeitraum von 2000 bis 2010 lediglich von 27.239 auf 35.167 gewachsen, um dann bis 2012 auf 34.550 zu sinken.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Os grupos religiosos mais ricos do país |url=http://oglobo.globo.com/infograficos/censo-religiao-detalhes/ |wayback=20121207083053}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [http://www.smi.uib.no/sa/06/6Quiring.pdf Rosemarie Quiring-Zoche: Glaubenskampf oder Machtkampf? Der Aufstand der Malé von Bahia nach einer islamischen Quelle. In: Sudanic Africa, 6, 1995, S. 115–124 (pdf; 68&amp;amp;nbsp;kB)]&lt;br /&gt;
* [[Mateus Soares de Azevedo|Soares de Azevedo, Mateus]] – &amp;#039;&amp;#039;Iniciação ao Islã e Sufismo&amp;#039;&amp;#039;. Rio de Janeiro: Record, 2001. ISBN 85-01-04181-5&lt;br /&gt;
* Soares de Azevedo, Mateus – &amp;#039;&amp;#039;Mística Islâmica&amp;#039;&amp;#039;. Petrópolis: Vozes, 2000. ISBN 85-326-2357-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion (Brasilien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Islam in Südamerika|Brasilien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Skranon</name></author>
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