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	<title>Isin - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschäftigt sich mit der mesopotamischen Stadt Isin. Für die Kennnummer für Wertpapiere siehe [[Internationale Wertpapierkennnummer]], für den türkischen Vornamen siehe [[Işın]].}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=31/56/0.644951/N|EW=45/17/6.745839/E|type=landmark|region=IQ|map=right}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Isin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{arS|إيسن}}; heute: Išān (al-)Bahrīyāt; [[al-Qadisiya (Gouvernement)|al-Qadisiya]]-Gouvernement; [[Irak]]) war eine Stadt im altorientalischen [[Mesopotamien]]. Ihre Überreste befinden sich ca. 200&amp;amp;nbsp;km südsüdöstlich von [[Bagdad]] und 35&amp;amp;nbsp;km südsüdwestlich von [[Nippur]]. Sie wird bereits in Keilschrifttexten aus dem 3. Jahrtausend v. Chr. erwähnt. Besonders prägend wirkte sie sich auf die mesopotamische Geschichte zu Beginn des 2. Jahrtausends v. Chr. aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtgeschichte ==&lt;br /&gt;
Vor dem Aufstieg der Stadt zur Provinzhauptstadt in der [[Ur-III-Zeit|Ur III-Zeit]] (2112–2004 v. Chr.) ist von Isin nicht viel bekannt, man darf aber von einer regionalen Bedeutung als Kultzentrum der Stadtgöttin [[Gula (Gottheit)|Gula]] ausgehen. Nach dem Fall der III. Dynastie von Ur wurde Isin Hauptstadt eines unabhängigen Fürstentums. Damals begründete der vormalige Statthalter [[Išbi-Erra]] eine eigene Dynastie (I. Dynastie von Isin, 2017–1794 v. Chr.). Sein Reich wurde später in den Kriegen mit Larsa und Babylon vernichtet. Die Stadt wurde von [[Rim-Sin I.]] von Larsa erobert, blieb aber nicht ungestört in seinem Besitz. Auch [[Hammurapi I. (Babylon)|Hammurapi]] (1792–1750 v. Chr.) meldet die Eroberung von Isin. Am Ende der altbabylonischen Zeit wird es ruhig um Isin und die Nachrichten versiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später befand sich die Stadt unter [[Kassiten|kassitischer]] Herrschaft, bis schließlich die II. Dynastie von Isin in der Zeit von 1158 bis 1027 v. Chr. mit [[Nebukadnezar I.|Nabu-kudurri-usur I.]] (1124–1103 v. Chr.) als [[Liste der Könige von Isin|bekanntestem König]] die Kontrolle über Babylonien gewann. Im 1. Jahrtausends v. Chr. gehörte die Stadt zum neubabylonischen Reich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archäologischer Befund ==&lt;br /&gt;
Die ältesten Objekte, die in Isin gefunden wurden, stammen aus dem [[Chalkolithikum]], aus der [[Obed-Zeit]] und [[Uruk-Zeit]]. Architektonische Befunde – Privathäuser und der Tempel der Stadtgöttin Gula – sind aus dem 3. bis 1. Jahrtausend v. Chr. belegt. Die meisten Kleinfunde stammen aus der Isin-Larsa-Zeit, darunter Tontafelarchive, in denen sich unter anderem eine Gesetzessammlung des Königs [[Lipit-Ištar]] (1934–1924 v. Chr.) befand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Im Rahmen eines ersten [[Survey (Archäologie)|Surveys]] 1926 fand R.P. Dougherty an der Oberfläche Material aus dem 3. Jahrtausend v. Chr. Seit diesem Zeitpunkt wurde das Gebiet immer wieder von Raubgräbern heimgesucht. Reguläre Ausgrabungen fanden von 1973 bis 1989 unter der Leitung von [[Barthel Hrouda]] (LMU München) unter der Schirmherrschaft der Bayerischen Akademie der Wissenschaften statt. Bedingt durch die problematische Sicherheitslage des Landes seit dem letzten [[Irakkrieg]] (2003) ist das Stadtgebiet von Isin, wie viele andere archäologische Fundstätten auch, massiv ausgeraubt worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;aktuelle Lage&amp;quot;&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://deposit.ddb.de/ep/netpub/28/34/66/972663428/_data_dync/_stand_Dezember_2006/0803/irak.htm |text=Kulturerhalt und Archäologie im Irak. Die zweite Evaluationsreise der UNESCO vom 27. Juni bis 5. Juli 2003 |archivebot=2018-04-16 10:43:37 InternetArchiveBot}}, von [[Margarete van Ess]] im Online-Magazin der Deutschen UNESCO-Kommission Ausgabe 8, August 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Barthel Hrouda]] u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Isin – Išān Bahrīyāt I. Die Ergebnisse der Ausgrabungen 1973–1974.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, München 1977, ISBN 3-7696-0074-6.&lt;br /&gt;
* Barthel Hrouda u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Isin – Išān Bahrīyāt II. Die Ergebnisse der Ausgrabungen 1975–1978.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, München 1981, ISBN 3-7696-0082-7.&lt;br /&gt;
* Barthel Hrouda u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Isin – Išān Bahrīyāt III. Die Ergebnisse der Ausgrabungen 1983–1984.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, München 1987, ISBN 3-7696-0089-4.&lt;br /&gt;
* Barthel Hrouda u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Isin – Išān Bahrīyāt IV. Die Ergebnisse der Ausgrabungen 1986–1989.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, München 1992, ISBN 3-7696-0100-9.&lt;br /&gt;
* {{RlA|Band=5|SeiteAnfang=181|SeiteEnde=192|Lemma=Isin|Artikelautor=[[Dietz-Otto Edzard]], Barthel Hrouda, John A. Brinkman}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4027739-2|LCCN=sh87002026|VIAF=244068278}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antike mesopotamische Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sumer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gouvernement al-Qadisiyya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Irak)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte des Irak]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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