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	<title>Ishihara Jun - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T17:43:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ishihara_Jun&amp;diff=1821124&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Xqt: Bot-unterstützte Begriffsklärung: Waka - Link(s) ersetzt durch Waka (Gedicht); kosmetische Änderungen</title>
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		<updated>2025-04-18T07:24:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot-unterstützte Begriffsklärung: Waka - Link(s) ersetzt durch &lt;a href=&quot;/index.php/Waka_(Gedicht)&quot; title=&quot;Waka (Gedicht)&quot;&gt;Waka (Gedicht)&lt;/a&gt;; kosmetische Änderungen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ishihara Jun&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (japanisch 石原 純, &amp;#039;&amp;#039;Ishiwara/Ishihara Atsushi/Jun&amp;#039;&amp;#039;; * [[15. Januar]] [[1881]] in [[Tokio]]; † [[19. Januar]] [[1947]] in der Chiba Präfektur) war ein japanischer [[Theoretische Physik|theoretischer Physiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Ishihara war ein der Sohn eines christlichen Geistlichen (Ryo Ishiwara). Er war Schüler von [[Nagaoka Hantarō]] an der [[Universität Tokio|Kaiserlichen Universität Tokio]], an der er 1906 seinen Abschluss machte und noch zwei Jahre weiter studierte, bevor er 1908 Lehrer an der Artillerie- und Pionierschule wurde. 1911 wurde er Assistenzprofessor an der Kaiserlichen Universität Tokio. Er studierte von April 1912 bis Mai 1914 unter anderem bei [[Max Planck]] in [[Berlin]] und danach bei [[Arnold Sommerfeld]] in München, besuchte 1913 [[Albert Einstein]] in Zürich und erhielt 1914 eine volle Professor für Physik an der neugegründeten [[Universität Tōhoku]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ishihara war einer der ersten bedeutenden japanischen theoretischen Physiker und beschäftigte sich unter anderem mit [[Quantentheorie]], [[Kernphysik]] und [[Relativitätstheorie]]. Er lernte Einstein 1912 in Berlin kennen und begleitete ihn auf dessen Japan-Vortragsreise 1922 unter anderem als Dolmetscher.&amp;lt;ref&amp;gt;Er schrieb Einsteins Vortrag &amp;#039;&amp;#039;Wie ich die Relativitätstheorie erschuf&amp;#039;&amp;#039; in Kyoto 1922 mit und veröffentlichte ihn auf Japanisch in der Zeitung „Kaizo“ 1923, wieder veröffentlicht als &amp;#039;&amp;#039;Einstein Ko-en Roku&amp;#039;&amp;#039;, Tokyo-Toshu, Tokio 1971, englische Übersetzung von Ono in [[Physics Today]], August 1982&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ist Mitautor eines japanischen Wörterbuchs der Physik und Chemie. Aufgrund einer Liebesaffäre musste er 1921 seine Universitätskarriere beenden und verlegte sich auf das Schreiben. Er gab vier Bände der Gesammelten Werke Einsteins in japanischer Übersetzung heraus und schrieb populärwissenschaftliche Werke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pyenson&amp;lt;ref&amp;gt;Besprechung von [[Friedrich Hund]]s &amp;#039;&amp;#039;History of Quantum Theory&amp;#039;&amp;#039;, [[Historia Mathematica]], Band 2, 1975, S. 371&amp;lt;/ref&amp;gt; erwähnt ihn als Beispiel für begabte Physiker in der Anfangszeit der modernen Physik im 20. Jahrhundert, die dadurch in ihrer Wirkung behindert waren, dass sie aus der wissenschaftlichen Peripherie kamen. Er befasste sich mit [[Drude-Theorie|Elektronentheorie]] der Metalle, (älterer) Quantentheorie und spezieller und allgemeiner Relativitätstheorie. In der Relativitätstheorie befasste er sich mit dem Prinzip kleinster Wirkung und leitete damit unabhängig von [[Hermann Minkowski]] den [[Energie-Impuls-Tensor]] ab. Diese Arbeiten fanden auch die Aufmerksamkeit von Einstein. Er entwickelte eine eigene [[Gravitation]]stheorie in der Zeit, in der auch Einstein seine Allgemeine Relativitätstheorie entwickelte. Er selbst wollte das Prinzip der Konstanz der [[Lichtgeschwindigkeit]] c dadurch lockern, das die [[Zeitskala]] variabel war und nur das Produkt c dt konstant. Später entwickelte er eine fünfdimensionale Theorie, die Gravitation und Elektrodynamik vereinigen sollte. 1915 führte er eine Quantisierung des [[Phasenraum]]s ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war auch [[Moralist]] und Dichter und schrieb [[Waka (Gedicht)|Waka]] und [[Tanka]]-Gedichte und gehörte zu den Autoren der Zeitschrift [[Araragi]]. Vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] schrieb er Aufsätze, in denen er die staatliche Kontrolle über die Wissenschaft kritisierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919 bekam er für seine physikalischen Arbeiten über Quanten- und Relativitätstheorie den Preis der [[Japanische Akademie der Künste|Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über das Prinzip der kleinsten Wirkung in der Elektrodynamik bewegter ponderabler Körper&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Annalen der Physik]]&amp;#039;&amp;#039;, Reihe 6, Band 42, 1913, Seiten 986–1000, {{ISSN|0003-3804}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur relativistischen Theorie der Gravitation&amp;#039;&amp;#039; (= Science Reports of Tohoku Imperial University, Band 4). 1915, 111–160&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Universelle Bedeutung des Wirkungsquantums&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Proceedings of the Mathematico-physical Society&amp;#039;&amp;#039;, Band 8, 1915, S. 106–116&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sōtaisei Genri&amp;#039;&amp;#039; (Relativitätsprinzip), Tokio 1921.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* S. Noma (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ishiwara Jun&amp;#039;&amp;#039;. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993. ISBN 4-06-205938-X, S.&amp;amp;nbsp;632.&lt;br /&gt;
* Tetu Hirosige, Artikel in [[Dictionary of Scientific Biography]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Japanischer Name|Ishihara|Jun}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1103179373|LCCN=n/85/253626|NDL=00020821|VIAF=75302578}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ishihara, Jun}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kernphysiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Tōhoku)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Japaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1947]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ishihara, Jun&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=石原純 (japanisch); Ishiwara, Jun; Ishiwara, Atsushi; Ishihara, Atsushi&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=japanischer Physiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Januar 1881&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Tokio]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Januar 1947&lt;br /&gt;
|STERBEORT=Chiba Präfektur&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Xqt</name></author>
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