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	<title>Isenburg (Westerwald) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Isenburg_(Westerwald)&amp;diff=142729&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mombacher: /* Politik */ Kommunalwahlen 2024 ergänzt (inkl. Belege)</title>
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		<updated>2025-09-07T18:59:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Politik: &lt;/span&gt; Kommunalwahlen 2024 ergänzt (inkl. Belege)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
|Name              = Isenburg&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen isenburg.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/28/38/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 07/35/23/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Isenburg in NR.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Neuwied&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Dierdorf&lt;br /&gt;
|Höhe              = 160&lt;br /&gt;
|PLZ               = 56271&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 02601&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07138031&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Poststraße 5&amp;lt;br /&amp;gt;56269 Dierdorf&lt;br /&gt;
|Website           = &amp;lt;small&amp;gt;[http://www.ortsgemeinde-isenburg.de/ www.ortsgemeinde-isenburg.de]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Detlef Mohr&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeister&lt;br /&gt;
|Partei            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Isenburg 4.jpg|mini|hochkant=1.2|Der Ort mit der gleichnamigen Burgruine]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Isenburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im [[Landkreis Neuwied]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Sie gehört der [[Verbandsgemeinde Dierdorf]] an. Wahrzeichen der Gemeinde ist die in der Ortsmitte gelegene Ruine der [[Isenburg (Stammburg)|Burg Isenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Isenburg liegt auf halber Wegstrecke zwischen [[Bendorf]] ([[Rhein]]) und Dierdorf ([[Westerwald]]) im [[Sayn (Fluss)|Sayntal]]. Das Dorf hat durch seine Topografie eine interessante Lage. Von den Anhöhen hat man einen Ausblick auf den historischen Ortskern. Die vier Bachläufe, &amp;#039;&amp;#039;[[Ommelsbach]]&amp;#039;&amp;#039; (von Norden kommend) und &amp;#039;&amp;#039;[[Iserbach (Sayn)|Iserbach]]&amp;#039;&amp;#039; (von Nordwesten) als rechte Zuflüsse, und der &amp;#039;&amp;#039;Wibbelsbach&amp;#039;&amp;#039; (von Südwesten) als linker Zufluss des [[Sayn (Fluss)|Saynbach]], sorgen für eine Zertalung. Die höchste Erhebung ist der [[Iserkopf]] mit {{Höhe|313|DE-NHN|link=true}}.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ortsgemeinde-isenburg.de/ |titel=Willkommen in Isenburg |hrsg=Ortsgemeinde Isenburg |abruf=2022-09-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Isenburg gehören auch die [[Wohnplatz|Wohnplätze]] Isenburg, Siedlung und Lachnitsmühle.{{GemeindeverzeichnisRP|Ref=1|Stand=2022|Seiten=47}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Ersterwähnung findet sich in einer Urkunde aus dem Jahr 1103. Die Geschichte des Dorfes steht in direktem Zusammenhang mit den [[Isenburg (Adelsgeschlecht)|Herren von Isenburg]]. Um 1100 erbauten [[Rembold I. (Isenburg)|Rembold]] und [[Gerlach I. (Isenburg)|Gerlach]] im Gebiet einer Grundherrschaft der [[Abtei Fulda]] die [[Isenburg (Stammburg)|Isenburg]] als Stammburg der Herren von Isenburg. Bald nach dem Bau der Burg siedelten sich die ersten Bewohner im Tal an und bauten ihre Häuser rund um den Burgberg. Isenburg war ein [[Flecken (Ort)|Burgflecken]] und hatte besondere Rechte wie den Status eines gefreiten Ortes. Zu einer Stadtgründung ist es aber nie gekommen, die Lage des Ortes bot keinerlei Ausdehnungsmöglichkeiten. Anfang des 14. Jahrhunderts wurde Isenburg befestigt. Die Befestigung, die sich in einem großen Umkreis um Burg und Tal erstreckte, schützte nicht nur den Ort, sondern diente auch der Burg als vorgeschobene Sicherung. Die Ortsbefestigung bestand aus einer Ummauerung mit vier Toren. Zwei Tore -&amp;amp;nbsp;die „Alte Porz“ und die „Schildpforte“&amp;amp;nbsp;- sowie Teile der Ummauerung sind erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichte&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ortsgemeinde-isenburg.de/0_geschichte.htm |titel=Geschichte |hrsg=Ortsgemeinde Isenburg |abruf=2022-09-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronologie&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Tod von Graf [[Ernst von Isenburg-Grenzau]] (1584–1664) sind die Herren von Isenburg ausgestorben. Landesherren wurden dann ab 1666 im Rahmen einer [[Kondominium|Gemeinherrschaft]] die [[Walderdorff (Adelsgeschlecht)|Grafen von Walderdorff]] und zu [[Grafschaft Wied|Wied-Neuwied]] (ab 1700 Wied-Runkel). Die Bevölkerung, die bisher in den Diensten der Herren von Isenburg gestanden hatte, baute jetzt als Erwerbsquelle das Nagelschmiedehandwerk auf, das bis Anfang des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts Bestand hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronologie&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Isenburg wurde 1806 dem neu gebildeten [[Herzogtum Nassau]] zugeschlagen. Nachdem der Graf von Walderdorff 1811 auf seine Rechte verzichtete, ging das Amt Maischeid, zu dem auch Isenburg gehörte, im Amt Dierdorf auf. Nach der Niederlage Napoleons kam der Ort aufgrund der 1815 auf dem [[Wiener Kongress]] getroffenen Vereinbarungen zum [[Königreich Preußen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Anton Joseph Weidenbach |Titel=Nassauische Territorien vom Besitzstande unmittelbar vor der französischen Revolution bis 1866 |TitelErg=Seite 52: Isenburg |Ort=Wiesbaden |Datum=1870 |Fundstelle=[https://www.dilibri.de/rlb/content/pageview/1088992?query=Isenburg Scan] bei dilibri Rheinland-Pfalz}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Verwaltungstechnisch wurde das Dorf der Bürgermeisterei Dierdorf im [[Kreis Neuwied]] des [[Regierungsbezirk Koblenz|Regierungsbezirks Koblenz]] der 1822 gebildeten preußischen [[Rheinprovinz]] zugeordnet. Unter preußischer Oberhoheit erhielten die Fürsten von Wied bis zu ihrem freiwilligen Verzicht 1848 im [[Standesherrlicher Kreis Neuwied|Standesherrlichen Kreis Neuwied]], zu dem auch Isenburg gehörte, einen Teil ihrer früheren Rechte zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde neben dem Nagelschmiedehandwerk auch der Abbau von Erzen und Dachschiefer bedeutend, zusätzlich spielte der Hopfenanbau eine Rolle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronologie&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Isenburg innerhalb der [[Französische Besatzungszone|französischen Besatzungszone]] Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Isenburger Schule wurde 1977 geschlossen und das Gebäude seitdem als Gemeinde- und Dorfgemeinschaftshaus genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronologie&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist Isenburg eine reine Wohngemeinde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Isenburg (Stammburg)|titel1=Geschichte der Burg Isenburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Isenburg besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#MW|Mehrheitswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]] als Vorsitzendem.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Detlef Mohr (Ortsbürgermeister als Gemeindewahlleiter) |url=https://ol.wittich.de/titel/422/ausgabe/26/2024/artikel/00000000000042974787-OL-422-2024-26-26-0 |titel=Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl zum Gemeinderat Isenburg am 9. Juni 2024 |werk=Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Dierdorf, Ausgabe 26/2024 |hrsg=[[Linus Wittich Medien]] GmbH, Höhr-Grenzhausen |datum=2024-06-18 |abruf=2025-09-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Detlef Mohr wurde im Juli 2014 Ortsbürgermeister von Isenburg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.blick-aktuell.de/Dierdorf/Marco-Schueler-und-Mike-Straden-sind-Beigeordnete-90311.html |titel=Konstituierende Sitzung in Isenburg |hrsg=&amp;quot;Blick aktuell&amp;quot;, Krupp Verlags GmbH, Sinzig |datum=2014-07-29 |abruf=2020-03-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 wurde er mit einem Stimmenanteil von 74,62 %&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kd/gebiete/1380000000000.html |titel=Direktwahlen 2019 |titelerg=siehe Dierdorf, Verbandsgemeinde, achte Ergebniszeile |abruf=2020-03-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 als einziger Bewerber mit 71,0 % jeweils für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/1380303100 |titel=Isenburg, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Isenburg |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2025-09-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Vorgänger waren Werner Schüler (2009–2014) und Dorothèe Croeff-Sudhoff (heute Dorothèe Sudhoff-Mohr, erste Ortsbürgermeisterin von Isenburg, Amtszeit 1999–2009).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronologie&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ortsgemeinde-isenburg.de/01_chronologie.html |titel=Chronologie |hrsg=Ortsgemeinde Isenburg |abruf=2020-03-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung= Gespalten von Schwarz und Silber, vorne ein wachsender silberner vierzinniger Turm mit schwarzem spitzbogigem Tor und silbernem dreizinnigem Aufsatz, darin ein schwarzes spitzbogiges Fenster, hinten zwei rote Balken.&lt;br /&gt;
|Quelle      = {{Internetquelle |url=https://vg-dierdorf.de/ortsgemeinden/isenburg/wissenswertes/ |titel=Wappen von Isenburg |werk=Wissenswertes über Isenburg |hrsg=Verbandsgemeinde Dierdorf|abruf=2022-09-03}}&lt;br /&gt;
|Begründung  = Die Isenburg im Sayntal war der im Jahr 1103 erstmals genannte Stammsitz der sich nach ihr benennenden Edelherren. Der Torturm soll sowohl die Burg als auch die Umwehrung des mit quasistädtischen Freiheiten ausgestatteten Burgfleckens versinnbildlichen. Die Burg ist als Ruine, die Ortsumwehrung in Torresten erhalten. Die roten Balken in Silber sind das Wappen des Rembold-Stammes der Isenburger bzw. der Herrschaft [[Niederisenburg]] bis 1664, deren Vorort der Burgflecken Isenburg war. Der Gerlach-Stamm -&amp;amp;nbsp;der andere Hauptstamm der Isenburger&amp;amp;nbsp;- führt in seinem Wappen in Silber zwei schwarze Balken, dessen Farben in der [[Blasonierung|heraldisch]] linken Hälfte des Gemeindewappens erscheinen.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Isenburg 01.jpg|mini|hochkant=1.2|Die Ruine der Isenburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Isenburg - Burg Isenburg.jpg|mini|hochkant=1.2|Die Isenburg aus der Vogelperspektive]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirchenruine Hausenborn, Isenburg (2010-05-30).JPG|mini|hochkant=0.8|Kirchenruine Hausenborn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Ruine der [[Isenburg (Stammburg)|Isenburg]]&lt;br /&gt;
* Torhaus „Alte Porz“ und die „Schildpforte“, Relikte aus der Ortsbefestigung im 14. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* Neugotische Pfarrkirche St. Katharina mit gotischem Chor aus dem 14. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* Kirchenruine „Hausenborn“&lt;br /&gt;
* Heimatmuseum&lt;br /&gt;
* Marienkapelle, 1955 im Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;Siedlung&amp;#039;&amp;#039; errichtete Kapelle&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmäler in Isenburg (Westerwald)}}&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Naturdenkmale in Isenburg (Westerwald)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erzbergwerk ===&lt;br /&gt;
In der Dorfflur von Isenburg lagen die Erzgruben &amp;#039;&amp;#039;Ludwig I&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Hausenborn&amp;#039;&amp;#039;. Erste Betreiber der am 1. April 1855 gemuteten Gruben waren die Isenburger Peter Wiegel, Simon Schmengler und Wilhelm Becker. Letzter Betreiber war Louis Schramm aus [[Wiesbaden]]. Weitere Gruben in der Gemarkung waren die [[Eisenerz]]- und &amp;#039;&amp;#039;Schwefelkies-&amp;#039;&amp;#039; ([[Pyrit]] und/oder [[Markasit]]) Grube &amp;#039;&amp;#039;Carolus&amp;#039;&amp;#039; und im Distrikt Ginsterthal die Erzgrube &amp;#039;&amp;#039;Mit Gott 29&amp;#039;&amp;#039;, die zwischen 1856 und 1865 betrieben wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bergbau&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Karlheinz Schönberger |url=http://www.bendorf-geschichte.de/old/bdf-0123.htm |titel=Bergbau in Isenburg |hrsg=Gesellschaft für Geschichte und Heimatkunde von Bendorf und Umgebung e.&amp;amp;nbsp;V. (GGH e.&amp;amp;nbsp;V.) |abruf=2022-09-03 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20220903200924/http://www.bendorf-geschichte.de/old/bdf-0123.htm |archiv-datum=2022-09-03 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schieferabbau ===&lt;br /&gt;
Von größerer Bedeutung war der Abbau von Dach[[schiefer]] in den Gruben &amp;#039;&amp;#039;Bertha&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Constantin&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Henriette&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Iserthal&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Marianne&amp;#039;&amp;#039;, die im 19. Jahrhundert im Tage- und Stollenabbau betrieben wurden. Am ertragreichsten war die Grube Iserthal. Dort stand eine 18 Meter starke Schieferschicht bester Qualität. Die Grube war von 1861 bis 1922 unter verschiedenen Besitzern in Betrieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bergbau&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ortsausgang Richtung [[Kleinmaischeid]] lag eine weitere ertragreiche Grube. Sie trug den Namen Constantin und wurde von 1864 bis 1877 betrieben. Die übrigen Gruben waren weniger bedeutend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bergbau&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nagelschmiede ===&lt;br /&gt;
Seit der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts gab es in Isenburg [[Schmiede (Werkstatt)|Nagelschmieden]], zwischen 1870 und 1920 waren rund 200 Nagler tätig. Ein Nagelschmied fertigte am Tag ungefähr 2000 Schuhnägel. Es wurden Nägel für alle Bereiche hergestellt. Sie wurden teilweise von den Herstellern selbst im weiteren Umkreis verkauft, oder von der &amp;#039;&amp;#039;Neuwieder Nagelagentur&amp;#039;&amp;#039;, die wöchentlich zwei Fuhrwerke Nägel abnahm, bis nach England vertrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nagelschmiede&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Karlheinz Schönberger |url=http://www.bendorf-geschichte.de/old/bdf-0124.htm |titel=Die Isenburger Nagelschmiede |hrsg=Gesellschaft für Geschichte und Heimatkunde von Bendorf und Umgebung e.&amp;amp;nbsp;V. (GGH e.&amp;amp;nbsp;V.) |abruf=2022-09-03 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20220903200923/http://www.bendorf-geschichte.de/old/bdf-0124.htm |archiv-datum=2022-09-03 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp.museum-digital.de/object/24189 |titel=Nagelschmiede, Isenburg |werk=museum-digital |hrsg=Rheinisches Eisenkunstguss-Museum. &amp;quot;Nagelschmiede, Isenburg&amp;quot; |datum=2021-11-26 |abruf=2022-09-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als um das Jahr 1817 die ersten Nagelmaschinen eingeführt wurden, und die Firma Boesner in Augustenthal ([[Neuwied]]) und das [[Eisenhammer|Hammerwerk]] Nettegut in [[Miesenheim]] Nägel maschinell herstellten, war das Ende der Isenburger Nagelschmiede erkennbar. 1923 gab der letzte Nagelschmied sein Handwerk auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nagelschmiede&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg lebte das Nagelschmiedehandwerk nochmals auf. In einigen noch betriebsbereiten Nagelschmiedewerkstätten wurden nochmals Nägel geschmiedet; in erster Linie produzierte man Schuhnägel. Sie wurden in den landwirtschaftsgeprägten Nachbardörfern gegen Brot, Kartoffeln, Butter und Speck getauscht. Nach der Währungsreform versiegte dann das alte Handwerk endgültig. Eine originale Nagelschmiede ist heute im Isenburger Heimatmuseum zu besichtigen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ortsgemeinde-isenburg.de/0_heimatmuseum.htm |titel=Heimatmuseum im Torhaus „Alte Porz“ |hrsg=Ortsgemeinde Isenburg |abruf=2022-09-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Durch den Ort verläuft die [[Bundesstraße 413]] von [[Bendorf]] nach [[Hachenburg]], über die u. a. [[Koblenz]] und [[Neuwied]] schnell erreicht werden können. Die nächste Autobahnanschlussstelle ist &amp;#039;&amp;#039;[[Dierdorf]]&amp;#039;&amp;#039; an der [[Bundesautobahn 3|A 3]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächsten [[Intercity-Express|ICE]]-[[Bahnhof|Bahnhöfe]] befinden sich in [[Koblenz Hauptbahnhof|Koblenz]] ([[linke Rheinstrecke]]) und [[Bahnhof Montabaur|Montabaur]] ([[Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Isenburg hat über den Fußweg zur [[Wallfahrtskapelle Hausenborn|Kirchenruine Hausenborn]] einen offiziell ausgewiesenen Zuweg zum [[Rheinsteig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Chronologisch gereiht nach Geburtsjahr --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Salentin von Isenburg]] (1532–1610), Erzbischof von [[Erzbistum Köln|Köln]] 1567–1577&lt;br /&gt;
* [[Gregor Wilhelm Schwenzer]] (1868–1941), Maler und Radierer der Düsseldorfer Schule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Eugen Wasser: &amp;#039;&amp;#039;Isenburg und die Isenburger – 900 Jahre Dorfgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ortsgemeinde-isenburg.de/ Internetauftritt der Ortsgemeinde Isenburg]&lt;br /&gt;
* [https://vg-dierdorf.de/ortsgemeinden/isenburg/ Isenburg] auf den Seiten der Verbandsgemeinde Dierdorf&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o13803031}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Neuwied}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4490848-9|VIAF=249387282}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Neuwied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1103]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mombacher</name></author>
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