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	<title>Isartortheater - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Isartortheater&amp;diff=2712891&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Khatschaturjan am 14. April 2026 um 09:14 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-14T09:14:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Leb 053.jpg|mini|Isartortheater (li.) und Isartor (re.), Gemälde von [[Carl August Lebschée]], 1829]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Isartortheater&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Königliches Hoftheater am Isarthor&amp;#039;&amp;#039;, war ein [[Klassizismus (Architektur)|klassizistisches]] Theatergebäude in [[München]]. Es wurde 1811–1812 erbaut und im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] schwer beschädigt. Die Ruine wurde 1953 abgeräumt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Erwin Schleich]]:Die zweite Zerstörung Münchens, J. F. Steinkopf Verlag Stuttgart. Neue Ausgabe 1981, ISBN 3-7984-0530-1, S. 118&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das Isartortheater lag in der [[Isarvorstadt]] westlich des [[Isartor]]s, etwa an der Ostspitze der heutigen Grünanlage zwischen [[Frauenstraße (München)|Frauenstraße]] und [[Westenriederstraße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Theatergebäude wurde 1811–1812 als zweites Theater des königlichen Hofs durch [[Emanuel Herigoyen]] (1746–1817) erbaut. Ein ursprünglich geplanter nördlicher Seitenflügel wurde nicht ausgeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eröffnet wurde das Theater am 10. Oktober 1812 im Beisein von König [[Maximilian I. Joseph (Bayern)|Maximilian I.]] sowie Kronprinz [[Ludwig I. (Bayern)|Ludwig]], der aus Anlass des bevorstehenden [[Namenstag|Namensfestes]] seines Vaters aus dem 1805–1814 zum [[Kurfürstentum Bayern]] gehörenden [[Innsbruck]] angereist war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|wrz|22|10|1812|02|NAME=Oesterreichisch-Kaiserliche privilegirte Wiener-Zeitung|AUTOR=|Rheinischer Bund. (…) Das zu München, vor dem Isarthore (…)|ZUSATZ=Nr. 89/1812|ALTSEITE=372, oben links.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens 1822 zeichnete sich für die Öffentlichkeit ab,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://opacplus.bsb-muenchen.de/Vta2/bsb10531281/bsb:4094371?page=574 |titel=- Bayerische Staatsbibliothek |abruf=2023-07-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; dass das Theater schließen könnte: Direktor [[Carl Carl (Schauspieler)|Carl Carl]] (1787–1854), der die Intendanz von Gründer [[Carl August de la Motte]] (1768–1841) übernommen hatte, setzte äußerst erfolgreich auf einen Spielplan volkstümlicher Unterhaltung, wobei Carls selbstbewusstes Wirken nicht ohne Neid und Kritik gesehen wurde. Als dem Isartortheater zugunsten der ersten Bühne des Landes, des [[Nationaltheater München|Hof- und Nationaltheaters]], die staatliche Dotation gekürzt wurde&amp;lt;ref&amp;gt;[https://opacplus.bsb-muenchen.de/Vta2/bsb10531281/bsb:4094371?page=647 &amp;#039;&amp;#039;Miszellen. (…) Die Sage erneuert sich (…)&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;Flora. Ein Unterhaltungs-Blatt&amp;#039;&amp;#039;. 24. August 1822, Nr. 135/1822. Lentner, München 1822, S. 539, rechts unten, f.&amp;lt;/ref&amp;gt; und auch die Kritik an Carls Spielplan und Aufführungspraxis stärker wurde, schloss Carl am 22. Juli 1825 mit [[Ferdinand Pálffy|Ferdinand Graf Pálffy von Erdőd]] (1774–1840), dem Besitzer des [[Theater an der Wien|Theaters an der Wien]], für die Monate August und September einen Gastspielvertrag ab, der in der Folge auch vom königlich bayerischen Hof zur Kenntnis genommen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Karl Carl. 1825 bis 1845&amp;#039;&amp;#039;. In: Anton Bauer: &amp;#039;&amp;#039;150 Jahre Theater an der Wien&amp;#039;&amp;#039;. Amalthea-Verlag, Zürich, Wien u.&amp;amp;nbsp;a. 1952, S. 116.&amp;lt;/ref&amp;gt; Somit wurde ab August 1825 das Theater geschlossen bzw. in seiner Widmung nicht mehr bespielt: Direktor Carl übersiedelte mit dem 26 Mitglieder umfassenden Ensemble nach [[Wien]], wo er ab 18. August 1825 am Theater an der Wien&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|thz|18|08|1825|04|NAME=Allgemeine Theaterzeitung und Unterhaltungsblatt für Freunde der Kunst, Literatur und des geselligen Lebens|AUTOR=(Karl) Carl|Allgemeiner theatralischer Anzeiger. (…) Theater-Nachricht|ZUSATZ=Nr. 99/1825 (XVIII. Jahrgang)|ALTSEITE=408, Mitte rechts.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; unter anderem jene Stücke aufführen wollte, die in München keinen Anklang fanden. Carl, der versprochen hatte, samt Ensemble noch im November 1825 an das Isartor zurückzukehren,&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|thz|16|08|1825|04|NAME=Allgemeine Theaterzeitung und Unterhaltungsblatt für Freunde der Kunst, Literatur und des geselligen Lebens|AUTOR=|Neuigkeiten. (…) Aus München, den 1. August 1825. (…) Das königl(iche) Theater am Isarthor in seiner beschränktern Sphäre (…)|ZUSATZ=Nr. 98/1825 (XVIII. Jahrgang)|ALTSEITE=404, Mitte rechts.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; übernahm bereits im nächsten Jahr die Bühne am [[Wienfluss]], die er, inklusive diverser Schließzeiten, bis 30. April 1845 leitete und ihn zum Millionär werden ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1844–1931 diente das Gebäude als städtisches [[Leihamt|Leihhaus]]. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde der südliche Seitenflügel an der Frauenstraße abgerissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1931 wurde das Gebäude zu einem [[Kino]] mit Platz für 1.000 Personen umgebaut und war unter dem Namen „Atlantik-Palast“ bis 1944 in Betrieb. Bis 1938 durften hier sogar amerikanische Filme gezeigt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Carmen Merckenschlager |url=https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/stadtviertel/vergessene-geschichten-aus-muenchen-was-sie-noch-nicht-uebers-lehel-wussten-art-909526 |titel=Vergessene Geschichten aus München: Was Sie noch nicht über das Lehel wussten |datum=2023-07-01 |sprache=de |abruf=2023-07-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Luftangriffe auf München|Luftangriffen auf München]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] brannte das Gebäude vollständig aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Einem zweigeschossigen kubischen Eingangsbau mit [[Walmdach]] war ein [[Portikus]] mit vier [[Toskanische Ordnung|toskanischen Säulen]] vorgelagert, die einen Dreiecksgiebel trugen. Der Hauptbau war dreigeschossig mit [[Kniestock]] und trug ebenfalls ein Walmdach. Der Zuschauerraum bot Platz für 1200 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schauspieler und Aufführungen ==&lt;br /&gt;
In seinen ersten Jahren erlebte das Theater auch Opernaufführungen, hier war unter anderen auch [[Peter Joseph von Lindpaintner]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Denkmäler in Bayern|M-M|1203}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=DMS|NS=48.134885|EW=11.581172|type=landmark|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theatername (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Theatername]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theatergebäude in München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1810er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört in den 1950er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in der Isarvorstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umgenutztes Bauwerk in München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassizistisches Bauwerk in München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Theater (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:München im 19. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
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