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	<title>Isar-Loisach-Gletscher - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T11:55:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Isar-Loisach-Gletscher&amp;diff=2398838&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2025-12-14T16:03:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Osterseen and Isar-Vorlandgletscher Map.jpg|mini|upright=1.66|Maximale Ausdehnung des Isar-Loisach-Gletschers mit [[Moräne|Moränenstrukturen]] (rot) und Gletscherseen (blaugrün). August Rothpletz, 1917]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Isar-Loisach-Gletscher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Vorlandgletscher]] im bayerischen [[Alpenvorland]] während des [[Pleistozän]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hermann Jerz]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Eiszeitalter in Bayern&amp;#039;&amp;#039;, Band 2 der &amp;#039;&amp;#039;Geologie von Bayern&amp;#039;&amp;#039;, Schweizerbart’sche Verlagsbuchhandlung, 1993. ISBN 3-510-65157-X. Kapitel Glazialer, fluvioglazialer und galzifluviatiler Bereich (Alpenvorland und Alpen)&amp;lt;/ref&amp;gt; Er entstand im Umfeld des [[Alpenhauptkamm]]s und schob sich über das vollvergletscherte [[Inntal]] und durch die [[Bayerische Voralpen|bayerischen Voralpen]] hinaus in das Alpenvorland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachgewiesen ist der Isar-Loisach-Gletscher in den drei letzten Kaltzeiten, der [[Mindel-Kaltzeit]], der [[Riß-Kaltzeit]] und der jüngsten, der [[Würm-Kaltzeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Der Isar-Loisach-Gletscher wurde vom großen [[Inngletscher]]  der [[Zentralalpen (Dreiteilung)|Zentralalpen]] versorgt.&amp;lt;ref&amp;gt;Rolf K. F. Meyer &amp;amp; Hermann Schmidt-Kaler. Wanderungen in die Erdgeschichte. Auf den Spuren der Eiszeit südlich von München - östlicher Teil. Pfeil München 1997. S. 31&amp;lt;/ref&amp;gt; Er stieß mit [[Grundwasserneubildung|Influenz]] aus [[Alpentor]]en der heutigen Täler der [[Isar]], des [[Kochelsee]]beckens und der [[Loisach]] aus den Bergen hervor. Die [[Gletscherzunge]]n vereinigten sich, überzogen die Landschaft des unmittelbaren Vorlandes und schürften die Becken des [[Ammersee]]s, des [[Starnberger See]]s, des nicht mehr existenten [[Wolfratshausener See]]s und das Isartal. Die [[Schmelzwasser]] des [[Gletscher|Gletschers]] transportierten über das vereiste Gebiet hinaus den Schotter, der die [[Münchner Schotterebene]] bildet. Seine Abflüsse bildeten mit den anderen nördlichen Vorlandgletschern der [[Alpen]] das [[Urstromtal]] der [[Donau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würmkaltzeit ==&lt;br /&gt;
Die Spuren der Vergletscherung in der Würmeiszeit sind am besten erhalten. In der Würm-Eiszeit drang der Isar-Loisach-Gletscher von den großen Vorlandgletschern im heutigen Deutschland [[Inn-Gletscher|Inn-]], Isar-Loisach-, [[Lech-Gletscher|Iller-Lech-]] und [[Rheingletscher]] am weitesten nach Norden vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludger Feldmann: &amp;#039;&amp;#039;Die geologische Entwicklung der Landschaft um Eberfing&amp;#039;&amp;#039;. In: Luise Hohenleitner: &amp;#039;&amp;#039;Eberfinger Heimatbuch&amp;#039;&amp;#039;, Herausgegeben von der Gemeinde Eberfing, 1998. Seiten 255–263&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;wanderungen3&amp;quot;&amp;gt;Rolf K. F. Meyer, Hermann Schmidt-Kaler: &amp;#039;&amp;#039;Wanderungen in die Erdgeschichte – Band 8: Auf den Spuren der Eiszeit südlich von München, östlicher Teil&amp;#039;&amp;#039;. Pfeil Verlag, 1997. ISBN 3-931516-09-1, Seiten 15–26&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Vorlandvergletscherung erreichte damals eine Dicke von etwas über 1000&amp;amp;nbsp;m über dem heutigen Niveau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der maximalen Ausdehnung vor etwa 20.000 Jahren reichte der Gletscher bis zum heutigen [[Landsberg am Lech]], [[Grafrath]], [[Leutstetten]], [[Schäftlarn|Hohenschäftlarn]] und kurz vor [[Sachsenkam]]. Aus der Eisdecke ragten als sogenannte [[Nunatak]]s nur der [[Hoher Peißenberg|Hohe Peißenberg]] und der heute nicht mehr prominente [[Tischberg (Oberbayern)|Tischberg]] heraus, eine Kuppe aus [[Molassebecken|Oberer Süßwassermolasse]] südöstlich des Starnberger Sees. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Rückzug hinterließ der Isar-Loisach-Gletscher die durch die [[Moräne]]n überformte Landschaft des heutigen Alpenvorlandes. Prägende Elemente sind [[Grundmoräne|Grund-]], [[Endmoräne|End-]] und [[Seitenmoräne]]n, [[Drumlin]]s und [[Terrasse (Geologie)|Gletscherterrassen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von besonderer Bedeutung sind die Eiszerfallslandschaft mit gewaltigen [[Toteis]]-Blöcken aus denen die [[Osterseen]] entstanden, das [[Eberfinger Drumlinfeld]] mit rund 360 Drumlins mit einer Größe von über 100 bis 1900&amp;amp;nbsp;m und die gewaltigen Schlammmengen mit hohen Tonanteilen, die beim Abschmelzen des Gletschers zurückblieben und die Böden abdichteten, auf denen die großflächigen [[Moor]]-Landschaften des Alpenvorlandes mit [[Murnauer Moos]], [[Ampermoos]], den [[Loisach-Kochelsee-Moore]]n und die kleinräumig mit anderen Landschaftsformen verzahnten [[Niedermoor|Nieder-]] und [[Hochmoor]]e entstanden. Die abfließenden Schmelzwasser schufen den [[Teufelsgraben (Tal bei Holzkirchen)|Teufelsgraben]] und das [[Gleißental]], das [[Mühltal (Würm)|Mühltal]] und weitere kleine und größere Abflüsse, die großteils über die Isar und teilweise über die [[Mangfall]] und den [[Inn]] zur Donau entwässern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mindel- und Riß-Kaltzeiten ==&lt;br /&gt;
Da die weiteste Ausdehnung der Mindel- und Rißeiszeiten geringer waren als die der nachfolgenden Würmkaltzeit, wurden ihre Ablagerungen durch die spätere Vergletscherung weitgehend überformt und sind nur noch schwer nachzuweisen. Die großformatigen Flächen der Münchner Schotterebene stammen ebenso aus diesen Kaltzeiten, wie die Schotter-[[Flussterrasse]]n des Isar-, Würm- und [[Amper]]tals. Unter dem Druck nachfolgender Schichten und unter Mitwirkung feiner Kalkablagerungen verbucken die tieferen Schichten dieser Schotter in den alpennahen Bereichen großteils zum Sekundärgestein [[Nagelfluh]], das für das Isartal und Teile des unmittelbaren Alpenvorlands charakteristisch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Die Spuren des Isar-Loisach-Gletschers waren bedeutend für die Erforschung der [[Glazialmorphologie]] im 19. Jahrhundert, insbesondere die [[Glaziale Serie]]. Die Entstehung von Endmoränen wurde anhand des Durchbruchs der [[Würm (Amper)|Würm]] ins [[Mühlthal (Starnberg)|Mühlthal]] am Nordende des [[Leutstettener Moos]]es erkannt, die von Drumlins anhand des Eberfinger Drumlinfelds und die Abfolge der zusammengehörenden glazialmorphologischen Erscheinungen erforschte [[Albrecht Penck]] anhand des Alpenvorlandes und prägte 1882 den Begriff der glazialen Serie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4553591-7|VIAF=246957444}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie der Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Gletscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Oberbayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gletscher in Bayern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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