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	<title>Isar-Inn-Hügelland - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T09:55:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Isar-Inn-H%C3%BCgelland&amp;diff=1937494&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Martin Ortmeier am 12. November 2025 um 17:28 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-12T17:28:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Isar-Inn-Hügelland-Karte.png|thumb|Lage des Isar-Inn-Hügellandes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Isar-Inn-Hügelland&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine naturräumliche Haupteinheit, die sich auf einen großen Teil [[Niederbayern]]s und einen kleinen Teil [[Oberbayern]]s erstreckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Beim Isar-Inn-Hügelland handelt es sich um einen Teil des [[Unterbayerisches Hügelland|Unterbayerischen Tertiärhügellandes]]. Es erstreckt sich vom unteren Isartal bis zum unteren Inntal. Die Fläche beträgt etwa 3.650&amp;amp;nbsp;km². Von den Flüssen [[Isar]] und [[Inn]] sowie zur unteren [[Rott (Inn, Neuhaus am Inn)|Rott]] ist es durch markante Randstufen meist deutlich abgesetzt. Lediglich zum [[Neuburger Wald]] und zur Gegend um [[Osterhofen]] finden sich fließende Übergänge. Im Nordwesten setzt es sich fort als [[Donau-Isar-Hügelland]] und im österreichischen [[Innviertel]] als Inn-Hausruckviertler Berg- und Hügelland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Angerstorf.JPG|thumb|300px|Das Isar-Inn-Hügelland bei [[Angerstorf]]]]&lt;br /&gt;
Das Hügelland ist geographisch bereits ein Teil des [[bayerisches Alpenvorland|bayerischen Alpenvorlandes]]. Während sich im [[Tertiär]] die [[Alpen]] bildeten, sammelten sich südlich und nördlich davon die Ablagerungen ([[Molasse]]). Seine hügelige Form erhielt das Gebiet erst während des [[Pliozän]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Tertiärs stießen wiederholt flache Meeresarme über die [[Burgundische Pforte]] und das [[Wiener Becken]] in das Gebiet vor und lagerten Sande und Mergel hier ab. Die [[Sedimente]] der [[Obere Süßwassermolasse|Oberen Süßwassermolasse]], die vor 18 bis 10 Millionen Jahren abgelagert wurden, bilden die wellige Oberfläche des Hügellandes. Neben [[Mergel]] findet sich besonders [[Nagelfluh]], aus dem häufig die Höhenzüge bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Kaltzeit|Eiszeiten]] blieb das Gebiet eisfrei. [[Gletscherabwinde]] bliesen die feinen Partikel aus den [[Schotter]]massen ab und lagerten sie an den höherliegenden Teilen des Tertiärhügellandes ab, wodurch der fruchtbare [[Löss]] herrührt, die Grundlage der heutigen [[Landwirtschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Relief ==&lt;br /&gt;
Die Oberflächengestalt ist im Wesentlichen das Ergebnis der [[fluviatil]]en [[Erosion (Geologie)|Erosion]].&lt;br /&gt;
Lediglich die Höhen zu beiden Seiten der Rott bilden mit ihrem [[Rottaler Quarz-Konglomerat-Gebiet|Quarzkonglomerat]] eine Härteschicht in dem ansonsten vorherrschenden [[Lockergestein]]. Im Schellenberg bei [[Simbach am Inn]] (550 m) und im Steinkart bei [[Bad Griesbach im Rottal]] (525 m) liegen die höchsten Erhebungen. Die tiefsten Landschaftsbestandteile bilden die Unterlaufbereiche der Flüsse [[Vils (Donau)|Vils]] und Rott mit etwa 320 m. Charakteristisch für das Hügelland ist das ständige Auf und Ab sanft geschwungener Hügel- und Muldenformen. Die Hügeligkeit nimmt von West nach Ost und an den Rändern des Hügellandes zu, wobei zum Inntal ein größerer Reliefsprung vorhanden ist als zum Isartal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima ==&lt;br /&gt;
Das Isar-Inn-Hügelland zählt bei einem grundsätzlich [[subatlantischen Klima]] zu den kontinentalsten Gebieten in Deutschland. Der nördliche Rand ist mit bis zu 750 mm Jahresniederschlag verhältnismäßig niederschlagsarm, während im Südosten in der Gegend um [[Tann (Niederbayern)|Tann]] um 1000 mm gemessen werden können. Grund für diesen Anstieg im Süden sind der [[Alpenstau]] und die höhere Lage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Böden ==&lt;br /&gt;
Es dominiert die lehmig-sandige [[Braunerde]] mit vielfältigen Übergängen zu anderen Bodentypen wie [[Pseudogley]] und [[Podsol]]. Das Ausgangsmaterial der Bodenbildung ist meist nicht das Tertiärmaterial, sondern die häufig auftretende [[Löß]]- oder [[Lehm]]überdeckung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewässer ==&lt;br /&gt;
[[Vils (Donau)|Vils]] und [[Rott (Inn, Neuhaus am Inn)|Rott]] durchziehen das Isar-Inn-Hügelland. Sie haben hier auch ihren Ursprung und entwässern von Südwest nach Nordost bzw. Ost. Die Vils wird im [[Vilstalsee]], die Rott im [[Rottauensee]] aufgestaut. Etwa 15 km vor der Mündung nimmt die Vils in einem weiten Becken als ihren größten Zufluss über den Vilskanal die [[Kollbach (Vilskanal)|Kollbach]] auf. An den Randsäumen des Isar-Inn-Hügellandes finden sich auch gefällreiche Bäche in tief eingeschnittenen [[Tobel]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Niederbayerisches Hügelland.JPG|thumb|Landschaft im Isar-Inn-Hügelland in der Nähe von [[Brombach (Bad Birnbach)|Brombach]]]]&lt;br /&gt;
Die bajuwarische Landnahme des 7. und 8. Jahrhunderts ist von entscheidender Bedeutung für die Entstehung der Kulturlandschaft im Gebiet. Bereits gegen Ende des frühen Mittelalters war das heutige Siedlungsbild weitgehend ausgeprägt. Nach der Jahrtausendwende entstanden zahlreiche Adelssitze. Um etwa 1100 war die Hauptausdehnung der Siedlungsfläche erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst das späte 19. und das 20. Jahrhundert mit Industrialisierung und neuen landwirtschaftlichen Bewirtschaftungstechniken brachten wieder wesentliche Eingriffe in die Kulturlandschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landschaftsbild ==&lt;br /&gt;
Bis zur Gegenwart sind etwa 70 % des Isar-Inn-Hügellandes von kleinteiliger intensiver landwirtschaftlicher Nutzung geprägt. Unter den landwirtschaftlichen Betrieben überwiegen die Futterbaubetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Waldflächenanteil beträgt etwa 25 % und liegt damit deutlich unter dem bayerischen Durchschnitt von etwa 34 %. Besonders in landwirtschaftlich günstigen Lagen wie im Vils- und Rottal liegt der Waldanteil zuweilen bei nur 10 %. Die höchsten Waldanteile werden am Südrand mit etwa 30 % erreicht. In den vorhandenen Waldbeständen dominiert die Fichte. Vor allem an der Inn- und Isarleite gibt es vereinzelt noch Rotbuchenwälder (z. B. an der Dachlwand), an Rott und Vils auch Reste von Eichenwäldern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größere Orte sind [[Pfarrkirchen]], [[Eggenfelden]], [[Vilsbiburg]], [[Bad Griesbach im Rottal]] und [[Ortenburg]]. Touristische Bedeutung hat vor allem das [[Niederbayerisches Bäderdreieck|Bäderdreieck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ulrich Pietrusky, Günther Michler, Donatus Moosauer: &amp;#039;&amp;#039;Niederbayern – im Fluge neu entdeckt&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Morsak Grafenau, 2. Aufl. 1982, ISBN 3-87553-135-3&lt;br /&gt;
*Christoph Stein: &amp;#039;&amp;#039;Die Moos-, Farn und Blütenpflanzenflora des Isar-Inn-Hügellandes (Südostbayern)&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Hoppea. Denkschriften der Regensburgischen Botanischen Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 60, Regensburg 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Erding)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturraum im Unterbayerischen Hügelland|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Martin Ortmeier</name></author>
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