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	<title>Isabel auf der Treppe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T12:32:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Isabel_auf_der_Treppe&amp;diff=1731558&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Passjosi am 10. Februar 2025 um 19:34 Uhr</title>
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		<updated>2025-02-10T19:34:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Film&lt;br /&gt;
| Originaltitel    = Isabel auf der Treppe&lt;br /&gt;
| Produktionsland  = DDR&lt;br /&gt;
| Erscheinungsjahr = 1984&lt;br /&gt;
| Länge            = 68&lt;br /&gt;
| Originalsprache  = Deutsch&lt;br /&gt;
| FSK              = &lt;br /&gt;
| Regie            = [[Hannelore Unterberg]]&lt;br /&gt;
| Drehbuch         = Hannelore Unterberg&lt;br /&gt;
| Produktionsunternehmen = [[DEFA]], KAG „Berlin“&lt;br /&gt;
| Musik            =&lt;br /&gt;
* [[Karl-Ernst Sasse]],&lt;br /&gt;
* [[Julio Alegría]]&lt;br /&gt;
| Kamera           = [[Eberhard Geick]] &amp;lt;!-- laut FBJ 1983 und laut Filmvorspann ohne [[Eberhard Borkmann]]; mglw. Fehlinfo bei Filmportal und IMDb --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Schnitt          = [[Helga Krause]]&lt;br /&gt;
| Besetzung        =&lt;br /&gt;
* [[Irina Gallardo]]: Isabel&lt;br /&gt;
* [[Mario Krüger (Schauspieler)|Mario Krüger]]: Philipp&lt;br /&gt;
* [[Teresa Polle]]: Rosita Pérez&lt;br /&gt;
* [[Jenny Gröllmann]]: Margot Kunze&lt;br /&gt;
* [[Jaecki Schwarz]]: Dieter Kunze&lt;br /&gt;
* [[Horst Hiemer]]: Opa Kunze&lt;br /&gt;
* [[Ruth Kommerell]]: Frau Flickenschild&lt;br /&gt;
* [[Sandra Lill]]: Sandra Kunze&lt;br /&gt;
* [[Benjamin Mihan]]: Max Kunze&lt;br /&gt;
* [[Javiehra Peualba]]: Isabel 1977&lt;br /&gt;
* [[Mirko Schmidt (Schauspieler)|Mirko Schmidt]]: Philipp 1977&lt;br /&gt;
* [[Nancy Steinbrink]]: Sandra 1977&lt;br /&gt;
* [[Paul Schimanski]]: Mann mit schwarzen Capa/Pinochet&lt;br /&gt;
* [[Miriam Lewin]]: Fräulein Bredin&lt;br /&gt;
* [[Gert Klisch]]: Hausmeister&lt;br /&gt;
* [[Harald Arnold]]: Köhlert&lt;br /&gt;
* [[Barbara Dittus]]: Stellv. Direktorin&lt;br /&gt;
* [[Eva Schäfer]]: Frau Schreiber&lt;br /&gt;
* [[Ilse Bastubbe]]: Frau Kästner&lt;br /&gt;
* [[Rolf Staude]]: Dr. Ackermann&lt;br /&gt;
* [[Ilse Voigt]]: Oma Soickert&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Isabel auf der Treppe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein vom [[DEFA]]-Studio für Spielfilme, künstlerische Arbeitsgruppe „Berlin“, produzierter Kinderfilm aus dem Jahr 1984. Die Inszenierung basiert auf dem gleichnamigen Hörspiel von [[Waldtraut Lewin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
Die Chilenin Rosita Pérez ist mit ihrer Tochter Isabel nach dem [[Putsch in Chile 1973|Pinochet-Putsch]] aus [[Chile]] in die [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] geflohen. Zu Beginn der Handlung leben sie bereits seit sechs Jahren in [[Ostberlin]], wo die Familie Kunze eine Patenschaft für sie übernommen hat. Doch im Laufe der Zeit hat der Kontakt zu den Kunzes, die mit ihren eigenen alltäglichen Sorgen beschäftigt sind und meinen, dass sich die Emigranten inzwischen eingelebt hätten, an Intensität verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nachbarschaft bestehen bald Vorurteile gegenüber den Exilanten, die auch Frau Kunze teilt. Der zwölfjährige Sohn Philipp Kunze spürt, wie belastend die Situation vor allem für Isabel sein muss. Isabel glaubt, dass ihr in Chile verhafteter Vater tot ist, und dass ihre Mutter die Todesnachricht nicht verkraften wird. Deshalb sitzt sie jeden Nachmittag auf der Treppe, um die Todesnachricht abzufangen. Opa Kunze kommt zu Besuch. Frau Pérez ist ihm sympathisch, und er teilt die Ansicht seines Enkels, dass man sich mehr um die Nachbarn kümmern müsste. Er besucht auf Einladung von Frau Pérez eine chilenische Kulturveranstaltung. Philipp und Isabel unternehmen einen Bootsausflug. Von einem Regenschauer überrascht, suchen sie unter einer Brücke Schutz. Später bauen sie sich in einem Maisfeld eine Hütte. Als sie nach Hause kommen, erfahren sie, dass die Todesnachricht von Isabels Vater eingetroffen ist und sich ihre Mutter nach einem psychischen Zusammenbruch im Krankenhaus befindet. Die Kunzes nehmen Isabel auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktion und Veröffentlichung ==&lt;br /&gt;
Die Uraufführung fand am 7. September 1984 im Premierenkino der DDR, im Berliner [[Colosseum (Kino)|Colosseum]] statt. Die Erstausstrahlung im [[Deutscher Fernsehfunk|Fernsehen der DDR]] erfolgte am 4. Oktober 1986 im 1. Programm in der Fernsehreihe [[Flimmerstunde]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;!-- Artikellemma ??? In: --&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 4. Oktober 1986, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Szenarium stammt von [[Waldtraut Lewin]] und [[Anne Pfeuffer]] war für die Dramaturgie verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Die Vorzüge dieses Films liegen in seiner Ehrlichkeit, da er Probleme anspricht, Situationen vor Augen führt, die jeder kennt. Und gerade dadurch wird man angeregt, über solche Alltäglichkeiten nachzudenken. Der Appell an unsere wirkliche Solidarität, die mehr bedeutet als Geld zu spenden, nämlich Solidarität im täglichen Leben, in den zwischenmenschlichen Beziehungen – dieser Appell wird durch Szenen erreicht, die das Gefühl des Zuschauers ansprechen. […] Ein Kinderfilm, der auch Erwachsenen eine Menge sagen kann.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Marlene Köhler&amp;lt;!-- Artikellemma ??? --&amp;gt; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Mitteldeutsche Zeitung#Freiheit|Freiheit]].&amp;#039;&amp;#039; Halle 12. September 1984.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Waltraud Lewins Absicht ging auf, es hinterließ im Hörer einen starken emotionalen Eindruck, konkretes Betroffensein. Verglichen damit, lässt der Film viel zu wünschen übrig. Da gibt es zwar genaue Details, stimmige Bilder, doch sie werden im Ganzen zu undifferenziert zusammengesetzt, werden undialektisch behandelt, bilden eine bloße Zustandsbeschreibung, die nicht zu überzeugen vermag, weil sie nicht nachvollziehbar gemacht wird.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Gisela Hoyer&amp;lt;!-- Artikellemma ??? --&amp;gt; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Morgen]].&amp;#039;&amp;#039; 19. September 1984.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Die Moral dieser realistischen Alltagsbeschreibung meint eigentlich mehr noch die Erwachsenen. Sie sind es, die zunächst einmal versagen in diesem Film, der den in der DDR vielstrapazierten Begriff Solidarität an der Praxis misst. […] Der kritische Blick […] beweist, dass oft gerade Kinderfilme in der DDR näher an dortiger Realität sind, als – besonders in letzter Zeit – Produktionen für Erwachsene.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Kersten &amp;lt;!-- Artikellemma ??? --&amp;gt;In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]].&amp;#039;&amp;#039; 17. März 1985&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Filmdienst]] lobte im &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon des internationalen Films]]&amp;#039;&amp;#039; den Kinderfilm, {{&amp;quot; |Text=in dem mutig der Widerspruch zwischen offiziellen Phrasen und der Realität im Umgang mit Ausländern dargestellt wird}}, als lehrreich und filmisch gut aufbereitet. [Er] {{&amp;quot; |Text=werbe für Verständnis und Hilfsbereitschaft gegenüber ausländischen Flüchtlingen.|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{LdiF|544|abruf=2021-07-07}} (= Klaus Brühne (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Internationalen Films.&amp;#039;&amp;#039; Band 4.) Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1990, S. 1835.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1985: [[Goldener Spatz 1985|Goldener Spatz]] auf dem 4. „Nationalen Festival“ für Kinderfilme der DDR in Kino und Fernsehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3896023497|Seiten=275–277}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0087486}}&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|fc954f2975d94c62bdc6c95536cb33ea}}&lt;br /&gt;
* [https://www.defa-stiftung.de/filme/filmsuche/isabel-auf-der-treppe/ &amp;#039;&amp;#039;Isabel auf der Treppe&amp;#039;&amp;#039;] bei der [[DEFA-Stiftung]]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=rTKER-VAX9k &amp;#039;&amp;#039;Isabel auf der Treppe&amp;#039;&amp;#039;] – ganzer Film auf Deutsch auf [[YouTube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Filme von Hannelore Unterberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtitel 1984]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kinderfilm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendfilm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmdrama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flüchtlingsthematik im Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinochet-Diktatur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Passjosi</name></author>
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