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	<title>Isaak Emil Lichtigfeld - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T17:06:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wheeke: HC: Ergänze Kategorie:Emigrant aus Österreich-Ungarn im Vereinigten Königreich</title>
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		<updated>2025-10-06T11:56:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Emigrant_aus_%C3%96sterreich-Ungarn_im_Vereinigten_K%C3%B6nigreich&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Emigrant aus Österreich-Ungarn im Vereinigten Königreich (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Emigrant aus Österreich-Ungarn im Vereinigten Königreich&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;(Jizhak) Isaak Emil Lichtigfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren [[6. März]] [[1894]] in [[Burschtyn]] im österreichischen [[Galizien | Ostgalizien]]; gestorben [[24. Dezember]] [[1967]] in [[Frankfurt am Main]], beerdigt nach seinem Willen am 4. Januar 1968 in [[Jerusalem]] auf dem Friedhof Sanhedria), war von 1954 bis 1967 als [[Rabbiner|Landesrabbiner]] von Hessen in Frankfurt am Main tätig. Er war Nachfolger von Zwi Harry Levy, der von 1952 bis 1954 in Frankfurt amtiert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biographie ==&lt;br /&gt;
=== Ausbildung und Berufliches ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lichtigfeld studierte vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] Rechtswissenschaften in Deutschland und wurde als Student Mitglied im [[Bund Jüdischer Akademiker]]. Er nahm als Kriegsfreiwilliger an den Kämpfen um [[Langemark]] bei [[Ypern]] teil, wurde zweimal verwundet und zum Leutnant der deutschen Armee befördert. 1922 ließ er sich als Rechtsanwalt beim Landgericht Düsseldorf nieder und betrieb gemeinsam mit seinem Bruder [[Liste der Stolpersteine in Düsseldorf#Pempelfort|Leo]] eine Kanzlei. 1929 übersiedelte er nach Köln, um seinen Kindern den Besuch des jüdischen [[Jawne (Schule)|Jawne-Gymnasiums]] zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach 1933 ===&lt;br /&gt;
Nach der „[[Machtergreifung]]“ durch die Nationalsozialisten im Januar 1933 durfte Emil Lichtigfeld als [[Frontkämpferprivileg|Frontkämpfer]] des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] zunächst weiter als Anwalt praktizieren. Ende 1933 emigrierte er nach London und beschloss, Rabbiner zu werden. In seine Zulassung beim [[Oberlandesgericht Düsseldorf]] setzte er vertretungsweise seinen Bruder Leo ein, wofür die Brüder in nationalsozialistischen Veröffentlichungen diffamiert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsausbruch fungierte er als Rabbiner in einer der United Synagoge angeschlossenen Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 ging er als Vertreter des [[Chief Rabbinate Council]] mit der britischen Armee nach Deutschland. Hier wurde er der religiöse Berater der illegalen [[Exodus (Schiff)|Exodus]]-Einwanderer. Anschließend ging er in die Flüchtlingslager nach [[Britisch-Zypern]]. Mitte 1948, nach der [[Israelische Unabhängigkeitserklärung|israelischen Staatsgründung]], ging er nach London zurück und setzte dort seine religiöse und politische Tätigkeit fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rabbiner in Frankfurt und Deutschland ===&lt;br /&gt;
1954 wurde Lichtigfeld als Rabbiner zur [[Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main|Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main]] berufen, wo es eine noch nicht ganz integrierte ostjüdische Mehrheit gab. Hier baute er ein Gemeindeleben als [[Einheitsgemeinde (Judentum)|Einheitsgemeinde]] traditioneller [[Orthodoxes Judentum|orthodoxer]] Prägung auf; es gab wieder sechs Gebetsstätten in Frankfurt und die für die religiösen Belange der Gemeinde notwendige Infrastruktur: [[Jüdischer Friedhof]], [[Jüdische Speisegesetze|Kaschruth]], Lehrstätten, Jugendbildung, Religionsunterricht. Durch seine Bemühungen entstand 1966 wieder eine Schule, die nach seinem Tode nach ihm benannt wurde. Die I.&amp;amp;nbsp;E.&amp;amp;nbsp;Lichtigfeld-Schule hat seit 2006 ihren Sitz wieder im [[Philanthropin (Frankfurt am Main)|Philanthropin]]. Es war die erste deutsche jüdische Schule nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].[[Datei:Isaak Emil Lichtigfeld.png|mini|Lichtigfeld – Foto kuratiert vom Leo Baeck Institut|306x306px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lichtigfeld war auch der Vorsitzende der deutschen Rabbinerkonferenz sowie Landesrabbiner von Hessen. Er war seit 1956 Präsidialmitglied des [[Keren Hayesod]] und übernahm 1966 als Nachfolger von [[Herbert Lewin]] das Amt des Ersten Vorsitzenden der deutschen Sektion des Keren Hayesod.&amp;lt;ref&amp;gt;Allgemeine Wochenzeitung der Juden in Deutschland, 4. Februar 1966, S. 12; &amp;lt;bdi&amp;gt;Julius Carlebach/Andreas Brämer, Continuity or new beginning? Isaac Emil Lichtigfeld, Rabbi in Frankfurt am Main and Hesse, 1954–1967, Leo Baeck Institute yearbook, Band 42 (1997), Seite 284&amp;lt;/bdi&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Anlässlich seines 70. Geburtstages zeichnete ihn die britische Regierung mit dem O.B.E., dem [[Order of the British Empire]], aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil Lichtigfeld sich in seiner Doppelfunktion als Landes- und Gemeinderabbiner zunehmend überlastet fühlte, berief die Gemeinde 1963 Sigmund Szobel zum zweiten Gemeinderabbiner. Nach dem Tode Lichtigfelds 1967 war er alleiniger Gemeinderabbiner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenswert ==&lt;br /&gt;
Das kleine jüdische Museum in der [[Synagoge Michelstadt]], in [[Michelstadt]] im [[Odenwald]], ist nach Isaak Emil Lichtigfeld benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Paul Arnsberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Rabbiner in Frankfurt am Main&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Waldemar Kramer, Frankfurt am Main, 2. Auflage 2002, ISBN 3-7829-0531-8&lt;br /&gt;
* [[Andreas Brämer]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Frankfurter Rabbinat nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Wer ein Haus baut, will bleiben. 50 Jahre Jüdische Gemeinde in Frankfurt a. M. Anfänge und Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt a. M. 1998, ISBN 9783797306920, S. 122–127.&lt;br /&gt;
* [[Julius Carlebach (Soziologe)|Julius Carlebach]]/Andreas Brämer: &amp;#039;&amp;#039;Continuity or New Beginning? Isaac Emil Lichtigfeld as Rabbi in Frankfurt and Hessen, 1954-1967.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Leo Baeck Institute Year Book 42&amp;#039;&amp;#039; (1997), S. 275–302.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://frankfurter-personenlexikon.de/node/3692 Lichtigfeld, Isaac Emil]&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Band 1: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. München: Saur, 1980, ISBN 3-598-10087-6, S. 444.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|121074404}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=121074404|titel=Lichtigfeld, Isaac Emil|datum=2024-01-04}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121074404|VIAF=50072876}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lichtigfeld, Isaak Emil}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rabbiner (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesrabbiner (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rabbiner (Vereinigtes Königreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Officer des Order of the British Empire]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]  &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brite]]  &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1967]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus Österreich-Ungarn im Vereinigten Königreich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lichtigfeld, Isaak Emil&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lichtigfeld, Isaac Emil; Lichtigfeld, Jizhak Emil&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Rabbiner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. März 1894&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Burschtyn]], Galizien&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Dezember 1967&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wheeke</name></author>
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