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	<title>Isaak Bernays - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Isaak_Bernays&amp;diff=1412121&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie, Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2026-03-02T07:58:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie, Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:PPN663959861 Isaac Bernays.jpg|mini|Isaak Bernays]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Isaak Bernays,&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auch Isaac [[Ibn|Ben]] Jacob Bernays  (geboren am [[29. September]] [[1792]] in [[Mainz-Weisenau|Weisenau]], [[Kurmainz|Kurbistum Mainz]]; gestorben am [[1. Mai]] [[1849]] in [[Hamburg]]) war ein deutscher [[Rabbiner]] und gilt mit [[Jakob Ettlinger]] als einer der Vorreiter einer modernen [[Orthodoxes Judentum|jüdischen Orthodoxie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er bekleidete von 1821 bis zu seinem Tode 1849 das Amt des Rabbiners der [[aschkenasisch]]en Gemeinde in Hamburg. Bernays war einer der ersten Rabbiner, der außer dem jüdischen Studium auch eine [[Universität]] besucht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Issak Bernays war ein Sohn des Gastwirts Jaques [[Bär (Familienname)|Beer]] aus der jüdischen Gemeinde [[Mainz-Weisenau|Weisenau]] (18. Juni 1747 – 18. Oktober 1817) und seiner Ehefrau Marthe Wälsch. 1808 ließ Jacob Beer aufgrund der französischen Namensverordnung seinen Namen in Jacob Bernays ändern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Israel Bach |Titel=Jacob Bernays: ein Beitrag zur Emanzipationsgeschichte der Juden und zur Geschichte des deutschen Geistes im neunzehnten Jahrhundert |Verlag=Mohr Siebeck |Datum=1974 |ISBN=9783168351429 |Online=https://books.google.com.ph/books?id=YQF8-U71Zc0C&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=hans+i+bach+jacob+bernays&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiZ8cTc3tHkAhVYPnAKHclxDA0Q6AEIKjAA#v=onepage&amp;amp;q=hans%20i%20bach%20jacob%20bernays&amp;amp;f=false}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Issak Bernays besuchte in [[Mainz-Weisenau|Weisenau]] nahe dem französisch beherrschten [[Mainz]] (Mayence) die [[Cheder]], belegte aber auch Kurse am [[Gymnasium|Lyzeum]] in der Stadt. [[Abraham Naftali Hertz Scheuer|Herz Scheuer]], Rabbiner von Mainz, schickte ihn zu weiterführenden Studien nach Würzburg zu [[Abraham Bing]]. Neben dem Besuch der [[Jeschiwa|Jeschiva]] besuchte er die [[Universität Würzburg]], studierte ab 1815 [[Philosophie]] und promovierte zum [[Dr.&amp;amp;nbsp;phil.]] Abraham Bing war wegen seiner Gelehrsamkeit berühmt:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Nach Würzburg strömte […] eine grosse Anzahl Schüler, um seinen gelehrten Worten zu lauschen. Zu den bedeutendsten gehörten der nachmalige Altonaer Ober-Rabbiner [[Jakob Ettlinger]], der spätere Londoner chief rabbi [[Nathan Marcus Adler|Nathan [Marcus] Adler]], der [[Deutsch-Israelitische Gemeinde zu Hamburg|Hamburger]] Chacham Is.[aak] Bernays, R.[abbi] [[Lazarus Bergmann|Elieser Bergmann]] und […] [[Seligmann Bär Bamberger]].&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Herz Bamberger: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Rabbiner der Stadt und des Bezirkes Würzburg&amp;#039;&amp;#039;. (Hrsg., Komp.): [[Simon Bamberger (Rabbiner)|Simon Bamberger]]. Goldschmidt, Wandsbek 1905, S. 65. Auslassungen und Hinzufügungen in eckigen Klammern nicht im Original.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Anstellung  als Privatlehrer und einem weiteren Studium bei Schelling in [[München]] wurde er 1821 als [[Oberrabbiner]] von Gemeindevorsteher Jacob Riesser an die israelitische Gemeinde in Hamburg berufen. Bernays führte in Hamburg den Titel „[[Chacham]]“ (Weiser) nach der Tradition der [[sephardisch]]en Juden, um sich von den orthodoxen aschkenasischen Rabbinern abzugrenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahr nach seinem Amtsantritt heiratete er am 28. August 1822 Sara Lea (Henriette) Berend (1803–1853), Tochter des Hannoveraner Bankiers, Lehrers und Inspektors der jüdischen Schule Michael Behrend (gestorben 1832) und dessen dritter Frau Hannele Ries aus Berlin. Mit ihr hatte er sieben Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Hamburg führte Bernays deutschsprachige Predigten in der [[Synagoge]] ein. Er wurde wegen seiner umfangreichen Kenntnisse geschätzt, seine Predigten stießen aber wegen ihrer Komplexität auf Vorbehalte.&lt;br /&gt;
[[Bild:Grabplatte Isaac Bernays auf dem jüdischen Friedhof in Hamburg-Ohlsdorf.jpg|miniatur|[[Mazewa|Grabstein]] Isaac Bernays’ auf dem [[Jüdischer Friedhof Ohlsdorf|Jüdischen Friedhof Ohlsdorf]]]]&lt;br /&gt;
In der [[Talmud-Tora-Schule]] der Gemeinde reformierte er den Lehrplan. Während vorher nur Lesen und Schreiben in [[hebräische Sprache|hebräischer Sprache]] sowie [[Arithmetik]] unterrichtet worden waren, kamen jetzt auch Deutsch und weitere weltliche Fächer einer allgemeinen Elementarschule hinzu. Zwei Jahre nach Bernays’ Tod wurde die Schule zur Realschule erhoben, es war die einzige des [[Orthodoxes Judentum|orthodoxen Judentums]] in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Monika Richarz]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Eintritt der Juden in die akademischen Berufe. Jüdische Studenten und Akademiker in Deutschland 1678–1848&amp;#039;&amp;#039;. Mit einem Geleitwort von [[Adolf Leschnitzer]]. Schriftenreihe wissenschaftlicher Abhandlungen des [[Leo Baeck Institut]]s, 1974. S. 199&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz seiner Modernität war Bernays orthodox und lehnte das [[Liberales Judentum|Reformjudentum]] des [[Israelitischer Tempel Poolstraße|Hamburger Tempels]] ab. Als dieser 1841 ein revidiertes Gebetbuch einführte, nahm Bernays dagegen Stellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Isaak Bernays starb an einem Schlaganfall und wurde auf dem [[Jüdischer Friedhof am Grindel|Jüdischen Friedhof am Grindel]] beigesetzt. Sein Grabstein wurde bei dessen Auflösung auf den [[Jüdischer Friedhof Ohlsdorf|Jüdischen Friedhof Ohlsdorf]] versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Bibel’sche Orient ==&lt;br /&gt;
Von Bernays sind keine Schriften veröffentlicht. Die anonyme Schrift „[[Der Bibel’sche Orient]]“, die im September 1820 erschien, wird ihm zugeschrieben, die Autorschaft oder Koautorschaft ist aber nicht unumstritten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Eveline Goodman-Thau, Gert Mattenklott, Christoph Schulte |Titel=Kabbala und Romantik: Die jüdische Mystik in der romantischen Geistesgeschichte |Verlag=Walter de Gruyter |Datum=2011-07-19 |ISBN=9783110944600 |Online=https://books.google.com.ph/books?id=uqaMpEWJ1AQC&amp;amp;pg=PA231&amp;amp;dq=%22der+biblische+orient%22+bernays&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjju9iM89HkAhXMaN4KHc2RAesQ6AEIKDAA#v=onepage&amp;amp;q=%22der%20biblische%20orient%22%20bernays&amp;amp;f=false}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundgedanke des Werks ist eine von Schellings Religionsphilosophie inspirierte Neuinterpretation der Mission des Judentums für die Menschheit. Dabei greift der Autor auf die jüdische Mystik der [[Kabbala]] zurück und zieht Parallelen zwischen den [[Sephiroth|Sephirot]] und den hinduistischen Gottheiten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Eveline Goodman-Thau, Gert Mattenklott, Christoph Schulte |Titel=Kabbala und Romantik: Die jüdische Mystik in der romantischen Geistesgeschichte |Verlag=Walter de Gruyter |Datum=2011-07-19 |ISBN=9783110944600 |Online=https://books.google.com.ph/books?id=uqaMpEWJ1AQC&amp;amp;pg=PA231&amp;amp;dq=%22der+biblische+orient%22+bernays&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjju9iM89HkAhXMaN4KHc2RAesQ6AEIKDAA#v=onepage&amp;amp;q=%22der%20biblische%20orient%22%20bernays&amp;amp;f=false}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Israel Bach |Titel=Jacob Bernays: ein Beitrag zur Emanzipationsgeschichte der Juden und zur Geschichte des deutschen Geistes im neunzehnten Jahrhundert |Verlag=Mohr Siebeck |Datum=1974 |ISBN=9783168351429 |Online=https://books.google.com.ph/books?id=YQF8-U71Zc0C&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=hans+i+bach+jacob+bernays&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiZ8cTc3tHkAhVYPnAKHclxDA0Q6AEIKjAA#v=onepage&amp;amp;q=hans%20i%20bach%20jacob%20bernays&amp;amp;f=false }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.jewishencyclopedia.com/articles/3257-bibel-sche-orient-der |titel=Bibel’sche Orient, Der |werk=JewishEncyclopedia.com |abruf=2019-09-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Der Bibel’sche Orient}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogie ==&lt;br /&gt;
Der Altphilologe [[Jacob Bernays]] und der Literaturhistoriker [[Michael Bernays]] waren seine Söhne. Ein weiterer Sohn, Berman Bernays (1826–1879), war der Vater von [[Martha Bernays]] (1861–1951), der Ehefrau von [[Sigmund Freud]]. [[Edward Bernays]] war sein Urenkel. Der Rabbiner [[Samson Raphael Hirsch]] war sein Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* E. Duckesz: &amp;#039;&amp;#039;Zur Biographie des Chacham Isaak Bernays&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;, 1907, 5, S. 297–322.&lt;br /&gt;
* [[Andreas Brämer]]: &amp;#039;&amp;#039;Judentum und religiöse Reform. Der Hamburger Israelitische Tempel 1817–1938.&amp;#039;&amp;#039; Dölling und Gallitz Verlag, Hamburg 2000&lt;br /&gt;
* Andreas Brämer: &amp;#039;&amp;#039;Isaak Bernays.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Das Jüdische Hamburg.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: [[Institut für die Geschichte der deutschen Juden]]. Göttingen 2006.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bernays, Isaak.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon deutsch-jüdischer Autoren]].&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Bend–Bins.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Archiv Bibliographia Judaica. Saur, München&amp;lt;!-- sic! --&amp;gt; 1993, ISBN 3-598-22682-9, S. 233–235.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Isaac Bernays|Isaak Bernays}}&lt;br /&gt;
* [https://www.jewishencyclopedia.com/articles/3118-bernays-isaac Isaak Bernays.] In: [[Jewish Encyclopedia]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116137207|LCCN=no/2007/145148|VIAF=45046830}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bernays, Isaak}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großrabbiner (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Mainz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1792]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1849]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten &lt;br /&gt;
|NAME=Bernays, Isaak&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN= &lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Rabbiner &lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. September 1792&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mainz]]-Weisenau&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Mai 1849&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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