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	<title>Isaak Alfasi - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T05:35:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Isaak_Alfasi&amp;diff=1022113&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ralf Gartner: /* Werk und Nachwirkung */</title>
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		<updated>2024-08-12T07:21:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werk und Nachwirkung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Isaak ben Jakob Alfasi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Liste rabbinischer Akronyme|Rif]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt (* [[1013]] in [[Beni Hammad|Al Qal’a]] bei [[Constantine]] in Algerien; gestorben am [[1103]] in [[Lucena]], [[Spanien]]), war ein nordafrikanischer jüdischer Gelehrter des [[Frühmittelalter]] und [[Hochmittelalter]]. Er gilt als wichtigste [[halachisch]]e Autorität vor [[Maimonides]] und ist der Verfasser zahlreicher [[Response (Judentum)|Responsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach seinem Geburtsort wird Alfasi manchmal auch „Ha-Kala&amp;#039;i“ genannt. Nach einer Studienzeit in [[Kairouan]] ließ sich Alfasi in [[Fès]] nieder. Daher rührt sein Name Alfasi bzw. die Abkürzung Rif als [[Akronym]] von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;R&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;abbi &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;saak &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;F&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;asi. In Fès lebte er bis 1088, als er im Alter von 75 Jahren von Feinden bei den Behörden denunziert wurde und nach [[Geschichte Spaniens#Islamische Reiche (711–1492)|Spanien]] ([[al-Andalus]]) fliehen musste. Nach einigen Monaten in [[Córdoba (Spanien)|Córdoba]] zog er in die andalusische Stadt Lucena, wo er bis zu seinem Tode blieb. Kurz nach seiner Ankunft in Lucena übernahm er 1089 den Vorsitz der dortigen [[Jeschiwa]]. Zu seinen zahlreichen Schülern dort gehörte unter anderem [[Jehuda ha-Levi]]. Vor seinem Tod bezeichnete Alfasi [[Josef ibn Migasch]] als seinen Nachfolger, obwohl sein eigener Sohn Jakob ein ausgezeichneter Gelehrter war. Sein Tod wurde von verschiedenen Dichtern beklagt, darunter von [[Moses ibn Esra]] (1055–1135). Dieser pries Alfasi als einen Mann von unvergleichlicher Weisheit und intensivem religiösem Gefühlsleben. Alfasi widmete sein Leben dem Studium des [[Talmud]] und seiner allgemeinen Verbreitung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.encyclopedia.com/religion/encyclopedias-almanacs-transcripts-and-maps/alfasi-isaac-ben-jacob Alfasi, Isaac ben Jacob], auf encyclopedia.com&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Friedländer (Orientalist)|Michael Friedländer]]: [https://www.jewishencyclopedia.com/articles/1191-alfasi-isaac-ben-jacob &amp;#039;&amp;#039;Alfasi, Isaac ben Jacob (called also ha-Kohen in the epitaph attached to his &amp;quot;Halakot&amp;quot;)&amp;#039;&amp;#039;],  auf jewishencyclopedia.com&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk und Nachwirkung ==&lt;br /&gt;
Hunderte von Alfasis Responsen sind erhalten geblieben. Viele wurden während seines Aufenthalts in Fès geschrieben, die meisten davon in [[Arabische Sprache|Arabisch]]. [[Stil]]istisch stehen seine Responsen immer noch denjenigen der babylonischen [[Gaon|Geonim]] nahe. Sein Ruhm beruht aber auf seinem Hauptwerk &amp;#039;&amp;#039;Sefer ha-Halachot&amp;#039;&amp;#039;. Dies ist eine Zusammenfassung derjenigen Teile des (vor allem [[Talmud#Babylonischer Talmud|babylonischen]]) Talmud, die zur Zeit des Autors noch praktische Gültigkeit hatten. Diejenigen Traktate, die nur akademische Bedeutung hatten, wie zum Beispiel Vorschriften über den [[Jerusalemer Tempel|Tempeldienst]] in Jerusalem, finden keine Erwähnung. &amp;#039;&amp;#039;Sefer ha-Halachot&amp;#039;&amp;#039; behandelt 24 von den 63 [[Liste der Mischnatraktate|Talmudtraktaten]], darunter die drei „Ordnungen“ &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Mischnatraktate#Ordnung Mo&amp;#039;ed סֵדֶר מוֹעֵד (Festzeiten, Festtag)|Mo&amp;#039;ed]], [[Liste der Mischnatraktate#Ordnung Naschim סֵדֶר נָשִׁים (Frauen)|Naschim]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Mischnatraktate#Ordnung Nesiqin סֵדֶר נְזִיקִין (Schädigungen)|Nesiqin]]&amp;#039;&amp;#039;. Im Gegensatz zu vielen anderen Gelehrten befasst sich Alfasi nicht nur mit halachischem, sondern auch mit [[Aggada|aggadischem]], d.&amp;amp;nbsp;h. legendenhaftem Material aus dem Talmud, in dem moralisches Verhalten gelehrt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jüdische Gelehrte späterer Generationen haben ihre Bewunderung für Alfasi und sein Buch schriftlich festgehalten. Maimonides schrieb: „&amp;#039;&amp;#039;Das Buch der Halachot unseres großen Rabbiners, unseres Lehreres Isaak gesegneten Andenkens, übertrifft all diese Werke [der Geonim] ... denn es enthält alle Entscheidungen und Gesetze, die wir heutzutage benötigen... und mit Ausnahme von höchstens zehn Halachot sind seine Entscheidungen unanfechtbar.&amp;#039;&amp;#039;“ [[Abraham ben David von Posquières]], der die Schriften von Maimonides heftig kritisierte, schrieb: „&amp;#039;&amp;#039;Ich würde mich auf die Worte von Alfasi verlassen, sogar wenn er sagen sollte, dass rechts links ist.&amp;#039;&amp;#039;“ Am Ende des Mittelalters, als das Studium des Talmud in Italien verboten wurde, wurde Alfasis Werk ausdrücklich davon ausgenommen und blieb vom 16. bis zum 19. Jahrhundert eines der wichtigsten Studienwerke für italienische Juden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen Kritikern und Kommentatoren gehören talmudische Gelehrte wie [[Nachmanides]], [[Samuel ben Meir]] und [[Rabbenu Tam]]. Vor allem in Spanien, aber auch in Südfrankreich wurde das Buch von Alfasi noch gründlicher studiert als der Talmud selbst. Ein anonymer Kommentar eines jemenitischen Gelehrten aus dem 12. Jahrhundert zum Traktat &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Mischnatraktate#Ordnung Qodaschim סֵדֶר קָדָשִׁים (Heilige Dinge)|Chullin]]&amp;#039;&amp;#039; (1960 herausgegeben) bezeugt die weite Verbreitung seines Werks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgaben ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sefer ha-Halakhot.&amp;#039;&amp;#039; editiert von N. Sacks: &amp;#039;&amp;#039;Hilkhot Rab Alfas.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände, Jerusalem 1969 (Erstdruck Konstantinopel 1509).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Encyclopedia Judaica]].&amp;#039;&amp;#039; Band 2, S. 600–604.&lt;br /&gt;
* Angel Sáenz-Badillos, Judit Targarona Borrás: &amp;#039;&amp;#039;Diccionario de autores judios (Sefarad. Siglos X-XV).&amp;#039;&amp;#039; Estudios de Cultura Hebrea 10. Córdoba 1988, S. 159–160.&lt;br /&gt;
* Nicola Kramp-Seidel: &amp;#039;&amp;#039;Isaak Alfasis Kodifizierung des talmudischen Rechts im Sefer ha-Halakhot zum Traktat Pesachim.&amp;#039;&amp;#039; Reihe: Studia Judaica, 95. De Gruyter, 2019, ISBN 978-3-11-064932-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{GW|JISHALF|a}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=100728944|LCCN=n/83/162121|VIAF=34806748}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Alfasi, Isaak}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Spanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1013]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1103]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Alfasi, Isaak&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Alfasi, Isaak ben Jakob; Rif&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=nordafrikanischer jüdischer Gelehrter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1013&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Beni Hammad|Al Qal’a]] bei [[Constantine]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1103&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lucena]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ralf Gartner</name></author>
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