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	<title>Isa von Bernus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T02:32:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: HC: Ergänze Kategorie:Person (20. Jahrhundert)</title>
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		<updated>2024-12-20T01:44:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Person_(20._Jahrhundert)&quot; title=&quot;Kategorie:Person (20. Jahrhundert)&quot;&gt;Kategorie:Person (20. Jahrhundert)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Isolde „Isa“ von Bernus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geborene &amp;#039;&amp;#039;Oberländer&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Januar]] [[1898]] in [[Berlin]]; † [[12. Mai]] [[2001]] auf [[Schloss Donaumünster]], [[Donaumünster]] bei [[Tapfheim]]), war eine [[Deutschland|deutsche]] [[Schauspielerin]], [[Rezitator]]in und [[Muse (Beziehung)|Muse]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab von Bernus.jpg|miniatur|Grabstätte Städtischer Friedhof [[Donauwörth]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Familie und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Isolde Oberländer war die zweite Tochter des badischen großherzoglichen [[Kammersänger]]s [[Alfred Oberländer (Sänger)|Alfred Oberländer]] (1850–1906) und seiner Ehefrau Melitta Oberländer, geborene Worms. Ihr Vater starb früh. Durch die Unterstützung ihres Onkels Rolf Oberländer, des Bruders ihres Vaters, war jedoch eine so genannte gutbürgerliche Kindheit gesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Volksschule besuchte sie ab 1904 in [[Berlin]]. Ab 1908 ging sie bis zum Abitur 1916 auf ein [[Gymnasium]] in Berlin. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]s arbeitete sie im Rahmen der Kriegsarbeit von Frauen als Sozialfürsorgerin für finanzschwache Familien in [[Berlin-Moabit]]. Nach Kriegsende absolvierte sie eine Ausbildung als „Schwester für soziale Fürsorge“ im Pestalozzi-Fröbel-Haus, einem [[Waisenhaus]] in Berlin. Dort war sie als Betreuerin und [[Krankengymnast]]in tätig, bevor sie sich dem Theater und der Literatur zuwandte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schauspielerin und Rezitatorin ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1921 begann sie ihre Bühnenlaufbahn am Stadttheater Kleve; sie erhielt dort einen Jahresvertrag als Anfängerin. Im selben Jahr wurde sie Mitglied im [[Deutscher Bühnenverein|Deutschen Bühnenverein]]. Schauspielunterricht nahm sie bei Auguste Prasch-Grevenberg. Zu ihren Bühnenrollen gehörten die Titelrollen in &amp;#039;&amp;#039;[[Iphigenie auf Tauris]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Maria Stuart (Drama)|Maria Stuart]]&amp;#039;&amp;#039;. 1922 begann sie mit ihren Auftritten als Rezitatorin, zunächst bei Veranstaltungen der Volkshochschule Kleve. Im Frühjahr 1923 ging sie nach Berlin. Im April 1923 wirkte sie in der Berliner Erstaufführung des Märchenspiels &amp;#039;&amp;#039;Der treue Johannes&amp;#039;&amp;#039; von [[Karl Röttger]] mit. Außerdem trat sie in „Lyrische Spiele“ auf, einer Sammlung kurzer Sprechstücke von [[Johannes von Guenther|Johannes Günther]]. In Berlin war sie, neben ihrer Tätigkeit als Schauspielerin, als Rezitatorin erfolgreich. Im März 1924 gründete sie gemeinsam mit Kollegen die „Deutsche Szene“, eine Vereinigung von jungen Berliner Schauspielern. Sie wurde als Rezitatorin für das Berliner [[Vox-Haus]] engagiert, und ihre Rezitationen, u.&amp;amp;nbsp;a. mit Lyrik von [[Johann Wolfgang von Goethe]] und [[Friedrich Schiller]], wurden mehrfach im Berliner Rundfunk übertragen. 1926 hatte sie ein Engagement am [[Stadttheater Wilhelmshaven|Neuen Schauspielhaus der Jadestädte]]. Als Schauspielerin und Rezitatorin gastierte sie bis 1930 in Deutschland. Im März 1930 gab sie auf Einladung der [[Sorbonne]] in [[Paris]] eine Rezitation mit deutscher Lyrik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heirat und Muse ===&lt;br /&gt;
1929 lernte sie bei einem Besuch bei ihrer Schwester, der [[Opernsänger]]in [[Anita Oberländer]] (* 1902), im Alter von 31 Jahren über einen gemeinsamen Freund den 18 Jahre älteren Schriftsteller [[Alexander von Bernus]] kennen. Das Paar zog gemeinsam nach [[Wien]], wo Isolde „Isa“ Oberländer kurzzeitig noch Theater spielte.&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander von Bernus: &amp;#039;&amp;#039;Mein Wiener Winter 1930/31&amp;#039;&amp;#039;, in: Otto Heuschele (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;In Memoriam Alexander von Bernus&amp;#039;&amp;#039;, Heidelberg 1966, S. 72 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach ihrer Heirat 1930 zog Isa von Bernus sich von der Bühne zurück und wurde zur Muse ihres Ehemannes. 1933 wurde ihre Tochter Marina geboren, die 1957 den Unternehmer und Erben von &amp;#039;&amp;#039;[[Tenovis|T&amp;amp;N Telefonbau Normalzeit]]&amp;#039;&amp;#039; Peter Fuld heiratete. Diese Ehe wurde 1959 wieder geschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod ihres Ehemannes Alexander von Bernus am 6. März 1965 auf Schloss Donaumünster suchte sie sein Werk, das Laboratorium Soluna und das Schloss zu sichern und zu erhalten. Die Herstellung der Soluna-Mittel übernahm die anthroposophische Heilmittelfirma [[Wala Heilmittel|Wala]], den Vertrieb organisierte Isa von Bernus auf Schloss Donaumünster selbst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Labor&amp;quot;&amp;gt; {{Webarchiv|text=Es gab eine Zeit... |url=http://www.bernus.de/labor.html |wayback=20131011153511}}, Das Laboratorium Soluna, Alexander von Bernus Gesellschaft e.V.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den 1990er Jahren ging das Labor an eine Kosmetikproduzentin,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zauberhasel für den Teint&amp;#039;&amp;#039;, [[Wirtschaftswoche]] 47/1998.&amp;lt;/ref&amp;gt; Prozesse um eine Revision scheiterten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Labor&amp;quot;/&amp;gt; Den Nachlass und die alchemistische Bibliothek ihres Mannes stiftete Isa von Bernus der [[Badische Landesbibliothek|Badischen Landesbibliothek]] und ermöglichte damit die wissenschaftliche Aufarbeitung des Schaffens Alexander von Bernus.&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander von Bernus: &amp;#039;&amp;#039;Wachsen am Wunder. Heidelberger Kindheit und Jugend&amp;#039;&amp;#039;, Heidelberg 1984, ISBN 978-3920431307, S. 267.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie selbst starb hochgeehrt im Alter von 103 Jahren ebenfalls auf Schloss Donaumünster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Irene oder die Verwandlung eines Herzens&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1996, ISBN 978-3-9324-5800-2&lt;br /&gt;
* mit Alexander von Bernus und Irmhild Mäurer: &amp;#039;&amp;#039;Aus Welt und Überwelt: ausgewählte Gedichte&amp;#039;&amp;#039;. Dornach 1995, ISBN 978-3-7235-0899-2 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Kosch]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Literatur-Lexikon]]&amp;#039;&amp;#039;: Das 20. Jahrhundert. Bd. 2, Sp. 486.&lt;br /&gt;
* Alexander von Bernus: &amp;#039;&amp;#039;Mein Wiener Winter 1930/31&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Otto Heuschele]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;In Memoriam Alexander von Bernus. Ausgewählte Prosa aus seinem Werk&amp;#039;&amp;#039;, mit einem Vorwort von [[Kasimir Edschmid]], Verlag Lambert Schneider, Heidelberg 1966, S. 72 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.bernus.de/isa.htm Zum 100. Geburtstag von Isa von Bernus], Alexander  von Bernus Gesellschaft e.V. &lt;br /&gt;
* [http://www.isa-bernus.de Isa von Bernus], Website von Irmhild Mäurer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1034186787|VIAF=45018618}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Bernus, Isa von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2001]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hundertjähriger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bernus, Isa von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Oberländer, Isolde (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Schauspielerin, Rezitatorin und Muse&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Januar 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Mai 2001&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schloss Donaumünster]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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