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	<title>Isa Hesse-Rabinovitch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-22T13:56:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Isa_Hesse-Rabinovitch&amp;diff=1448834&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ulanwp: Parameterkonflikt beseitigt: Parameter Abruf bei Vorlage Literatur nur wenn Parameter Online verwendet wurde; Parameter Reihe in Sammelwerk geändert; Sprachparameter eingefügt</title>
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		<updated>2026-04-25T08:00:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Parameterkonflikt beseitigt: Parameter Abruf bei Vorlage Literatur nur wenn Parameter Online verwendet wurde; Parameter Reihe in Sammelwerk geändert; Sprachparameter eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Isabella Hesse-Rabinovitch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Dezember]] [[1917]] in [[Zürich]]; † [[14. August]] [[2003]] in [[Küsnacht]]) war eine [[Schweiz]]er Grafikerin, Fotografin und Filmemacherin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Isabelle, genannt Isa, wurde als Tochter des Grafikers [[Gregor Rabinovitch]] (1884–1958) und seiner Frau, der Schriftstellerin und Malerin [[Stefanie von Bach]] (1884–1966) in Zürich geboren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{SIKART |4028059 |Stefanie von Bach |Abruf=18. September 2024}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Familie zog 1918 ins Künstlerhaus Letten in eine der begehrten Atelierwohnungen am Spielweg 7 um. Nach ihrer Hochzeit trat ihre Mutter als Künstlerin nicht mehr in Erscheinung, sie widmete sich der Erziehung der zarten, jedoch temperamentvollen Tochter. 1929 bekam die Familie das Schweizer Bürgerrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 besuchte Isa Rabinovitch die Kunstgewerbeschule in Zürich, wo sie [[Walter Roshardt]] mit der europäischen Moderne aus Berlin vertraut machte. Sie brach ihr Studium vorzeitig ab und absolvierte anschliessend ein Praktikum über Druckverfahren bei [[Orell Füssli|Orell-Füssli]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; (gemäss anderen Quellen eine Lehre als [[Grafiker]]in). 1937 begann sie ein Studium an der [[Kunstgewerbeschule Wien]], musste jedoch Österreich 1939 infolge des [[Anschluss (Österreich)|„Anschlusses“]] an das nationalsozialistische [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschland]] verlassen. In der Schweiz war sie zuerst als Illustratorin für [[Schweizerisches Jugendschriftenwerk|SJW-Hefte]] sowie für verschiedene Zeitschriften und Tageszeitungen wie [[Annabelle (Zeitschrift)|Annabelle]], [[Schweizer Spiegel]] oder [[Die Weltwoche|Weltwoche]] tätig. Bald arbeitete sie auch als Fotografin für die [[Swissair|Swissair-Gazette]], für die sie auf Reportagen etwa in [[Griechenland]], [[Sri Lanka]] und [[Holland]] unterwegs war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 52 Jahren begann Isa Hesse-Rabinovitch, sich mit [[Film]] zu beschäftigen. Auf einer ihrer Reise fotografierte sie 1969 Wasserspiegelungen in Venedig, was sie zum Kurzfilm &amp;#039;&amp;#039;Spiegelei&amp;#039;&amp;#039; animierte. Realisiert wurden die Aufnahmen von Ernst Bertschi, Guy Maget komponierte sie Musik dazu. Im selben Jahr entstand &amp;#039;&amp;#039;Monumento moritat&amp;#039;&amp;#039;, eine 7-minütige Collage aus Friedhofsstatuen und antiken Marmordenkmälern. Der Text dazu schrieb Hesse-Rabinovitch selber, die Drehorgelmusik stammte von [[Peter Schifferli]]. Beide Filme werden 1969 in Solothurn gezeigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahrzehnten drehte sie zahlreiche [[Experimentalfilm]]e, Filmporträts und [[Dokumentarfilm]]e. Seit den frühen 1970er Jahren engagierte sie sich stark für den [[Frauenfilm]]. 1972 wurde sie zum 1. internationalen Frauenfilmfestival in New York eingeladen, das sie mit ihrem Kurzfilm &amp;#039;&amp;#039;Spiegelei&amp;#039;&amp;#039; eröffnen durfte&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=René Müller |Titel=Isa Hesse-Rabinovitch. Das grosse Spiel Film |Sammelwerk=Cinéma |Nummer=Jg. 55 |Verlag=Schüren |Ort=Marburg |Datum=2011 |ISBN=978-3-89472-606-5 |Sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Drei Jahre später organisierte sie in Zürich das erste Frauen-Film-Festival in der Schweiz.&amp;lt;ref&amp;gt;Winzeler, Seraina: &amp;#039;&amp;#039;Perhaps Lady Shiva is not a film about Irene Staub at all?&amp;#039;&amp;#039; in: Schöbi, Caroline, Waack, Linda, Winzeler, Seraina (Hg.) &amp;#039;&amp;#039;Texte zum feministischen Film der Schweiz&amp;#039;&amp;#039;, [https://reperages-revue.cinematheque.ch/issues/issue-1/lady-shiva/ Repérages 01/2025]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1984 experimentierte Isa Hesse-Rabinovitch auch mit [[Videotechnik|Video]]. So entstanden &amp;#039;&amp;#039;Lilith&amp;#039;&amp;#039; (1984), &amp;#039;&amp;#039;Hautnah&amp;#039;&amp;#039; (1985), &amp;#039;&amp;#039;Veränderungen zur Reise&amp;#039;&amp;#039; (1986) und &amp;#039;&amp;#039;Body body blues&amp;#039;&amp;#039; (1986), die alle &amp;#039;&amp;#039;Viper-Festival&amp;#039;&amp;#039; in [[Luzern]] gezeigt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1990 lebte Isa Hesse-Rabinovitch meist im Tessin. Sie gab noch ein Buch über ihren Vater heraus und organisierte Ausstellungen. Nationale Berühmtheit erlangte sie, als sie 1996 mit ihrem Auto von der Fähre [[Zürichsee-Fähre Horgen–Meilen|Horgen–Meilen]] stürzte und von einem beherzten Kontrolleur aus dem sinkenden Fahrzeug gerettet wurde. Isa Hesse-Rabinovitch starb am 14. August 2003 in ihrem Haus in Küsnacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2009 realisierte die Regisseurin [[Anka Schmid]] den Film &amp;#039;&amp;#039;Isa Hesse-Rabinovitch – Das grosse Spiel Film&amp;#039;&amp;#039;. Die Cinémathèque suisse publizierte im März 2025 in &amp;#039;&amp;#039;Eine Ausstellung zum frühen feministischen Film der Schweiz&amp;#039;&amp;#039; Archivquellen zum Film &amp;#039;&amp;#039;Sirenen-Eiland&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://home-expo.cinematheque.ch/exhibitions/premiers-films-feministes-en-suisse/sirenen-eiland/ Sirenen-Eiland (1981)], auf home-expo.cinematheque.ch&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie ein Interview mit [[Deidi von Schaewen]], der Kamerafrau dieses Films.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ihrer unorthodoxen, feministischen Grundhaltung, ihrer grossen technischen Experimentierfreude sowie einer für ihre Zeit ungewöhnlich freien, assoziativen Bildsprache hat Isa Hesse-Rabinovitch ein Werk geschaffen, das in der Schweizer Kunst der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts pionierhaft ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Jochen Hesse: &amp;#039;&amp;#039;Isa Hesse-Rabinovitch&amp;#039;&amp;#039; In: [[SIKART Lexikon zur Kunst in der Schweiz|SIKART &amp;#039;&amp;#039;Lexikon zur Kunst in der Schweiz&amp;#039;&amp;#039;]], 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliches ==&lt;br /&gt;
1941 heiratete Isa Rabinovitch [[Heiner Hesse]], den zweiten Sohn des Schriftstellers [[Hermann Hesse]], mit dem sie drei Kinder hatte: Silver Hesse (* 1942), Eva Hesse (* 1943) und David Hesse (* 1954).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.langjahr-film.ch/hesse/hesse.htm Isa Hesse-Rabinovitch. Biografie]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Ehepaar trennte sich 1976.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
=== Filmographie ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Spiegelei&amp;#039;&amp;#039; (1969)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Monumento Moritat&amp;#039;&amp;#039; (1969)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Viele Grüsse aus...&amp;#039;&amp;#039; (1970)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Rote Blau&amp;#039;&amp;#039; (1971)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über einen Teppich&amp;#039;&amp;#039; (1972)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Notizen über [[Annemie Fontana]]&amp;#039;&amp;#039; (1969–1972)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tell Spott&amp;#039;&amp;#039; (1974)&lt;br /&gt;
* Mitarbeit Schweizer Fernsehen (1975): &amp;#039;&amp;#039;12 Frauenporträts&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Julie from Ohio&amp;#039;&amp;#039; (1978)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Un simbolo del nostro tempo&amp;#039;&amp;#039; (1978)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sirenen-Eiland&amp;#039;&amp;#039; (1981/1982)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schlangenzauber&amp;#039;&amp;#039; (1984)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geister &amp;amp; Gäste&amp;#039;&amp;#039; (1989)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Videographie ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lilith&amp;#039;&amp;#039; (1984)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hautnah&amp;#039;&amp;#039; (1985)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Body Body Blues&amp;#039;&amp;#039; (1986)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Steckbrief eines Zürchers &amp;quot;Walbaum&amp;quot; (1987)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das grosse Spiel des Lebens&amp;#039;&amp;#039; (1994)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Grosse Spiel&amp;#039;&amp;#039; Film (1998)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Publikationen ===&lt;br /&gt;
* Isa Hesse: &amp;#039;&amp;#039;Das grosse Spiel Film&amp;#039;&amp;#039;. Mit Texten von [[Fredi M. Murer]] und Volker Schunck, [[Benteli|Benteli-Verlag]], [[Bern]], ISBN 3-7165-1132-3, 1998&lt;br /&gt;
* Monica von Rosen Nestler, Tina Stolz, Isa Hesse: &amp;#039;&amp;#039;Grand Hotel Brissago&amp;#039;&amp;#039;, Edition Scala, ISBN 88-85118-36-4, 1992&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.langjahr-film.ch/hesse/hesse.htm Isa Hesse], ausführliche Biografie mit Werklisten, Literatur und Links auf Langjahr-Film,&lt;br /&gt;
* [https://www.zb.uzh.ch/spezialsammlungen/graphische-sammlung/nachlaesse/einzelne-nachlaesse/003241/index.html.de Teilnachlass von Isa Hesse-Rabinovitch] in der [[Zentralbibliothek Zürich]]&lt;br /&gt;
* [https://www.zb.uzh.ch/storage/app/media/sammlungen/spezialsammlungen/graphik/pdf/Isa_Hesse_Rabinovitch.pdf Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;kunst + kamera: isa hesse-rabinovitch&amp;#039;&amp;#039; im Katalogsaal der Zentralbibliothek Zürich vom 1. Dezember 2010 bis 31. März 2011]&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0381589}}&lt;br /&gt;
* {{SIKART|4005066|Hesse-Rabinovitch, Isa|Autor= Jochen Hesse}}&lt;br /&gt;
* {{Helveticat-GND|gnd=120571471}}&lt;br /&gt;
* Publikationen über Isa Hesse-Rabinovitch in der Fachbibliothek [[Lichtspiel / Kinemathek Bern]]&lt;br /&gt;
* Virtuelle Ausstellung der Cinémathèque suisse auf der Plattform [https://home-expo.cinematheque.ch/exhibitions/premiers-films-feministes-en-suisse/ Home - virtuelle Ausstellungen der Cinémathèque suisse].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120571471|LCCN=no2004019448|VIAF=95146845}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:HesseRabinovitch, Isa}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied (Hermann Hesse)|Isa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1917]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2003]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hesse-Rabinovitch, Isa&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hesse-Rabinovitch, Isabella (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Grafikerin, Fotografin und Filmemacherin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Dezember 1917&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Zürich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. August 2003&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Küsnacht]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ulanwp</name></author>
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