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	<title>Irxleben - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Irxleben&amp;diff=739024&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Valeee04: Die letzte Textänderung von Schneterschneter wurde verworfen und die Version 260465543 von Wivoelke wiederhergestellt. Grund: Bitte WP:Belege beachten</title>
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		<updated>2026-04-01T16:51:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die letzte Textänderung von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Schneterschneter&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Schneterschneter&quot;&gt;Schneterschneter&lt;/a&gt; wurde verworfen und die Version &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Permanenter_Link/260465543&quot; title=&quot;Spezial:Permanenter Link/260465543&quot;&gt;260465543&lt;/a&gt; von Wivoelke wiederhergestellt. Grund: Bitte &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:Belege&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:Belege (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:Belege&lt;/a&gt; beachten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Hohe Börde&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DE-ST 15-0-83-298 Irxleben COA.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Wappen von Irxleben&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/09/54/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/29/12/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 129&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 7.07&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 2495&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2025-06-11&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |titel=Amts- und Mitteilungsblatt Hohe Börde, 6. Ausgabe vom 2. Juli 2025 |url=https://epaper.wittich.de/frontend/mvc/catalog/by-name/2713/2713_6_2025 |hrsg=Gemeinde Hohe Börde |seiten=9 |abruf=2025-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2010-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 39167&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 039204&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Irxleben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der Einheitsgemeinde [[Hohe Börde]] im [[Landkreis Börde]] in [[Sachsen-Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Irxleben Adler.jpg|mini|[[Bismarckturm (Schnarsleben)|Bismarckturm]] zwischen Irxleben und [[Schnarsleben]]]]&lt;br /&gt;
Irxleben liegt rund zehn Kilometer westlich von [[Magdeburg]], der Landeshauptstadt [[Sachsen-Anhalt]]s nahe dem [[Autobahnkreuz Magdeburg]] ([[Bundesautobahn 2]] und [[Bundesautobahn 14]]). Die [[Bundesstraße 1]] führt durch den Ort. Nordöstlich in etwa 20 Kilometer Entfernung befindet sich das [[Wasserstraßenkreuz Magdeburg]], bei dem der [[Mittellandkanal]] über die [[Elbe]] geführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsbild ==&lt;br /&gt;
Geprägt ist der Ortsteil durch die typischen [[Bördebogen|Bördebögen]]. Die Hofzugänge weisen dabei ein Tor mit Rundbogen auf. Rechts neben dem Tor befindet sich meist eine Tür und über dieser meist Steintafeln mit verschiedenen Inschriften.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von diesen historischen Höfen sind in Irxleben auch heute noch viele erhalten, so auch der ehemalige Hof der Familie „zu Irxleben“ in der Kirchstraße. Zum Erscheinungsbild des Ortskerns tragen auch viele [[Fachwerkhaus|Fachwerkhäuser]] und der zwischenzeitlich verrohrte, jetzt wieder frei gelegte „Quetschengraben“ bei. Auch neuere Bauwerke sind in das historische Ortsbild eingepasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Irxleben 1015 in Schenkungsurkunden an den [[Bischof]] zu [[Paderborn]]. Die Urkunde bezeugt den Tausch aller Besitzungen des edlen Liuthard in Irxleben, Asterlindi und Hardego samt den Hörigen gegen eine Unze Gold, zehn Pfund Pfennige und einen Mantel im Wert von vier Pfund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Name ===&lt;br /&gt;
Während der [[Völkerwanderung]] (4. bis 6. Jahrhundert) wanderte der germanische Stamm „[[Warnen]]“ ein und wurde sesshaft. Die besetzten Ortschaften wurden nach den Stammesältesten benannt. Im Falle des Ortes Irxleben war dies „Irik“, aus dem der Name „Irikslevu“ folgte. In den folgenden Jahrhunderten wurde der Name des Orts häufig geändert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1015: Irixlern&lt;br /&gt;
* 1063: Erixleve&lt;br /&gt;
* 1112: Aresleve&lt;br /&gt;
* 1144: Erikesleve&lt;br /&gt;
* 1201: Irekesleve&lt;br /&gt;
* 1221: Irkesleve; Yrckleve&lt;br /&gt;
* 1270: Erxleve&lt;br /&gt;
* ab 1564: Irxleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irxleben ist ein &amp;#039;&amp;#039;[[-leben]]&amp;#039;&amp;#039; Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsentwicklung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Irxleben.jpg|mini|Luftaufnahme des Ortes, 2021]]&lt;br /&gt;
Eine große [[Dorfkirche]] besaß der Ort bereits im 12. Jahrhundert. Besitzer der Ortschaft war bis 1418 die Familie „von Irxleben“. Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] musste ein großer Teil der Bevölkerung in die nahe [[Colbitz-Letzlinger Heide|Heide]] flüchten, da Irxleben durch die dauernde Belagerung Magdeburgs stark in Mitleidenschaft gezogen worden war. Dabei gingen im Ort immer wieder Häuser in Flammen auf und Einwohner verloren dabei ihr Leben. Von den Folgen dieses Krieges erholte sich Irxleben über lange Zeit nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Befreiungskriege]] 1813 wurde auch Irxleben in Mitleidenschaft gezogen und errichtete 50 Jahre später zum Gedenken an die Opfer ein Denkmal, den „Adler“. Durch die aufblühende Landwirtschaft, vorrangig den Anbau von Zuckerrüben und Zichorien, gab es um 1890 eine [[Zuckerfabrik]] und eine [[Darre]] für [[Zichorien]] im Dorf. Zur Jahrhundertwende unterrichteten in der damaligen Schule drei Lehrer 181 Kinder. Zu dieser Zeit war Irxleben auch Sitz der kirchlichen Schulaufsichtsbehörde. Bis zu Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] war der Ort ein typisches Bauerndorf. Es lebten hier einige Großbauern, jedoch in der Mehrzahl Klein- und Mittelbauern, wie an den im Ort vorhandenen Gehöften noch sichtbar ist. Mit Einführung der [[Personenbeförderung]] durch die [[Post]] fanden mehr Einwohner Arbeit im nahe gelegenen [[Magdeburg]]. Die Siedlung Oberwiesenstraße entstand in der Zeit von 1926 bis 1933.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] musste der Ort Evakuierte, vor allem aus dem [[Rheinland]], aufnehmen. [[Verschleppung|Verschleppte]] und [[Kriegsgefangene]] mussten in den Bauernwirtschaften arbeiten. 1945 fielen auch Bomben auf Irxleben, die jedoch keine Opfer oder größere Schäden forderten. Der Ort wurde durch amerikanische Truppen besetzt und kam im Juli 1945 im Rahmen des [[Potsdamer Abkommen]]s zur [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Irxleben Panorama.jpg|mini|500px|Blick vom Bismarckturm auf die neuen Irxleber Wohngebiete und das Gewerbegebiet im Hintergrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss der [[Bodenreform in Deutschland#Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone ab 1945|Bodenreform]] von 1945 wurde in Irxleben 1953 die erste [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]] gegründet. Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] 1990 änderte sich die wirtschaftliche Lage im Ort, da ein Großteil der Einwohner in den LPG&amp;#039;s tätig war, die nun wegfielen. In den 1990er-Jahren sorgte die Gemeinde für die Ansiedlung von Unternehmen in einem neuen Gewerbegebiet und die Bereitstellung der ersten drei von heute sieben Baugebieten für den Wohnungsneubau sowie für die Sanierung des historischen Dorfkerns.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hoheboerde.de/tourismus-freizeit-und-dorfleben/unsere-doerfer/irxleben |titel=Gemeinde Hohe Börde {{!}} Irxleben |abruf=2022-03-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Viele Familien, vorwiegend aus Magdeburg, zogen in dieser Zeit in den „[[Speckgürtel]]“ der Landeshauptstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsbrände ===&lt;br /&gt;
In seiner Geschichte wurde Irxleben häufig von verheerenden Feuern heimgesucht. So schrieb der damalige Pastor Baucke 1780 in das inzwischen ebenfalls verbrannte [[Kirchenbuch]]: „Anno 1780 den 31. März abends nach zehn Uhr, kam Feuer in das hiesige Kossathen Mtsr. Conrad Behricke Haus auf, wodurch sechs Halbspännerhöfe als Erasmus Heinrichs, Joachim Kleinau, Peter Camin, Gottlieb Hilliger, Gottfried Mohr und Simon Raecke und vier [[Kötter|Kossathenhöfe]], als Jakob Willing, Joachim Schulzen, Riemann’s Hof, das Nachtwächterhaus und zwei Großvaterhäuser gänzlich in Asche gelegt wurden.“ Dem Bericht zufolge wurde bei diesem Feuer der gesamte nördliche Dorfteil vernichtet. Das Baumaterial war zu dieser Zeit meist aus [[Stroh]], [[Holz]] und [[Lehm]] und der Abstand der Häuser oft ungenügend klein, sodass Feuer oft große Dorfteile betrafen. Am 14. Februar 1798 brach im Hause Hilliger erneut Feuer aus, wodurch insgesamt sieben Gehöfte brannten. Der wieder aufgebaute Hilliger-Hof war zur damaligen Zeit eines der schönsten Anwesen der Umgebung. Eine Tafel zeugt noch heute von diesem Ereignis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1564 wohnten in der Gemeinde 23 Familien. Diese Zahl entwickelte sich bis 1785 auf 310 Einwohner und wuchs bis 1892 auf 1238. 1933 sank die Zahl der Einwohner auf 967, nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] stieg sie durch den Zuzug vieler Flüchtlinge und Evakuierten wieder auf 1240. In den folgenden Jahren sank die Einwohnerzahl erneut, durch Umsiedelung in die Großstädte auf 883. Nach der Wiedervereinigung kehrte sich diese Entwicklung um und viele Einwohner vor allem Magdeburgs zogen in den Vorort. So zählte Irxleben am 1. November 1999 2537 Einwohner, aktuell leben 2267 Einwohner in Irxleben (2008).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den sprunghaften Anstieg der Bevölkerungszahl nach 1990 und den dadurch gestiegenen Steuereinnahmen konnten verschiedene Bauprojekte finanziert werden, z. B. der Bau einer Turnhalle, eines multifunktionellen Sportareals, eines Beach-Volleyball-Platzes und einer neuen Grundschule. Aufgrund der Bevölkerungswelle konnten viele neue Vereine gegründet werden (Taubenzüchterverein, Geflügelzüchterverein, Jagdverein und Hundesportverein). Im Irxleber [[Sportverein]] (SVI) konnten sich neue Sportarten bilden ([[Badminton]], [[Basketball]], [[Handball]], [[Kegeln]], [[Schach]], [[Tischtennis]] und [[Volleyball]]). Irxleben entwickelte sich finanziell und wirtschaftlich sehr schnell, vor allem im Gewerbegebiet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Irxleben wurde Sitz der [[Verwaltungsgemeinschaft Hohe Börde]], der weitere 13 Gemeinden angehörten. Am 1. Januar 2010 schlossen sich die bis dahin selbstständigen Gemeinden Irxleben, [[Ackendorf (Hohe Börde)|Ackendorf]], [[Bebertal]], [[Eichenbarleben]], [[Groß Santersleben]], [[Hermsdorf (Hohe Börde)|Hermsdorf]], [[Hohenwarsleben]], [[Niederndodeleben]], [[Nordgermersleben]], [[Ochtmersleben]], [[Schackensleben]] und [[Wellen (bei Magdeburg)|Wellen]] zur neuen Gemeinde Hohe Börde zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2010.html StBA: Gebietsänderungen vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Verwaltungsgemeinschaft Hohe Börde wurde aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Für den Ortsteil Irxleben wurde eine Ortschaftsverfassung eingeführt. Der Ortschaftsrat von Irxleben besteht aus 9 Mitgliedern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 11. November 1937 durch den Oberpräsidenten der Provinz Sachsen verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Silber ein schwarzer Tisch-Schragen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Wappenbild führte das im 15. Jahrhundert  erloschene Geschlecht von Irxleben, das vom 12.–14. Jahrhundert in seinem Stammort Irxleben bezeugt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Sage wurde der Ahnherr des Geschlechts „Burchard der Schwarze von Irxleben“ in den reichsunmittelbaren [[Ritterstand]] erhoben, nachdem er sich in der Gefolgschaft [[Otto I. (HRR)|Ottos des Großen]] rühmlich hervorgetan hatte.&lt;br /&gt;
962 zeichnete der Kaiser viele sächsische Edelleute im Dom zu Rom aus und bedachte sie mit Wappen. Ritter Burchard von Irxleben erhielt die Würde eines Erbküchenmeisters des [[Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation|Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation]]. In dieser Eigenschaft bekam er als Wappen den schwarzen Schragen im silbernen Feld. Das Geschlecht der Familie „von Irxleben“ ist seit fast 600 Jahren erloschen. Der letzte Namensträger war Otto von Irxleben. Er war [[Stiftvogt]] und erzbischöflicher Schlosshauptmann und starb ohne männlichen Erben am 16. August 1418 im nahen [[Wolmirstedt]], wo er in der Katharinen-Kirche begraben wurde. Das Wappen der Familie zu Irxleben trägt die Gemeinde noch heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde von dem Magdeburger Staatsarchivrat [[Otto Korn]] gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:20160507 Kirche StEustachius Irxleben DSC00402 PtrQs.jpg|hochkant|mini|Die Irxleber Kirche im alten Dorfkern]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Irxleben Wartbergturm.jpg|mini|hochkant|Völkerschlachtdenkmal als der Irxleber „Adler“ an der [[Bundesstraße 1|B1]]]]&lt;br /&gt;
Bereits im 12. Jahrhundert wurde die alte Irxleber Kirche im [[Romanik|romanischen]] Stil erbaut. Sie hatte ein [[Satteldach]] mit einem 20 Meter hohen Turm, auf dessen Spitze sich ein Wetterhahn mit dem heiligen [[Eustachius]] befand. Dieser ist auch heute noch Schutzpatron der Kirche. Wegen der stark gestiegenen Einwohnerzahl wurde unter Superintendent Heinrich-Julius Raabe die Kirche 1892/93 erweitert und die Turmspitze erneuert. Den Übergang vom alten Rumpf des Turmes zur neuen Turmspitze ist noch heute deutlich erkennbar. In der Kirche gibt es farbige Kirchenfenster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kirche befindet sich ein [[Taufstein]], der etwa ebenso alt wie die Kirche selbst ist. Er hat einen Durchmesser von über einem Meter und eine halbkugelförmige, schüsselartige Vertiefung. Seit dem Dreißigjährigen Krieg wird der alte Taufstein nicht mehr verwendet. Zur Taufe wird heute ein dunkler, aus Holz gefertigter Taufstein verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Völkerschlachtdenkmal ===&lt;br /&gt;
1813 litt der Ort schwer unter den [[Befreiungskriege]]n. Zum 50-jährigen Jubiläum wurde hier das [[Kriegerdenkmal Irxleben|Völkerschlacht-Denkmal]] errichtet, das an die Opfer der Kriege erinnert. Auf der Spitze der Gedenksäule befindet sich ein Adler, der nach 1945 entfernt und 1999 durch einen neuen ersetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naherholung ===&lt;br /&gt;
Wanderungen oder Radfahrten in der Umgebung sind durch gut ausgebaute Rad- und Fußwege gut möglich. Beliebtes Ausflugsziel ist der nahegelegene Wartberg mit der Bismarckwarte, der bei guten Wetterverhältnissen Sicht bis zum [[Brocken]] im [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]] bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sporthalle ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Irxleben Halle.jpg|mini|Sporthalle „Wildparkhalle“]]&lt;br /&gt;
Die Sporthalle  „Wildparkhalle“ wurde 1997 erbaut. Sie ist zweiteilbar und gekennzeichnet durch eine offene Bauweise. Innerhalb der Halle befindet sich eine [[Kegeln|Kegelbahn]] mit  „Kegelheim“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sportverein ===&lt;br /&gt;
Der Sportverein (&amp;#039;&amp;#039;SV Irxleben&amp;#039;&amp;#039; oder kurz &amp;#039;&amp;#039;SVI&amp;#039;&amp;#039;) wurde im Jahr 1919 gegründet. Hauptsportart mit den meisten Mitgliedern ist der [[Fußball]]. Die erste Mannschaft spielt in der Landesliga Nord. Spielort ist das Stadion „Am Wildpark“, das aus zwei Fußballplätzen besteht. An das Gelände am „Siegweg“ schließen sich ein Bolz- und ein Beton-Basketball-Platz sowie die neu erbaute „Wildparkhalle“ und ein Volleyballplatz an. Seit 1997 verfügt der Verein über eine Handball-Abteilung im Sportverein. Sie war nach wenigen Jahren in der Oberliga Sachsen-Anhalts vertreten. Weitere Abteilungen des Sportvereins sind Badminton, Basketball, Kegeln, Schach, Tischtennis und Volleyball.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Während der Zeit um 1900 verfügte die Gemeinde über zahlreiche Handwerksbetriebe und Fabriken. So gab es im Ort neben vielen anderen zwei Zichoriendarren, eine Zuckerfabrik, fünf Schuster, drei Fleischer, vier Gasthöfe und zwei Bäcker. Um 1930 gab es ein Kino. Die Zuckerfabrik wurde 1928 gesprengt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großen Aufschwung erlebte die Irxleber Wirtschaft durch die Einrichtung eins Gewerbegebietes nach der Wiedervereinigung mit mehr als 60 Baugrundstücken. Der Gewerbestandort verfügt über eine günstige Verkehrsanbindung an die Autobahn [[Bundesautobahn 2|A&amp;amp;nbsp;2]] sowie die Bundesstraße [[Bundesstraße 1|B&amp;amp;nbsp;1]] und profitiert von der Nähe der Landeshauptstadt Magdeburg und der [[Bundesautobahn 14|A&amp;amp;nbsp;14]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Irxleben Schule.jpg|mini|Grundschule]]&lt;br /&gt;
Die neue Irxleber [[Grundschule]] wird von etwa 150 Schülern aus Irxleben und den umliegenden Gemeinden besucht. Nach Ende des Unterrichts können die Kinder zusätzlich im [[Schulhort|Hort]] untergebracht werden. An der Schule werden eine [[Theater]]-, eine Handball-, eine [[Chor (Musik)|Chor]]- und eine Kunstarbeitsgemeinschaft angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juni 2011 wurde die neue [[Kindertagesstätte]] „Pittiplatsch“ gegenüber der Grundschule und der Sporthalle eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20160115120357/http://www.volksstimme.de/nachrichten/lokal/wolmirstedt/340820_Hunderte-Neugierige-feiern-die-Uebergabe-der-Kita-Pittiplatsch.html Hunderte Neugierige feiern die Übergabe der Kita Pittiplatsch] (Memento vom 15. Januar 2016 im &amp;#039;&amp;#039;[[Internet Archive]]&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Ortschaft ===&lt;br /&gt;
* [[Matthias Schumann (Statistiker)|Matthias Schumann]] (1851–1896), Statistiker&lt;br /&gt;
* [[Ernst Becker (Mediziner)|Ernst Becker]] (1884–1962), Mediziner, Generalarzt&lt;br /&gt;
* [[Hans-Joachim Rothe]] (1923–2007), Musikwissenschafter, Genealoge und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hoheboerde.de/tourismus-freizeit-und-dorfleben/unsere-doerfer/irxleben Homepage Gemeinde Hohe Börde - Seite Irxleben]&lt;br /&gt;
* [http://www.irxleben.de/ Homepage von Irxleben] (nicht amtlich, veraltet)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.irxleben-online.de/ |text=Private Homepage über Irxleben |wayback=20100117222952}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Hohe Börde}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=16037843-6|LCCN=n2019046282|VIAF=3243148876453749740002}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Börde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Hohe Börde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Börde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1015]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2010]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Valeee04</name></author>
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