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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Irrealis</id>
	<title>Irrealis - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T12:35:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Irrealis&amp;diff=173463&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Marilyn.hanson: u. a. Tippfehler</title>
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		<updated>2025-07-28T00:49:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;u. a. Tippfehler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{unvollständig|Gerade Systeme mit eigentlichem Irrealis als Kontrast zum Modus Realis sind nicht dargestellt}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Irrealis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Begriff aus [[Grammatik]] und [[Linguistik|Sprachwissenschaft]]. Er existiert in einzelnen Sprachen als grammatisches Konzept oder eigenständiger Verbmodus; in der Sprachwissenschaft dient die Bezeichnung auch als Oberbegriff für alle [[Modus (Grammatik)|Modi]], die sich auf irreale Ereignisse beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprachwissenschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Sprachwissenschaft ist der Begriff „Irrealis“ von der Einzelsprache weg hin zu einem Oberbegriff für die Kategorisierung grammatikalischer [[Modus (Grammatik)|Modi]] entwickelt worden, unter dem alle Modi subsumiert werden, deren Gegenstand die Beschreibung von Ereignissen ist, die nicht real stattgefunden haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Johan von Auwera, Ewa Schalley: &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|From Optative and Subjunctive to Irrealis}}&amp;#039;&amp;#039;. In: Frank Brisard, Michael Meeuwis, Bart Vandenabeele (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|Seduction, Community, Speech: A Festschrift for Hermann Parret}}&amp;#039;&amp;#039;. John Benjamins Publishing, ISBN 9-027-25370-6&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Autoren ordnen daher auch die Zukunft unter dem Irrealis ein;&amp;lt;ref&amp;gt;T. Givón: &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|Irrealis and the subjunctive}}&amp;#039;&amp;#039;. SiL 18, S.&amp;amp;nbsp;265–337, nach: Jae Jung Song: &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|Causatives and Causation}}&amp;#039;&amp;#039;. Routledge, 2014, ISBN 978-1-317-88843-7&amp;lt;/ref&amp;gt; in Einzelsprachen wird die Zukunft von einer Verbform markiert, die in dieser Sprache als Irrealis fungiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Frank R. Palmer|F. R. Palmer]]: &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|Mood and Modality}}&amp;#039;&amp;#039;. Cambridge University Press, Cambridge 1986, ISBN 0-521-31930-7, S.&amp;amp;nbsp;1&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsche Sprache ==&lt;br /&gt;
Die deutsche Sprache verfügt über keinen Irrealis als eigenständigen Modus, jedoch über das Konzept. Der [[Konjunktiv|Konjunktiv&amp;amp;nbsp;II]] kann dazu benutzt werden, einen &amp;#039;&amp;#039;Irrealis der Gegenwart&amp;#039;&amp;#039; und einen &amp;#039;&amp;#039;Irrealis der Vergangenheit&amp;#039;&amp;#039; zu bilden, der als irreales bzw. unerfüllbares Konditionalgefüge erscheint:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wenn ich reich &amp;#039;&amp;#039;wäre,&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;böten&amp;#039;&amp;#039; sich mir mehr Möglichkeiten. (Irrealis der Gegenwart, mit Konjunktiv&amp;amp;nbsp;II)&lt;br /&gt;
:Wenn ich zur Stelle &amp;#039;&amp;#039;gewesen wäre,&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;hätte&amp;#039;&amp;#039; ich sie &amp;#039;&amp;#039;gerettet.&amp;#039;&amp;#039; (Irrealis der Vergangenheit, mit Konjunktiv&amp;amp;nbsp;II Plusquamperfekt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irrealis der Gegenwart und Vergangenheit können sich im bedingenden ([[Protasis]]) und im bedingten [[Satz (Grammatik)|Satz]] ([[Apodosis]]) durchaus abwechseln:&lt;br /&gt;
:Wenn ich gelernt &amp;#039;&amp;#039;hätte&amp;#039;&amp;#039; (Irrealis der Vergangenheit), &amp;#039;&amp;#039;säße&amp;#039;&amp;#039; ich nun nicht ahnungslos herum (Irrealis der Gegenwart).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich kann der Irrealis der Gegenwart auch in die Zukunft (erkennbar an „morgen“) gerichtet sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wenn das Wetter &amp;#039;&amp;#039;morgen&amp;#039;&amp;#039; gut &amp;#039;&amp;#039;wäre,&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;könnte&amp;#039;&amp;#039; ich im Garten arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhängig vom Kontext –&amp;amp;nbsp;etwa, ob der Sprecher davon ausgehen kann, dass das Wetter gut wird, sich aber nicht sicher ist&amp;amp;nbsp;– liegt anstatt des Irrealis ein [[Potentialis]] vor. Einen &amp;#039;&amp;#039;echten&amp;#039;&amp;#039; „Irrealis der Zukunft“ gibt es im Deutschen jedoch nicht, da das Futur-Hilfsverb &amp;#039;&amp;#039;werden&amp;#039;&amp;#039; als Hilfsverb für einen [[Analytischer Sprachbau|analytischen]] Konjunktiv&amp;amp;nbsp;II dient und nur selten eine temporale Funktion hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Türkische Sprache ==&lt;br /&gt;
Die [[türkische Sprache]] verfügt über eine eigenständige Verbform für einen Irrealis:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# {{lang|tr|Lotoda kazan &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;saydım&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ev alırdım}}. (Hätte ich im Lotto gewonnen, hätte ich ein Haus gekauft; Irrealis)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als im Deutschen transportiert der Irrealis an sich jedoch keine Information über die Zeitstufe.&amp;lt;ref&amp;gt;Margarete I. Ersen-Rasch: &amp;#039;&amp;#039;Türkische Grammatik: für Anfänger und Fortgeschrittene&amp;#039;&amp;#039;. Hueber Verlag, 2001, ISBN 3-190-05185-2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Sprachen ==&lt;br /&gt;
In anderen Sprachen drückt man den Irrealis manchmal ähnlich wie im Deutschen aus, so zum Beispiel im [[Latein]]ischen. Das [[Englische Sprache|Englische]] weicht (nach dem Muster der [[Romanische Sprachen|romanischen Sprachen]]) im bedingten Satz auf den „Konditional&amp;amp;nbsp;I“ (&amp;#039;&amp;#039;would&amp;#039;&amp;#039; + [[Infinitiv]]) und „Konditional&amp;amp;nbsp;II“ (&amp;#039;&amp;#039;would have&amp;#039;&amp;#039; + [[Partizip]]&amp;amp;nbsp;II) aus (entsprechende Umschreibung mit dem Konjunktiv von &amp;#039;&amp;#039;werden&amp;#039;&amp;#039; ist auch im Deutschen häufig, heute auch im bedingenden Satz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.linguistik.hu-berlin.de/syntax/onlinelexikon/I/irrealis.htm |wayback=20070611113239 |text=Erläuterung und Literatur im Internetauftritt des Instituts für deutsche Sprache und Linguistik der Humboldt-Universität Berlin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4162428-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grammatischer Modus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Satzlehre]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Marilyn.hanson</name></author>
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