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	<title>Iroise - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T03:22:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Iroise&amp;diff=969421&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-10459-10: Kaputtes Sprachbild</title>
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		<updated>2026-02-16T19:13:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kaputtes Sprachbild&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Coordinate|map=right|article=/|NS=48.258513|EW=-5.053711|type=waterbody|region=FR-29 |maptype=relief}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Iroise sea map-de.svg|mini|Lage der Iroise im Westen des [[Département Finistère|Départements Finistère]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Iroise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|iˈʀwaz}}], auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Iroise-See&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (frz.: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mer d’Iroise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) oder heute selten noch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Iroise-Passage oder Iroise-Durchfahrt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (frz.: Passage de l’Iroise), ist ein französisches Seegebiet vor der Atlantikküste der [[Bretagne]] um [[Brest (Finistère)|Brest]]. Es erstreckt sich von der [[Île de Sein|Sein-Insel]] im Süden bis zur Insel [[Ouessant]] im Norden, wo es an den Ausgang des [[Ärmelkanal]]s grenzt. Die Iroise ist Teil der [[Keltische See|Keltischen See]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Gebiet wurde 1992 ein Zusammenschluss von 20 bretonischen [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinden]] zum Gemeindeverband ([[Communauté de communes du Pays d’Iroise]]) benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft des Namens ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ursprung des Namens der Iroise ist unbekannt, aber noch relativ jung. Auf einer Karte vom Ärmelkanal von 1692, die laut Aufschrift für die französische Marine gezeichnet wurde, wurde die Gegend zwischen der &amp;#039;&amp;#039;Chaussée de Sein&amp;#039;&amp;#039; im Westen der Sein-Insel und den &amp;#039;&amp;#039;Pierres Noirs&amp;#039;&amp;#039; (frz.: Schwarze Steine; Untiefe im Süden der Inseln um die [[Molène]]-Insel, vor der Landspitze [[Pointe Saint-Mathieu]]) als &amp;#039;&amp;#039;Passage de l’Iroise&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.nmm.ac.uk/collections/explore/chartzoom.cfm/ImageID/F0001/x/1818/y/3963/zoomlevel/1/#content |wayback=20070930031613 |text=Karte vom Ärmelkanal von 1692 in den &amp;#039;&amp;#039;Collections Online&amp;#039;&amp;#039; des britischen National Maritime Museum |archiv-bot=2019-09-12 05:09:14 InternetArchiveBot }} (abgerufen am 14.&amp;amp;nbsp;April 2007)&amp;lt;/ref&amp;gt; 1705 wurde auf einer Seekarte des Generalgouvernements der Bretagne eine &amp;#039;&amp;#039;passage de Lyroise&amp;#039;&amp;#039; (auf frz. gleichklingend mit &amp;#039;&amp;#039;passage de l’iroise&amp;#039;&amp;#039;) genannt; 1770 bezeichnet eine Karte der bretonischen Küsten wiederum eine &amp;#039;&amp;#039;passage de l’Iroise&amp;#039;&amp;#039;. Das Auftauchen des Namens fällt damit in die Zeit, in der königliches Militär in Brest stationiert wurde: 1631 machte Kardinal [[Armand-Jean du Plessis, duc de Richelieu|Richelieu]] Brest zum [[Marinestützpunkt|Militärhafen]], der 1683 von [[Sébastien Le Prestre de Vauban|Vauban]] zur [[Festung]] ausgebaut wurde. Die zeitliche Übereinstimmung legt eine militärische Namensgebung nahe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;origine&amp;quot;&amp;gt; {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;L’origine du nom&amp;#039;&amp;#039;, auf der Internetseite &amp;#039;&amp;#039;Mer d&amp;#039;Iroise. Mission pour un parc marin&amp;#039;&amp;#039; der französischen Regierung |url=http://www.parc-marin-iroise.gouv.fr/fr/approfondir/fiches-techniques/l-origine-du-nom-iroise.php |wayback=20081112063632 |archiv-bot=2018-04-16 09:25:52 InternetArchiveBot }} (frz.; abgerufen 5.&amp;amp;nbsp;April 2007)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch in den folgenden Jahren wurde die Iroise meist als &amp;#039;&amp;#039;passage&amp;#039;&amp;#039; (Passage, Durchfahrt)&amp;lt;!--auch [http://www.nmm.ac.uk/collections/explore/chartzoom.cfm/imageID/F0077/x/1451/y/3394/zoomlevel/3/#content u. a. auch engl. Karte von 1800--&amp;gt; oder ohne Zusatz schlicht als &amp;#039;&amp;#039;Iroise&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Das Wort breitete sich auch über das Französische hinaus aus, beispielsweise wird für das Seegebiet 1841 auch in der englischen Sprache der Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;Passage d&amp;#039;Iroise&amp;#039;&amp;#039; benutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;and as night was fast closing in, and the wind becoming variable, the Admiral determined not to attempt the narrow and dangerous passage he had fixed on, but to steer for the open entrance in front of the harbour, the Passage d’Iroise.&amp;#039;&amp;#039; Edward Osler (1841; in überarbeiteter Neuauflage 1854). &amp;#039;&amp;#039;The Life of Admiral Viscount Exmouth.&amp;#039;&amp;#039; [http://www.gutenberg.org/etext/17929 Elektronische Kopie vom 5.&amp;amp;nbsp;März 2006] auf dem [[Project Gutenberg|Gutenberg-Projekt]] (engl.; abgerufen am 22.&amp;amp;nbsp;April 2007)&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Name &amp;#039;&amp;#039;mer d’Iroise&amp;#039;&amp;#039; tauchte erst spät und vor allem in wissenschaftlichen Veröffentlichungen sowie in den 1970er Jahren bei der Erkundung von Erdöllagerstätten auf; heute wird er allerdings auch in der Alltagssprache benutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;origine&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ursprünglichen Bedeutung des Namens &amp;#039;&amp;#039;Iroise&amp;#039;&amp;#039; gibt es drei Theorien: &amp;lt;!--M.!?--&amp;gt;Jourdan de la Passardière erklärte das Wort 1878 als [[Genus|weibliche]] Form von &amp;#039;&amp;#039;irois&amp;#039;&amp;#039; (frz.: irisch); die Theorie legt allerdings nahe, dass die Passage zwischen Ouessant und Sein von irischen Seeleuten genutzt worden wäre, die im Entstehungszeitraum des Namens aber keine besondere Rolle spielten. Der Wissenschaftler Bernard Tanguy ([[Centre national de la recherche scientifique]], Centre de Recherche Bretonne et Celtique an der Universität Brest) schlug 1999 eine Herleitung aus [[Bretonische Sprache|bretonisch]] &amp;#039;&amp;#039;hir&amp;#039;&amp;#039; (lang) und &amp;#039;&amp;#039;gwaz&amp;#039;&amp;#039; (Bach) über &amp;#039;&amp;#039;hirwaz&amp;#039;&amp;#039; –&amp;amp;nbsp; im Sinne einer Passage oder natürlichen Wasserstraße –&amp;amp;nbsp;vor. Allerdings wird der bretonische Begriff selbst von bretonischen Sprechern für die Iroise nur sehr selten genutzt, und die ursprüngliche Verbreitung des Wortes &amp;#039;&amp;#039;Iroise&amp;#039;&amp;#039; scheint sich auf das Festland um und vor allem &amp;#039;&amp;#039;in&amp;#039;&amp;#039; Brest zu konzentrieren. Eine dritte Erklärung schließlich führt Iroise auf das altfranzösische Wort &amp;#039;&amp;#039;ire&amp;#039;&amp;#039; (Wut) zurück, woraus sich für &amp;#039;&amp;#039;Iroise&amp;#039;&amp;#039; „die Wütende“ ergäbe; diese Theorie ist im Gebiet um die Iroise sehr verbreitet, hat aber unter [[Linguist]]en nur wenige Anhänger.&amp;lt;ref name=&amp;quot;origine&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Navigation in der Iroise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abeille Bourbon.jpg|mini|[[Bergungsschlepper]] &amp;#039;&amp;#039;[[Abeille Bourbon]]&amp;#039;&amp;#039; im Bereitschaftsdienst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet ist durch starke [[Gezeiten]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;strömungen&amp;lt;/nowiki&amp;gt; und mehrere klippenreiche Abschnitte gekennzeichnet. Im Süden liegt zwischen dem Kap [[Pointe du Raz]] und der Sein-Insel die berüchtigte Durchfahrt [[Raz de Sein]]; im Westen der Sein-Insel liegt zudem die &amp;#039;&amp;#039;Chaussée de Sein&amp;#039;&amp;#039;, ein klippenreiches Gebiet. In der nördlichen Iroise erstrecken sich zwischen Ouessant und dem Festland mehrere, meist unbewohnte Inseln um die [[Molène]]-Insel. Zwischen der Molène und dem Festland verläuft die [[Wasserstraße]] &amp;#039;&amp;#039;Chenal du Four&amp;#039;&amp;#039;, zwischen Molène und Ouessant die &amp;#039;&amp;#039;Passage de Fromveur&amp;#039;&amp;#039;; in der Passage de Fromveur erreichen die Gezeitenströme bei [[Springflut]]en knapp sieben [[Knoten (Einheit)|Knoten]] (ca. 13&amp;amp;nbsp;km/h), an einzelnen Stellen sogar bis zu acht und neun Knoten. Größere Schiffe sind heute in den beiden Wasserstraßen jedoch nicht mehr zugelassen und müssen eine Route um Ouessant nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der zum Teil engen Wasserwege, der vielen Klippen und der Gezeitenströme stehen in der Iroise viele, zum Teil relativ bekannte Leuchttürme und andere [[Seezeichen]]. Dazu gehören im Süden [[La Vieille]] und [[Ar Men]], im Norden der [[Phare de la Jument|Jument-Leuchtturm]] und [[Phare du Chenal du Four|Le Four]]. Außerdem leistet auf der Iroise ein 80 Meter langer [[Bergungsschlepper]] (früher die &amp;#039;&amp;#039;Abeille Flandre&amp;#039;&amp;#039;, seit 2005 die &amp;#039;&amp;#039;[[Abeille Bourbon]]&amp;#039;&amp;#039;) Bereitschaftsdienst, um in Notfällen [[havarie]]rte Schiffe freizuschleppen, noch bevor sie auf Felsen stranden. Bei schwerem Wetter ankert der ansonsten in Brest stationierte Schlepper in der Stiff-Bucht von Ouessant, um bei Notfällen die Stunden zu sparen, die die Ausfahrt aus der Bucht von Brest kosten würde. In allen Häfen liegen zudem kleinere Schiffe der französischen Seenotrettungsgesellschaft ([[Société Nationale de Sauvetage en Mer|Société Nationale de Sauvetage en Mer, kurz SNSM]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Iroise wird auch noch heute als wichtige Wasserstraße genutzt, vor allem für die Anfahrt auf Brest im Osten des Seegebiets. Daneben dient sie als Fischereigrund und zum Teil, vor allem um die Molèneinsel, als Anbaufläche für Algen, die für die chemische und die Lebensmittelindustrie ([[Geliermittel]]) verwendet werden. Daneben wird das Seegebiet auch touristisch genutzt, vor allem für Wassersport und, in der Nähe von Stränden, zum Baden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der starken Strömungen ist das Wasser der Iroise sehr sauerstoffreich und erlaubt daher einen großen Artenreichtum von [[Flora]] und [[Fauna]]. Unter den Meerestieren ist namentlich der [[Wolfsbarsch]] in der Iroise beheimatet, daneben zwei [[Delfine|Delphin]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;schulen&amp;lt;/nowiki&amp;gt;, von denen sich eine meist um die Molèneinsel, die andere um Sein aufhält. Um Molène leben außerdem etwa sechzig [[Hundsrobben]]; die Insel bildet den südlichsten Lebensraum der Tierart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 wurde die Iroise von der [[UNESCO]] zum [[Biosphärenreservat]] erklärt. 2007 wurde der [[Meeresnaturpark Iroise]] gegründet, der von Ouessant bis zur Sein-Insel und im Osten bis in die [[Baie de Douarnenez|Bucht von Douarnenez]] reicht–&amp;amp;nbsp;ein Gebiet von insgesamt 3.500&amp;amp;nbsp;km².&amp;lt;ref&amp;gt;{{internetquelle |autor=Agence des aires marines protégées |url=http://www.aires-marines.fr/L-Agence/Organisation/Parcs-naturels-marins/Parc-naturel-marin-d-Iroise2 |sprache=fr |titel=Parc naturel marin d&amp;#039;Iroise |zugriff=2015-10-19 |kommentar=Offizielle Website des Meeresnaturparks}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inseln gehören heute zum [[Regionaler Naturpark Armorique|Regionalen Naturpark Armorique]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Iroise Sea|Iroise}}&lt;br /&gt;
* [http://iroise-parcnational.gouv.fr/medias/documents/www/contenu//cartographie/carte_marine_98.pdf Karte der Iroise] ([[PDF]]-Datei; 539 kB)&lt;br /&gt;
* [http://www.previmer.org/var/previmer/storage/images/media/images/applications/modele_iroise/d1_7066_zoom_iroise_medium/1562-7-fre-FR/d1_7066_zoom_iroise_medium.gif Offizielle SHOM-Seekarte der Iroise] (SHOM = Service hydrographique et océanographique de la marine: Karte &amp;#039;&amp;#039;de l’Île Vierge à la Pointe de Penmarc’h&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [http://jacbayle.club.fr/livres/Iroise/liste02.html Literaturliste zur Iroise und den Inseln Sein, Ouessant und Molène] (frz.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Biosphärenreservate in Frankreich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meer (Atlantischer Ozean)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer in der Bretagne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biosphärenreservat in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biosphärenreservat in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Keltische See]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-10459-10</name></author>
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