<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Irmgard_von_Lemmers-Danforth</id>
	<title>Irmgard von Lemmers-Danforth - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Irmgard_von_Lemmers-Danforth"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Irmgard_von_Lemmers-Danforth&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T18:24:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Irmgard_von_Lemmers-Danforth&amp;diff=994404&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Miriquidus0980: /* Weblinks */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Irmgard_von_Lemmers-Danforth&amp;diff=994404&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-06-28T20:30:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Buderusplatz 5 (Wetzlar) 01.JPG|mini|Wohnhaus und Praxis von Lemmers-Danforth vor ihrem Umzug ins Palais Papius]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wetzlar Palais Papius 2.JPG|mini|Ein Ausstellungsraum mit Möbelstücken aus ihrer Sammlung im Palais Papius]]&lt;br /&gt;
[[File:Irmgard von Lemmers-Danforth Dissertation 1926 Titel.jpg|thumb|Dissertation (1926)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Irmgard Freiin von Lemmers-Danforth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. März]] [[1892]] in [[Wilhelmshaven]]; † [[22. Januar]] [[1984]] in [[Wetzlar]]) war eine deutsche [[Kinder- und Jugendmedizin|Kinderärztin]] und bekannte Sammlerin historischer [[Möbel]]stücke im hessischen Wetzlar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und Beruf ===&lt;br /&gt;
Irmgard von Lemmers-Danforth wurde 1892 in [[Wilhelmshaven]] als Tochter des königlich-preußischen Bauinspektors und geheimen Oberbaurats Friedrich Wilhelm Johann Freiherr von Lemmers-Danforth und dessen Frau Maria, geborene Ahrens-Neuschlagsdorff, geboren. Der Beruf ihres Vaters führte zu häufigen Umzügen. Lemmers-Danforth schloss im Oktober 1907 die [[Luisenschule Mülheim an der Ruhr|Höhere Mädchenschule]] in [[Mülheim an der Ruhr]] ab und verbrachte die Folgezeit in einem Töchterheim in [[Bad Wilhelmshöhe]] sowie bei den Eltern und auf Reisen. Am 1. Januar 1914 begann sie eine Ausbildung zur [[Krankenschwester]] beim [[Evangelischer Diakonieverein Berlin-Zehlendorf|Evangelischen Diakonieverein Zehlendorf]] und legte ein Jahr später die Prüfung ab. In der Anfangszeit des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] arbeitete sie in Berlinern Hospitälern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur im Jahre 1918 begann Lemmers-Danforth das [[Medizinstudium]] und legte am 24. März 1921 die ärztliche Vorprüfung an der [[Universität Göttingen]] ab, am 21. Dezember 1923 auch das Staatsexamen. Nach ihrer praktischen Tätigkeit in [[Augsburg]] und [[Saarbrücken]] erhielt sie 1925 die [[Approbation (Heilberufe)|Approbation]]. Im Folgejahr [[Promotion (Doktor)|promovierte]] von Lemmers-Danforth bei [[Wolfgang Stock (Mediziner, 1874)|Wolfgang Stock]] an der [[Universität Tübingen]] mit einer Dissertation zum Thema &amp;#039;&amp;#039;Die Therapie des Ulcus rodens corneae an der Universitäts-Augenklinik zu Tübingen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich übernahm sie in Wetzlar zum 1. Januar 1928 eine Kinderarztpraxis am Bollerbrückenplatz, dem heutigen Buderusplatz. Sie lebte zu dieser Zeit in der elterlichen Wohnung in [[Gießen]], aus der sie 1933 auszog. In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] verhielt sich Lemmers-Danforth nicht parteikonform und trat auch dem [[NS-Ärztebund]] nicht bei. Ihre Kinderarztpraxis gab sie erst im Alter von 83 Jahren am 1. April 1975 auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau der Sammlung ===&lt;br /&gt;
Bereits in den frühen 1930er-Jahren begann sie mit dem Erwerb von Kunst- und Einrichtungsobjekten bestimmter [[Möbelstil|Stilrichtungen]], woraus sich im Lauf der Zeit eine umfangreiche private Sammlung von Mobiliar und Wohnzubehör entwickelte. Seit 1963 ist die Sammlung, die inzwischen annähernd 500 Exponate umfasst, im Besitz der Stadt Wetzlar, seit 1967 wird sie unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Europäische Wohnkultur aus [[Renaissance]] und [[Barock]]. Sammlung Irmgard Freiin von Lemmers-Danforth&amp;#039;&amp;#039; im [[Palais Papius]] ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irmgard von Lemmers-Danforth erhielt am 2. Februar 1972 das [[Bundesverdienstkreuz am Bande]] und am 15. Dezember 1979 die [[Ehrenbürgerschaft]] der Stadt Wetzlar. Im Jahr 1980 verlieh ihr der hessische Kultusminister [[Hans Krollmann]] die [[Goethe-Plakette (Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst)|Goethe-Plakette]]. Sie lebte seit 1976 mit ihrer Lebensgefährtin Hildegard Pletsch (1915–2005) auch privat im Palais Papius und führte gemeinsam mit Pletsch durch die Ausstellungsräume. Irmgard von Lemmers-Danforth starb 1984 im Alter von 92 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sammlung wurde 1998 von der &amp;#039;&amp;#039;[[Furniture History Society]]&amp;#039;&amp;#039;, einer internationalen Vereinigung von Fachleuten für historische Möbel, der Vertreter bedeutender [[Museum|Museen]] und Auktionshäuser angehören, unter der Führung des [[Kurator (Museum)|Kurators]] des [[Metropolitan Museum of Art]] in New York, [[Wolfram Koeppe]], besucht und begutachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfram Koeppe: &amp;#039;&amp;#039;Die Lemmers-Danforth-Sammlung Wetzlar: Europäische Wohnkultur aus Renaissance und Barock&amp;#039;&amp;#039;, Heidelberg 1992, ISBN 3-89466-004-X&lt;br /&gt;
* Wolfram Koeppe: &amp;#039;&amp;#039;Die Lemmers-Danforth-Sammlung Wetzlar&amp;#039;&amp;#039;, Regensburg 1994&lt;br /&gt;
* Irene Jung: &amp;#039;&amp;#039;Wetzlarer Frauengeschichte&amp;#039;&amp;#039;, in: Mitteilungen des Wetzlarer Geschichtsvereins, 40. Heft, 2001, 213–218.&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor= Irene Jung | Titel= Wetzlarer Frauen im 20. Jahrhundert | Sammelwerk= | Herausgeber= Frauenbüro der Stadt Wetzlar | Band= | Seiten= 42–47 | Ort= Wetzlar | Jahr= 2009 | ISBN= }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119107341}}&lt;br /&gt;
* [http://www.wetzlar.de/index.phtml?La=1&amp;amp;NavID=370.209 Offizielle Internetdarstellung der Sammlung]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|wayback=20070928061957|url=http://www.hessenkolleg-wetzlar.de/berichtfiskus4.htm|text=zur Geschichte der Sammlung}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=119107341|titel=Lemmers-Danforth, Irmgard von|datum=2023-11-28}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119107341|LCCN=n/93/113348|VIAF=27874062}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lemmersdanforth, Irmgard von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sammler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädiater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Wetzlar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1984]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lemmers-Danforth, Irmgard von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lemmers-Danforth, Irmgard Freiin von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Sammlerin historischer Einrichtungsgegenstände&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. März 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wilhelmshaven]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Januar 1984&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wetzlar]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Miriquidus0980</name></author>
	</entry>
</feed>