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	<title>Irma Schwager - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T17:24:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Irma_Schwager&amp;diff=385431&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ WP:LIT</title>
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		<updated>2025-07-27T16:05:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; WP:LIT&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Irma Schwager&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. Mai]] [[1920]] in [[Wien]] als &amp;#039;&amp;#039;Irma Wieselberg&amp;#039;&amp;#039;; † [[22. Juni]] [[2015]] Wien) war eine [[österreich]]ische [[Antifaschismus|antifaschistische]] [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpferin]], Politikerin ([[Kommunistische Partei Österreichs|KPÖ]]) und Philanthropin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
In ihren Jugendjahren war Irma Wieselberg in der sozialistisch-zionistischen Jugendorganisation [[Hashomer Hatzair]] aktiv. Eine weitere politische Bewusstseinsbildung erfolgte in den Jahren des [[Austrofaschismus]], als Irma Wieselberg als Schülerin die Restriktionen des autoritären [[Bundesstaat Österreich|Ständestaates]] zu spüren bekam. Nach dem Ende der Schulzeit arbeitete sie als Verkäuferin in Wien. Als 18-Jährige musste sie nach dem „[[Anschluss Österreichs|Anschluss]]“ wegen ihrer jüdischen Herkunft nach [[Belgien]] emigrieren, wo sie Verbindung zur [[Kommunistische Partei Österreichs|Kommunistischen Partei Österreichs]] (KPÖ) erhielt. Nach der Okkupation Belgiens durch die deutsche Wehrmacht floh sie nach Frankreich, wo sie im Lager [[Camp de Gurs|Gurs]] interniert wurde. Hier trat sie 1940 der Parteigruppe der KPÖ bei. Nach ihrer Flucht aus dem [[Internierungslager]] schloss sie sich der [[Résistance]] an. In Frankreich gab sie sich im Rahmen der [[Travail allemand|TA]] (Travail allemand) als [[Elsass|Elsässerin]] &amp;#039;&amp;#039;Susanne Berger&amp;#039;&amp;#039; aus und war in der „Mädelarbeit“ aktiv. Aufgabe dieser Frauen war es, deutsche Soldaten durch Gespräche und Agitationsmaterial von der Sinnlosigkeit und Ausweglosigkeit des Krieges zu überzeugen. „War es gelungen, ein gewisses Vertrauen aufzubauen&amp;amp;nbsp;– und zwar ohne Vertraulichkeit&amp;amp;nbsp;–, konnte man mit vorsichtiger Nazi-Kritik anfangen. Später dann konnte man Flugblätter der Résistance zeigen. Sie auszuhändigen war extrem risikoreich“, sagte Schwager. Je acht Frauen bildeten eine Gruppe. Vier Mitglieder aus Schwagers Gruppe wurden verhaftet und ins [[Konzentrationslager]] gebracht, ein Mitglied wurde hingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://diestandard.at/2000013923791/Eine-Wiener-Kommunistin-die-Wehrmachtssoldaten-umdrehte &amp;#039;&amp;#039;Irma Schwager – eine Wiener Kommunistin, die Wehrmachtssoldaten „umdrehte“&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Der Standard&amp;#039;&amp;#039;, 7. April 2015, abgerufen am 9. April 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1945 kehrte sie mit ihrem Mann [[Zalel Schwager]] (1908–1984), einem [[Internationale Brigaden|Spanienkämpfer]], und ihrer im Krieg geborenen Tochter nach Wien zurück. Erst hier erfuhr sie, dass ihre Eltern und zwei ihrer drei Brüder aus Wien [[Deportation#Deportationen während des Nationalsozialismus|deportiert]] im [[Holocaust]] ermordet worden waren. Seit 1952 arbeitete sie in der zentralen Leitung des [[Bund Demokratischer Frauen|Bundes Demokratischer Frauen]], dessen Vorsitzende sie 1969 wurde. In dieser Funktion war sie maßgeblich beteiligt am Kampf gegen Atomrüstung und [[Kalter Krieg|Kalten Krieg]], für die Reform des österreichischen Scheidungsrechts und gegen die Illegalisierung der [[Abtreibung]]. Ab 1954 war sie Mitglied des Zentralkomitees der KPÖ, von 1980 bis 1990 gehörte sie auch dem Politischen Büro der Partei an. 2005 wurde Irma Schwager im Rahmen von [[1000 Frauen für den Friedensnobelpreis 2005]] für den Friedensnobelpreis nominiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irma Schwager war von 1992 bis 1996 Präsidentin der [[Gesellschaft Österreich-Vietnam]] und ab 1996 deren Ehrenpräsidentin auf Lebenszeit. Während der US-Bombardements 1971 hatte sie [[Hanoi]] besucht und in Österreich eine Reihe von Solidaritätsaktionen für die Opfer des chemischen Krieges, in erster Linie missgebildete und behinderte Kinder, initiiert. Im Juli 2008 wurde sie von Staatspräsident [[Nguyễn Minh Triết]] während dessen Staatsbesuches in Österreich offiziell geehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 35. Parteitag der KPÖ im Februar 2011 wurde Irma Schwager zur Ehrenvorsitzenden der Kommunistischen Partei Österreichs ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.kpoe.at/home/positionen/programmatik-kpoe/anzeige-dokumentation/datum/2011/02/25/irma-schwager-als-ehrenvorsitzende-vorgeschlagen.html |wayback=20150623192659 |text=&amp;#039;&amp;#039;Irma Schwager als Ehrenvorsitzende vorgeschlagen&amp;#039;&amp;#039;. |archiv-bot=2025-07-26 17:50:16 InternetArchiveBot }} In: &amp;#039;&amp;#039;kpoe.at&amp;#039;&amp;#039;. 25. Februar 2011, abgerufen am 24. Juni 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war die frühere Schwiegermutter des SPÖ-Politikers und ehemaligen österreichischen Finanzministers [[Ferdinand Lacina]] sowie die Großmutter des Musikers [[Robert Rotifer]]. Rotifer brachte 2016 das Album &amp;#039;&amp;#039;Not Your Door&amp;#039;&amp;#039; heraus, mit dem er an seine Großmutter erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irma Schwager ruht in Wien auf dem Friedhof der [[Feuerhalle Simmering]] (Gruppe E16, Nummer 200) gemeinsam mit ihrem Gatten Zalel Schwager. Die Parkanlage im Bereich Obere Augartenstraße – zwischen Gaußplatz und Unterer Augartenstraße im 2. Bezirk in Wien, wurde im September 2021, ihr zu Ehren, Irma-Schwager-Park benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Frauen in der Résistance]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schwager, Irma.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933.&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben.&amp;#039;&amp;#039; Saur, München 1980, ISBN 3-598-10087-6, S. 676 f.&lt;br /&gt;
* [[Bärbel Danneberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Irma Schwager. Erinnern für morgen.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Florence Hervé]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ihr wisst nicht, wo mein Mut endet: europäische Frauen im Widerstand gegen Faschismus und Krieg&amp;#039;&amp;#039;. PapyRossa Verlag, Köln 2024, ISBN 978-3-89438-821-8, S. 128 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.klahrgesellschaft.at/Mitteilungen/Ascher_3_02.html Maria Ascher: &amp;#039;&amp;#039;Irma Schwager. Eine Frau im Widerstand.&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* {{austriaforum|Wissenssammlungen/Biographien/Schwager,_Irma}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136059910|LCCN=|VIAF=80468234}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schwager, Irma}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Widerstandskämpfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Résistancekämpfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPÖ-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2015]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schwager, Irma&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wieselberg, Irma (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichische Widerstandskämpferin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Mai 1920&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Juni 2015&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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