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	<title>Irma Keilhack - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T02:55:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2026-03-04T17:18:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Irma Keilhack&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geb. Schweder, (* [[25. Januar]] [[1908]] in [[Hamburg]]; † [[3. Juni]] [[2001]] ebenda) war eine deutsche Politikerin der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Nach der Volksschule absolvierte Irma Keilhack eine kaufmännische Lehre. Anschließend war sie zunächst vor allem in Genossenschaftsbetrieben tätig. Ab 1929 war sie in der SPD-Landesgeschäftsstelle persönliche Referentin des Landesvorsitzenden [[Karl Meitmann]]. Nach der Machtübernahme der [[Nationalsozialisten]] 1933 wurde sie vorübergehend von der [[Gestapo]] inhaftiert. Nach ihrer Freilassung setzte sie ihre politische Arbeit illegal fort und kümmerte sich u.&amp;amp;nbsp;a. um die Finanzierung von Anwaltskosten für politisch Verfolgte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=HM, Redaktion AvS |url=http://www.avs-bund.de/keilhack-irma/ |titel=Keilhack, Irma (geb. Schweder) |werk=Zur Erinnerung an verfolgte Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten&lt;br /&gt;
Für Freiheit und Demokratie |hrsg=Arbeitskreis ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) |datum=2016-09-23 |sprache=de |abruf=2024-09-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Existenzsicherung verkaufte sie zunächst Haushaltswäsche und war ab 1938 zusammen mit ihrem Mann selbständig als Hausverwalterin tätig, wo sie vor allem die Immobilien emigrierter Hamburger verwaltete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg trat Frau Keilhack bis zu ihrer Wahl in den Bundestag in die Dienste der Hamburger Jugendbehörde. Von 1974 an leitete sie die Hamburger [[Verbraucherzentrale]], wo sie in den [[1970er]] Jahren unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Tips für Konsumenten&amp;#039;&amp;#039; den bundesweit ersten telefonischen Ansagedienst einer Verbraucherzentrale einrichtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war seit 1935 mit dem späteren SPD-[[Hamburgische Bürgerschaft|Bürgerschaftsabgeordneten]] [[Adolf Keilhack]] verheiratet und hatte einen Sohn. Nach ihr wurde im Mai 2017 der &amp;#039;&amp;#039;Irma-Keilhack-Ring&amp;#039;&amp;#039; in [[Hamburg-Rahlstedt]] benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtlicher Anzeiger der Freien und Hansestadt Hamburg, Nummer 40/2017 vom 23. Mai 2017, Seite 798.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Keilhack hatte bereits in der [[Weimarer Republik]] zunächst der [[Sozialistische Arbeiterjugend|Sozialistischen Arbeiterjugend]] und seit 1925 auch der SPD angehört. Sie war zeitweise Vorsitzende der [[Jusos|Jungsozialisten]] in [[Hamburg-Hammerbrook]]. Ab 1945 beteiligte sie sich am Wiederaufbau der Hamburger SPD. Der Bundesparteitag 1954 wählte sie in die Programmkommission, die unter Leitung von [[Willi Eichler]] das [[Godesberger Programm]] ausarbeitete. In den [[1960er]] Jahren gehörte sie dem Bundesvorstand der SPD an, 1946/47 und von 1966 bis 1972 auch dem Landesvorstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordnete ==&lt;br /&gt;
Irma Keilhack war von [[Bundestagswahl 1949|1949]] bis zur Niederlegung ihres Mandates am 19. Januar 1962 [[Mitglied des Deutschen Bundestages]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Prof. Dr. h.&amp;amp;nbsp;c. Christa Randzio-Plath |url=https://www.landesfrauenrathamburg.de/download/dokumentationen/90jahre_frauenwahlrecht.pdf |titel=1918–2008: 90 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland |hrsg=Landesfrauenrat Hamburg e.&amp;amp;nbsp;V. |datum=2008 |sprache=de |abruf=2024-09-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1956 setzte sie den Bau einer [[Jugendherberge]] in [[Bonn]] aus Mitteln des Bundestages durch, um Übernachtungsmöglichkeiten für jugendliche Besucher des Parlaments zu schaffen. Ein weiteres ihrer politischen Ziele waren gesundheitlich unbedenkliche Lebensmittel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Irma Keilhack |url=http://library.fes.de/spdpd/1959/590924.pdf |titel=Chemie im Kochtopf? |werk=Sozialdemokratischer Pressedienst |hrsg=Friedrich-Ebert-Stiftung |datum=1959-09-24 |sprache=de |abruf=2024-09-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Irma Keilhack ist [[Bundestagswahl 1953|1953]] über die [[Landesliste]] Hamburg und sonst stets als direkt gewählte Abgeordnete des [[Bundestagswahlkreis|Wahlkreises]] [[Bundestagswahlkreis Hamburg-Wandsbek|Hamburg V]] in den [[Deutscher Bundestag|Bundestag]] eingezogen. Sie gehörte dem Vorstand der Bundestagsfraktion an, war stellvertretendes Mitglied des Vermittlungsausschusses sowie Mitglied im Ältestenrat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=IvM |url=https://www.welt.de/print-welt/article455170/Trauer-um-eine-Politikerin-der-ersten-Stunde.html |titel=Trauer um eine Politikerin der ersten Stunde |hrsg=Die Welt |datum=2001-06-05 |sprache=de |abruf=2024-09-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1966 bis 1974 gehörte sie der [[Hamburgische Bürgerschaft|Hamburgischen Bürgerschaft]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/politik/ab-in-die-provinz-a-9b76a44a-0002-0001-0000-000046174961 |titel=Ab in die Provinz |werk=Der Spiegel 34/1964 |hrsg=Spiegel Politik |datum=1964-08-18 |sprache=de |abruf=2024-09-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Irma Keilhack gehörte vom 13. Dezember 1961 bis zum 22. April 1970 dem [[Hamburger Senat]] an, der sie als Präses in die Jugendbehörde&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ndr.de/geschichte/ndr_retro/Leistungswettbewerb-der-Handwerkerjugend-stumm,berichtevomtage3594.html |titel=Sendung: Berichte vom Tage {{!}} 10.06.1963: Leistungswettbewerb der Handwerkerjugend (stumm) |hrsg=Norddeutscher Rundfunk |sprache=de |abruf=2024-09-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und (bis zum 27. April 1966) in die Behörde für Ernährung und Landwirtschaft der Freien und Hansestadt Hamburg entsandte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Vierhaus]], [[Ludolf Herbst]] (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;A–M.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 409.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Keilhack, Irma. Namensbeitrag.&amp;#039;&amp;#039; In: AsF Hamburg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Frauen im Faschismus. Frauen im Widerstand: Hamburger Sozialdemokratinnen berichten.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1980, S. 31–34.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Keilhack, Irma: Geprägt von der Haltung der Eltern.&amp;#039;&amp;#039; In: Vorstand der SPD (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Frauen machen, Politik.&amp;#039;&amp;#039; (Schriftenreihe für Frauenfragen; 4). Vorstand der SPD, Bonn 1958, S. 33–37.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Keilhack, Irma: Gespräch mit Irma Keilhack.&amp;#039;&amp;#039; In: Deutscher Frauenring. Landesverband Hamburger Frauenring (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lebensbilder von Frauen in Hamburg nach 1945: Gesellschaftspolitisch aktive Frauen berichten über ihre Erfahrungen in der Kriegs- und Nachkriegszeit.&amp;#039;&amp;#039; Landesverband Hamburger Frauenring e. V., Arbeitskreis „Frau und Arbeit“, Hamburg 1989, S. 77–85.&lt;br /&gt;
* [[Helga Kutz-Bauer]], [[Holger Martens (Historiker)|Holger Martens]]: &amp;#039;&amp;#039;Verfolgung als politische Erfahrung: Hamburger Sozialdemokraten nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; Arbeitsgemeinschaft ehemals verfolgter Sozialdemokraten Hamburg (AvS), Hamburg 2013 ([https://epub.sub.uni-hamburg.de/epub/volltexte/2015/41269/ online]).&lt;br /&gt;
* Heike Erlbeck: &amp;#039;&amp;#039;Irma Keilhack (1908–2001), SPD.&amp;#039;&amp;#039; In: Deutscher Bundestag (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der nächste Redner ist eine Dame. Die Frauen im ersten Deutschen Bundestag&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage, Ch. Links Verlag, Berlin 2024, ISBN 978-3-96289-210-4, S. 164–167.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://hamburg-frauenbiografien.de/item/3387 Biografie Irma Keilhack] in der &amp;#039;&amp;#039;Biografien-Datenbank: Frauen aus Hamburg&amp;#039;&amp;#039; [https://www.hamburg-frauenbiografien.de www.hamburg-frauenbiografien.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1025393295|VIAF=256424330}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Keilhack, Irma}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburger Senator (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Parteivorstand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2001]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Keilhack, Irma&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schweder, Irma (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin (SPD), MdHB, MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Januar 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Juni 2001&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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