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	<title>Irlahüll - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-04-16T08:34:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Irlahüll&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Markt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Kipfenberg&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 48/58/25/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/25/20/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BY&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 527 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 521&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 532&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 269&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kipfenberg.de/zahlen/ |titel=Kipfenberg in Zahlen |werk=Markt Kipfenberg |abruf=2024-05-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1971-04-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 85110&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 08465&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:2010-05 Irlahüll.JPG|mini|400px|Irlahüll]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2010-05 Irlahüll (14).JPG|mini|hochkant|Kirche von Irlahüll]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2010-05 Irlahüll (5).JPG|mini|hochkant|Deckengemälde in der Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2010-05 Irlahüll (9).JPG|mini|hochkant|Grabstein der Stifterin]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Irlahüll&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil des Marktes [[Kipfenberg]] im [[Oberbayern|oberbayerischen]] [[Landkreis Eichstätt]] im [[Naturpark Altmühltal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das [[Pfarrdorf]] liegt auf der Hochfläche der südlichen [[Frankenalb]] nordöstlich des Gemeindesitzes Kipfenberg und östlich der [[Bundesautobahn 9|Bundesautobahn A 9]]. Es ist vom Altmühltal aus über eine Abzweigung der Staatsstraße 2230 in Kipfenberg-[[Kemathen (Kipfenberg)|Kemathen]] zu erreichen. Ortsverbindungsstraßen führen von Irlahüll aus nach den Kipfenberger Ortsteilen Buch (Kreisstraße EI 22) und [[Oberemmendorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort „Erlinhul“ (=[[Hüle|Hüll]] mit [[Erlen (Botanik)|Erlengehölz]] oder Hüll des Erluin) ist alter Besitz der Eichstätter Kirche. Erstmals wird der Ort im Zusammenhang mit einem [[Lehnswesen|Lehen]] von zwei Höfen und den [[Zehnt|Zehent]] an Graf Bertold von [[Grafschaft von Lechsgemünd-Graisbach|Graisbach]] im Jahr 1265 erwähnt. Spätestens mit dem Aussterben der Graisbacher 1327 fielen diese Lehen an den Bischof zurück; möglicherweise sind sie mit jenen zwei Gütern identisch, die 1308 Propst Ulrich von [[St. Emmeram (Spalt)|Spalt]] zur Stiftung der Vikarie St. Elisabeth am Eichstätter Dom gab. Lehenbesitz in Irlahüll hatten auch die [[Absberg (Adelsgeschlecht)|Absberger]] zu [[Burg Rumburg|Rumburg]]; 1447 bestand er aus acht Gütern, die nach [[Schloss Hirschberg (Bayern)|Hirschberg]] vogtbar waren. Ein weiteres hatten sie zu diesem Zeitpunkt in Eigenbesitz. 1546 fielen die Absberger Lehenhöfe an das [[Hochstift]] zurück; bereits 1398 hatte Bischof [[Friedrich IV. von Oettingen|Friedrich IV.]] dem Schweiger (Sweygger) [[Gundelfingen (Adelsgeschlecht)|von Gundelfingen]] Irlahüller Höfe abgekauft, die ursprünglich wohl zum fränkischen Königshof [[Greding]] gehörten. Um die Mitte des 15. Jahrhunderts hatten die [[Wildenstein (Adelsgeschlecht, Mittelfranken)|Wildensteiner]] Feldlehen inne, 1644 hatten die [[Muggenthal (Adelsgeschlecht)|Muggenthaler]] auf Einzelstücken Lehen. 1561 kaufte der Bischof den Zehent. 1602 bestand das Dorf aus 24 Häusern. Für 1644 ist überliefert, dass sich die bischöflichen Hauptgüter in Irlahüll auf acht beliefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Adels- und Bischofsgütern gab es in Irlahüll weiteren Grundbesitz. Das Augustinerchorherren-[[Kloster Rebdorf]] besaß einen Hof, der allerdings bereits um 1518 in bischöflichen Besitz gekommen war. In Eichstätt hatte das Domkapitel bis zur [[Säkularisation in Bayern|Säkularisation]] 1802 zwei Irlahüller Güter in Besitz, Einzelstücke gehörten dem [[Dominikanerkloster Eichstätt]], der Glöcklmesse im Dom und ein Hopfengarten der Kollegiata. Die Kirchen in Kinding und Irlahüll erhielten Abgaben. Daneben existierte viel bäuerliches Eigengut; 1741 werden bei insgesamt 177 Dorfbewohnern die Familien Laurer, Löhlein, Öttinger, Regensburger, Schmid, Flierle und Weber genannt. Irlahüll gehörte bis zur Säkularisation zusammen mit sieben anderen Orten zur [[Ehehaft]] [[Irfersdorf]] und zum [[Kastenamt]] [[Beilngries]] des Oberamtes Beilngries-Hirschberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Säkularisation kam das untere Hochstift, in dem auch das Kastenamt Beilngries und damit auch Irlahüll lag, an den Großherzog Erzherzog [[Ferdinand III. (Toskana)|Ferdinand III. von Toskana]]. 1806 erhielt das [[Königreich Bayern]] das Gebiet; Irlahüll gehörte nunmehr zum [[Landgericht Kipfenberg]]. Im herzoglich [[Herzog von Leuchtenberg|leuchtenbergischen]] [[Fürstentum Eichstätt]] (1817–1833) verblieb das Dorf, das aus 32 Häusern mit circa 150 Bewohnern bestand, beim Herrschaftsgericht Kipfenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1808 bildete Irlahüll mit Buch und Gelbelsee den Steuerdistrikt [[Gelbelsee]] im [[Altmühlkreis]]; 1818 wurden die Orte durch das [[Gemeindeedikt#Zweites Gemeindeedikt|zweite Gemeindeedikt]] wieder selbstständige Gemeinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Gebietsreform in Bayern|bayerischen Gebietsreform]] schloss sich Irlahüll am 1. April 1971 als ein Ortsteil dem Markt Kipfenberg im Landkreis Eichstätt an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=456}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Juli 1972 erfolgte im Zuge der Landkreisreform der Wechsel von [[Mittelfranken]] nach [[Oberbayern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1808 betrug die Einwohnerzahl 153 und 1939 183. 1959 gab es eine [[Flurbereinigung]]. 1983 gab es im Dorf bei 193 Einwohnern zwölf landwirtschaftliche Vollerwerbs- und 16 Nebenerwerbsbetriebe und einige Handwerksbetriebe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Ort unterquert der über sieben Kilometer lange [[Irlahülltunnel]] der [[Schnellfahrstrecke Nürnberg–Ingolstadt]], bei dessen Bau verschiedene Höhlen im [[Karst]] des [[Jura (Geologie)|Jura]] erhebliche Probleme bereiteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Katholische Pfarrei Irlahüll ==&lt;br /&gt;
Im [[Mittelalter]] war Irlahüll [[Filialkirche|Filiale]] von [[Irfersdorf]], zeitweilig von [[Kinding]]. In der [[Gotik|Spätgotik]] wurde die Kirche 1466 außer dem Turm neu gebaut. 1767 wurde die selbständige Seelsorgestelle (Kuratbenefizium) „Irrlahhüll“ von der [[Grösdorf]]er Wassermüllerin gestiftet. 1848 (nicht 1846!) erfolgte die Erhebung zur [[Pfarrei]]. Heute wird die Pfarrei (2007: 211 Katholiken) ebenso wie die Irlahüller Filiale St. [[Sebastian (Heiliger)|Sebastian]] in Buch (2007: 145 Katholiken) von Gelbelsee aus seelsorgerlich betreut. Das Kirchen-[[Patrozinium]] ist [[Mariä Heimsuchung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Kirchturm mit seinem achtseitigen Spitz[[Helm (Architektur)|helm]] wohl noch [[Romanik|romanisches]] Mauerwerk aufweist, ist das heutige Kirchenschiff ein [[Barock]]bau, wohl von 1742, der 1752 geweiht wurde. Jedenfalls wurde 1742 das [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] wohl von [[Franz Xaver Horneis]] [[Stuck|stuckiert]] und kamen die drei viersäuligen Altäre in die Kirche. 1852 wurde die Kirche nach Westen erweitert und 1859 die inzwischen sanierungsbedürftige [[Bittner (Orgelbauer)|Bittner-Orgel]] aufgestellt. Das Deckengemälde stammt von [[Sebastian Wirsching]] aus dem Jahr 1880. Den barocken [[Hochaltar]] schmückt eine „bemerkenswerte“ (Mader, Hirschberg, S. 183) Marienfigur der [[Gotik|Spätgotik]] (circa 1470–1480); seitlich stehen die hl. [[Simon Petrus|Petrus]] und [[Paulus von Tarsus|Paulus]] (um 1500). Die Seitenaltäre haben [[Nazarener (Kunst)|Nazarener]]-Altarbilder aus dem 19. Jahrhundert. Über dem [[Chorbogen]] ist das Wappen von Fürstbischof [[Johann Anton II. von Freyberg]] angebracht, in dessen Regierungszeit die Kirche neu gebaut bzw. barockisiert wurde. Beim linken Seitenaltar ist in die Langhauswand der Jura-Grabstein der Stifterin Maria Katharina Sinaböck († 1787) von Grösdorf eingelassen. Am Kriegerdenkmal findet man das [[Tympanon (Architektur)|Tympanon]] einer Sakramentsnische mit dem [[Schmerzensmann]] als Halbfigur, geschaffen um 1530/50 von der Werkstatt von [[Loy Hering]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der amtlichen Denkmalliste sind weitere acht Objekte aus dem Pfarrdorf eingetragen, siehe &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Baudenkmäler in Kipfenberg#Irlahüll|Liste der Baudenkmäler in Irlahüll]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* [[Freiwillige Feuerwehr]], gegründet 1895&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Felix Mader]] (Bearbeiter): &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler von Mittelfranken. II Bezirksamt Eichstätt.&amp;#039;&amp;#039; München: R. Oldenbourg Verlag 1928 (Nachdruck 1982), S. 152–154&lt;br /&gt;
* Felix Mader: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Schlosses und Oberamtes Hirschberg.&amp;#039;&amp;#039; Eichstätt: Brönner &amp;amp; Daentler 1940, S. 182f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Eichstätter Raum in Geschichte und Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Eichstätt: Sparkasse Eichstätt 1984, S. 217f.&lt;br /&gt;
* Gerhard Hirschmann: &amp;#039;&amp;#039;Eichstätt, Beilngries-Eichstätt-Greding&amp;#039;&amp;#039;. In: Kommission für Bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Historischer Atlas von Bayern]]&amp;#039;&amp;#039;. Teil Franken, Reihe I Heft 6. München 1959 ([https://geschichte.digitale-sammlungen.de/hab/band/bsb00008041 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3769699084}}&lt;br /&gt;
* B. Maidl: &amp;#039;&amp;#039;Lösung von Karstproblemen – am Beispiel des Irlahülltunnels der [[Schnellfahrstrecke Nürnberg–Ingolstadt|DB-Neubaustrecke Nürnberg–Ingolstadt]]&amp;#039;&amp;#039;. In: Bautechnik, August 2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.landkreis-eichstaett.de/medienzentrum/782.htm Fotos] von Irlahüll und Buch auf der Website des Landkreises Eichstätt&lt;br /&gt;
* [https://www.glockenklaenge.de/orte/ei/irlahuell.html Geläute und Fotos der Kirche]&lt;br /&gt;
* {{BLO Ortsdatenbank|objekt=Irlahüll|val=5503|zugriff=2021-01-29}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Kipfenberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Irlahull}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Kipfenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Eichstätt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Eichstätt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1265]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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