<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Irkalla</id>
	<title>Irkalla - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Irkalla"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Irkalla&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T03:03:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Irkalla&amp;diff=1786739&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SuBaRy: Tempusformen geändert. Die Inhaltsangabe eines fiktiven Textes steht im Präsens, um sie von der Darstellung realer Ereignisse abzugrenzen.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Irkalla&amp;diff=1786739&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-30T07:52:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tempusformen geändert. Die Inhaltsangabe eines fiktiven Textes steht im Präsens, um sie von der Darstellung realer Ereignisse abzugrenzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Irkalla&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Große Stadt&amp;#039;&amp;#039;) ist der [[Akkadische Sprache|akkadische]] [[Epitheton|Beiname]] und Wohnort der [[Unterwelt]]s-Göttin [[Ereškigal]] und von [[Namtaru]]. Der Begriff Irkalla steht in der [[Mesopotamien|mesopotamischen]] Mythologie auch als [[Synonymie|Synonym]] für das [[Totenreich]].&lt;br /&gt;
Die Unterwelt ist unter anderem in folgenden Epen beschrieben:&lt;br /&gt;
* [[Gilgameš-Epos]]&lt;br /&gt;
* [[Gilgamesch, Enkidu und die Unterwelt]]&lt;br /&gt;
* [[Inannas Gang in die Unterwelt]]&lt;br /&gt;
Im [[Gilgamesch-Epos]] ist die Beschreibung von Irkalla als Totenstadt der Erzählung [[Inannas Gang in die Unterwelt#Ištars Höllenfahrt|Ištars Höllenfahrt]] wörtlich entnommen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|([[Kurnugia]]), Haus des Dunklen, Sitz der Irkalla, Haus, aus dem jene, die es betreten, nie mehr herauskommen können, das Haus, dessen Bewohner beraubt sind des Lichtes, dort, wo aus Staub ihre Nahrung und ihre Speise aus Lehm besteht. Mit einem Federkleid sind sie dort wie Vögel angetan, auch dürfen sie das Licht nicht schauen, denn sie sitzen im Finstern. Auf Tor und Riegel lagert der Staub. Über das Haus des Staubes ist Totenstille gegossen.|Gilgamesch-Epos, 7. Tafel, 184-192}}&lt;br /&gt;
„Inannas Gang in die Unterwelt“ beschreibt Irkalla, den Wohnort Ereschkigals und Namtarus als einen Ort, wo es Essen gibt, aber es ist nicht essbar, es Wasser gibt, aber es ist nicht trinkbar; Kunst und Handwerk sind unbekannt, und die Lippen sind blutbefleckt&amp;lt;ref&amp;gt;BM 100046, 51-59; [[Samuel Noah Kramer]], The Death of Dumuzi: A New Sumerian Version. Anatolian Studies 30 (Special Number in Honour of the Seventieth Birthday of Professor O. R. Gurney) 1980, 6&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der mesopotamischen Mythologie kommen die Seelen aller Toten (Gidim), unabhängig davon was sie in ihrem Leben getan haben, nach Irkalla.&amp;lt;ref name=&amp;quot;black-green-180-181&amp;quot;&amp;gt;Jeremy Black, Anthony Green: Gods, Demons and Symbols of Ancient Mesopotamia. An Illustrated Dictionary, London 1992, S. 180–181.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als entscheidend für ihr dortiges Befinden wurde die Art ihrer Beerdigung angesehen, da geglaubt wurde, dass es ihnen ohne [[Opfer (Religion)|Speis- und Trankopfer]] schlecht gehen würde&amp;lt;ref name=&amp;quot;black-green-180-181&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; und sie die Lebenden [[Spuk (Erscheinung)|heimsuchen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;black-green-88-89&amp;quot;&amp;gt;Black, Green: Gods, Demons and Symbols of Ancient Mesopotamia, S. 88–89.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am schlimmsten erginge es allerdings jenen, welche gar nicht beerdigt wurden: Diese würden nicht einmal als Gidim weiterexistieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;black-green-180-181&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Es bestehen Annahmen, nach denen Schätze in wohlhabenden Gräbern als Opfergaben für [[Utu (Gott)|Utu]] und die [[Anunnaki]] gedacht gewesen seien, damit es den Verstorbenen in Irkalla besser ergehe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;barret&amp;quot;&amp;gt; Caitlín E. Barret, Was dust their food and clay their bread?. Grave goods, the Mesopotamian afterlife, and the liminal role of Inana/Ishtar, in: Journal of Ancient Near Eastern Religions (Bd. 7 Ausg. 1), 1. Januar 2007, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Stefan Maul|Stefan M. Maul]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Gilgamesch-Epos&amp;#039;&amp;#039;, Beck, München 2006, ISBN 3-406-52870-8&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Akkadische Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Babylonien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sumer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gilgamesch-Epos]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SuBaRy</name></author>
	</entry>
</feed>