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	<title>Irish Pub - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Yoursmile: +Wikt</title>
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		<updated>2025-10-29T22:49:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Wikt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:ODonoghue pub Dublin Ireland.jpg|miniatur|O&amp;#039;Donoghue&amp;#039;s Pub in [[Dublin]]]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Irish Pub&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Kneipe]], wie sie ursprünglich in [[Irland]], als daran angelehntes gastronomisches Konzept aber inzwischen in vielen Teilen der Welt anzutreffen ist. Wie bei [[Pub]]s im [[Vereinigtes Königreich|Vereinigten Königreich]] leitet sich der Begriff von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Public House&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, einem der Öffentlichkeit zugänglichen Haus, ab. Typisch ist der Ausschank irischer [[Bier]]sorten wie etwa [[Stout]] (z.&amp;amp;nbsp;B. der Marken [[Guinness (Bier)|Guinness]], Murphy’s) und dem rötlichen [[Ale (Bier)|Ale]] (z.&amp;amp;nbsp;B. der Marke [[Kilkenny (Bier)|Kilkenny]]) sowie von als [[Apfelschaumwein|Cider]] bezeichnetem Apfelwein. Auch typische irische Gerichte und Knabbereien wie [[Kartoffelchips|Chips]] haben manche Irish Pubs im Angebot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Begriff „Pub“ wurde in Irland ab dem frühen 17. Jahrhundert verwendet. Er ist [[Viktorianisches Zeitalter|viktorianischen]] Ursprungs. Im englisch regierten Irland waren bis dahin die Bezeichnungen „Taverne“ und „Alehouse“ verbreitet. Im Jahre 1635 gab es allein in Dublin, wo damals rund 4.000 Familien lebten, 1.180 Public Houses, die meist selbst gebrautes Bier verkauften.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Cian Molloy|Titel=The History Of The Irish Pub|Hrsg=|Sammelwerk=|Band=|Nummer=|Auflage=|Verlag=liffey press|Ort=Dublin|Datum=2002|Seiten=28-29|ISBN=1904148131}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Während in England bereits 1603 und 1619 gesetzliche Regelungen zum Ausschank alkoholischer Getränke bestanden, wurde in Irland ein erstes Gesetz zur Regulierung von Anzahl und Qualität der Public Houses erst 1635 angewandt – ohne großen Erfolg, denn Mitte des Jahrhunderts war die Zahl der Etablissements in Dublin bereits auf über 1.500 gestiegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Mitte des 17. Jahrhunderts führten Pubs kaum noch selbstgebrautes Bier, sondern bezogen ihre Getränke von der wachsenden Zahl kommerzieller Brauereien. In Dublin entwickelte sich rund um die James Street, noch heute Sitz der [[Guinness (Bier)|Guinness]]-Brauerei, ein Zentrum der Brauindustrie mit dem Sitz der Dubliner Brauergilde, die [[Jakobus, Sohn des Alphäus|St. James]] zu ihrem Schutzpatron wählte.&amp;lt;ref&amp;gt;Molloy, S. 30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:BlackShop.jpg|mini|Black Shop Bar in [[Castlecove]] mit [[Zapfsäule]] vor dem Pub]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Englische Beschränkungen der Öffnungszeiten von Pubs, so beispielsweise der Lord’s Day Act von 1618, fanden in Irland erst Jahrzehnte später Anwendung, so dass die Regulierungen für deren Betrieb im Vergleich zu England geringer blieben. Im 17. und 18. Jahrhundert wurden vielerorts prägnante Pub-Namen, oft mit Tier- und Ortsbezeichnungen, verwendet, die sich auch bildlich gut auf Schildern darstellen ließen. Durch die Schilder sollte [[Analphabetismus|Analphabeten]] die Identifizierung des Lokals erleichtert werden. Diese Praxis war in England schon seit dem 14. Jahrhundert verpflichtend vorgeschrieben, in Irland wurde aber auch dieses Gesetz nur verzögert eingesetzt. Ab dem 19. Jahrhundert etablierte sich jedoch die Gepflogenheit, Pubs nach dem Namen ihres Besitzers oder des Lizenzinhabers zu benennen, was bis heute verbreitet ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Molloy, S. 35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ins 20. Jahrhundert war insbesondere auf dem Land eine Trennung zwischen Pubs und [[Lebensmitteleinzelhandel|Einzelhandel für Lebensmittel]] und Haushaltsbedarf unüblich. Der Reiseführer &amp;#039;&amp;#039;Irish Pubs of Character&amp;#039;&amp;#039; stellte noch 1969 fest, man könne auf dem Dorf den Eindruck gewinnen, in jedem Geschäft würden auch Drinks ausgeschenkt.&amp;lt;ref&amp;gt;zitiert nach Molloy, S. 78&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Wirte kauften auch landwirtschaftliche Erzeugnisse an und betrieben damit Handel bis in die Städte. Mit dem Aufkommen von Supermärkten und Handelsketten nahm diese Funktion von Pubs deutlich ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Malloy, S. 78o&amp;lt;/ref&amp;gt; In kleinen Dörfern findet man manchmal noch [[Zapfsäule]]n für Benzin vor Pubs, die von dort aus betrieben werden. Der bekannte Pub &amp;#039;&amp;#039;Dick Mack’s&amp;#039;&amp;#039; in Dingle ([[County Kerry|Kerry]]) ist bis heute zugleich eine Schusterwerkstatt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Amy O&amp;#039;Connor |url=https://www.thejournal.ie/story-of-my-pub-dick-macks-dingle-3916010-Mar2018/ |titel=&amp;#039;He&amp;#039;s working on the leather and I&amp;#039;m pouring beer&amp;#039;: The story of Dick Mack&amp;#039;s in Dingle |abruf=2019-08-11 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Moville, Co. Donegal - geograph.org.uk - 51148.jpg|miniatur|Maguires Bar in Moville, Co. Donegal mit ausgeschilderter Lounge]]&lt;br /&gt;
=== Lounge Bar und Public Bar ===&lt;br /&gt;
Mit dem Zurückgehen des Pub-Einzelhandels wurden viele Pubs um &amp;#039;&amp;#039;Lounge Bars&amp;#039;&amp;#039;, größere und teils auch abgetrennte Räume mit bequemen Sitzgelegenheiten, mehr Platz, Fensterfläche und einer komfortableren Atmosphäre erweitert. Der Komfort musste mit höheren Getränkepreisen in der Lounge erkauft werden. Waren vor den 1960er Jahren die Pubs eine rein männliche Angelegenheit, nutzen mit Aufkommen der Lounges auch Frauen die Pubs, die zuvor, ebenso wie Kinder, vor der Tür auf ihre Männer warten mussten. Umgekehrt war der Zutritt zu Lounges etwa Männern in Arbeitskleidung verwehrt, sie hätten sonst die Einrichtung verschmutzen können und waren im Zugang auf die Public Bar beschränkt. Mit dieser Entwicklung wurden die Pubs auch insgesamt sauberer und gehobener in Ausstattung und Atmosphäre, so dass die Trennung zwischen Lounge und Public Bar heute an Bedeutung verloren hat. Mit dem Equal Status Act des Jahres 2000 wurde jede sexuelle Diskriminierung im Zugang zu öffentlichen Einrichtungen untersagt.&amp;lt;ref&amp;gt;Molloy, S. 80ff&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;Lounge Bar&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Public Bar&amp;#039;&amp;#039; sind an Pub-Fassaden aber noch anzutreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur der Irish Pubs ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Irish Folk session The Old Dubliner Hamburg 337-0007-hinnerk-ruemenapf.jpg|miniatur|[[Session (Irish Folk)|Irish Traditional Music Session]] ]]&lt;br /&gt;
Zur Kultur der Irish Pubs gehören Musik und Kommunikation. In [[Irland (Insel)|Irland]] ist der Pub nicht nur zentraler Treffpunkt zum Reden und Musizieren. Sie sind auch wichtige Orte der Sozialisation, also ganz wesentliche Bestandteile des gesellschaftlichen Lebens, auch Generationen übergreifend. Zudem wird in aller Regel auch eine Anzahl verschiedener Speisen angeboten („Pub Food“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Pubs, auch außerhalb Irlands, gibt es typischerweise Livemusik mit Musikern verschiedener Stilrichtungen ([[Irish Folk|Irish]] und [[Scottish Folk]], vereinzelt auch [[Rock (Musik)|Rock]], [[Reggae]] u.&amp;amp;nbsp;a.) sowie Abende mit [[Offene Bühne|offener Bühne]] („Open Stage“), an denen Gäste ihre Instrumente mitbringen und zusammen musizieren und singen können. Auch [[Karaoke]] und [[Quiz]] hat in Irish Pubs Einzug gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Auswanderung aus Irland (z.&amp;amp;nbsp;B. während der [[Große Hungersnot in Irland|großen Kartoffelfäule]] 1845–1848) verbreitete sich die irische Kultur und mit ihr die Irish Pubs. Zu irischen Feiertagen ([[Saint Patrick’s Day]], [[Halloween]]) wird in Irish Pubs auf der ganzen Welt gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Irish Traditional Music Session ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Session (Irish Folk)}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Trad Session&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;Pub Session&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Zusammentreffen von Musikern (meist Amateure), die gemeinsam traditionelle irische Musik spielen. Seit den 1950er Jahren hat sich die &amp;#039;&amp;#039;Trad Session&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Irish Pubs&amp;#039;&amp;#039; so weit verbreitet, dass sie zu einer beherrschenden Form der irischen Musik wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Companion&amp;quot;&amp;gt;Fintan Vallely (Herausgeber): &amp;#039;&amp;#039;Companion to Irish Traditional Music&amp;#039;&amp;#039; Second Edition, Cork University Press, ISBN 978-1-85918-450-9, S. 610f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ablauf folgt eigenen Regeln. Mehrere Instrumentalstücke, [[Tune]]s, werden zu einem &amp;#039;&amp;#039;Set&amp;#039;&amp;#039; zusammengefasst. Ein Musiker beginnt ein &amp;#039;&amp;#039;Set&amp;#039;&amp;#039; und steuert den weiteren Ablauf, wie die Abfolge der &amp;#039;&amp;#039;Tunes&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PocketGuide&amp;quot; /&amp;gt; Die Kommunikation geschieht dabei oft nur durch Blickkontakt oder kleine Gesten (Kopfbewegung).&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Session&amp;#039;&amp;#039; kann für einen Außenstehenden wie ein zufälliges Ereignis wirken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Companion&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;PocketGuide&amp;quot;&amp;gt;Gearóid Ó hAllmhuráin: &amp;#039;&amp;#039;Pocket Guide to Irish Traditional Music&amp;#039;&amp;#039;, Third Edition 2008, O’Brien Press Ltd., ISBN 978-0-86278-820-9, S. 188f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Irish Pubs ==&lt;br /&gt;
* [[O’Donoghue’s Pub]] in Dublin mit Verbindung zu vielen bekannten irischen Musikern&lt;br /&gt;
* [[Sean’s Bar]] in [[Athlone]] aus dem Jahr 900 ist die älteste Bar in Irland und auch in ganz Europa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Margaret Scanlan: &amp;#039;&amp;#039;Culture and Customs of Ireland.&amp;#039;&amp;#039; Greenwood Publishing Group 2006, ISBN 0-313-33162-6, S. 99–101 ({{Google Buch|BuchID=bAKGzfpyWxMC|Seite=99|Linktext=Auszug|Land=}})&lt;br /&gt;
* Cian Molloy: &amp;#039;&amp;#039;The story of the Irish pub: An intoxicating history of the licensed trade in Ireland.&amp;#039;&amp;#039; Liffey Press, 2002, ISBN 1-904148-13-1.&lt;br /&gt;
* James Fennell, Turtle Bunbury: &amp;#039;&amp;#039;The Irish Pub.&amp;#039;&amp;#039; Thames &amp;amp; Hudson 2008, ISBN 978-0-500-51428-3.&lt;br /&gt;
* Bill Barich: &amp;#039;&amp;#039;A Pint of Plain: Tradition, Change and the Fate of the Irish Pub.&amp;#039;&amp;#039; Bloomsbury Publishing 2009, ISBN 978-1-4088-0141-3.&lt;br /&gt;
* Ashlee D. Russeau-Pletcher, David T. Pletcher: [http://aabss.org/Perspectives2008/AABSS2008Article4Whiskey.pdf &amp;#039;&amp;#039;Whiskey in the Jar: Traditional Irish Pubs and Music&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 111&amp;amp;nbsp;kB). Perspectives, Volume 11, Herbst 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://www.travelworldonline.de/irish-pub-dublin/ Irish Pub in Irland – Ein authentisches Erlebnis (TravelWorldOnline)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pub| Pub Irish]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Typ des Bewirtungs- und Verpflegungsbetriebs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Irland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bier (Irland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Yoursmile</name></author>
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