<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Irisglas</id>
	<title>Irisglas - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Irisglas"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Irisglas&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T18:27:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Irisglas&amp;diff=698063&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Geolina163: +Bild</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Irisglas&amp;diff=698063&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-01-29T09:34:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Bild&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Vase 6 Glasfabrik Johann Loetz Witwe Berlin Bröhan-Museum 21042018 1.jpg|mini|Irisierende Glasvase (Joh. Loetz Witwe, um 1900) aus der Sammlung des [[Bröhan-Museum|Bröhan-Museums]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Irisglas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[irisieren]]des Glas) ist durchsichtiges, farbloses oder gefärbtes, in prächtigen Regenbogenfarben schimmerndes [[Glas]].&lt;br /&gt;
Es kann erhalten werden, indem man die noch heißen Gegenstände, wie sie vom Glasofen kommen, in einen Raum einführt, welcher mit Dämpfen gefüllt ist, die sich aus einer erhitzten Mischung von [[Bariumnitrat]], [[Strontiumnitrat]] und [[Zinn(II)-chlorid]] entwickeln. Historisch benutzte man hierzu ein eisernes Gefäß, dessen Boden durch Kohlenfeuer erhitzt wurde und dessen aufklappbarer Deckel eine Öffnung für den Hals der [[Glasmacherpfeife]] besaß. Die Einwirkung der Dämpfe darf nur einige Sekunden dauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glas lässt sich auch durch [[Iod]]dämpfe und gewisse Glassorten durch Erhitzen mit etwa 15&amp;amp;nbsp;Prozent [[Salzsäure]] enthaltendem Wasser unter einem Druck von 200 bis 500&amp;amp;nbsp;kPa irisierend machen. Durch Abänderung der Chemikalien und der Temperatur soll man die Farben, in welchen das Glas irisiert, beliebig ändern können. Am besten eignen sich [[Kristallglas]], [[Hyalithglas]] und die halbsatten Farbengläser zur Darstellung von &amp;#039;&amp;#039;Irisglas&amp;#039;&amp;#039;. Dasselbe wurde zuerst 1872 von Zahn in [[Ungarn]] dargestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Dammer: Handbuch der anorganischen Chemie, Stuttgart 1893, S. 155.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf Tonwaren kann man eine irisierende [[Glasur (Keramik)|Glasur]] durch Auftragen von [[Kalisalz|Kalitonerdeglasur]] unter Zusatz von [[Aluminiumplatinchlorid]] darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Jugendstil]]s erfreute sich Irisglas auch breiter Verwendung bei Glas[[mosaik]]en. Eine spezialisierte Fertigungsstätte war die 1836 begründete [[Glashütte]] [[Joh. Loetz Witwe]] in [[Rejštejn|Unterreichenstein]], wo bis 1947 gearbeitet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antike Gläser, wie sie aus der [[Archäologie]] bekannt sind, irisieren hingegen infolge ihrer Lagerung. Das Irisieren wird in diesem Fall durch die poröse Oberfläche des Glases und das Eindringen von Fremdpartikeln in selbige verursacht. Zu Gebrauchszeiten des [[Archäologischer Fund|Fundes]] irisierte dieser zumeist nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders häufig findet man irisierendes Glas unter [[Römisches Reich|römischen]] Gläsern, besonders selten jedoch unter [[keltisch]]en Gläsern, da sich diese durch eine außergewöhnlich glatte, feste Oberfläche auszeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstglas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glasverarbeitung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Geolina163</name></author>
	</entry>
</feed>