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	<title>Irene Eber - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T09:56:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Irene_Eber&amp;diff=1138476&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2025-07-25T13:01:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Prof. Irene Eber (right) and her research assisstant Mr. Itamar Livni - 2017.jpg|mini|Irene Eber (rechts) mit Forschungsassistent Itamar Livni (2017)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Irene Eber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren [[29. Dezember]] [[1929]] in [[Halle (Saale)|Halle/Saale]], geb. Geminder; gestorben [[10. April]] [[2019]] in [[Jerusalem]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Barbara Hoster |Titel=In memoriam Irene Eber (1929–2019) |Sammelwerk=China heute |Band=38 |Nummer=2 |Datum=2019 |Seiten=75–77 |Online=http://www.china-zentrum.de/fileadmin/downloads/china-heute/2019/China_heute_202_Informationen.pdf#nameddest=4|Kommentar=Titel ursprünglich „In memoriam Irene Eber (1930–2019)“; Geburtsjahr nachträglich korrigiert}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war eine israelische [[Sinologie|Sinologin]] deutscher Herkunft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Ihr Vater war der Gemischtwarenhändler &amp;#039;&amp;#039;Chaim Geminder&amp;#039;&amp;#039; aus [[Mielec]], ihre Mutter Helene Gänger aus [[Leipzig]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gedenkbuch.halle.de/gbdatensatz.php?num=116 Details zur Familie Geminder aus Mielec], aus dem &amp;#039;&amp;#039;Gedenkbuch für die Toten des Holocaust in Halle&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zweiten Weltkrieg versteckte sie sich im Hühnerstall einer polnischen Familie. Nach dem Krieg zog sie nach [[Kalifornien]] und [[Promotion (Doktor)|promovierte]] mit einer Arbeit über den chinesischen Denker [[Hu Shi]]. 1969 zog sie nach Israel und lebte und arbeitete bis zu ihrem Lebensende in [[Jerusalem]], wo sie an der [[Hebräische Universität Jerusalem|Hebräischen Universität]] Professorin am &amp;#039;&amp;#039;Louis Frieberg Center for Asian Studies&amp;#039;&amp;#039; und Senior Fellow des [[Harry S. Truman Research Institute]] war. 1979 veröffentlichte die [[Universitah meshuderet|Israelische Rundfunkuniversität]] ihre Abhandlung zur [[Frauen in der Volksrepublik China|Stellung der Frau in China]].&amp;lt;ref&amp;gt;Irene Eber: &amp;#039;&amp;#039;Der Status der Frau in China.&amp;#039;&amp;#039; In: Yitzhak Shichor: &amp;#039;&amp;#039;People&amp;#039;s China. Tradition Versus Change.&amp;#039;&amp;#039; (hebräisch) [[Universitah meshuderet|Israelische Rundfunkuniversität]], hrsg. von [[Galei Zahal]], 1979. S. 67–71.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von ihr stammt eine [[Bibelübersetzung]] ins [[Hochchinesisch|Han-Chinesische]]. In ihrer Autobiografie &amp;#039;&amp;#039;Ich bin allein und bang&amp;#039;&amp;#039; von 2004 beschreibt sie neben Erinnerungen an das jüdische Leben im Polen ihrer Kindheit und an ihre Rettung vor den NS-Mördern auch ihre Gefühle bei dem Besuch dieser Orte im postkommunistischen Polen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zur Autobiografie ==&lt;br /&gt;
Irene Eber, eine Überlebende des [[Holocaust]], berichtet von ihren Reisen nach Polen, zu den Orten der Kindheit und an die Orte der Vernichtung ihrer Familie und vieler Menschen. Es sind auch heute schmerzliche Eindrücke. Sie beschreibt den Tag der Auslöschung des Ortes [[Mielec]]. Mielec wurde am 9. März 1942 zur ersten „[[judenfrei]]en Stadt“ im besetzten Polen gemacht. 1980 wieder in Mielec, sieht sie keine Spuren mehr. Sie beschreibt die Tage im [[Ghetto Dębica]], Woiwodschaft Podkarpackie, einem „[[Sammellager]]“ mit der Funktion eines deutschen [[Konzentrationslager]]s. Halle, [[Brněnec|Brünnlitz (Brněnec)]], [[Krakau]], [[Prag]], [[Regensburg]], [[Cham (Oberpfalz)]], [[München]], [[Frankfurt am Main]] und [[Zeilsheim]] sind weitere Lebensstationen, Halle ist die letzte vor der Grenze nach Polen in einer Oktobernacht 1938 vor der so genannten [[Polenaktion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie geht ausdrücklich auf die Problematik des [[Vergessen]]s ein. Sie stellt dies dem [[Erinnerungskultur|Erinnern]] direkt gegenüber. Ihre Frage: „Wird durch das Aufschreiben einzelner Erinnerungen nicht auch zum Vergessen des gelebten Gesamtzusammenhangs beigetragen?“ wird bis auf Weiteres unbeantwortet bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie illustriert das Problem zunächst anhand einer jüdischen Parabel der beiden chassidischen [[Rabbiner]] [[Israel Ben Elieser|Baal Schem]] und [[Israel von Rizin]]. Baal Schem sei, um Lösungen für Probleme oder ihm gestellte Fragen zu finden, in einen bestimmten Wald hinein gegangen und habe dort an einem Feuer bestimmte Gebete gesprochen. Die nächste Generation kannte  noch den Ort und die Gebete. Aber wieder die nächste Generation kannte nur noch die Stelle im Wald. Rabbi Israel von Rizin konnte nur noch die Geschichte von Baal Schem erzählen und wusste eigentlich nichts mehr von der Technik des Anfeuerns, dem Ort und den Gebeten selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch sei Erinnern wichtig, aber sie fragt als Angehörige ihrer Generation künftige Generationen: Was bleibt uns nach dem Besuch eines modern ausgestatteten Holocaust-Museums wirklich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein Halle Geminder-Riesel.JPG|miniatur|Stolpersteine vor Irene Ebers Elternhaus für ihren ermordeten Vater Yedidia Geminder und ihre ermordete Cousine Frieda Riesel]]&lt;br /&gt;
In Halle erinnern [[Stolpersteine]], verlegt am 24. August 2009 vom Kölner [[Gunter Demnig]], an die letzte zivile Wohnung ihrer Familie in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;Mitteldeutsche Zeitung Halle vom 25. Aug. 2009: {{Webarchiv|url=http://zeit-geschichten.com/presse.htm |wayback=20140116131642 |text=Bericht aus Halle |archiv-bot=2025-07-25 13:01:41 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Evi Lemberger und Maria Göckeritz veröffentlichten 2015 einen biografischen Kurzfilm über das Leben von Irene Eber und ihrer Familie.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Evi Lemberger, Maria Göckeritz |url=https://www.youtube.com/watch?v=0zacxVPQNeY&amp;amp;list=PLxt_Og7CuhTYAPvq2aYLgvHPvZojaJh45&amp;amp;index=5 |titel=The Journey - Der Weg der Irene Eber |werk= |hrsg= |datum= |abruf=2021-01-22 |sprache=de en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ich bin allein und bang: Ein jüdisches Mädchen in Polen 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Englischen von [[Reinhild Böhnke]]. Beck, München. 2007. ISBN 3-406-55652-3.&lt;br /&gt;
**Original: &amp;#039;&amp;#039;The Choice – Poland, 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; 2004. Verlag Schocken Books Inc., New York. ISBN 0-8052-4197-3 (englisch)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chinese Tales&amp;#039;&amp;#039;. Zusammen mit [[Martin Buber]], Alex Page&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Jewish Bishop and the Chinese Bible: [[Samuel Isaac Joseph Schereschewsky|S.I.J. Schereschewsky]] (1831–1906).&amp;#039;&amp;#039; Brill Academic Pub. 1999. ISBN 90-04-11266-9 (englisch)&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039; Bible in Modern China. The Literary and Intellectual Impact.&amp;#039;&amp;#039; Steyler Verlagsbuchhandlung, 1999. Zusammen mit Nicolas Standaert, Arnulf Camps und [[Jost Zetzsche]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Influence, Translation and Parallels. Selected Studies on the Bible in China.&amp;#039;&amp;#039; Zusammen mit Marián Gálik. Steyler Verlagsbuchhandlung. ISBN 3-8050-0489-3 (englisch)&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Worldcat gibt diese Statistik aus:&lt;br /&gt;
21 works in 25 publications in 3 languages and 79 library holdings&lt;br /&gt;
http://worldcat.org/identities/lccn-no92-20243 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120574144}}&lt;br /&gt;
* {{perlentaucher|irene-eber}}&lt;br /&gt;
* Florian Welle:&amp;#039;&amp;#039; [http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,469324,00.html Wenn das Grauen das Leben bestimmt.]&amp;#039;&amp;#039; In: [[Spiegel Online]] vom 8. März 2007, Rezension von &amp;#039;&amp;#039;Ich bin allein und bang&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=0zacxVPQNeY The Journey - Der Weg der Irene Eber] (Video)&lt;br /&gt;
* [https://www.pbs.org/video/professor-emeritus-irene-eber-mmjyes/ Professor Emeritus Irene Eber] (Video)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120574144|LCCN=n80006170|VIAF=97788126}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Eber, Irene}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sinologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autobiografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Englisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Hebräische Universität Jerusalem)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überlebender des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Israeli]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1929]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2019]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Eber, Irene&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Geminder, Irene (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=israelische Sinologin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Dezember 1929&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Halle (Saale)|Halle]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. April 2019&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Jerusalem]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InternetArchiveBot</name></author>
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