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	<title>Irena Rüther-Rabinowicz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T19:18:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Irena_R%C3%BCther-Rabinowicz&amp;diff=2081883&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schwijker: /* Leben */ übliche Schreibweise</title>
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		<updated>2025-11-30T22:15:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; übliche Schreibweise&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hofmann-Juan Irena Rüther-Rabinowcz 1935 juden-in-sachsen.jpg|mini|hochkant|Irena Rüther-Rabinowicz, Porträt von [[Fritz Max Hofmann-Juan]], 1935]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Irena Rüther-Rabinowicz Grab Dresden.JPG|mini|hochkant|Grab von Irena Rüther-Rabinowicz vor dem Diebstahl der Grabfigur im Oktober 2013]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Irena Rüther-Rabinowicz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Irena Zimmermann-Rüther&amp;#039;&amp;#039;, geboren [[22. September]] [[1900]] in [[Köln]]; gestorben [[31. Dezember]] [[1979]] in [[Dresden]]) war eine [[Deutschland|deutsche]] [[Maler]]in.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Irena Rüther-Rabinowicz wuchs in Köln und [[Chemnitz]] in einer wohlhabenden jüdischen Familie auf. 1916 besuchte sie in [[Dresden]] die höhere Töchterschule und verschiedene private Malschulen. Im Jahr 1919 wurde sie als erste Frau an der [[Kunstakademie Dresden]] immatrikuliert. Bis 1922 studierte sie dort unter anderem bei [[Otto Gussmann]] und [[Fritz Max Hofmann-Juan]], der sie finanziell unterstützte und mit dem sie ihr Leben lang eine enge Freundschaft unterhielt. Ihre Mitstudenten waren unter anderen [[Otto Dix]], [[Peter August Böckstiegel]], [[Otto Griebel]], [[Bernhard Kretzschmar]] sowie [[Hubert Rüther]], den sie 1921 heiratete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1922 arbeitete sie als freischaffende Künstlerin in Dresden. Sie porträtierte unter anderen die Künstler [[Antonia Dietrich]], [[Richard Tauber]] und [[Theo Adam]]. Studienreisen, die sie meist gemeinsam mit Fritz Hofmann-Juan unternahm, führten sie nach Belgien, Italien und Spanien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1934 wurden sie und ihr Mann mit einem Ausstellungs- und Berufsverbot belegt. Ihr Mann weigerte sich, sich von ihr zu trennen, um die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;[[Mischehe (Nationalsozialismus)|Mischehe]]&amp;#039;&amp;#039; zu beenden. 1943 wurde sie zu Zwangsarbeiten in einer Kartonfabrik verpflichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bildatlas-ddr-kunst.de/person/211 Irena Rüther-Rabinowicz] im [[Bildatlas Kunst in der DDR]], abgerufen am 9. April 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; 1945 wurde sie für den Transport am 16. Februar vorgesehen, mit dem die etwa 100 noch in Dresden verbliebenen Juden ins [[Ghetto Theresienstadt|KZ Theresienstadt]] deportiert werden sollten. Durch die [[Luftangriffe auf Dresden]] am 13. Februar 1945 wurde das jedoch verhindert. Ihr gelang die Flucht, da das Gefängnis, in dem sie inhaftiert war, von einer Bombe getroffen wurde. Ihr Mann starb im September 1945 durch Selbsttötung. Später heiratete sie den Arzt W. Zimmermann und ließ ihren Namen in Zimmermann-Rüther ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wurde 1951 mit dem [[Nationalpreis der DDR]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irena Rüther-Rabinowicz wurde auf dem [[Loschwitzer Friedhof]] beigesetzt. Im Oktober 2013 wurden auf mehreren Friedhöfen in Dresden Grabskulpturen aus Buntmetall gestohlen, darunter auch die Skulptur von Irena Rüther-Rabinowicz’ Grab,&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander Schneider: [https://www.sächsische.de/diebe-stehlen-ein-dutzend-bronze-skulpturen-auf-zwei-friedhoefen-2681944.html &amp;#039;&amp;#039;Diebe stehlen ein Dutzend Bronze-Skulpturen auf zwei Friedhöfen&amp;#039;&amp;#039;]. sächsische.de, 10. Oktober 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Kopie der griechischen Statue &amp;#039;&amp;#039;Betender Knabe&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werke Irena Rüther-Rabinowicz’ befinden sich u.&amp;amp;nbsp;a. in der Dresdner [[Galerie Neue Meister]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://skd-online-collection.skd.museum/Home/Index?page=1&amp;amp;pId=12778673 |titel=SKD {{!}} Online Collection |abruf=2022-10-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und in den &amp;#039;&amp;#039;Städtischen Sammlungen Freital&amp;#039;&amp;#039; auf [[Schloss Burgk (Freital)|Schloss Burgk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fotografische Darstellung Rüther-Rabinowicz’ ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Li Naewiger]]: Irene Rüther-Rabinowicz beim Malen in Atelier (um 1955; aus einer Serie von Aufnahmen)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Li Naewiger |url=https://www.deutschefotothek.de/documents/obj/90102903/df_hauptkatalog_0037211 |titel=Porträt Irene Rüther-Rabinowicz |datum=1955 |abruf=2024-03-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Blumenstillleben in Vase&amp;#039;&amp;#039; (1919, Öl auf Leinwand)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bildnis eines jungen Mädchens&amp;#039;&amp;#039; (1925, Öl auf Leinwand)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hofmann-Juan&amp;#039;&amp;#039;, (um 1930, Feder- und Pinselzeichnung in Tusche)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hubert Rüther&amp;#039;&amp;#039; (ausgestellt 1946 auf der [[Kunstausstellung Sächsische Künstler (1946)|Kunstausstellung Sächsische Künstler]])&amp;lt;ref&amp;gt;https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/357520/28&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dr. Runia Scheuer&amp;#039;&amp;#039; (1949, Öl, 80 × 65 cm; auf der Ausstellung „Frauenschaffen und Frauengestalten in der bildenden Kunst“)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Selbstbildnis&amp;#039;&amp;#039; (Öl; ausgestellt 1945/1946 auf der Ausstellung [[Freie Künstler. Ausstellung Nr. 1]])&amp;lt;ref&amp;gt;[https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/354297/17/0/ Digitale Sammlungen der Sächsischen Landesbibliothek/Staats- und Universitätsbibliothek Dresden]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bildnis eines Mannes&amp;#039;&amp;#039; (1949, Bleistiftzeichnung)&lt;br /&gt;
* [[Martin Andersen Nexø|Martin Andersen Nexö]] (1952, Öl)&lt;br /&gt;
* [[Hermann Matern]] (1952, Öl; auf der Dritten Deutsche Kunstausstellung)&lt;br /&gt;
* [[Lissy Tempelhof]] in der Rolle der Heiligen Johanna der Schlachthöfe von Brecht (1963, Öl)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rüther-Rabinowicz, Irena |url=https://www.deutschefotothek.de/documents/obj/70230047/df_hauptkatalog_0099857 |titel=Lissy Tempelhof in der Rolle der Heiligen Johanna der Schlachthöfe von Brecht |datum=1963 |abruf=2024-03-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen (unvollständig) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelausstellungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1975: Dresden, Galerie Kunst der Zeit (mit [[Herta Günther]] und Maria Teichmann)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Postum ====&lt;br /&gt;
* 2024: Dresden, Städtische Galerie („Irena Rüther-Rabinovicz – auf den Spuren einer jüdischen Künstlerin“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Teilnahme an zentralen und regionalen Ausstellungen in der sowjetischen Besatzungszone und in der DDR ===&lt;br /&gt;
* 1945/1946: Dresden, Freie Künstler. Ausstellung Nr. 1&lt;br /&gt;
* 1946: Berlin, I. Deutsche Kunstausstellung der Deutschen Zentralverwaltung für Volksbildung&lt;br /&gt;
* 1946: Dresden, „Kunstausstellung Sächsische Künstler“&amp;lt;ref&amp;gt;https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/357520/8&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1949 und 1953 Dresden, 2. und Dritte Deutsche Kunstausstellung&lt;br /&gt;
* 1951: Berlin, Museumsbau am Kupfergraben, „Künstler schaffen für den Frieden“&lt;br /&gt;
* 1960: Berlin, Pavillon der Kunst („Frauenschaffen und Frauengestalten in der bildenden Kunst. 50 Jahre Internationaler Frauentag“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rüther-Rabinowicz, Irena&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Dietmar Eisold]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Künstler in der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Neues Leben, Berlin 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S.&amp;amp;nbsp;800.&lt;br /&gt;
* Galerie Dresden – Kunstsammlung und Johannes Schmidt (Hg.): Jahrhundertzeugin: Die Malerin Irena Rüther-Rabinowicz. Sandstein Verlag, Dresden 2024, 232 S., ISBN 978-3954987993&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* juden-in-mittelsachsen.de: {{Webarchiv |url=http://www.juden-in-mittelsachsen.de/shalom/irena_ruether_rabinowicz.html |wayback=20170413145630 |text=Irena Rüther-Rabinowicz}}&lt;br /&gt;
* [http://www.schmidt-auktionen.de/12_katalog_online.php?nr=18&amp;amp;mode=k&amp;amp;kuenstler=2942 schmidt-auktionen.de: Irena Rüther-Rabinowicz]&lt;br /&gt;
* [http://www.frauenwiki-dresden.de/index.php/Irena_R%C3%BCther-Rabinowicz frauenwiki-dresden.de: Irena Rüther-Rabinowicz]&lt;br /&gt;
* [http://personen-wiki.slub-dresden.de/index.php/Zimmermann-R%C3%BCther,_Irena personen-wiki.slub-dresden.de: Irena Zimmermann-Rüther]&lt;br /&gt;
* [http://www.bildatlas-ddr-kunst.de/person/211 Irena Rüther-Rabinowicz] im [[Bildatlas Kunst in der DDR]]&lt;br /&gt;
* [https://www.bildindex.de/ete?action=queryupdate&amp;amp;desc=%22r%C3%BCther-rabinowicz%2C%20irene%22%20&amp;amp;index=obj-all Irena Rüther-Rabinowicz] im Bildindex&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schichtwechsel – Kunst aus 40 Jahren DDR&amp;#039;&amp;#039; Katalog, Eine Ausstellung des Kunstarchivs Beeskow mit einem Beitrag von Herbert Schirmer, 2010 bis 2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1132221404|VIAF=8850149544627900490003}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rutherrabinowicz, Irena}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalpreisträger (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rüther-Rabinowicz, Irena&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Zimmermann-Rüther, Irena&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Malerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. September 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Dezember 1979&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schwijker</name></author>
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