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	<title>Irasiquero - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T15:52:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Irasiquero&amp;diff=1848761&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;J. Patrick Fischer: /* Verlauf und Erscheinungsbild */</title>
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		<updated>2023-01-03T13:20:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verlauf und Erscheinungsbild&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
| NAME= Irasiquero&lt;br /&gt;
| LAGE= [[Osttimor]], Verwaltungsamt [[Lospalos (Verwaltungsamt)|Lospalos]]&lt;br /&gt;
| GKZ= &lt;br /&gt;
| FLUSSSYSTEM= Irasiquero&lt;br /&gt;
| ABFLUSSWEG= &lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-EINZUGSGEBIET= &lt;br /&gt;
| LÄNGE= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-LÄNGE= &lt;br /&gt;
| BEZEICHNUNG-QUELLE= Ursprung&lt;br /&gt;
| QUELLE= [[Ira Lalaro]]&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE= 318&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-QUELLE= &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| QUELLE_LAT_GRAD= 8/27/39/S&lt;br /&gt;
| QUELLE_LONG_GRAD= 127/9/49/E&lt;br /&gt;
| QUELLE_REGION= TL-LA&lt;br /&gt;
| BEZEICHNUNG-MÜNDUNG= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG= [[Mainina-Loch]], endet in einem [[Ponor]]&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE= &lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-MÜNDUNG= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LAT_GRAD= 8/28/25/S&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LONG_GRAD= 127/10/50/E&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_REGION= TL-LA&lt;br /&gt;
| SEEN= [[Ira Lalaro]]&lt;br /&gt;
| BILD= Water Lily and sedge-lined Irasequiro River about 500 m from Lake Iralalaro proper, Malahara, Lautem, Timor-Leste.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG= Seerosen auf dem Irasiquero, 500 Meter vom Ira Lalaro entfernt bei [[Malahara]]&lt;br /&gt;
| KARTE= 2015 Tutuala Verwaltungsamt.png&lt;br /&gt;
| KARTE-BESCHREIBUNG= Der Irasiquero auf einer Karte des Verwaltungsamtes Tutuala&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Irasiquero&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Irasiquiru&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ira Siquero&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[osttimor]]esischer Fluss im [[Suco (Osttimor)|Suco]] [[Muapitine]] ([[Lospalos (Verwaltungsamt)|Verwaltungsamt Lospalos]], [[Lautém (Gemeinde)|Gemeinde Lautém]]). Bis 2015 gehörte das Gebiet zum Suco [[Mehara]] (Verwaltungsamt [[Tutuala (Verwaltungsamt)|Tutuala]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf und Erscheinungsbild ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dangerous fishing - women from Malahara and Mehara villages fish for catfish and Tilapia along the Irasiquiro River.jpg|mini|links|Frauen aus [[Malahara]] und [[Mehara]] fischen [[Afrikanischer Raubwels|Welse]] und [[Mosambik-Buntbarsch|Tilapia]]s. Im Fluss leben aber auch bis zu vier Meter lange [[Leistenkrokodil]]e]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fluss bildet einen Abfluss des größten Sees Osttimors, dem [[Ira Lalaro]]. Da der See stark an Oberfläche während der Trockenzeit einbüßt, verschiebt sich der Ursprung des Flusses dabei um einiges. Hier fließt der Irasiquero langsam und ist dunkel gefärbt. Gelöste Stoffe aus Pflanzenresten und schlammiges, organisches Sediment sind dafür verantwortlich. Teilweise ist das Wasser relativ tief.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FishLarson&amp;quot;&amp;gt;Helen K. Larson, Duncan Buckle, Jessica Lynas, Andrew Storey, Chris Humphrey: [https://www.researchgate.net/publication/291274087_Additional_records_of_freshwater_fishes_from_Timor-Leste_with_notes_on_the_fish_fauna_of_the_unique_closed_Irasiquero_River_system &amp;#039;&amp;#039;Additional records of freshwater fishes from Timor-Leste, with notes on the fish fauna of the unique closed Irasiquero River system&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Irasiquero fließt auf dem [[Fuiloro-Plateau]] in südlicher Richtung weiter, schwenkt dann nach Osten und fließt 3,5 km durch eine schmale Schlucht,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Power&amp;quot;&amp;gt;{{Cite web|url=http://www.laohamutuk.org/Oil/LNG/Refs/115Iralalauro.pdf|format=pdf; 3,2&amp;amp;nbsp;MB|title=Report of Findings on the Proposed Iralalaro Hydro-ElectricPower Scheme, Timor-Leste|accessdate= 9. August 2013|publisher= Haburas Foundation and the Australian Conservation Foundation}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bevor er dann vor der Bergkette des [[Paitchau]] im &amp;#039;&amp;#039;[[Mainina-Loch]]&amp;#039;&amp;#039;, einem [[Ponor]] verschwindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://hydrotimor.com//iralalaru/flowing.html | wayback=20110110151553 | text=Hydrotimor: Iralalaru - Iralalaru Water Flow}} (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Versuche mit [[Tracer (Geowissenschaften)|Farbtracern]] haben ergeben, dass das Wasser sowohl in drei Quellen südlich der Berge, als auch in vier Quellen nahe [[Com (Ort)|Com]], an der Nordküste, wieder zum Vorschein kommt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Power&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittellauf ist der Fluss klar und wird vom Grundwasser gespeist. Er fließt hier schneller und bildet immer wieder Becken. Der Felsboden besteht aus Kalkstein, auch Kiesel finden sich hier. An einigen Stellen liegen Baumstämme im Wasser, Vegetation hängt über dem Wasser. Auch hier ist der Fluss tief. Am Unterlauf finden sich im Flussbett neben dem Kalksteinboden auch Sand, Kiesel und anderes Geröll.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FishLarson&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mainina sinkhole 1.jpg|mini|links|Der Ponor von Mainina]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Irasiquero bildet mit dem Ira Lalaro ein geschlossenes Gewässersystem. Es gibt keine Verbindungen zu anderen Oberflächengewässern, so dass Wasserbewohner in der Regel nicht ohne menschliche Eingriffe den Fluss erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;[[Craterocephalus laisapi]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{fishbase|g=Craterocephalus|s=laisapi|Name=&amp;#039;&amp;#039;Craterocephalus laisapi&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; aus der Gattung der [[Hartköpfchen]] ist ein endemischer Süßwasserfisch. Er kommt nur im Irasiquero vor, dafür aber in seinem gesamten Verlauf. Die zweite einheimische Art &amp;#039;&amp;#039;[[Mugilogobius cavifrons]]&amp;#039;&amp;#039; gehört zu den [[Grundeln]]. Die Art ist von [[Japan|Südjapan]] bis [[Papua-Neuguinea]] bekannt. Die isolierte Population im Irasiquero scheint aber gegenüber den bisher bekannten Vertretern auffällig groß. Von anderen Gewässern Osttimors ist &amp;#039;&amp;#039;Mugilogobius cavifrons&amp;#039;&amp;#039; noch nicht bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FishLarson&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier Fischarten wurden durch den Menschen in den Irasiquero eingeführt: [[Koboldkärpfling]] &amp;#039;&amp;#039;(Gambusia affinis),&amp;#039;&amp;#039; [[Panchax]] &amp;#039;&amp;#039;(Aplocheilus panchax)&amp;#039;&amp;#039;, [[Afrikanischer Raubwels]] &amp;#039;&amp;#039;(Clarias gariepinus)&amp;#039;&amp;#039; und [[Mosambik-Buntbarsch]] &amp;#039;&amp;#039;(Oreochromis mossambicus)&amp;#039;&amp;#039;. Afrikanischer Raubwels und Mosambik-Buntbarsch fressen auch andere Fische. Trotzdem scheinen die einheimischen Arten nicht im Bestand bedroht zu sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FishLarson&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größter Beutegreifer im Flusssystem ist das [[Leistenkrokodil]]. Auch diese Population von etwa 300 Tieren scheint isoliert von anderen Krokodilen zu leben. Seit der Unabhängigkeit Osttimors 2002 wächst sie deutlich an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FishLarson&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Update&amp;quot;&amp;gt;Mark O’Shea u.&amp;amp;nbsp;a.: [http://www.markoshea.info/downloads/oshea_et_al_2015_timor_2nd_update.pdf &amp;#039;&amp;#039;Herpetological Diversity of Timor-Leste Updates and a Review of species distributions.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 1,7&amp;amp;nbsp;MB) In: &amp;#039;&amp;#039;Asian Herpetological Research.&amp;#039;&amp;#039; 2015, 6(2): S. 73–131., abgerufen am 17. Juli 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffällig ist die große Vielfalt von [[Wirbellose]]n, 57 Familien wurden im Ira Lalaro und Irasiquero gezählt. Während man im Fluss [[Flohkrebse]] und [[Asseln]] findet, fehlen [[Zehnfußkrebse]]. Der Grund könnte in der fehlenden offenen Verbindung zum Meer liegen. Ungewöhnlich groß ist auch die Vielfalt an Wasserpflanzen im Irasiquero.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Power&amp;quot;/&amp;gt; Sie finden sich aber zum großen Teil erst am Unterlauf des Flusses.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FishLarson&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rio Irasiquero}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lospalos (Verwaltungsamt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss in Lautém (Gemeinde)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;J. Patrick Fischer</name></author>
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