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	<title>Ippinghausen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ippinghausen&amp;diff=2024494&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 2 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2025-07-25T03:26:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 2 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Ippinghausen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Wolfhagen&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/16/51.5/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 9/8/43.64/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 319 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 12.87&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1064 &amp;lt;!-- hier nur Hauptwohnsitze --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2023-12-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wolfhagen.de/mein-wolfhagen/verwaltung-und-politik/Final-Gesamt-HH-Plan-2023-Stand-24-02-22-komprimiert.pdf |titel=Stadt Wolfhagen – Haushaltssatzung und Haushaltsplan für das Haushaltsjahr 2023 |seiten=7 |format=PDF; 11.9 MB |abruf=2024-07-29 |archiv-datum=2024-07-29 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20240729113534/https://www.wolfhagen.de/mein-wolfhagen/verwaltung-und-politik/Final-Gesamt-HH-Plan-2023-Stand-24-02-22-komprimiert.pdf |offline=ja |archiv-bot=2025-07-25 03:26:14 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1971-12-31&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 34466&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05692&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Ippinghausen Wolfhager Land.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Panorama Ippinghausen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ippinghausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil|Stadtteil]] der Stadt [[Wolfhagen]] im [[Nordhessen|nordhessischen]] [[Landkreis Kassel]]. Das noch heute ländlich geprägte Dorf ist [[staatlich anerkannter Erholungsort]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hasenmühle Ippinghausen.JPG|mini|Hasenmühle im Langen Rod]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ippinghausen liegt im Westen des [[Naturpark Habichtswald|Naturparks Habichtswald]] am Fuß des [[Weidelsberg]]s ({{Höhe|492.3|DE-NN|link=true}}) mit der größten Burgruine Nordhessens, der [[Weidelsburg]]. Durch das etwa {{Höhe|320}} hoch gelegene Dorf fließt der [[Eder]]-Zufluss [[Elbe (Eder)|Elbe]]. Hindurch führt zwischen [[Freienhagen (Waldeck)|Freienhagen]] und [[Bründersen]] die [[Bundesstraße 251]]. Etwas westlich der Ortschaft befindet sich an dieser Straße das [[Schloss Höhnscheid]], das allerdings zur Gemarkung des [[Bad Arolsen|Bad Arolser]] Ortsteils [[Bühle (Bad Arolsen)|Bühle]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung von Ippinghausen erfolgte unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Ypponhuson&amp;#039;&amp;#039; um das Jahr 1120.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allerdings gibt es Hinweise, dass die erste Besiedlung schon auf 600 bis 900 n. Chr. zu datieren ist. Ippinghausen gehörte in der ältesten Zeit den Edlen bzw. Vizegrafen von [[Naumburg (Hessen)|Naumburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1435 wird Ippinghausen als [[Wüstung]] erwähnt. In diesem Jahr belehnte Landgraf [[Ludwig I. (Hessen)|Ludwig I.]] von [[Landgrafschaft Hessen|Hessen]] [[Reinhard von Dalwigk (Ritter)|Reinhard von Dalwigk]] und dessen Neffen [[Friedrich IV. von Hertingshausen]] mit Gericht, Diensten und [[Gefälle (Recht)|Gefällen]] in den beiden Wüstungen Ippinghausen und [[Zabenhausen]] (zwischen Ippinghausen und Leckringhausen). 1488 ging dieses Lehen auf die Herren von Bicken, 1522 auf die [[Wolff von Gudenberg]] über. Der Besitzstand der Stadt Wolfhagen, der die Gemarkung Ippinghausen gehörte, blieb hiervon unberührt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Ort führten zwei [[Militärstraße|Heerstraßen]], die eine von [[Kassel]] über [[Korbach]] nach [[Westfalen]], die andere von Süden, aus [[Fritzlar]] kommend, über Naumburg, Ippinghausen, die Wüstung Zabenhausen streifend, an [[Leckringhausen]] vorbei über Wolfhagen und [[Volkmarsen]] ebenfalls nach Westfalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ippinghäuser Gemarkung lag im alten Grenzland zwischen Sachsen und Franken mit wesentlich sächsischem Einfluss. Auch später war die Gemarkung Grenzland. Eine Stelle im  &amp;quot;Wiesental des Weidelsberges&amp;quot; ist durch alte Grenzsteine markiert; diese wird als &amp;quot;Dreifürsteneck&amp;quot; ([[Landgrafschaft Hessen|Hessen]], [[Kurmainz]] und [[Fürstentum Waldeck und Pyrmont|Waldeck]]) bezeichnet. Die Grenzsteine tragen neben der Jahreszahl 1720 den [[Hessischer Löwe|hessischen Löwen]], das [[Mainzer Rad]] und den Waldecker Stern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacob Grimm hielt sich 1809 in Ippinghausen auf, um hier Volkslieder zu sammeln.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Johannes Bolte|Titel=Jacob Grimm als Volksliedsammler|Hrsg=|Sammelwerk=Jahrbuch für Volksliedforschung|Band=|Nummer=1. Jahrgang|Auflage=|Verlag=|Ort=|Datum=|Seiten=157|ISBN=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hessische Gebietsreform (1970–1977)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 31. Dezember 1971 wurde die bis dahin [[selbständige Gemeinde]] Ippinghausen im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] auf freiwilliger Basis in die Stadt Wolfhagen [[Eingemeindung|eingemeindet]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gemeindegebietsreform in Hessen: Zusammenschlüsse und Eingliederungen in Hessen |nr=01 |jahr=1972 |datum=1971-12-14 |seite=5 |seiten=5 |fundstelle=Punkt 8; Abs. 63. |kbytes=4820}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seiten=411}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Ippinghausen wurde, wie für alle nach Wolfhagen eingegliederten Gemeinden, ein [[Ortsbezirk]] mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]] eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wolfhagen.de/mediathek/verwaltung-politik-satzungen/Hauptsatzung.pdf#page=2 |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;5 |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Wolfhagen |format=PDF;&amp;amp;nbsp;149&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2020-09 |archiv-datum=2021-06-20 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210620044440/https://www.wolfhagen.de/mediathek/verwaltung-politik-satzungen/Hauptsatzung.pdf#page=2 |offline=ja |archiv-bot=2025-07-25 03:26:14 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten, denen Ippinghausen angehörte:&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|894925483|Seiten=43ff|Seite=43}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1567: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Landgrafschaft Hessen]], [[Amt Wolfhagen]]&lt;br /&gt;
* ab 1567: Heiliges Römisches Reich, [[Landgrafschaft Hessen-Kassel]], Amt Wolfhagen&lt;br /&gt;
* 1787: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen-Kassel, Amt Wolfhagen&lt;br /&gt;
* ab 1806: Landgrafschaft Hessen-Kassel, Amt Wolfhagen&lt;br /&gt;
* 1807–1813: [[Königreich Westphalen]], [[Departement der Fulda]], [[Distrikt Kassel]], [[Kanton Wolfhagen]]&lt;br /&gt;
* ab 1815: [[Kurfürstentum Hessen]], Amt Wolfhagen&amp;lt;ref name=&amp;quot;KHK1818&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1821/22: Kurfürstentum Hessen, [[Provinz Niederhessen]], [[Kreis Wolfhagen]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Verordnung vom 30sten August 1821, die neue Gebiets-Eintheilung betreffend&amp;#039;&amp;#039;, Anlage: &amp;#039;&amp;#039;Übersicht der neuen Abtheilung des Kurfürstenthums Hessen nach Provinzen, Kreisen und Gerichtsbezirken.&amp;#039;&amp;#039; Sammlung von Gesetzen etc. für die kurhessischen Staaten. Jahr 1821 – Nr. XV. – August. [https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10510384?page=221 (&amp;#039;&amp;#039;kurhess&amp;#039;&amp;#039; GS 1821) S. 72 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;[[Justizamt (Kurhessen)|Trennung von Justiz]] ([[Justizamt Wolfhagen]]) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1848: Kurfürstentum Hessen, [[Bezirk Kassel]]&lt;br /&gt;
* ab 1851: Kurfürstentum Hessen, Provinz Niederhessen, [[Kreis Wolfhagen]]&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Königreich Preußen]], [[Provinz Hessen-Nassau]], [[Hessen-Nassau#Regierungsbezirk Kassel|Regierungsbezirk Kassel]], Kreis Wolfhagen&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]],  Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Wolfhagen&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich, [[Freistaat Preußen]], Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Wolfhagen&lt;br /&gt;
* ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, [[Provinz Kurhessen]], [[Landkreis Wolfhagen]]&lt;br /&gt;
* ab 1945: Deutsches Reich, [[Amerikanische Besatzungszone]], [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Kassel]], Landkreis Wolfhagen&lt;br /&gt;
* ab 1946: Deutsches Reich, Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen]], Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Wolfhagen&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Wolfhagen&lt;br /&gt;
* ab 1972: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Kassel, [[Landkreis Kassel]], Stadt Wolfhagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag, dem 9. Mai 2011, in Ippinghausen 1023 Einwohner. Darunter waren 21 (2,1 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 159 Einwohner unter 18 Jahren, 423 zwischen 18 und 49, 225 zwischen 50 und 64 und 216 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 474 Haushalten. Davon waren 165 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 138 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 129 Paare mit Kindern, sowie 36 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 9 [[Wohngemeinschaft]]en. In 93 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 312 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
* 1585: 35 [[Hausgesess|Haushaltungen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1747: 94 Haushaltungen&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Ippinghausen |width=450|float=none|maxEinwohner=1030&lt;br /&gt;
|543|571|540|565|533|550|565|555|533|552|538|610|598|607|868|868|747|765|785|&lt;br /&gt;
|vor1834=()&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,836)(1980,-1)(1990,-1)(2000,-1)(2011,1023)(2014,1024)(2020,1036)&lt;br /&gt;
|quelle=bis 1970&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; Stadt Wolfhagen&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW2014&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchengeschichte ==&lt;br /&gt;
Bereits zur Zeit des Papsts [[Innozenz III.]] (1198–1216) ist in Ippinghausen eine Kapelle belegt.  Mitte des 13. Jahrhunderts schenkte Volkwin von [[Burg Naumburg (Naumburg)|Naumburg]] die Kapelle dem [[Erzbistum Riga]]. 1445 trat das Erzbistum diese wiederum an den Landgrafen Ludwig I. von Hessen ab. Die heutige barocke [[Saalkirche]] wurde 1772 gebaut. Die Vorgängerkirche wurde vermutlich im 30-jährigen Krieg zerstört, einer Inschrift in der Kanzel zufolge am 18. März 1650 wieder aufgebaut, 1750 durch einen Brand wiederum zum Teil zerstört und 1772 wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Historische Konfessionszugehörigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1834: || 533 [[Evangelische Kirche|evangelische]] (= 100 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 649 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 90,72 %), 65 [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] (= 8,50 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lokale Sagen ==&lt;br /&gt;
=== Die Belagerung der Weidelsburg ===&lt;br /&gt;
Der Landgraf von Hessen belagerte einst die Weidelsburg, um den fehdefreudigen Ritter [[Reinhard von Dalwigk (Ritter)|Reinhard von Dalwigk]] festnehmen zu können. Als der Ritter und seine Getreuen sich nicht länger halten konnten, begab sich dessen Frau Agnes als Unterhändlerin zum Landgrafen. Der gestand ihr zu, dass alle Frauen die Burg verlassen durften mit so viel ihres liebsten Besitzes, wie sie tragen konnten. Agnes trug nun ihren Mann auf dem Rücken zur Burg hinaus. Als der Landgraf ihr dies nun nicht durchgehen lassen wollte, erwiderte sie: &amp;#039;&amp;#039;Was würde mir Anderes lieb und kostbar sein, wenn ich meinen Herrn hinter mir in Todesgefahr wüßte? Ihr habt mir erlaubt, mitzunehmen, was mir das Liebste sei; darum habe ich meinen theuersten Schatz genommen.&amp;#039;&amp;#039; Der Landgraf ließ beide ziehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Georg Landau|Titel=Die hessischen Ritterburgen und ihre Besitzer|Hrsg=|Sammelwerk=|Band=2|Nummer=|Auflage=|Verlag=|Ort=Kassel|Datum=1832|Seiten=319|ISBN=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese als &amp;#039;&amp;#039;Hessische Weibertreu&amp;#039;&amp;#039; bekannte Sage entspricht damit recht genau der in einer Chronik von 1140 belegten Begebenheit von den [[Burgruine Weibertreu|Treuen Weibern von Weinsberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die weiße Jungfrau vom Weidelberge ===&lt;br /&gt;
Ein Schäfer hütete seine Tiere am Weidelsberg. Da erschien ihm eine weiß gekleidete Frau und reichte ihm eine weiße Blume. Sie führte ihn in ein Gewölbe unter der Weidelsburg, das voller Gold und Silber war und erlaubte ihm, so viel davon zu nehmen, wie er tragen konnte. Der arme Schäfer konnte sein Glück kaum fassen und raffte so viel von den Schätzen zusammen, wie er konnte. Beim Verlassen des Gewölbes mahnte sie ihn, das Beste nicht zu vergessen. Der Schäfer hörte aber nicht auf sie und vergaß die Blume. Sofort lösten sich alle Schätze in Luft auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Georg Landau|Titel=Die hessischen Ritterburgen und ihre Besitzer|Hrsg=|Sammelwerk=|Band=1|Nummer=|Auflage=|Verlag=|Ort=Kassel|Datum=1832|Seiten=349|ISBN=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Für Ippinghausen besteht ein [[Ortsbezirk]] (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Ippinghausen) mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]].&lt;br /&gt;
Der Ortsbeirat besteht aus neun Mitgliedern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt; Bei den [[Kommunalwahlen in Hessen 2021]] betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 52,43 %. Alle Kandidaten gehörten der „Freien Wählergemeinschaft Ippinghausen“ an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager-ks.ekom21cdn.de/2021-03-14/06633028/html5/Ortsbeiratswahl_Hessen_366_Ortsbezirk_Ippinghausen.html |titel=Ortsbeiratswahl Ippinghausen |werk=Votemanager |hrsg=Kommunales Gebietsrechenzentrum |abruf=2023-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsbeirat wählte Klaus-Peter Mohrdieck zum Ortsvorsteher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wolfhagen.ratsinfomanagement.net/gremien/?__=UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZR0gn2XRx8PMxPmRrqcVpqg |titel=Ortsbeirat Ippinghausen |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Wolfhagen |abruf=2023-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule / Kindergarten ==&lt;br /&gt;
* Grundschule&lt;br /&gt;
* Evangelischer Kindergarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Elmar Kraushaar]] (* 1950), Journalist und Schriftsteller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heinrich Reimer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortslexikon für Kurhessen&amp;#039;&amp;#039; (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen). Elwert, Marburg, 1974, S. 264.&lt;br /&gt;
* Lyncker: Geschichte von Wolfhagen in: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde&amp;#039;&amp;#039;; Ergänzungsheft; S. 54 f.&lt;br /&gt;
* {{HessBib |NAME=Ippinghausen |PPN=116327960 |GND=4261752-2}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib |NAME=Wolfshagen-Ippinghausen |GND=1052049273}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* [https://www.wolfhagen.de/mein-wolfhagen/hier-lebe-ich/die-stadt-stadtteile-ippinghausen.php &amp;#039;&amp;#039;Stadtteil Ippinghausen.&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Stadt Wolfhagen.&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=633028030|titel=Ippinghausen, Landkreis Kassel}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.ippinghausen.de |titel=Ippinghausen |titelerg=Ortsgeschichte, Infos |werk=www.ippinghausen.de | hrsg=Ortsbeirat  Ippinghausen |abruf-verborgen=1 |abruf=2020-09-20}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;KHK1818&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=&lt;br /&gt;
 |Titel=Kur-Hessischer Staats- und Adress-Kalender: 1818&lt;br /&gt;
 |Verlag=Verlag d. Waisenhauses&lt;br /&gt;
 |Ort=Kassel&lt;br /&gt;
 |Datum=1818&lt;br /&gt;
 |Seiten=67 f&lt;br /&gt;
 |Online={{Digitalisat|MDZ=10021517|SZ=271|LT=MDZ Digitalisat}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=2086|titel=Ippinghausen, Landkreis Kassel |datum=2019-07-09}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_c.pdf#page=34 |seiten=30 und 86 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2021-09 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,8&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027061845/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_c.pdf#page=34 |archiv-datum=2020-10-27 |offline=1}}&lt;br /&gt;
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&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW2014&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.wolfhagen.de/de/downloads/rathaus/haushalt/Haushaltsplan_2015.pdf#page=7 |titel=Einwohnerzahlen im Haushaltsplan 2015 |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Wolfhagen |abruf=2016-02 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160222205633/http://www.wolfhagen.de/de/downloads/rathaus/haushalt/Haushaltsplan_2015.pdf |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Stadt Wolfhagen}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1052049273}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Kassel]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ersterwähnung 1120]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;/div&gt;</summary>
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