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	<title>Ippesheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ippesheim&amp;diff=313838&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T20:43:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erläutert den Markt Ippesheim im Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim in Bayern; für den Stadtteil von Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz siehe [[Ippesheim (Nahe)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Markt&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Ippesheim COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/36/09/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/13/27/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Ippesheim in NEA.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Bayern&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Mittelfranken&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft = Uffenheim&lt;br /&gt;
|Höhe              = 291&lt;br /&gt;
|PLZ               = 97258&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 09339&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 09575134&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 5 [[Gemeindeteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = [[Schloss Ippesheim|Schlossplatz 1]]&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.ippesheim.de/ ippesheim.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Karl Schmidt &lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel= [[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
|Partei            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kunigundenkapelle Bullenheim.jpg|mini|[[Kunigundenkapelle (Bullenheim)|Kunigundenkapelle]] bei Bullenheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ippesheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Ostfränkische Dialekte|fränkisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Ibbesi&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;E. Fuchshuber: &amp;#039;&amp;#039;Uffenheim&amp;#039;&amp;#039;, S. 109. Dort nach den Regeln des [[Historisches Ortsnamenbuch von Bayern|HONB]] folgendermaßen transkribiert: „ibbəsi“.&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist ein [[Marktgemeinde#Bayern|Markt]] im [[Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim]] in [[Mittelfranken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Markt Ippesheim mit seinen Gemeindeteilen Ippesheim, Bullenheim und Herrnberchtheim liegt 15&amp;amp;nbsp;km südlich von [[Kitzingen]] unterhalb der südwestlichen Ausläufer des [[Steigerwald]]es im Tal der [[Iff (Breitbach)|Iff]] auf einer Höhe von 270–{{Höhe|290|DE-NHN}}. Der tiefste Punkt (Winkelmühle an der Iff) liegt auf ca. 250&amp;amp;nbsp;m, der höchste (Aussichtsturm auf dem Plateau des Bullenheimer Berges) auf 456&amp;amp;nbsp;m. Bullenheim und Ippesheim haben Waldbesitz auf den Keuperhöhen der Frankenberge mit ihren Zeugenbergen (Bullenheimer Berg, [[Scheinberg (Steigerwald)|Scheinberg]]), ihre Gemarkungen werden von der steil eingeschnittenen Iff durchflossen, in ihren westlichen Teilen liegen sie im fruchtbaren mainfränkischen Gäuland. Die waldlose Gemarkung von Herrnberchtheim befindet sich überwiegend auf der flachwelligen Gäufläche, die man hier schon zum Uffenheimer Gau rechnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BayernAtlas&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/WTGN7 |titel=Topographische Karte 1:50.000 |titelerg= Darstellung mit [[Schummerung]] |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2025-06-22|kommentar=Entfernungsangaben entsprechen [[Luftlinie]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden des Gemeindegebietes und in den angrenzenden Markungen befindet sich der [[Kunigundenwald]]. Er wurde bis ins 15. Jahrhundert von Ippesheim und sieben weiteren Dörfern, nämlich Bullenheim, Seinsheim, Iffigheim, Wässerndorf, Herrnsheim, Hüttenheim und Nenzenheim, als [[Markgenossenschaft|markgenossenschaftliches]] Eigentum gemeinschaftlich verwaltet. Der Sage nach soll er von der Kaiserin Kunigunde, der Bamberger Bistumsheiligen, den Dörfern geschenkt worden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Klarmann/Spiegel: &amp;#039;&amp;#039;Sagen und Skizzen aus dem Steigerwald.&amp;#039;&amp;#039; Gerolzhofen 1912, S. 242 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): [[Seinsheim]], [[Willanzheim]], [[Sugenheim]], [[Weigenheim]], [[Gollhofen]] und [[Martinsheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde hat fünf [[Gemeindeteil]]e (in Klammern ist der [[Siedlungstyp]] angegeben):&amp;lt;ref&amp;gt;{{BLO_Ortsdatenbank|objekt=Gemeinde Ippesheim |val=1460|abruf=2019-09-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile|val=48330545601 |objekt=Markt Ippesheim |abruf=2021-11-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Bullenheim]] ([[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]])&lt;br /&gt;
* [[Gemeindemühle (Ippesheim)|Gemeindemühle]] ([[Einöde]])&lt;br /&gt;
* [[Herrnberchtheim]] ([[Pfarrdorf]])&lt;br /&gt;
* Ippesheim (Hauptort)&lt;br /&gt;
* [[Winkelmühle (Ippesheim)|Winkelmühle]] (Einöde)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem gibt es die Einöden [[Doktormühle]], [[Jackenmühle]], [[Merkleinsmühle]], [[Rothmühle (Ippesheim)|Rothmühle]], [[Schreinersmühle]], die zum Gemeindeteil Ippesheim zählen, und die Einöde [[Zapfenmühle (Ippesheim)|Zapfenmühle]], die zum Gemeindeteil Herrnberchtheim zählt. [[Ziegelhütte (Ippesheim)|Ziegelhütte]] war ein Gemeindeteil von Ippesheim, der mittlerweile [[Wüstung|wüst gefallen]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Gemarkungen}}Es gibt auf dem Gemeindegebiet die [[Gemarkung]]en Bullenheim, Herrnberchtheim und Ippesheim. Die Gemarkung Ippesheim hat eine Fläche von 10,929&amp;amp;nbsp;km². Sie ist in 1658 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 6591,68&amp;amp;nbsp;m² haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/092978 |titel= Gemarkung Ippesheim (092978) |werk=geoindex.io |hrsg=Geoindex Aktiengesellschaft |abruf=2024-10-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/cCfrP |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2024-10-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichtliche Zeit ===&lt;br /&gt;
==== Kreisgrabenanlage von Ippesheim ====&lt;br /&gt;
Im Jahr 1989 wurde diese Anlage mit 65&amp;amp;nbsp;m Durchmesser mit Hilfe der [[Luftbildarchäologie]] entdeckt. Sie gehört zu der [[Großgartacher Kultur]] (etwa 4900–4700&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr.) und ist etwa 3000 Jahre älter als die [[Höhensiedlung]] auf dem [[Bullenheimer Berg]]. Die [[Erosion (Geologie)|Erosion]] hat dort viel Erde abgetragen. In der Nähe war ein Siedlungsareal von mindestens 5&amp;amp;nbsp;Hektar mit zahlreichen Hausstellen, das von einem Graben umgeben war.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.uni-wuerzburg.de/fileadmin/04080200/user_upload/Bullenheimer_Berg/Nomayo__Falkenstein__Hrsg.___Der_Bullenheimer_Berg__2012.pdf &amp;#039;&amp;#039;Bullenheimer Berg, Schriftenreihe des Städtischen Museums Kitzingen, Band 5&amp;#039;&amp;#039;].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erbauer dieser [[Kreisgrabenanlage]] nutzten markante Punkte des östlichen Horizonts, um die Beobachtungsgenauigkeit der [[Sonnenwende]]n um mindestens den Faktor 10 zu erhöhen. So war das spektakuläre Auftauchen der Sonnenscheibe in dem Zwickel zwischen dem Südhang des Bullenheimer Berges und der blickdichten [[Palisade]] nur einmal pro Jahr zu sehen. Die Peilung zum Südhang des Weigenheimer Kapellbergs auch eine taggenaue Bestimmung der Wintersonnenwende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist anzunehmen, dass es sich um ein [[Kult#Kulthandlungen|kultisches]] Zentrum handelte, auch wenn Form, Ablauf und religiöser Inhalt unbekannt sind. Sicher hatte diese Anlage eine Bedeutung für die zugehörige Siedlung. Hinweise dafür geben Scherben aus dem bayerischen Donauraum und gebänderte [[Hornstein (Gestein)#Vor- und frühgeschichtliche Verwendung|Plattenhornsteine]] aus dem Feuersteinabbaugebiet im [[Landkreis Kelheim]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.vfg.uni-wuerzburg.de/presse_galerie/detailansicht/artikel/ipsi-und-a/ |wayback=20150926050453 |text=&amp;#039;&amp;#039;Fundhorizonte am Bullenheimer Berg&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2019-04-19 06:27:05 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisher nicht geklärt ist die Bestattung eines Mannes, der (ursprünglich als Frau angesen) kopfüber im Zentrum dieser Kreisgrabenanlage ausgegraben wurde. In dieser Grube fand man auch ein reichlich verziertes [[Großgartacher Kultur#Keramik|Bauchknickgefäß]], das in die Zeit 4700 v.&amp;amp;nbsp;Chr. einzuordnen ist. Das ist die einzige bisher entdeckte kopfüber senkrechte Bestattung im voreisenzeitlichen Mitteleuropa. Diese Art der Bestattung weist auf ein „Auflassungsopfer“ hin. Warum diese Anlage nach wenigen Generationen aufgelassen (aufgegeben) wurde, ist unbekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.knauf-museum.de/sonderausstellung/publikationen/168-mythos-bullenheimer-berg &amp;#039;&amp;#039;Mythos Bullenheimer Berg&amp;#039;&amp;#039;].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Berliner Goldhut ====&lt;br /&gt;
Für den Ursprung des [[Berliner Goldhut]]es, der aus einer [[Raubgrabung]] stammt, wird als ursprünglichen Fundort der Bullenheimer Berg verortet, denn im selben Jahr 1996 wurde der Bullenheimer Goldschatz (Ornat) auf dem Schwarzmarkt angeboten und vom bayerischen Staat gekauft. Beide Funde zeigen die gleichen Ornamentmuster, zudem wurden alle Goldhüte auf der Ost-West-Linie 49° gefunden. Auch Bullenheim liegt bei 49,6°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man geht heute davon aus, dass die Goldhüte religiös-kultischen Zwecken dienten und von Priestern eines in der späten [[Bronzezeit]] in [[Mitteleuropa|Zentraleuropa]] verbreiteten [[Sonnenkult#Bronzezeit|Sonnenkultes]] verwendet wurden. Auf dem Bullenheimer Berg lebten damals auf einer Fläche von 38&amp;amp;nbsp;Hektar etwa 1500 Menschen. Das war damals eine Großstadt, denn es lebten nur ca. 30 bis 40 Millionen Menschen auf der Erde. Sicher gehörten diese Goldfunde einem Würdenträger, Priester oder Stammeshäuptling; auch das Vorhandensein eines [[Kultwagen]]s als fahrbare „Vogel-Sonnenbarke“ verstärkt den Eindruck, dass dort ein „heiliger Berg“ war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bis zur Gemeindegründung ===&lt;br /&gt;
Der Ort wurde in Urkunde, die im Zeitraum von 820 bis 845 entstanden ist, als „Ippinesheim“ erstmals erwähnt. Das [[Bestimmungswort]] des Ortsnamens ist der Personenname Ippin.&amp;lt;ref&amp;gt;W.-A. v. Reitzenstein: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon fränkischer Ortsnamen&amp;#039;&amp;#039;, S. 110f.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Karl der Große]] und sein Sohn [[Pippin der Bucklige|Pippin]] sollen dem [[Kloster Fulda]] u.&amp;amp;nbsp;a. diesen Ort geschenkt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;W. D. Ortmann: &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Scheinfeld&amp;#039;&amp;#039;, S. 110.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dem Bau der Burg Vorderfrankenberg um 1250 – möglicherweise durch die [[Burggrafschaft Nürnberg|Burggrafen von Nürnberg]] oder die [[Hohenlohe (Adelsgeschlecht)|Herren von Hohenlohe]] – gehörte Ippesheim zu dieser Burg. Vorderfrankenberg war ab ca. 1380 eine ritterschaftliche Herrschaft, zunächst der Seckendorff, dann der [[Heßberg (Adelsgeschlecht)|Heßberg]] und [[Absberg (Adelsgeschlecht)|Absberg]] und ab 1520 der [[Hutten (Adelsgeschlecht)|Herren von Hutten]], die die heute noch bestehende [[Schloss Frankenberg|Schlossanlage]] bauen ließen. Mit der Herrschaft Vorderfrankenberg waren [[Halsgericht]], Zoll und [[Geleitrecht|Geleit]] als Reichslehen verbunden. Zur [[Zent (historische Verwaltungseinheit)|Zent]] Ippesheim gehörten neben Frankenberg und Ippesheim die Orte [[Geckenheim]] und [[Herrnberchtheim]] sowie der [[Aspachhof (Uffenheim)|Aspachhof]]. 1783 starben die Herren von Hutten auf Frankenberg aus, Ippesheim kam zusammen mit [[Reusch (Weigenheim)|Reusch]] an die Allodialerben (weibliche Erbfolge), zunächst der [[Wöllwarth]] und dann der [[Ortenburg (Adelsgeschlecht)|Grafen von Ortenburg]], die auch das huttische [[Schloss Birkenfeld (Haßberge)|Rittergut Birkenfeld]] in den Hassbergen geerbt hatten. Bis 1848 existierte in Ippesheim ein adeliges [[Patrimonialgericht]] für Ippesheim und Reusch. Nach der Ortschronik von Oskar Oppitz kaufte der Ort in der ersten Hälfte des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts das [[Marktrecht (historisch)|Marktrecht]] von der Herrschaft Vorderfrankenberg. Bis heute werden im Frühjahr und im Herbst Jahrmärkte in Ippesheim abgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Gemeindeedikt]] (frühes 19. Jahrhundert) wurde der [[Steuerdistrikt]] Ippesheim gebildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1818&amp;quot;/&amp;gt; Zu diesem gehörten [[Conradsmühle]], [[Doktormühle]], [[Jackenmühle]], [[Lanzenmühle]], [[Merkleinsmühle]], [[Reusch (Weigenheim)|Reusch]], [[Rothmühle (Ippesheim)|Rothmühle]], [[Schloßmühle (Weigenheim)|Schloßmühle]], [[Schreinersmühle]], [[Zellesmühle]] und [[Ziegelhütte (Ippesheim)|Ziegelhütte]]. Zugleich entstand die [[Ruralgemeinde]] Ippesheim mit den Orten Conradsmühle, Doktormühle, Jackenmühle, Merkleinsmühle, Rothmühle, Schreinersmühle und Ziegelhütte. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem [[Landgericht Uffenheim]] zugeordnet&amp;lt;ref&amp;gt;{{Rezatkreis 1820|SEITE = 70}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und in der Finanzverwaltung dem [[Rentamt Uffenheim]] (1919 in [[Finanzamt Uffenheim]] umbenannt). Ab 1862 war das [[Bezirksamt Uffenheim]] für die Verwaltung der Gemeinde zuständig (1939 in [[Landkreis Uffenheim]] umbenannt). Die Gerichtsbarkeit blieb beim Landgericht Uffenheim (1879 in [[Amtsgericht Uffenheim]] umbenannt), seit 1973 ist das [[Amtsgericht Neustadt an der Aisch]] zuständig. Die Gemeinde hatte 1964 eine Gebietsfläche von 10,945&amp;amp;nbsp;km².&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1961&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1972 wurde die Gemeinde [[Herrnberchtheim]], die am 2. Januar 1905 umbenannt wurde (vorheriger Name Bergtheim), eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=583}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bullenheim gehörte von 1857 bis 1932 zum Bezirksamt Kitzingen und kam dann nach Uffenheim. 1972 kehrte es für sechs Jahre nach Kitzingen zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karl Schmidt |Titel=Ippesheimer Fotobuch |Datum=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1978 kam Bullenheim (vorheriger Name &amp;#039;&amp;#039;Bülnheim&amp;#039;&amp;#039;) zum Markt Ippesheim.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631 | Seiten = 723}} &amp;lt;!--Gemeindeverzeichnis--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Im Zeitraum 1988 bis 2018 sank die Einwohnerzahl von 1155 auf 1095 um 60 Einwohner bzw. um 5,2 %.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;font-size:.9em&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinde Ippesheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#F2F2F2&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Jahr&lt;br /&gt;
| 1987 || 2007 || 2008 || 2009 || 2010 || 2011 || 2012 || 2013 || 2014 || 2015 || 2016 || 2017 || 2018 || 2019 || 2020 || 2021 || 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Einwohner&lt;br /&gt;
| 1165 || 1132 || 1095 || 1098 || 1075 || 1132 || 1138 || 1141 || 1146 || 1087 || 1091 || 1100 || 1095 || 1098 || 1112 || 1126 || 1125&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;Häuser&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 360 || || || || || || || 407 || 409 || 410 || 412 || 414 || 417 || 418 || 421 || 422 || 423&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Quelle&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1987&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV2017&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[LfStat]] |url=https://www.statistik.bayern.de/mam/produkte/statistik_kommunal/2017/09575134.pdf#page=6 |titel=Ippesheim: Amtliche Statistik 2017 |werk=statistik.bayern.de |seiten=6 und 12 |format=PDF |abruf=2025-06-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV2017&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV2017&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV2017&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV2017&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV2017&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV2017&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV2017&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV2017&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV2017&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[LfStat]] |url=https://www.statistik.bayern.de/mam/produkte/statistik_kommunal/2018/09575134.pdf#page=6 |titel=Ippesheim: Amtliche Statistik 2018 |werk=statistik.bayern.de |seiten=6 und 12 |format=PDF |abruf=2025-06-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[LfStat]] |url=https://www.statistik.bayern.de/mam/produkte/statistik_kommunal/2019/09575134.pdf#page=6 |titel=Ippesheim: Amtliche Statistik 2019 |werk=statistik.bayern.de |seiten=6 und 12 |format=PDF |abruf=2025-06-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV2023&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[LfStat]] |url=https://www.statistik.bayern.de/mam/produkte/statistik_kommunal/2023/09575134.pdf#page=6 |titel=Ippesheim: Amtliche Statistik 2023 |werk=statistik.bayern.de |seiten=6 und 12 |format=PDF |abruf=2025-06-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV2023&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV2023&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV2023&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ort Ippesheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (= Gemeinde Ippesheim bis zur Gebietsreform)&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#F2F2F2&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Jahr&lt;br /&gt;
| 1818 || 1840 || 1852 || 1855 || 1861 || 1867 || 1871 || 1875 || 1880 || 1885 || 1890 || 1895 || 1900 || 1905 || 1910 || 1919 || 1925 || 1933 || 1939 || 1946 || 1950 || 1952 || 1961 || 1970 || 1987 || 2014&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Einwohner&lt;br /&gt;
| 609 || 710 || 743 || 736 || 730 || 741 || 715 || 718 || 730 || 684 || 670 || 660 || 674 || 692 || 642 || 636 || 636 || 626 || 597 || 745 || 767 || 726 || 619 || 560 || 513 || 502&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;Häuser&amp;quot;&amp;gt;Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahr 1818 werden diese als &amp;#039;&amp;#039;Feuerstellen&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, 1840 als &amp;#039;&amp;#039;Häuser&amp;#039;&amp;#039; und 1871 bis 2022 als &amp;#039;&amp;#039;Wohngebäude.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 153 || 124 || || || || || 136 || || ||  146 || 151 || || 160 || || || || 147 || || || || 140 || || 139 || || 161 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Quelle&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1818&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Rezatkreis 1818|SEITE = 45}} Für die Gemeinde Ippesheim zuzüglich Conradsmühl (S. 16), Doktormühle (S. 19), Jacobsmühl (S. 44), Rothmühle (S. 78), Schreinersmühle (S. 83), Stoffelsmühl (S. 90) und Ziegelhütte (S. 106).&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Mittelfranken 1846|SEITE = 245|SEITE_BIS=246}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot;&amp;gt;{{Historisches Gemeindeverzeichnis 1953|SEITE = 186}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Topographisches Verzeichnis Bayern 1867|SPALTE = 1094}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1867|SEITE = 175}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1875|SPALTE = 1260}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1879|SEITE = 70}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1882|SEITE = 200}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1885|SPALTE = 1194 |SPALTE_BIS=1195}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1892|SEITE = 202}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1900|SPALTE=1267}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1911|SEITE = 202}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1925|SPALTE = 1305}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1950|SPALTE = 1132}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1961&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1961|SPALTE = 829}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1970|SEITE =175}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1987&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1987|SEITE =340}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kreis-nea.de/fileadmin/0_Kreis-Nea/Dokumente/Broschueren_Dokumente/OEPNV/2_NEA_Tabellen_Endbericht_2018.pdf#page=15 |titel=Endbericht Fortschreibung lokaler Nahverkehrsplan – Endbericht Nahverkehrsplan - Tabellen |hrsg=Landratsamt Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim |seiten=15 |format=PDF; 3.9 MB |abruf=2025-06-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist Mitglied der [[Verwaltungsgemeinschaft Uffenheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
[[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]] ist Karl Schmidt. Vorgängerin war Doris Klose-Violette (Wählergemeinschaft).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Marktgemeinderat ===&lt;br /&gt;
Die Kommunalwahl am 15. März 2020 führte zu folgender Sitzverteilung im Marktgemeinderat (Vergleich zur Wahl 2014):&lt;br /&gt;
* Dorfgemeinschaft Herrnberchtheim DGH: 4 Sitze (±0)&lt;br /&gt;
* Wählergemeinschaft Bullenheim WGB: 3 Sitze (±0)&lt;br /&gt;
* Wählergemeinschaft Ippesheim WGI: 5 Sitze (±0)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen und Flagge ===&lt;br /&gt;
;Wappen&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen von Ippesheim&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = In Rot zwei goldene Schrägbalken, belegt mit einem von Schwarz und Silber bordierten Herzschild, darin in Silber eine blaue Traube.&lt;br /&gt;
|Quelle         = {{HdBG GKZ}}&lt;br /&gt;
|Begründung     = Ippesheim besteht seit 1978 aus den ehemals selbstständigen Gemeinden Ippesheim, Bullenheim und Herrnberchtheim. Die Gemeinde ist eines der größten Weinbaugebiete Frankens, darauf weist die Traube im Herzschild. Die goldenen Schrägbalken in Rot sind das Wappenbild der Freiherren von Hutten, der einstigen Ortsherren von Ippesheim. Die Farben Silber und Schwarz der Herzschild-Bordierung erinnern an die Markgrafen von Brandenburg-Ansbach in Herrnberchtheim. Die Farben Blau und Silber im Herzschild sind die Farben der Fürsten von Schwarzenberg, die in Bullenheim 1525 die Reformation einführten.&lt;br /&gt;
|Zusatz         = Dieses Wappen wird seit 1982 geführt.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Flagge&lt;br /&gt;
Die [[Gemeindeflagge]] ist rot-gelb-rot.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.kommunalflaggen.eu/index.php?title=Ippesheim#Flagge |titel=Ippesheim |werk=kommunalflaggen.eu |abruf=2025-05-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
Der Weinbau- und Heimatverein Ippesheim hat das ehemalige Kutscherhaus des Schlosses Lichtenstein einer gründlichen Renovierung unterzogen und dort das Heimatmuseum Ippesheim eingerichtet.&lt;br /&gt;
Alljährlich findet dort das Schlossweinfest statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2025-07 |url=https://www.ippesheim.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=170714 |text=&amp;#039;&amp;#039;Heimatmuseum Ippesheim&amp;#039;&amp;#039; |archivebot=2025-07-25 03:21:38 InternetArchiveBot}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baudenkmäler ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmäler in Ippesheim}}&lt;br /&gt;
* [[Kunigundenkapelle (Bullenheim)]]&lt;br /&gt;
* [[Rathaus (Bullenheim)]]&lt;br /&gt;
* [[St. Leonhard (Bullenheim)]]&lt;br /&gt;
* [[Evangelische Kirche (Herrnberchtheim)]]&lt;br /&gt;
* [[Heiligkreuz (Ippesheim)]]&lt;br /&gt;
* [[Pferdeschwemme (Ippesheim)]]&lt;br /&gt;
* [[Schloss Ippesheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bodendenkmäler ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Bodendenkmäler in Ippesheim}}&lt;br /&gt;
* [[Burgstall Burkertsgräben]]&lt;br /&gt;
* [[Turmhügel Herrnberchtheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musik ===&lt;br /&gt;
* Bläserchor Ippesheim&lt;br /&gt;
* Kirchenchor Ippesheim&lt;br /&gt;
* Männergesangverein Markt Ippesheim 1869&lt;br /&gt;
* Posaunenchor Bullenheim&lt;br /&gt;
* Posaunenchor Herrnberchtheim&lt;br /&gt;
* Weinprinzessinnenchor der Mittelfränkischen [[Bocksbeutel]]-Straße (gegründet 1999)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Weinbau ===&lt;br /&gt;
Ippesheim ist die größte [[Franken (Weinbaugebiet)|Weinbaugemeinde in Mittelfranken]]. Die Lagen &amp;#039;&amp;#039;Bullenheimer Paradies&amp;#039;&amp;#039; (ca. 65&amp;amp;nbsp;ha) und &amp;#039;&amp;#039;Ippesheimer Herrschaftsberg&amp;#039;&amp;#039; (ca. 45&amp;amp;nbsp;ha) zählen zur Großlage &amp;#039;&amp;#039;Frankenberger Schlossstück&amp;#039;&amp;#039;. Die Bullenheimer Weinberge wurden 1971 bis 1975 zusammen mit den Weinbergen von Seinsheim und einem Teil von Hüttenheim [[Flurbereinigung|flurbereinigt]], so dass sich heute das Bild einer großflächigen, sterilen Weinplantage ergibt, die allerdings wegen ihrer guten Wege-Erschließung und des grandiosen Fernblicks ins Mainfränkische und in den Uffenheimer [[Gau]] nicht ohne Reize ist. Die Ippesheimer Weinberge wurden nicht flurbereinigt und liegen getrennt und verzahnt mit Acker-, Wiesen- und Waldflächen am Anstieg der [[Keuper]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;stufe unterhalb des [[Schloss Frankenberg|Schlosses Frankenberg]]. Für Naturschützer und Biologen gibt es hier viel zu entdecken. In Ippesheim hatte früher die Würzburger Hofkellerei größere Weinbergsflächen, so dass der &amp;#039;&amp;#039;Herrschaftsberg&amp;#039;&amp;#039; in Würzburg durchaus bekannt war. Im Rahmen der Flurbereinigung wurden in Bullenheim, neben dem [[Silvaner]] auch größere Flächen mit [[Bacchus (Rebsorte)|Bacchus]] und [[Scheurebe]] bestockt, die beide ausgezeichnet gedeihen. Seit einiger Zeit nimmt der Anbau von Rotwein ([[Domina (Rebsorte)|Domina]], [[Pinot noir|Spätburgunder]] etc.) deutlich zu. 2016 stellte Bullenheim mit Kristin Langmann die fränkische Weinkönigin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem in Bullenheim, in geringerem Maße auch in Ippesheim, gibt es eine größere Anzahl von mittleren und kleinen Selbstmarktern, die nebenbei Weinstuben und Heckenwirtschaften betreiben und an vielen Wochenenden gut besucht werden. Weinfeste der Winzer- und anderer Vereine ziehen in Bullenheim und Ippesheim zahlreiche Gäste an, um die im Rahmen der &amp;#039;&amp;#039;Mittelfränkischen Bocksbeutelstraße&amp;#039;&amp;#039; geworben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unternehmen ===&lt;br /&gt;
Der Hauptort ist Sitz der [[Flight Team UG &amp;amp; Co. KG]], die als [[Distributor]] für [[Ultraleichtflugzeug|UL-Flugzeuge]] (z.&amp;amp;nbsp;B. für [[Pipistrel]]) und UL-Flugzeug-Rettungsgeräte – sowie mit einer UL-[[Flugschule]] – am [[Ultraleichtfluggelände Ippesheim]] aktiv ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die [[Liste der Staatsstraßen in Mittelfranken#St 2419|Staatsstraße 2419]] führt über [[Herrnberchtheim]] nach [[Gollhofen]] zur [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;13]] (4&amp;amp;nbsp;km südwestlich) bzw. über [[Bullenheim]] nach [[Seinsheim]] (4,3&amp;amp;nbsp;km nördlich). Die [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim#NEA 46|Kreisstraße NEA&amp;amp;nbsp;46]] führt zur [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim#NEA 42|Kreisstraße NEA&amp;amp;nbsp;42]] bei [[Schloss Frankenberg]] (2,5&amp;amp;nbsp;km östlich). Die [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim#NEA 43|Kreisstraße NEA&amp;amp;nbsp;43]] führt über [[Reusch (Weigenheim)|Reusch]] und [[Geckenheim]] nach [[Uffenheim]] zur [[Liste der Staatsstraßen in Mittelfranken#St 2256|Staatsstraße&amp;amp;nbsp;2256]] (6&amp;amp;nbsp;km südlich). [[Gemeindeverbindungsstraße]]n führen an der [[Rothmühle (Ippesheim)|Rothmühle]] vorbei zur [[Gemeindemühle (Ippesheim)|Gemeindemühle]] (2,2&amp;amp;nbsp;km nördlich) und nach Herrnberchtheim zur [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim#NEA 45|Kreisstraße NEA&amp;amp;nbsp;45]] (1,9&amp;amp;nbsp;km südwestlich).&amp;lt;ref name=&amp;quot;BayernAtlas&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Vitus Müller]] (1561–1626), evangelischer Theologe und Philologe sowie Professor an der [[Universität Tübingen]].&lt;br /&gt;
* [[Georg Wilhelm Sigismund Beigel]] (1753–1837), Diplomat, Bibliothekar, Naturforscher und Mathematiker&lt;br /&gt;
* [[Johann Ferdinand Schlez]] (1759–1839), Geistlicher, Pädagoge und Schriftsteller; verfasste viele Volksschriften, religiöse Literatur, Schulbücher und Literatur für Lehrer&lt;br /&gt;
* [[Albrecht Eyring]] (1844–1920), Kirchenrat, Obstbaupionier, war von 1895 bis 1916 Pfarrer in Herrnberchtheim, wo sich auch sein Ehrengrab befindet.&amp;lt;ref&amp;gt;Markt Ippesheim: {{Webarchiv | url=http://www.ippesheim.de/de/ortsteile.htm | wayback=20100826030302 | text=&amp;#039;&amp;#039;Die Ortsteile&amp;#039;&amp;#039;}} Abgerufen am 2. Juni 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Lampert]] (1829–1901), Pfarrer, Landtagsabgeordneter und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Kurt Lampert]] (1859–1918), Zoologe und Naturhistoriker&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Gollwitzer]] (1889–1977), General der Infanterie, geboren in Bullenheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{LexikonFranken|Band=3 |Sp=26}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3769699270|Seiten=109–112}} &amp;lt;!-- Fuchshuber --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Hönn Lexicon Topographicum|STICHWORT=Ippese |SEITE = 120}}&lt;br /&gt;
* {{Hoeppner Landkreis Uffenheim|SEITE = 67 |SEITE_BIS=70}}&lt;br /&gt;
* Oskar Oppitz: &amp;#039;&amp;#039;Markt Ippesheim in seiner geschichtlichen Entwicklung&amp;#039;&amp;#039;. Verlagsdruckerei Ph. C. W. Schmidt, Neustadt a.d. Aisch o.&amp;amp;nbsp;J.&lt;br /&gt;
* {{Ramisch Landkreis Uffenheim|SEITE =123 |SEITE_BIS = 126}}&lt;br /&gt;
* Ludwig Reizlein: &amp;#039;&amp;#039;Familien-Chronik der Eigentümer von Anwesen in Ippesheim.&amp;#039;&amp;#039; Verlag SEEHARS, Uffenheim 2002.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783406591310|Seiten=110f}} &amp;lt;!--Reitzenstein--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Karl Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Ippesheimer Fotobuch.&amp;#039;&amp;#039; Verlag PH. C. W. Schmidt, Neustadt an der Aisch, ISBN 978-3-87707-894-5.&lt;br /&gt;
* Richard Schmitt: &amp;#039;&amp;#039;Frankenberg 1528–1806.&amp;#039;&amp;#039; Historischer Verein für Mittelfranken, Band 6. Ansbach 1986.&lt;br /&gt;
* {{Stumpf Bayern 2. Teil 1853|SEITE = 764}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Uffenheimer Geschichte und Geschichten.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Wencker-Wildberg Verlag, Uffenheim (enthält die Erzählung &amp;#039;&amp;#039;Die Mühlenhexe von Ippesheim&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* Cornelia Becker, Silviane Scharl, Tanja Zerl: &amp;#039;&amp;#039;Ippesheim – Interdisziplinäre Untersuchungen in einer mittelneolithischen Siedlung mit Kreisgrabenanlage&amp;#039;&amp;#039; 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ippesheim.de/ Gemeinde Ippesheim]&lt;br /&gt;
* {{LStDV GKZ|09575134}}&lt;br /&gt;
* {{bavarikon Ort |ID= ODB_A00000157 |objekt= Ippesheim|abruf=2025-06-22}}&lt;br /&gt;
* {{Topographia Franconiae|Name=Ippesheim |Gemeinde=Ippesheim Markt |Landkreis= Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim|Regierungsbezirk=Mittelfranken |Bundesland=Bayern|Abruf=2019-09-25}}&lt;br /&gt;
* {{GOV|objekt=Ippesheim |val=object_257256|zugriff=2025-06-22}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Gemeindeteile des Marktes Ippesheim&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4205878-8|VIAF=234650884}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinort in Franken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Markt in Mittelfranken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 9. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
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