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	<title>Iouri Podladtchikov - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Zipan am 10. Februar 2026 um 17:41 Uhr</title>
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		<updated>2026-02-10T17:41:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Snowboarder&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Allgemeine Informationen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| kurzname = Iouri Podladtchikov&lt;br /&gt;
| bild = [[Datei:12. Internationale Sportnacht Davos 2014 (15431796092).jpg|220px]]&lt;br /&gt;
| langname = Iouri Podladtchikov&lt;br /&gt;
| nation = {{RUS}}&amp;lt;small&amp;gt; (bis 2007)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;{{CHE}}&amp;lt;small&amp;gt; (seit 2007)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| geburtstag = 13. September 1988 ({{Alter|1988|09|13}} Jahre)&lt;br /&gt;
| geburtsort = [[Podolsk]]&lt;br /&gt;
| geburtsland = {{SUN}}&lt;br /&gt;
| groesse = 184&lt;br /&gt;
| gewicht = 82&lt;br /&gt;
| ß = ss&lt;br /&gt;
| beruf = Pro Snowboarder&lt;br /&gt;
| sterbedatum =&lt;br /&gt;
| sterbeort =&lt;br /&gt;
| sterbeland =&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Karriere --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| disziplin = Halfpipe&lt;br /&gt;
| verein = [[Iceripper]]&lt;br /&gt;
| trainer = Marco Bruni&lt;br /&gt;
| nationalkader =&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Status-Kürzel: a für aktiv, g für gesperrt, n für nicht aktiv, v für verstorben, z für zurückgetreten --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| status = a&lt;br /&gt;
| karriereende = 1) 23. August 2020&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Medaillen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Medaillenspiegel =&lt;br /&gt;
{{Medaillenspiegel|Olympiamedaillen |1|0|0}}&lt;br /&gt;
{{Medaillenspiegel|WM-Medaillen |2|2|0}}&lt;br /&gt;
{{Medaillenspiegel|Winter-X-Games |1|4|2}}&lt;br /&gt;
| medaillen =&lt;br /&gt;
{{Medaillen Wintersport| Wo = Olympische Winterspiele&lt;br /&gt;
| Gold | [[Olympische Winterspiele 2014/Snowboard|2014 Sotschi]] | Halfpipe&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Medaillen Wintersport | Wo = Snowboard-WM&lt;br /&gt;
| Silber | [[Snowboard-Weltmeisterschaften 2011|2011 La Molina]] | Halfpipe&lt;br /&gt;
| Gold | [[Snowboard-Weltmeisterschaften 2013|2013 Stoneham]] | Halfpipe&lt;br /&gt;
| Silber | [[Snowboard-Weltmeisterschaften 2017|2017 Sierra Nevada]] | Halfpipe&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Medaillen Wintersport&lt;br /&gt;
| Wo = WSF/TTR-Weltmeisterschaften&lt;br /&gt;
| Gold | [[Snowboard-Weltmeisterschaften 2012|2012 Oslo]] | Halfpipe&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Medaillen Wintersport&lt;br /&gt;
| Wo = Winter-X-Games&lt;br /&gt;
| Gold | [[Winter-X-Games-Europe 2010|2010 Tignes]] | Halfpipe&lt;br /&gt;
| Silber | [[Winter-X-Games 2010|2010 Aspen]] | Halfpipe&lt;br /&gt;
| Silber | [[Winter-X-Games-Europe 2011|2011 Tignes]] | Halfpipe&lt;br /&gt;
| Silber | [[Winter-X-Games 2012|2012 Aspen]] | Halfpipe&lt;br /&gt;
| Bronze | [[Winter-X-Games-Europe 2012|2012 Tignes]] | Halfpipe&lt;br /&gt;
| Bronze | [[Winter-X-Games 2015|2015 Aspen]] | Halfpipe&lt;br /&gt;
| Silber | [[X-Games Oslo 2016|2016 Oslo]] | Halfpipe&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
| weltcupdebuet= 29. Oktober 2004&lt;br /&gt;
| weltcupsiege = 4&lt;br /&gt;
| wcgesamt = 13. ([[Snowboard-Weltcup 2007/08|2007/08]])&lt;br /&gt;
| wchalfpipe = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Snowboard-Weltcup 2007/08|2007/08]])&lt;br /&gt;
| wcfreestyle= 14. ([[Snowboard-Weltcup 2011/12|2011/12]])&lt;br /&gt;
| wcbigair = &lt;br /&gt;
| wcsbsweltcup = &lt;br /&gt;
| wctop3halfpipe = {{Wettbewerbsbilanz |4|5|5}}&lt;br /&gt;
| ttrdebuet= 28. Dezember 2005&lt;br /&gt;
| ttrsiege = &lt;br /&gt;
| ttrgesamt = 2. (2009/10, 2010/11)&lt;br /&gt;
| ttrhalfpipe = 1. (2011/12)&lt;br /&gt;
| ttrbigair = &lt;br /&gt;
| ttrslopestyle = &lt;br /&gt;
| update = 22. Oktober 2018&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Iouri Podladtchikov&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|Юрий Юрьевич Подладчиков}}/&amp;#039;&amp;#039;Juri Jurjewitsch Podladtschikow&amp;#039;&amp;#039;; * [[13. September]] [[1988]] in [[Podolsk]], [[Sowjetunion]]) ist ein [[Russland|russisch]]-[[schweiz]]erischer [[Snowboard]]er, der besonders erfolgreich in der [[Halfpipe]] startet. Zunächst ging Podladtchikov für Russland an den Start, ehe er sich 2007 von der Schweiz einbürgern liess. Seine grössten Erfolge sind der Olympiasieg 2014 und der Weltmeistertitel 2013. Neben seiner Sportkarriere trat er als Fotograf in Erscheinung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
=== Anfänge im Weltcup und bei Grossereignissen (2003–2006) ===&lt;br /&gt;
Der Snowboarder debütierte 14-jährig bei den russischen Meisterschaften 2003, wo er einen 30. Platz unter 35 Teilnehmern belegte. Ein Jahr darauf, im Februar 2004, nahm er an seinem ersten internationalen Grossereignis teil, der Juniorenweltmeisterschaft in Deutschland und Tschechien. Im [[Straight Jump|Big Air]] erreichte er dort den 17. Rang, womit er sich im besten Fünftel des Starterfeldes klassierte. Auch in der Halfpipe gelang ihm mit Platz 37 ein Ergebnis in der oberen Hälfte. Von nun an konzentrierte sich Podladtchikov auf diese beiden Disziplinen, lediglich bei [[Ticket to Ride World Snowboard Tour|TTR]]-Wettbewerben ging er auch im [[Slopestyle]] an den Start. Nach den guten Ergebnissen bei der Junioren-WM gab er im Oktober 2004 mit 16 Jahren sein Debüt in der [[Snowboard-Weltcup|FIS-Weltcuptour]], bei dem er als 31. nur um einen Platz die Punkteränge verpasste. Im gleichen Winter startete Podladtchikov ausserdem beim [[Europäisches Olympisches Winter-Jugendfestival 2005|Europäischen Olympischen Winter-Jugendfestival 2005]] in [[Monthey]], wo er in der Halfpipe guter Fünfter wurde, sowie bei einem zweiten Weltcup, den er als Zwanzigster beendete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Snowbaord-Weltcup 2005/06|Saison 2005/06]] begann für Podladtchikov mit einem 19. Rang in der Halfpipe beim Weltcup in [[Whistler (British Columbia)|Whistler]]. Zudem gewann der Snowboarder sein erstes Europacuprennen. Ende Dezember 2005 debütierte er auch in der TTR in Davos, wo er zum Auftakt 21. wurde. Im Januar 2006 folgten weitere FIS-Weltcup- und TTR-Wettbewerbe, bei denen er unterschiedlich gut abschnitt; bestes Ergebnis war ein 13. Rang beim Weltcup in [[Kreischberg]], ausserdem gewann er die &amp;#039;&amp;#039;Junior Burton European Open&amp;#039;&amp;#039; in [[Laax]]. Die allein für die Olympiaqualifikation ausschlaggebenden Weltcupresultate unter den besten zwanzig reichten, um für die Olympischen Spiele Mitte Februar nominiert zu werden. Nachdem er dieses Ziel erreicht hatte, wurde der Nachwuchsathlet erstmals vom russischen Verband gefördert. Bis dahin hatte Podladtchikov selbstständig die Weltcupreisen buchen müssen. Auch insgesamt kritisierte der Snowboarder die Organisation im Verband als «zu lasch» und die Verhältnisse als «verwirrend», es sei schwer, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Vorausschauend auf Olympia sah er keinerlei Medaillenchancen, sein Ziel sei, einfach zu fahren und sein Bestes zu geben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Olympia 2006&amp;quot;&amp;gt;Stefan Baumgartner: [https://www.news.ch/Zwei+Schweizer+in+fremden+Snowboard+Diensten/233678/detail.htm &amp;#039;&amp;#039;Zwei Schweizer in fremden Snowboard-Diensten.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;news.ch.&amp;#039;&amp;#039; 11. Februar 2006, abgerufen am 26. September 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Tatsächlich war Podladtchikov nach einem missglückten ersten Qualifikationsdurchgang, den er als 44. und Letzter beendete, chancenlos. Schliesslich platzierte er sich auf dem 37. Rang, womit er den Final der besten zwölf klar verpasste. Mit den Olympischen Spielen beschloss der Athlet auch die Saison, in der er im Weltcup 87. wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Weltcupsieg und Podiumsergebnisse in der TTR (2006–2010) ===&lt;br /&gt;
Die Saison 2006/07 eröffnete Podladtchikov mit seinem ersten Sieg bei einem TTR-Ereignis. Das &amp;#039;&amp;#039;Rail Battle&amp;#039;&amp;#039;, bei dem er den Slopestyle-Wettkampf für sich entschied, war jedoch ein Event, das nur mit zwei von sechs Sternen, also als eher niederklassig, bewertet wurde. Anfang des neuen Jahres 2007 überzeugte er jedoch auch bei zwei 6-Sterne-Events, der &amp;#039;&amp;#039;O’Neill Evolution&amp;#039;&amp;#039; und den &amp;#039;&amp;#039;Burton European Open&amp;#039;&amp;#039;, wo er beide Male in der Halfpipe Zweiter wurde und so viele Punkte für das TTR-Gesamtklassement sammelte. Ende Januar nahm er zudem erstmals an der [[Snowboard-Weltmeisterschaft 2007|Weltmeisterschaft]] teil. Dort verpasste er jedoch sowohl in der Halfpipe als auch im Big Air die Finals und wurde 56. beziehungsweise 43. Anschliessend verzichtete Podladtchikov auf weitere FIS-Weltcuprennen und konzentrierte sich auf die TTR, auf der er weitere Top-Ten-Platzierungen holte. Insgesamt erreichte er den sechsten Platz in der Gesamtwertung und sicherte sich damit Einladungen zu den prestigeträchtigen Events der nächsten Saison.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ttr&amp;quot;&amp;gt;{{Toter Link |url=http://www.ttrworldtour.com/ranking/rider-report/season/2009/rider/podladtchikov-iouri.html?tx_txresults_pi1%5Bsave_point%5D=1211061600&amp;amp;cHash=06dbffe51a |text=&amp;#039;&amp;#039;Iouri Podladtchikov&amp;#039;&amp;#039;}}. In: &amp;#039;&amp;#039;ttrworldtour.com.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Dagegen fiel seine Gesamtweltcupplatzierung deutlich schlechter aus als im vorherigen Jahr, da er nur bei einem Rennen gestartet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2007 wechselte Podladtchikov endgültig den Verband. Der Cheftrainer für den Freestyle-Bereich im Schweizer Team, [[Marco Bruni]], erklärte, der Neu-Schweizer habe schon immer zum Team gehört, weil er mit den restlichen Teamkollegen trainiert habe. Es gab keine Probleme bei dem Nationenwechsel, da sich der russische Verband nicht dagegen wehrte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |url=https://srf.ch/play/tv/redirect/detail/c25f2892-d439-45cf-b897-c9e2f519f287 |text=&amp;#039;&amp;#039;Iouri Podladtchikov&amp;#039;&amp;#039;}}. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Schweizer Radio und Fernsehen|SRF]].&amp;#039;&amp;#039; 12. Juli 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine ersten Wettkämpfe als Schweizer bestritt er im August und September in Neuseeland, zunächst bei den &amp;#039;&amp;#039;Burton New Zealand Open&amp;#039;&amp;#039;, die er als Sechster in der Halfpipe beendete, dann beim [[Snowboard-Weltcup 2007/08|Weltcupauftakt]] in [[Cardrona (Neuseeland)|Cardrona]], wo er als Zweiter zum ersten Mal auf einem Weltcuppodest stand. Nachdem Podladtchikov in [[Saas-Fee]] zunächst den [[Snowboard-Europacup 2007/08|Europacup]] und wenige Tage später auch den Weltcup gewinnen konnte, stieg er zu einem Favoriten im Weltcup auf und übernahm auch zwischenzeitlich die Führung in diesem. Der Snowboarder, der bereits in der Qualifikation Distanz zu seinen Konkurrenten geschaffen hatte, war sehr zufrieden mit dem Rennen und meinte: «Es lief so unglaublich gut heute. In dieser super Pipe konnte ich einen fast perfekten Run zeigen, bis auf den letzten Hit. Ich brauchte auch nur einen Versuch, um meine Tricks zu stehen.»&amp;lt;ref&amp;gt;Oliver Kraus: {{Webarchiv |wayback=20110606185428 |url=http://www.sport2.de/snowboard/ansicht/date/2007/11/06/artikel/snowboarder-podladtchikov-und-buaas-siegen-beim-in-saas-fee.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Snowboarder Podladtchikov und Buaas siegen in Saas-Fee&amp;#039;&amp;#039;}}. In: &amp;#039;&amp;#039;sport2.de.&amp;#039;&amp;#039; 6. November 2007, abgerufen am 26. September 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschliessend legte Podladtchikov eine zweimonatige Pause ein, ehe er zu Beginn 2008 wieder auf der TTR an den Start ging. Dort gelang ihm binnen zweieinhalb Wochen viermal in Folge der Sprung unter die besten zehn – darunter ein Podiumsresultat bei einem 4-Sterne-Event –, womit er auch auf der TTR die Führung für drei Wochen übernahm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ttr&amp;quot; /&amp;gt; Zum Saisonende kam er noch zweimal im Weltcup auf das Podium, er wurde einmal Zweiter und einmal Dritter. Schliesslich gewann er mit über 1000 Punkten Vorsprung auf den zweitplatzierten [[Gregory Bretz]] den Halfpipe-Weltcup und wurde 13. im Gesamtweltcup. Auf der TTR reichte es nach zum Saisonende eher abfallenden Leistungen erneut für den sechsten Gesamtrang; mit elf in die Wertung eingehenden Rennen zählte er zu den konstantesten Snowboardern der Tour.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst spät begann Podladtchikov die Saison 2008/09. Bis zum Ende des Jahres 2008 stand nur ein 27. Rang beim [[NorAm-Cup]] zu Buche. Dafür war er als Sportler der Stadt Zürich, in der er seit seinem Umzug in die Schweiz lebte, ausgezeichnet worden, die Preisverleihung fand im März 2009 statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadt-zuerich.ch/ssd/de/index/sport/sportfoerderung/sportpreise/sportpreistraeger.html#2008 |titel=Iouri Podladtchikov – Sportpreis 2008 |hrsg=Sportamt Stadt Zürich |abruf=2011-01-24 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140222214721/http://www.stadt-zuerich.ch/ssd/de/index/sport/sportfoerderung/sportpreise/sportpreistraeger.html#2008 |archiv-datum=2014-02-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Januar 2009 bestritt er einige zunächst gering erfolgreiche Wettkämpfe auf der TTR, dann erreichte er den dritten Rang bei den &amp;#039;&amp;#039;Burton European Open&amp;#039;&amp;#039;. Auch die ersten beiden Wettbewerbe im [[Snowboard-Weltcup 2008/09|Weltcup]] beendete der Schweizer auf dem dritten Platz. Obwohl er danach nur noch bei einem Weltcupereignis startete – dem Big Air in [[Moskau]] –, wurde er 13. im Halfpipe- und 45. im Gesamtweltcup. Etwa im gleichen Bereich platzierte er sich auf der TTR, wo er Gesamt-49. wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die olympische [[Snowboard-Weltcup 2009/10|Weltcupsaison 2009/10]] begann für Podladtchikov mit einem weiteren Podestergebnis, einem zweiten Platz in Cardrona, wo er sich nur dem Halfpipe-Olympiasieger [[Shaun White]] geschlagen geben musste. Die Saison 2009/10 auf der Swatch TTR Tour verlief für Podladtchikov mit einem Sieg in der Halfpipe der 6Star O’Neill Evolution und den 5Star Burton Canadian Open erfolgreich. Beim letzten 6-Sterne-Event der Tour, den Burton US Open, verpasste er den Halfpipe-Podest nur knapp und beendete den Wettbewerb auf Platz 4. Er war in dieser Saison einer der wenigen Snowboarder (neben Shaun White), die in der Halfpipe den 1260 Double McTwist beherrschten. Die TTR World Tour beendete er mit dem zweiten Rang in der Gesamtliste mit 880,24 Punkten, hinter dem in der 2009/10 Tour dominierenden Finnen [[Peetu Piiroinen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weltmeister 2010 und Olympiasieger 2014 ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Olympische Winterspiele 2010|Olympischen Winterspielen 2010]] belegte Podladtchikov den vierten Platz. Am 18. Februar 2012 wurde er TTR-Weltmeister in der Halfpipe. 2013 gewann er die Weltmeisterschaft der FIS in der Halfpipe. Ebenso entschied er die BEOs 2012 für sich. Bei den X Games in [[Tignes]] stand er am 21. März 2013 erstmals in einem Wettkampf erfolgreich den von ihm kreierten «[[YOLO]] Flip», einen äusserst anspruchsvollen doppelt über Kopf gedrehten 1440° Doublecork.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://xgames.espn.go.com/snowboarding/article/9080929/breaking-iouri-podladtchikov-yolo-flip |titel=I-Pod lands YOLO flip |hrsg=[[X-Games]] |datum=2013-03-22 |abruf=2014-02-11 |sprache=en |archiv-datum=2014-02-23 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140223232039/http://xgames.espn.go.com/snowboarding/article/9080929/breaking-iouri-podladtchikov-yolo-flip |offline=ja |archiv-bot=2025-07-24 23:10:29 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Elf Monate später, bei den [[Olympische Winterspiele 2014|Olympischen Winterspielen 2014]] in [[Sotschi]], wurde er Olympiasieger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Podladtchikov nahm [[Ballett]]stunden und empfand seine Läufe dadurch bereichert.&amp;lt;ref&amp;gt;Bruno Bötschi: [https://www.bluewin.ch/de/leben/lifestyle/iouri-podlatchikov-als-launischer-mensch-muss-ich-mich-immer-wieder-entschuldigen-795378.html &amp;#039;&amp;#039;Iouri Podlatchikov: «Ich muss mich immer wieder entschuldigen».&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Bluewin]].&amp;#039;&amp;#039; 15. Juli 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rücktritt ===&lt;br /&gt;
Den vorläufig letzten Wettkampf absolvierte er im Januar 2020 in Laax. Nach zahlreichen Verletzungen (Kreuzbandriss, Schädel-Hirn-Trauma, Achillessehnenriss) trat Podladtchikov am 23. August 2020 vom Wettkampfsport zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nzz.ch/sport/snowboard-der-halfpipe-olympiasieger-iouri-podladtchikov-tritt-per-sofort-zurueck-ld.1572796 &amp;#039;&amp;#039;Snowboard: Der Halfpipe-Olympiasieger Iouri Podladtchikov tritt per sofort zurück.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zürcher Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 22. August 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Comeback ===&lt;br /&gt;
Im Januar 2025 gab Podladtchikov bekannt, dass er wieder Wettkämpfe bestreiten werde mit dem Fernziel einer Teilnahme an den [[Olympische Winterspiele 2026|Olympischen Spielen 2026]]. Er gab sein Comeback beim Laax Open 2025, wo er den Einzug in den Final nur knapp verpasste.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.srf.ch/sport/mehr-sport/snowboard/nach-ruecktritt-im-sommer-2020-podladtchikov-gibt-comeback-und-peilt-olympia-2026-an &amp;#039;&amp;#039;Nach Rücktritt im Sommer 2020 – Podladtchikov gibt Comeback und peilt Olympia 2026 an&amp;#039;&amp;#039;], SRF Sport, 10. Januar 2025, abgerufen am 10. Februar 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.srf.ch/sport/mehr-sport/snowboard/burgener-am-samstagabend-dabei-denkbar-knapp-podladtchikov-verpasst-final-beim-comeback-in-laax &amp;#039;&amp;#039;Denkbar knapp: Podladtchikov verpasst Final beim Comeback in Laax&amp;#039;&amp;#039;], SRF Sport, 17. Januar 2025, abgerufen am 10. Februar 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Februar 2025 erreichte er beim Weltcup in Calgary den 6. Platz.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.srf.ch/sport/mehr-sport/wintersport/news-aus-dem-wintersport-podladtchikov-sechster-in-calgary-podestplatz-fuer-rodlerin-maag &amp;#039;&amp;#039;News aus dem Wintersport – Podladtchikov Sechster in Calgary – Podestplatz für Rodlerin Maag&amp;#039;&amp;#039;], SRF Sport, 22. Februar 2025, abgerufen am 10. Februar 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch seine Leistungen sicherte er der Schweiz einen zusätzlichen Quotenplatz für die Olympischen Spiele.&amp;lt;ref&amp;gt;Nicola Abt: [https://www.blick.ch/sport/wintersport/snowboard/heftige-augen-probleme-podladtchikovs-olympia-traum-ist-geplatzt-id21597954.html &amp;#039;&amp;#039;Heftige Augen-Probleme – Podladtchikovs Olympia-Traum ist geplatzt&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;blick.ch&amp;#039;&amp;#039;, 14. Januar 2026, abgerufen am 10. Februar 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im März erlitt er in Kanada im Training einen Kreuzbandriss im rechten Knie und musste die Saison abbrechen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.srf.ch/sport/mehr-sport/snowboard/kurz-nach-dem-comeback-podladtchikov-im-pech-kreuzbandriss-im-training &amp;#039;&amp;#039;Kurz nach dem Comeback – Podladtchikov im Pech: Kreuzbandriss im Training&amp;#039;&amp;#039;], SRF Sport, 1. März 2025, abgerufen am 10. Februar 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im November 2025 stürzte er am [[Kitzsteinhorn]] im Training erneut und zog sich eine [[Schulterluxation]] und einen Bruch der Augenhöhle zu.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.srf.ch/sport/mehr-sport/wintersport/news-aus-dem-wintersport-podladtchikov-bangt-nach-erneuter-op-um-olympia &amp;#039;&amp;#039;News aus dem Wintersport – Podladtchikov bangt nach erneuter OP um Olympia&amp;#039;&amp;#039;], SRF Sport, 12. Januar 2026, abgerufen am 10. Februar 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund dieser schweren Verletzungen wurde er nicht für die Olympischen Spiele nominiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Nicola Abt: [https://www.blick.ch/sport/wintersport/snowboard/heftige-augen-probleme-podladtchikovs-olympia-traum-ist-geplatzt-id21597954.html &amp;#039;&amp;#039;Heftige Augen-Probleme – Podladtchikovs Olympia-Traum ist geplatzt&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;blick.ch&amp;#039;&amp;#039;, 14. Januar 2026, abgerufen am 10. Februar 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privates ==&lt;br /&gt;
Podladtchikovs Vater, ein Professor für [[Geophysik]], wanderte im Jahr 1992 nach dem Zusammenbruch der [[Sowjetunion]] und Entstehung der [[Gemeinschaft Unabhängiger Staaten|GUS]] samt seiner Familie aus dem neu entstandenen Staat [[Russland]] nach Westeuropa aus. Nach Stationen in Schweden und den Niederlanden liessen sich die Podladtchikovs 1996 in der Schweiz nieder. Bis zum Sommer 2007 nahm Iouri Podladtchikov für Russland an Wettkämpfen teil. Er wurde [[Schweizer Bürgerrecht|Schweizer Staatsbürger]] und damit [[Doppelbürger]]. Ob seiner guten Leistungen in dem darauffolgenden Winter erhielt der Snowboarder nach eigenen Angaben ein Angebot des russischen Verbandes, wieder für diesen zu starten. Diese Offerte wies er jedoch zurück, mit der Begründung, dass «im Schweizer Verband alles viel professioneller» sei. Neben dem Snowboard fährt Podladtchikov wie auch andere Athleten der Disziplin gerne Skateboard.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Renggli: [https://www.nzz.ch/ein_schweizer_namens_podladtchikov-ld.455641 &amp;#039;&amp;#039;Ein Schweizer namens Podladtchikov.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Zürcher Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 6. Januar 2008, abgerufen am 16. November 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Podladtchikov studierte Fotografie und erstmals 2016&amp;lt;ref&amp;gt;In: &amp;#039;&amp;#039;[[Weltwoche]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 2, 2016, S. 66.&amp;lt;/ref&amp;gt; an der Universität Zürich Kunstgeschichte. Dazu kam ein Kunststudium in New York. 2020 rückte er freiwillig in einen Hilfseinsatz in der Schweizer Armee ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Nils Hänggi: [https://www.tagesanzeiger.ch/podladtchikov-das-virus-und-die-kunst-185923340386 &amp;#039;&amp;#039;Podladtchikov, das Virus und die Kunst.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Tages-Anzeiger]].&amp;#039;&amp;#039; 15. Mai 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varia ==&lt;br /&gt;
Iouri Podladtchikov wurde zusammen mit fünf weiteren Personen als möglicher Preisträger der Arosa Humorschaufel 2014 nominiert, eines Jurypreises des [[Arosa]] [[Humor-Festival]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.davoserzeitung.ch/kultur/nominierte-fuer-die-arosa-humorschaufel-bekannt |titel=Nominierte für die Arosa Humorschaufel bekannt |datum=5. November 2014 |werk=[[Südostschweiz (Zeitung)|Südostschweiz]] |abruf=2014-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iouri Podladtchikov ist nicht nur ein begnadeter Snowboarder. Er ist ebenfalls ein begeisterter Skateboarder. Unter anderem deshalb, wie auch aus Trainingszwecken, steht in seiner persönlichen Trainingshalle in Freienbach eine Kingsize Halfpipe mit 14&amp;amp;nbsp;m Breite und 3,8&amp;amp;nbsp;m Höhe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://verticaltechnik.ch/de/news/iouri-podladtchikov-so-trainiert-ein-zukuenftiger-olympiasieger-b83.html |titel=Iouri Podladtchikov – So trainiert ein zukünftiger Olympiasieger! |hrsg=Vertical Technik |datum=2013-11-01 |abruf=2020-07-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|01000008278|Iouri Podladtchikov}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Iouri Podladtchikov|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Olympedia|109886}}&lt;br /&gt;
* {{FISDB|SB|138689}}&lt;br /&gt;
* Christof Gertsch: [https://storytelling.nzz.ch/2014/iouri-in-sotschi/ &amp;#039;&amp;#039;Du fliegst nur einmal.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zürcher Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 31. Januar 2014 (Porträt, [[Multimedia]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Olympiasieger in der Halfpipe&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Weltmeister in der Halfpipe&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1153922819|VIAF=2614152080589207230009}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Podladtchikov, Iouri}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Snowboarder (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Snowboarder (Russland)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 2006]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 2010]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 2014]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russischer Emigrant in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1988]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Podladtchikov, Iouri&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Podladtschikow, Juri Jurjewitsch; Подладчиков, Юрий Юрьевич (russisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=russisch-schweizerischer Snowboarder&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. September 1988&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Podolsk]], [[Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zipan</name></author>
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