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	<title>Iota subscriptum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T19:28:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Iota_subscriptum&amp;diff=665486&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Speravir: /* Einleitung */ Korr.</title>
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		<updated>2025-06-21T00:06:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung: &lt;/span&gt; Korr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Greek iota placement 01.svg|mini|Altgriechisches Wort {{lang|grc|ᾠδῇ}}, Dativ Singular zu {{lang|grc|ᾠδή}} „Gesang, Lied, [[Ode (Gedicht)|Ode]]“, mit zwei farblich hervorgehobenen Iota subscripta]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Iota subscriptum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[latein]]isch, „untergeschriebenes [[Iota]]“; {{grcS|ὑπογεγραμμένη|hypogegramménē|prefix=nein}} „[die] Daruntergeschriebene“) ist ein [[diakritisches Zeichen]] in der [[polytonische Rechtschreibung|polytonischen]] Schreibart der [[Griechisches Alphabet|griechischen Schrift]]. Es hat die Form des kleinen Buchstaben Iota ({{lang|grc|&amp;#039;&amp;#039;ι&amp;#039;&amp;#039;}}), der unter ein [[Alpha]], [[Eta]] oder [[Omega]] gesetzt wird:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Grek|ᾳ – ῃ – ῳ|style=font-size:3em; margin-left:2rem;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Großbuchstaben vermeidet man das Iota subscriptum und setzt das Iota stattdessen meist als &amp;#039;&amp;#039;[[Iota adscriptum]]&amp;#039;&amp;#039; neben den vorangehenden Vokal ({{Grek|Αι, Ηι, Ωι}}). Das Iota adscriptum ist daran zu erkennen, dass Akzente und Spiritus nicht wie bei [[Diphthong]]en auf dem zweiten Vokal, hier dem Iota, sondern vor dem ersten Vokal stehen (z.&amp;amp;nbsp;B. bei „[[Hades]]“: {{lang|grc|Ἅιδης}}, zu unterscheiden von der unkontrahierten [[poetisch]]en Form {{lang|grc|Ἁΐδης}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Archaik|archaischer]] und [[Griechische Klassik (Kunst)|klassischer Zeit]] verfügte die [[altgriechische Sprache]] über die Langdiphthonge &amp;#039;&amp;#039;āi&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;ēi&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;ōi&amp;#039;&amp;#039;, die {{Grek|αι}}, {{Grek|ηι}} und {{Grek|ωι}} geschrieben wurden. Dass das {{Grek|ῳ}} noch im [[Hellenismus|Frühhellenismus]] als Diphthong gesprochen wurde, zeigt sich daran, dass das griechische Wort {{lang|grc|τραγῳδία}} als {{lang|la|&amp;#039;&amp;#039;tragoedia&amp;#039;&amp;#039;}} ins [[Latein]]ische übernommen wurde (analog für das Paar {{lang|grc|κωμῳδία}}/&amp;lt;wbr /&amp;gt;{{lang|la|&amp;#039;&amp;#039;comoedia&amp;#039;&amp;#039;}}). Seit dem 2.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr. verstummte der zweite Bestandteil des Diphthongs offenbar und wurde auch in der Schrift immer öfter weggelassen, verschwand aber infolge [[Attizismus|attizistischer]] Strömungen nie ganz aus der orthographischen Tradition. Im 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert entwickelte sich in der [[Byzantinisches Reich|byzantinisch]]en [[Minuskelschrift]] der Brauch, dieses Iota als kleinen Strich unter den vorangehenden Buchstaben zu setzen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Raphael Kühner]], [[Friedrich Blass]]: &amp;#039;&amp;#039;Ausführliche Grammatik der griechischen Sprache. Erster Teil: Elementar- und Formenlehre&amp;amp;nbsp;I&amp;#039;&amp;#039;. 3., neubearbeitete Aufl., Hannover 1890, {{Digitalisat|IA=p1ausfhrlichegra01khuoft |SZ=56 |LT={{nowrap|S. 56 f.}}}} und {{Digitalisat|IA=p1ausfhrlichegra01khuoft |SZ=62 |LT=S.&amp;amp;nbsp;62}} (Digitalisat bei Archive.org).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wird in den meisten Textausgaben das Iota subscriptum gesetzt, in der gängigen [[Schulaussprache des Altgriechischen]] wird das &amp;#039;&amp;#039;i&amp;#039;&amp;#039; nicht gesprochen. Bei der alphabetischen Anordnung (z.&amp;amp;nbsp;B. in Wörterbüchern) wird es nicht mitgezählt. Bei der [[Transkription (Schreibung)|Transkription]] altgriechischer Wörter wird es meist ausgelassen (z.&amp;amp;nbsp;B. {{lang|grc|τραγῳδία}}: {{lang|grc-Latn|tragōdia}} statt {{lang|grc-Latn|tragōidia}}). Einzig in der wissenschaftlichen [[Transliteration]] wird es durch ein &amp;#039;&amp;#039;j&amp;#039;&amp;#039; oder einen untergesetzten Punkt wiedergegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Neugriechische Sprache|Neugriechischen]] wurde das Iota subscriptum – ebenso wie [[Gravis (Typografie)|Gravis]], [[Zirkumflex]], [[Spiritus asper]] (rauer Hauchlaut) und [[Spiritus lenis]] (leichter Hauchlaut) – während der Sprachreform von 1982 beseitigt, nachdem die [[Katharevousa]] von der [[Dimotiki]] als Amtssprache abgelöst wurde. Das Iota adscriptum war im neugriechischen Sprachgebrauch schon gar nicht vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste altgriechischer diakritischer Zeichen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Griechische Schrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftzeichen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Speravir</name></author>
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