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	<title>Ionien - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-06-09T11:56:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Map Anatolia ancient regions-en.svg|mini|Kleinasiatische Landschaften]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aiol-ion-dor şehirleri.jpg|mini|Ionien (an der Westküste der heutigen [[Türkei]]; antike ionische Städte sind blau)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ionien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[altgriechisch]] &amp;#039;&amp;#039;{{lang|grc|Ἰωνία}}&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;{{lang|grc|Ἰωνίη}}&amp;#039;&amp;#039;, {{laS|Ionia}}) ist die auf den griechischen Stamm der [[Ionier]] zurückgehende Bezeichnung einer [[antike]]n Landschaft an der Westküste [[Kleinasien]]s, der heutigen [[Türkei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Region erstreckte sich ungefähr von [[İzmir|Smyrna]] im Norden bis in die Region nördlich von [[Halikarnassos]], einschließlich der vorgelagerten Inseln ([[Chios]], [[Samos]]). Die griechischen Ionier ließen sich Ende des 2.&amp;amp;nbsp;Jahrtausends vor Christus im ägäischen Raum nieder. Nach [[Herodot]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Historien des Herodot|Historien]] I 146&amp;lt;/ref&amp;gt; entwickelten jedoch diese zersplitterten Stämme erst in Kleinasien eine Art von [[Gemeinschaftsgefühl]]. Der Name der Ionier übertrug sich anschließend auf die im Mutterland verbliebenen „Ionier“. Wichtige Städte waren unter anderem [[Ephesos]], [[Milet]] und Smyrna. Die Städte blühten durch den Handel auf und schlossen auch untereinander Bündnisse, so den [[Ionischer Bund|Ionischen Bund]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ionien entwickelten sich einige der wichtigsten künstlerischen Stilrichtungen der Griechen. Der Name &amp;#039;&amp;#039;Ionien&amp;#039;&amp;#039; ist auch mit der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;ionischen Aufklärung&amp;#039;&amp;#039; im philosophischen Bereich verbunden. Im 6. und 5. Jahrhundert v. Chr. brachte Ionien Persönlichkeiten wie [[Thales]] von Milet, [[Anaximander]] oder [[Heraklit]] hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Mitte des 6. Jahrhunderts v. Chr. kam Ionien zunächst unter die Kontrolle der [[Lyder]], um 546 unter die Herrschaft der [[Perserreich|Perser]]. 500 v. Chr. kam es zum so genannten [[Ionischer Aufstand|ionischen Aufstand]], der mit dem Eingreifen [[Athen]]s in den Beginn der [[Perserkriege]] mündete. Die Westküste Kleinasiens, und damit auch Ionien, wurde infolge der griechischen Siege in den 470er Jahren befreit. Allerdings fiel Ionien im so genannten [[Königsfrieden]] von 386 v. Chr. wieder an die Perser. Erst als [[Alexander der Große]] mit der Eroberung des Perserreiches begann, wurde Ionien wieder griechisch. In den folgenden Jahrhunderten blieb es zwischen den [[Diadochen]] (den Nachfolgern Alexanders) heftig umkämpft. Es wurde schließlich Teil kleinerer Staatsbildungen (Teil des Reiches von [[Pergamon]]), bis es nach [[133 v. Chr.]] in der römischen Provinz [[Asia (Provinz)|&amp;#039;&amp;#039;Asia&amp;#039;&amp;#039;]] aufging. Nach [[395]] n. Chr. war Ionien Teil des [[Byzantinisches Reich|oströmischen bzw. byzantinischen Reiches]]. Der Name Ionien wurde auch später noch teilweise in anachronistischer Weise gebraucht. Die Landschaft wurde im 11. Jahrhundert von den [[Seldschuken]] erobert, fiel kurz darauf bis ins 14. Jahrhundert an Byzanz zurück und ging dann endgültig im [[Osmanisches Reich|osmanischen Reich]] bzw. der späteren [[Türkei]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Ionien wurde über das Hebräische und Arabische in einer Reihe von Sprachen der islamischen Welt zur Bezeichnung für [[Griechenland]], das im [[Arabische Sprache|Arabischen]], [[Persische Sprache|Persischen]] und im [[Urdu]] als {{ar|یونان&amp;amp;lrm;|w=yūnān}} sowie im [[Hebräische Sprache|Hebräischen]] als {{he|יָוָן&amp;amp;lrm;|[[awan|jawan]]}} bezeichnet wird. In [[Turksprachen]] und im [[Kurdische Sprache|Kurdischen]] ist die türkische Form &amp;#039;&amp;#039;Yunanistan&amp;#039;&amp;#039; üblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste ionischer Stadtgründungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfram Hoepfner: &amp;#039;&amp;#039;Ionien. Brücke zum Orient&amp;#039;&amp;#039;. Darmstadt 2011.&lt;br /&gt;
* Horst Schäfer-Schuchardt: &amp;#039;&amp;#039;Antike Metropolen – Götter, Mythen und Legenden. Die türkische Mittelmeerküste von Troja bis Ionien.&amp;#039;&amp;#039; Belser, Stuttgart 2001, ISBN 3-7630-2385-2, S. 77–113 (Überblick zu [[Teos]], [[Klaros]] und [[Ephesos]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Antike Landschaften (Kleinasien)}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4072919-9|VIAF=248976764}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Territorium (Antikes Griechenland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antike Geographie (Kleinasien)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jla net.de</name></author>
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