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	<title>Inzidentalom - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Inzidentalom&amp;diff=925544&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;RonMeier: Formatierung</title>
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		<updated>2026-04-14T16:58:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Formatierung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
|01-CODE= R90 - R93&amp;lt;ref&amp;gt;Alphabetisches Verzeichnis zur ICD-10-WHO Version 2019, Band 3. Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI), Köln 2019, S.&amp;amp;nbsp;16.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|01-BEZEICHNUNG= Abnorme Befunde ohne Vorliegen einer Diagnose bei bildgebender Diagnostik&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Inzidentalom&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Inzidentom&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{enS|Incidentaloma}}) ist ein abgeleiteter [[Neologismus]] für das angelsächsische &amp;#039;&amp;#039;incidental [[tumor]]&amp;#039;&amp;#039;. Damit wird eine Raumforderung (ein Tumor) bezeichnet, der [[Zufall|zufällig]], meist bei radiologischen Untersuchungen oder anderen bildgebenden Verfahren gefunden wird, ohne dass klinische Symptome oder ein Anfangsverdacht vorliegen. Ärzte sprechen von [[Zufallsbefund]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein häufiges Problem ist, dass sieben Prozent aller Patienten über 60 Jahre ein gutartiges Wachstum, häufig der [[Nebenniere]], aufweisen, welches bei Bilddiagnostik zur Untersuchung anderer Symptome entdeckt wird. Mit der Zunahme von Ganzkörper-[[Computertomographie|CT]]-Analysen zur Gesundheitsvorsorge (USA) wird eine schnellere Früherkennung erwartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der unerwarteten Entdeckung auf diagnostischen Bildern steht der Arzt vor der Frage, ob die Veränderungen tatsächlich harmlos sind. Meist sind deshalb weitere Tests nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inzidentalome der Nebenniere ==&lt;br /&gt;
Bei Nebennierentumoren wird häufig ein [[Dexamethason-Suppressionstest]] durchgeführt, um einen [[Cortisol]]-Überschuss im Rahmen eines [[Cushing-Syndrom]]s zu erkennen. Weitere endokrinologische Untersuchungen sind eine Labordiagnostik mit Nachweis von [[Metanephrine|Metanephrin]] und [[Normetanephrin]] zum Ausschluss eines Phäochromozytoms sowie die Bestimmung des [[Renin-Aldosteron-Quotient]]en zum Ausschluss eines primären [[Hyperaldosteronismus]]. Tumoren unter drei Zentimeter Größe werden generell als gutartig eingeschätzt und nur bei [[Diagnose]] von Cushing-Syndrom, primärem Hyperaldosteronismus oder [[Phäochromozytom]] behandelt.&amp;lt;ref&amp;gt;M. M. Grumbach, B. M. Biller, G. D. Braunstein, K. K. Campbell, J. A. Carney, P. A. Godley, E. L. Harris, J. K. Lee, Y. C. Oertel, M. C. Posner, J. A. Schlechte, H. S. Wieand: &amp;#039;&amp;#039;Management of the clinically inapparent adrenal mass (&amp;quot;incidentaloma&amp;quot;).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Ann Intern Med]].&amp;#039;&amp;#039; Band 138, 2003, S. 424–429. PMID 12614096.&amp;lt;/ref&amp;gt; Meist wachsen diese Tumoren langsam und werden oft erst im Rahmen einer anderen Untersuchung, z. B. [[Computertomografie|CT]]-Analysen oder anlässlich eines operativen Eingriffs, zufällig entdeckt. Sie bleiben häufig lange Zeit unerkannt und verursachen erst ab einer bestimmten Größe Beschwerden.&amp;lt;ref&amp;gt;J. Hensen, I. Harsch, R. Sachse, M. Pavel, A. F. Rico, P. Walter, S. Stark, K. M. Schrott et al.: &amp;#039;&amp;#039;Ein Nebennierenzufallstumor ist keine „Zeitbombe“ – Argumente für die Verlaufskontrolle.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zentralblatt für Chirurgie|Zentrbl Chir]].&amp;#039;&amp;#039; Band 122, 1997, S. 487–493.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hypophysen-Inzidentalom ==&lt;br /&gt;
Routineuntersuchungen zeigten, dass Hypophysentumoren relativ häufig sind. Es wird angenommen, dass etwa zehn Prozent der Erwachsenen solche [[Endokrinologie|endokrinologischen]] [[Läsion]]en aufweisen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=W. A. Hall, M. G. Luciano, J. L. Doppman, N. J. Patronas, E. H. Oldfield |Titel=Pituitary magnetic resonance imaging in normal human volunteers: occult adenomas in the general population |Sammelwerk=Annals of Internal Medicine |Band=120 |Nummer=10 |Datum=1994-05-15 |ISSN=0003-4819 |Seiten=817–820 |DOI=10.7326/0003-4819-120-10-199405150-00001 |PMID=8154641}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das weitere Vorgehen richtet sich nach der Tumorgröße (Mikroadenom/Makroadenom). Nach der Prüfung der Hormonaktivität (insbesondere von [[Prolaktin|Prolactin]]) bzw. der Hypophysenfunktion erfolgt die Abklärung der Operations-[[Indikation]] in einem spezialisierten Zentrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere ==&lt;br /&gt;
Andere Organe können ebenso von Inzidentalomen betroffen sein, so die [[Leber]] (oft ein [[Hämangiom]]), die [[Schilddrüse]], die [[Nebenschilddrüse]]n und die [[Nieren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftliche Kritik ==&lt;br /&gt;
Das Konzept der Inzidentalome wird kritisiert, da solche Läsionen bis auf den Zufallsbefund und den Umstand, dass sie klinisch gesehen inaktiv sind, nicht viele Gemeinsamkeiten haben. Die [[Pathologie]] zeigt kein einheitliches [[Histologie|histologisches]] Muster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* W. A. Hall, M. G. Luciano, J. L. Doppman, N. J. Patronas, H. E. Oldfield: &amp;#039;&amp;#039;Pituitary magnetic resonance imaging in normal human volunteers: occult adenomas in the general population.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Ann Intern Med]].&amp;#039;&amp;#039; Band 120, 1994, S. 817–820. PMID 8154641&lt;br /&gt;
* M. E. Molitch: &amp;#039;&amp;#039;Pituitary incidentalomas.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Endocrinol Metab Clin North Am.&amp;#039;&amp;#039; Band 26, 1997, S. 725–740. PMID 9429857&lt;br /&gt;
* P. Miralas, J. E. Skandalakis: &amp;#039;&amp;#039;Benign anatomical mistakes: incidentaloma.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Ann Surg]].&amp;#039;&amp;#039; Band 68, 2002, S. 1026–1028. PMID 12455801&lt;br /&gt;
* R. Hayward: &amp;#039;&amp;#039;VOMIT (victims of modern imaging technology)—an acronym for our times.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[BMJ (British Medical Journal)|BMJ]].&amp;#039;&amp;#039; Band 326, 2003, S. 1273. [http://www.bmj.com/cgi/content/full/326/7401/1273 bmj.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radiologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in der Endokrinologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tumor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Intergeschlechtlichkeit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RonMeier</name></author>
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