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	<title>Investmentgesellschaft - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Dk1909: gr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;gr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Investmentgesellschaft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Finanzinstitution in der [[Rechtsform]] einer [[Aktiengesellschaft (Deutschland)|Aktiengesellschaft]] oder [[Kommanditgesellschaft (Deutschland)|Kommanditgesellschaft]], die [[liquide Mittel]] von [[Anleger (Finanzmarkt)|Anlegern]] sammelt, um diese [[Investmentvermögen|Mittel]] nach vorgegebenen [[Anlagestrategie]]n in diverse [[Anlageklasse]]n (wie beispielsweise [[Wertpapier]]e, [[Immobilie]]n oder [[Rohstoff]]e) zu investieren. Den Anlegern wird dies in Form von [[Investmentzertifikat]]en bescheinigt. Die Hauptaufgabe von Investmentgesellschaften besteht darin, Kapital im Auftrag ihrer Kunden anzulegen, die dann proportional an Gewinnen sowie Verlusten partizipieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Grundsätzlich darf eine Investmentgesellschaft keine beliebige Rechtsform aufweisen. In den meisten Ländern sieht das Gesetz Rechtsformen vor, die auf Investmentgesellschaften zugeschnitten sind. Ein Beispiel hierfür ist die in Europa verbreitete [[SICAV|Investmentgesellschaft mit variablem Kapital]] ({{frS|société d&amp;#039;investissement à capital variable}}, abgekürzt SICAV).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Vereinigten Staaten stehen diese Unternehmen unter der Aufsicht der [[U.S. Securities and Exchange Commission]] (SEC) und sind verpflichtet, sich gemäß dem Investment Company Act von 1940 zu registrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Investmentclub]] ist keine Investmentgesellschaft, sondern oft als [[Gesellschaft bürgerlichen Rechts (Deutschland)|Gesellschaft bürgerlichen Rechts]] in Deutschland bzw. einer einfachen Gesellschaft in der Schweiz organisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Unternehmen sind auf langfristige Kapitalanlagen ausgerichtet und nicht für den kurzfristigen Handel gedacht. Zu den Investmentgesellschaften zählen explizit keine Maklerfirmen, Versicherungsgesellschaften oder Banken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während &amp;#039;&amp;#039;[[Geschlossener Fonds|geschlossene Fonds]]&amp;#039;&amp;#039; ein vorgegebenes Investitionsvolumen haben, können Investmentgesellschaften mit variablem Kapital durch Ausgabe neuer Anteile beliebig wachsen. Der Wert des einzelnen Anteils entspricht stets dem aktuellen Fondsvermögen geteilt durch die Zahl der ausgegebenen Anteile. Das durch die Ausgabe von Anteilen aufgenommene Geld wird zum Kauf eines [[Portfolio]]s aus [[Wertpapier]]en (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Aktie]]n und [[Anleihe]]n), [[Immobilie]]n, [[Geldmarktpapier]]en oder anderen [[Vermögensgegenstand|Vermögensgegenständen]] verwendet. Steigt der Wert des Portfolios, so profitiert der Anleger, denn auch sein Anteil nimmt an Wert zu; sinkt der Wert hingegen, so trägt er die Verluste. Je nach Rechtsform gehört das Fondsvermögen direkt dem Anleger (zum Beispiel im Fall des Investmentclubs) oder aber der Fondsgesellschaft (zum Beispiel im Fall einer Aktiengesellschaft), an welcher der Anleger seinen Anteil hält. Bei einer nach dem [[Transparenzprinzip (Steuer)|Transparenzprinzip]] besteuerten Investmentgesellschaft wird das Fondsvermögen steuerlich aber in jedem Fall wie eine Direktanlage des Anlegers behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besitzt der Anleger das Anlagevermögen nur indirekt, trägt er zusätzlich zum Anlagerisiko noch das [[Emittentenrisiko]]. Das Anlagerisiko besteht darin, dass der Wert der Anlage sinkt; das Emittentenrisiko besteht darin, dass die Investmentgesellschaft zahlungsunfähig wird. Dieses Risiko besteht insbesondere dann, wenn eine Investmentgesellschaft mehrere Fonds verwaltet, weitere Geschäftstätigkeiten verfolgt oder sonstige Verbindlichkeiten eingeht. Im Fall von [[Kapitalanlagegesellschaft]]en (KAG) (eine im deutschen Recht speziell geregelte [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland)|GmbH]] oder [[Aktiengesellschaft (Deutschland)|AG]], die Anteile an von ihr gegründeten Fonds an Anleger gegen Geld ausgibt) wird der Anleger durch das rechtliche Konzept des Sondervermögens geschützt, welches das separate Betrachten der verschiedenen emittierten Anlageinstrumente vorschreibt und damit das Emittentenrisiko minimiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland wie in vielen anderen Ländern auch bedürfen Investmentgesellschaften oft staatlicher Genehmigungen, ehe sie ihren Geschäftsbetrieb aufnehmen dürfen, und werden von der jeweiligen Finanzaufsichtsbehörde überwacht. Bei Neuauflage eines Fonds muss auch dieser genehmigt werden, außerdem müssen die aktuellen Preise der Anteile regelmäßig veröffentlicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Investmentgesellschaften mit Sitz in unterschiedlichen Ländern sind häufig in einer Unternehmensgruppe zusammengefasst. Europäische Gruppen bestehen oft aus einer Investmentgesellschaft im Heimatland des Mutterunternehmens und einer weiteren in Luxemburg und/oder Irland. In solchen Gruppen können auch Gesellschaften vorhanden sein, die selbst keine Fonds auflegen, aber damit zusammenhängende Tätigkeiten erbringen (siehe unten „Geschäftsabläufe einer Investmentgesellschaft“). Manchmal wird die ganze Unternehmensgruppe als Investmentgesellschaft bezeichnet. Auch die Holding-Gesellschaft, die an der Spitze einer solchen Gruppe steht und selbst kein operatives Geschäft betreibt, wird manchmal als Investmentgesellschaft bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Aktiengesetz (Vereinigte Staaten)|amerikanische Wertpapierrecht]] unterscheidet mindestens drei Haupttypen von Investmentgesellschaften:&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |title=Investment Companies |publisher=U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) |url=https://www.sec.gov/answers/mfinvco.htm |access-date=2006-04-11 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Offene Investmentgesellschaften (Open-End Funds, besser bekannt als Investmentfonds)&lt;br /&gt;
* Nominalwert-Zertifikatsgesellschaften: sehr selten&lt;br /&gt;
* Verwaltungsgesellschaften&lt;br /&gt;
* Geschlossene Investmentgesellschaften (Closed-End Funds, [[Geschlossener Fonds|geschlossene Fonds]])&lt;br /&gt;
* Unit Investment Trusts (UITs), die ausschließlich rückzahlbare Anteile ausgeben&lt;br /&gt;
* Börsengehandelte Fonds ([[Börsengehandelter Fonds|ETFs]])&lt;br /&gt;
Jede dieser Investmentgesellschaften muss sich gemäß dem Securities Act von 1933 und dem Investment Company Act von 1940 registrieren lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Lemke, Lins and Smith, &amp;#039;&amp;#039;Regulation of Investment Companies&amp;#039;&amp;#039;, §4.01 (Matthew Bender, 2016 ed.).&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine vierte und weniger bekannte Art von Investmentgesellschaft gemäß dem Investment Company Act von 1940 ist eine Face-Amount Certificate Company.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wesentlicher Unterschied besteht zu digitalen Anlageplattformen wie [[eToro]], [[Robinhood]], [[Fidelity International|Fidelity]] und E-Trade, die technologische Dienstleistungen anbieten, mit denen Anleger Zugang zu und Kontrolle über verschiedene Finanzinstrumente haben. Diese reichen von Aktien und Anleihen über Fonds bis zu Kryptowährungen und Immobilien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web |last=Chaudhry |first=Sayan |last2=Kulkarni |first2=Chinmay |title=Design Patterns of Investing Apps and Their Effects on Investing Behaviors |language=en |date=2021-06-28 |publisher=ACM |url=https://dl.acm.org/doi/10.1145/3461778.3462008 |pages=777–788 |doi=10.1145/3461778.3462008 |isbn=978-1-4503-8476-6}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zu den nach dem Investment Company Act von 1940 regulierten Gesellschaften zählen private Investmentgesellschaften, die in Aktien oder Anleihen investieren, jedoch auf weniger als 250 Anleger beschränkt sind und nicht von der SEC überwacht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sec.gov/about/reports-publications/investor-publications/investment-clubs |titel=Investment Clubs and the SEC |werk=SEC.gov |sprache=en |abruf=2025-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Solche Fonds bestehen oft aus sehr vermögenden Investoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Investmentgesellschaften, die sich regulieren lassen, bieten ihren Anlegern durch die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben Schutz und Überwachung. Regulierte Fonds unterliegen bestimmten Investitionsbeschränkungen; so dürfen sie beispielsweise nur in börsennotierte Wertpapiere investieren und nicht mehr als 5 % ihres [[Assets under management|Vermögens]] in ein einzelnes Wertpapier anlegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Cite web |title=Investment company Fact Book |date=2023 |publisher=Investment Company Institute |url=https://www.ici.org/system/files/2023-05/2023-factbook.pdf |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Wurzeln der Investmentgesellschaften lassen sich bis ins späte 18. Jahrhundert in Europa zurückverfolgen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite book |last=Rouwenhorst |first=K. Geert |title=The Origins of Mutual Funds |publisher=Yale School of Management - International Center for Finance |year=2004 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu dieser Zeit gründete ein niederländischer Kaufmann eine der ersten solchen Gesellschaften, die es Privatanlegern ermöglichte, ihr Kapital zu bündeln und breiter zu streuen. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich in England das Konzept des „Investment Pooling“ mit Trusts, die in ihrer Struktur den heutigen Investmentfonds ähnlich waren. Der 1868 in London ins Leben gerufene „[[F&amp;amp;C Investment Trust|Foreign and Colonial]] [[F&amp;amp;C Investment Trust|Investment Trust]]“ bot erstmals auch Privatanlegern die Möglichkeit der Diversifikation, die bis dahin nur vermögenden Anlegern vorbehalten war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Janette Rutterford |Titel=Learning from one another&amp;#039;s mistakes: investment trusts in the UK and the US, 1868–1940 |Sammelwerk=Financial History Review |Band=16 |Nummer=2 |Datum=2009-10 |ISSN=0968-5650 |DOI=10.1017/S0968565009990060 |Seiten=157–181 |Online=https://www.cambridge.org/core/product/identifier/S0968565009990060/type/journal_article |Abruf=2025-11-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Scottish American Investment Trust“, der 1873 gegründet wurde, gehörte zu den ersten Fonds, die in amerikanische Wertpapiere investierten und damit zur Finanzierung der US-amerikanischen Wirtschaft nach dem [[Bürgerkrieg]] beitrugen. Dies stellte eine frühe Verknüpfung zwischen britischen Fondsmodellen und dem US-Markt her. Der erste offene Investmentfonds wurde 1924 von der Massachusetts Investors Trust in [[Boston]] aufgelegt. Dieser Fonds brachte bedeutende Innovationen wie kontinuierliche Anteilsemissionen, die Rücknahme von Anteilen und eine transparente Anlagestrategie mit sich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web |title=How US-Registered Investment Companies Operate and the Core Principles Underlying Their Regulation |date=2022-05-01 |url=https://www.ici.org/system/files/2023-06/us-reg-funds-principles.pdf |archive-url=http://web.archive.org/web/20250330020540/https://www.ici.org/system/files/2023-06/us-reg-funds-principles.pdf |archive-date=2025-03-30 |website=www.ici.org |access-date=2025-11-06 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Börsencrash von 1929 und die darauffolgende [[Weltwirtschaftskrise]] bremsten die Entwicklung der Investmentfonds zunächst ab. Durch neue gesetzliche Regelungen in den 1930er-Jahren, wie das Wertpapiergesetz von 1933, wurde jedoch das Vertrauen der Investoren wiederhergestellt. Weitere Innovationen führten im Laufe der Jahrzehnte zu einem kontinuierlichen Wachstum des Vermögens und der Kundenkonten von Investmentgesellschaften.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Cite web |title=How US-Registered Investment Companies Operate and the Core Principles Underlying Their Regulation |date=2022-05 |publisher=Investment Company Institute |url=https://www.ici.org/system/files/2023-06/us-reg-funds-principles.pdf |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsfragen ==&lt;br /&gt;
Der [[Rechtsbegriff]] „Investmentgesellschaft“ ist in {{§|1|kagb|juris}} Abs. 11 bis 13 [[KAGB]] [[Legaldefinition|legaldefiniert]] und nach {{§|3|kagb|juris}} Abs. 1 KAGB gesetzlich geschützt. Er darf nur von [[Kapitalverwaltungsgesellschaft]]en (KVG) im Sinne des KAGB geführt werden. [[Sondervermögen (Investmentgesellschaft)|Sondervermögen]] sind nach {{§|1|KAGB|juris}} KAGB die Investmentvermögen von Anlegern, die getrennt von den Geldern der Kapitalverwaltungsgesellschaft verwahrt werden müssen. Dadurch sind die Kundengelder im Falle einer [[Insolvenz]] der KVG kein Teil der Insolvenzmasse der KVG und bleiben erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Investmentgesellschaft mit variablem Kapital&amp;#039;&amp;#039; darf gemäß {{§|108|kagb|juris}} KAGB nur in der Rechtsform der Aktiengesellschaft betrieben werden. Ihre [[Aktie]]n sind als [[Stückaktie]]n zu begeben ({{§|109|kagb|juris}} KAGB), [[Kapitalerhöhung]]en sind nach {{§|115|kagb|juris}} KAGB, [[Kapitalherabsetzung]]en nach {{§|116|kagb|juris}} KAGB statthaft. Eine Investmentgesellschaft mit variablem Kapital muss gemäß {{§|118|kagb|juris}} KAGB den Zusatz „mit Teilgesellschaftsvermögen“ oder eine allgemein verständliche Abkürzung dieser Bezeichnungen enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufsichtsbehörden ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Land&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Deutschland&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Österreich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schweiz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Liechtenstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aufsichtsbehörde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|[[Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht|Bundesanstalt für Finanz&amp;amp;shy;dienst&amp;amp;shy;leistungs&amp;amp;shy;aufsicht]] (BaFin)&lt;br /&gt;
|[[Finanzmarktaufsichtsbehörde|Finanzmarktauf&amp;amp;shy;sichtsbehörde]] (FMA)&lt;br /&gt;
|[[Eidgenössische Finanzmarktaufsicht]] (FINMA)&lt;br /&gt;
|[[FMA Finanzmarktaufsicht Liechtenstein]] (FMA)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesetzestext&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|[[Kapitalanlagegesetzbuch]] (KAGB) – bis 22.&amp;amp;nbsp;Juni 2013: [[Investmentgesetz (Deutschland)|Investmentgesetz]] (InvG)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesetz über die integrierte Finanzdienstleistungsaufsicht ({{§§|findag|juris|text=Text des FinDAG}})&lt;br /&gt;
|Finanzmarktaufsichts&amp;amp;shy;behördengesetz (FMABG)&lt;br /&gt;
|Bundesgesetz über die kollektiven Kapitalanlagen ([http://www.admin.ch/ch/d/sr/9/951.31.de.pdf KAG]; PDF; 235&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
|Finanzmarktaufsichts&amp;amp;shy;gesetz (FMAG) [https://www.gesetze.li/konso/2004175000 Gesetz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesetz über Investment&amp;amp;shy;unternehmen (IUG) [https://www.gesetze.li/konso/2005156000 Gesetz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verordnung über Investment&amp;amp;shy;unternehmen (IUV) [https://www.gesetze.li/konso/2005179000 Verordnung]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Interessenvertretung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|[[BVI Bundesverband Investment und Asset Management]] e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
|[[Vereinigung Österreichischer Investmentgesellschaften]] (VÖIG)&lt;br /&gt;
|[[Swiss Funds &amp;amp; Asset Management Association]] (SFAMA)&lt;br /&gt;
|[[ Liechtensteinischer Anlagefondsverband]] (LAFV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anzahl Kapitalan&amp;amp;shy;lagegesellschaften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|76&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=BaFin; &amp;#039;&amp;#039;Stand: 15. Nov. 2013&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.bafin.de/SharedDocs/Downloads/DE/Liste/Unternehmensdatenbank/dl_li_kag_invag_zugel.html |wayback=20131213114421 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|23&amp;lt;ref&amp;gt;VÖIG/OeKB; &amp;#039;&amp;#039;Stand: 05/2005&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|44&amp;lt;ref&amp;gt;EBK; &amp;#039;&amp;#039;Stand: 3. Jun. 2005&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|27&amp;lt;ref&amp;gt;FMA; &amp;#039;&amp;#039;Stand: 12/2006&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesamtanzahl/ -volumen Fonds&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|~1.329 Mrd. €&amp;lt;ref&amp;gt;BVI, &amp;#039;&amp;#039;Stand: 31. Sep. 2008&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|2.061 Fonds / 137.463,46 Mio. €&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|350+ Fonds / 25+ Mrd. CHF&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausländische Investmentverbände weltweit sind beim deutschen Fondsverband BVI abrufbar.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Ausländische Investmentverbände weltweit |url=http://www.bvi.de/de/bvi/mitgliedschaften/auslaendische_verbaende/index.html |wayback=20070203021637 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Auflistung von staatlichen Aufsichtsinstitutionen findet sich unter [[Liste von Finanzaufsichtsbehörden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Staatliche Kontrolle ==&lt;br /&gt;
Die staatliche Kontrolle einer Investmentgesellschaft richtet sich nach dem Land, in dem die Gesellschaft ansässig ist. Denn sie muss die in dem jeweiligen Land gültigen gesetzlichen Bestimmungen erfüllen. Die Auflagen z.&amp;amp;nbsp;B. der [[Securities and Exchange Commission]] (SEC) in den USA sind in vieler Hinsicht lockerer im Vergleich zu den Auflagen des KAGB in Deutschland. So war es z.&amp;amp;nbsp;B. bis 2004 in Deutschland unzulässig, [[Hedgefonds]] aufzulegen. In den USA war dieser Fondstyp schon viel früher erlaubt. Noch weniger oder überhaupt keine Auflagen hat eine Investmentgesellschaft zu erfüllen, die ihren Sitz in einem sogenannten [[Offshore-Finanzplatz]] hat, z.&amp;amp;nbsp;B. auf den [[Kaimaninseln]]. Hier unterliegt eine Investmentgesellschaft überhaupt keiner externen Kontrolle, wie sie das Geld ihrer Anleger verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Europa sind Mindestanforderungen an die staatliche Überwachung von Investmentgesellschaften in der [[OGAW-Richtlinie|Richtlinie 85/611/EWG]] festgelegt. Allerdings erfasst diese Richtlinie nicht alle Arten von Investmentgesellschaften und Fonds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschäftstätigkeit ==&lt;br /&gt;
Die [[Ablauforganisation]] einer Investmentgesellschaft besteht vor allem aus [[Fondsmanagement]], [[Risikocontrolling]], [[Vertrieb]] und [[Verwaltung]]. Während das Fondsmanagement Anlageentscheidungen auf der Grundlage der [[Anlagestrategie]] trifft und die [[Anlageallokation]] vornimmt, befasst sich das – hiervon durch [[Funktionstrennung]] getrennt organisierte – Risikocontrolling mit der Messung und Überwachung der [[Risikoposition]]en und der [[Finanzanalyse]] des mit ihnen verbundenen Verlustpotenzials. Der Vertrieb sorgt mit dem Verkauf der Investmentzertifikate beispielsweise über [[Kreditinstitut]]e für die [[Refinanzierung]] des Investment- oder Sondervermögens. Die Verwaltung sorgt für die Erfüllung der administrativen Aufgaben der Gesellschaft, sie übernimmt jedoch nicht die [[Vermögensverwaltung]] des Investment- oder Sondervermögens. Die Investmentgesellschaften dürfen ihr Investment- oder Sondervermögen nicht selbst verwahren und verwalten, sondern müssen einer [[Verwahrstelle]] einen [[Auftrag]] zur [[Verwahrung (Deutschland)|Verwahrung]] und Verwaltung erteilen ([[OGAW-Richtlinie|OGAW]]: {{§|68|kagb|juris}} [[KAGB]], [[Richtlinie 2011/61/EU über die Verwalter alternativer Investmentfonds|alternative Investmentfonds]]: {{§|80|kagb|juris}} KAGB, [[Immobilie]]n: {{§|241|kagb|juris}} KAGB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Investmentgesellschaft arbeitet oft mit diversen [[Finanzdienstleister]]n zusammen. Die Fondsbuchhaltung wird häufig von einer Servicegesellschaft durchgeführt. Eine Verwahrstelle übernimmt die Verwahrung des Fondsvermögens. Zusätzlich überwacht die Verwahrstelle die Geschäftstätigkeit der Investmentgesellschaft. Dazu ist sie in Deutschland verpflichtet ({{§|76|kagb|juris}} KAGB, {{§|83|kagb|juris}} KAGB). Die von der Verwahrstelle durchzuführenden Kontrollen beziehen sich unter anderem auf die Rechtmäßigkeit der Geschäfte, den korrekt ermittelten Anteilspreis, das [[Collateral Management]], die Anlagegrenzprüfung und die Marktgerechtigkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Depotbankrundschreiben 06/2010 |url=http://www.anadeo.com/files/case_study_depotbanken.pdf |wayback=20110707134939 }} (PDF; 80&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Verwaltung der Anteilkonten der einzelnen Anleger und der [[Zahlungsverkehr]] wird meist von verschiedenen [[Kreditinstitut]]en ausgeführt. Einige [[Investmentfonds|Fonds]] haben einen externen [[Fondsmanager]], der die Investmentgesellschaft bei einzelnen Käufen oder Verkäufen für die Fonds berät. Die Verwaltung des Fondsportfolios kann auch ganz an einen geeigneten Dritten ausgelagert werden. Ein [[Broker]] führt den Handel der Wertpapiere an der [[Börse]] aus. Der Verkauf der [[Investmentfonds]]-Anteile an die Kunden wird meistens von mehreren Vertriebspartnern ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fondsgesellschaften in Deutschland ==&lt;br /&gt;
In den 1950er Jahren entstanden mit der [[ADIG Allgemeine Deutsche Investment-Gesellschaft|Allgemeinen Deutschen Investment-Gesellschaft]] (ADIG), der [[dit (Unternehmen)|Deutschen Investment Trust Gesellschaft für Wertpapieranlagen]] (dit), der [[Union Investment]], der [[DWS Group|Deutschen Gesellschaft für Wertpapiersparen]] (DWS) und der [[Deutsche Kapitalanlagegesellschaft|Deutschen Kapitalanlagegesellschaft]] (Deka) die ersten großen Fondsgesellschaften in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.welt.de/print-welt/article235849/Wirtschaftswunderkind.html&amp;lt;/ref&amp;gt; ADIG und dit sind mittlerweile in [[Allianz Global Investors]] aufgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Größte Fondsgesellschaften in Deutschland nach der Höhe ihres Publikumsfondsvermögens im Jahr 2023&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.statista.com/statistik/daten/studie/73730/umfrage/groesste-fondsgesellschaften-in-deutschland-nach-publikumsfondsvermoegen/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Fondsgesellschaft&lt;br /&gt;
! in Milliarden Euro&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[DWS Group]]&lt;br /&gt;
| 350,7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Union Investment]] Gruppe&lt;br /&gt;
| 204,8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[DekaBank Deutsche Girozentrale|Deka]] Gruppe&lt;br /&gt;
| 156,7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Allianz SE|Allianz]] Asset Management Group&lt;br /&gt;
| 125,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[BlackRock]] Gruppe&lt;br /&gt;
| 68,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Flossbach von Storch]] Gruppe&lt;br /&gt;
| 50,8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Universal Investment]] Gruppe&lt;br /&gt;
| 48,7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Amundi]] Gruppe&lt;br /&gt;
| 42,8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Hansainvest]]&lt;br /&gt;
| 17,4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Franklin Templeton Investments]]&lt;br /&gt;
| 16,7&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|Inmvestmentgesellschaft|TYP=Literatur über}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4027581-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Investmentgesellschaft| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensart]]&lt;/div&gt;</summary>
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