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	<title>Invertzucker - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T20:47:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Invertzucker&amp;diff=97594&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gert Voigt am 25. November 2025 um 18:25 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-25T18:25:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Invertzucker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Invertose&amp;#039;&amp;#039;, gelegentlich auch &amp;#039;&amp;#039;Trimoline&amp;#039;&amp;#039;) ist ein aus Traubenzucker ([[Glucose]]) und Fruchtzucker ([[Fructose]]) bestehendes Gemisch, das durch Zerlegung von Haushaltszucker ([[Saccharose]]) hergestellt wird. Die Bezeichnung Invertzucker bezieht sich auf die veränderte Wirkung der Zuckerlösung auf die [[Schwingungsebene]] von [[Polarisation|polarisiertem]] Licht, denn nach der Zerlegung von Saccharose zu Invertzucker ändert die Zuckerlösung ihre [[optische Aktivität]] von [[Optische Aktivität#Drehung der Polarisationsrichtung|rechtsdrehend]] zu [[Optische Aktivität#Drehung der Polarisationsrichtung|linksdrehend]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Voet 367&amp;quot;&amp;gt;Donald Voet, Judith G. Voet: &amp;#039;&amp;#039;Biochemistry, 4th Edition.&amp;#039;&amp;#039; John Wiley &amp;amp; Sons, 2010, ISBN 978-1-118-13993-6, S.&amp;amp;nbsp;367.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Änderung wird als [[Inversion (Chemie)|Inversion]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umwandlung von [[Nektar (Botanik)|Nektar]] in [[Honig]] basiert zum Teil auf dem gleichen Prinzip. Die ebenfalls aus Glucose und Fructose bestehende [[Isoglucose]] wird im Unterschied zu Invertzucker nicht durch Zerlegung von Saccharose, sondern durch eine teilweise Umwandlung von Glucose in Fructose hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
Invertzucker wird durch Zugabe kleiner Mengen [[Säure]] als [[Katalysator]] zu in heißem Wasser gelöster [[Saccharose]] (Rüben- oder [[Rohrzucker]]) oder durch Behandlung mit [[Invertase]] hergestellt. Die Saccharose-[[Molekül]]e, die als [[Disaccharide]] aus je einem Trauben- und einem Fruchtzuckermolekül zusammengesetzt sind, werden dabei wieder in ihre beiden [[Monosaccharide|Monosaccharid]]-Bestandteile zerlegt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sugar-inversion.svg|Rohrzuckerinversion]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser chemische Vorgang wird als [[Hydrolyse]] (der spezielle Fall als &amp;#039;&amp;#039;Rohrzuckerinversion&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet. Mit Hilfe von [[Polarisiertes Licht|polarisiertem Licht]] kann man mit einem [[Polarimeter]] laufend verfolgen, wie weit die Reaktion fortgeschritten ist. Am Anfang besteht die Probe fast nur aus Saccharose, welche einen [[Optische Aktivität|spezifischen Drehwinkel]] von +66,5° besitzt. Mit fortschreitender Reaktion zerfällt die Saccharose in Glucose mit +52° und Fructose −92° spezifischem Drehwinkel. Da sich die Drehrichtungen beider Substanzen überlagern, hat der fertige Invertzucker einen spezifischen Drehwinkel von −20°, also das [[Arithmetisches Mittel|arithmetische Mittel]] zwischen den beiden weit auseinanderliegenden Einzelwerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Invertzucker kann auch durch [[Mikroorganismus|Mikroorganismen]] (bestimmte [[Zuckerhefen|Hefe]]stämme) oder mit immobilisierter Invertase hergestellt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ternes, Täufel, Tunger, Zobel: &amp;#039;&amp;#039;Lebensmittel-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, Behr’s Verlag, 4. Auflage 2005, ISBN 3-89947-165-2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Invertzucker wird zu Flüssigzucker oder zu [[Kunsthonig|Invertzuckercreme]] (früher &amp;#039;&amp;#039;Kunsthonig&amp;#039;&amp;#039; genannt) weiterverarbeitet oder als &amp;#039;&amp;#039;Invertzuckersirup&amp;#039;&amp;#039; ähnlich wie [[Glucosesirup]] in der Lebensmittelindustrie eingesetzt. Invertzuckersirup wird zudem für die Winterfütterung in der [[Imker]]ei sowie als [[Tabakzusatzstoff|Zusatzstoff im Tabak]] vieler [[Zigarette]]nmarken verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rauchfrei.de/zusatzstoffe-in-zigaretten/ &amp;#039;&amp;#039;Zusatzstoffe in Zigaretten&amp;#039;&amp;#039;] bei Rauchfrei.de.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Zutatenliste auf Lebensmittelverpackungen wird statt &amp;#039;&amp;#039;Invertzuckersirup&amp;#039;&amp;#039; immer öfter &amp;#039;&amp;#039;Glucose-Fructose-Sirup&amp;#039;&amp;#039; (Isoglucose) angeführt, der aus [[Stärke]] statt aus Saccharose hergestellt wird. Auch handelsüblicher [[Läuterzucker|Zuckersirup]] für Cocktails besteht hauptsächlich aus Wasser und Invertzucker. Invertzucker schmeckt etwas milder und fruchtähnlicher als nichtinvertierte Saccharose. Außerdem [[Kristallisation|kristallisiert]] er nicht so leicht wie Saccharose, so dass die Creme oder der Sirup länger flüssig bleibt als eine gleich stark konzentrierte Saccharoselösung. Hauptverantwortlich dafür ist die Fructose, da sie stark [[Hygroskopie|hygroskopisch]] und nur schwer kristallisierbar ist. Der gängigste Invertzuckersirup hat eine [[Massenkonzentration|Konzentration]] von 72,7 % und einen Invertierungsgrad von 66 %. Ein Liter dieses Sirups hat den gleichen Zuckergehalt und die gleiche [[Süßkraft]] wie ein Kilogramm normaler Haushaltszucker, was aufgrund der [[Dichte]] von ca. 1,375&amp;amp;nbsp;kg/l auch zu erwarten ist.&amp;lt;ref&amp;gt;K. Rosenplenter, Ulrich Nöhle, Gert-Wolfhard von Rymon Lipinski: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Süßungsmittel: Eigenschaften und Anwendung&amp;#039;&amp;#039;, Behr’s Verlag, 2007, ISBN 978-3-89947-262-2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4162243-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kohlenhydrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zucker (Warenkunde)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gert Voigt</name></author>
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