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	<title>Invalidenhauskirche - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Kirche */ Tippfehler entfernt</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kirche: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Invalidenhauskirche 2.jpg|miniatur|&amp;lt;div class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;Invalidenhauskirche, Ansicht von Süden&amp;lt;/div&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Invalidenhauskirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein nach Norden ausgerichtetes [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisches]] Kirchengebäude im Bezirksteil [[Speising]] im 13. [[Wien]]er [[Wiener Gemeindebezirke|Gemeindebezirk]] [[Hietzing]] an der [[Liste der Straßennamen von Wien/Hietzing#F|Fasangartengasse]] 101. Die dem heiligen [[Johannes Nepomuk]] geweihte Kirche ist im [[Jugendstil]] mit [[Historismus|historistischen]] Elementen erbaut. Sie ist Sitz der Militärpfarre Wien und steht gemäß Bescheid des [[Bundesdenkmalamt]]es als Teil der &amp;#039;&amp;#039;Gesamtanlage ehemaliges Invalidenhaus&amp;#039;&amp;#039; unter [[Denkmalschutz]] ({{BDA Objekt Ref|91403|WD-Item=Q104715415|Wien/Hietzing|text=Listeneintrag}}).&amp;lt;ref&amp;gt;{{BDA DenkmallisteRef|AT-9|Jahr=2017}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die Invalidenhauskirche ist zentraler Bau des ehemaligen Invalidenhauses&amp;lt;!--13. Bezirk!--&amp;gt;, ihre Geschichte ist eng mit jener des Invalidenhauses verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Jahre 1787 waren die [[Kriegsversehrte|Militärinvaliden]] in einer Versorgungsanstalt in der [[Alservorstadt]] untergebracht. Kaiser [[Joseph II.]] hatte im Jahre 1783 beschlossen, das in der Gegend der heutigen [[Invalidenstraße (Wien)|Invalidenstraße]] und des [[Bahnhof Wien-Mitte|Bahnhofs Wien-Mitte]] im [[Landstraße (Wien)|III. Wiener Gemeindebezirk]] gelegene Armenhaus nach entsprechender Erweiterung durch den Baumeister [[Josef Gerl (Architekt)|Josef Gerl]] als neues [[Invalidenhaus (Wien)|Invalidenhaus]] zu nutzen, sodass die Militärinvaliden 1787 in dieses neu adaptierte Gebäude übersiedeln konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 125 Jahren entsprach das Invalidenhaus nicht mehr den [[Hygiene|hygienischen]] Anforderungen und der Bauzustand hatte sich wegen der vorgenommenen Niveauerhöhung der Landstraßer Hauptstraße so weit verschlechtert, dass das Gebäude abgetragen werden musste. Der erforderliche Neubau sollte am Rand der Großstadt „im Grünen“ erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bau- und Pfarrgeschichte ===&lt;br /&gt;
Das [[K.u.k. Kriegsministerium|Kriegsministerium]] erwarb im März 1908 „am oberen Stranzenberg“ einen 33.000 m² großen Baugrund und beauftragte die [[Porr#Geschichte|Allgemeine österreichische Baugesellschaft]] mit der Errichtung des Neubaus. Planung und Bauaufsicht wurden dem Baugeneralingenieur Generalmajor Rudolf Gall, dem Militärbauingenieur Julius Hruschka und dem Architekten [[Hans Schneider (Architekt, 1860)|Hans Schneider]] übertragen, von dem die Pläne stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diesem Baugrund wurden inmitten einer Parkanlage in nur sechzehn Monaten elf Objekte im [[Pavillonstil]] errichtet: Sechs Objekte als Wohngebäude für die aus Offizieren, Unteroffizieren und Soldaten bestehende Mannschaft, das Spital, ein Leichenhaus, ein Stallgebäude mit einer Wagenremise, ein Glashaus und als Zentrum der Anlage das Objekt V. mit der Kirche, dem Ehrensaal und dem [[Offizierskasino]]. Das Stallgebäude mit der Wagenremise und das Glashaus existieren nicht mehr, sodass der Gesamtkomplex nur noch aus 9 Objekten besteht. In die Kirche und den angrenzenden Ehrensaal wurden zahlreiche Objekte aus dem alten Invalidenhaus übertragen, welche die heutige Ausstattung bilden. Die Anlage wurde am 3.&amp;amp;nbsp;Dezember 1909 ihrer Bestimmung übergeben und am 5.&amp;amp;nbsp;Mai 1910 erfolgte in Anwesenheit von Kaiser [[Franz Joseph I. (Österreich-Ungarn)|Franz Joseph I.]] die Weihe der Kirche durch [[Apostolischer Feldvikar|Feldbischof]] [[Coloman Belopotoczky]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der oftmals abgehaltenen [[Feldgottesdienst]]e mit anschließender [[Militärparade]] wurde der Bau mit relativ großem [[Chor (Architektur)|Presbyterium]] und ohne [[Kommunionbank|Kommuniongitter]] ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut wurde die Invalidenhauskirche bis zum Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] im Jahre 1918 von [[k.u.k. Militärseelsorge|Militärgeistlichen]]. Danach wurde das Invalidenhaus als Militärstiftungshaus weitergeführt und von [[Weltpriester]]n betreut. Im Jahre 1930 wurde eine Glocke angeschafft und 1934 erfolgte eine komplette Restaurierung des Gebäudes. Im Jahre 1938 wurde ein Kommuniongitter mit den vier [[Evangelistensymbole]]n auf Bronzetafeln angebracht, deren Entwurf von [[Hans Prutscher]] aus dem Jahre 1934 stammte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde die Glocke als &amp;#039;&amp;#039;[[Metallspende des deutschen Volkes]]&amp;#039;&amp;#039; beschlagnahmt und eingeschmolzen. Von anderen Kriegseinwirkungen mit Ausnahme geringfügiger Beschädigungen der Kuppel durch Granatsplitter, die nach Kriegsende behoben wurden, blieb die Kirche weitgehend verschont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende diente die Kirche den Bewohnern der Umgebung und den Bundesbediensteten, die in den zu Wohnungen umgebauten Räumlichkeiten der Pavillons wohnten, als Gotteshaus. 1947 wurde der dreistufige Aufgang zugebaut und 1949 eine neue Glocke angeschafft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1.&amp;amp;nbsp;Mai 1952 richtete Kardinal [[Theodor Innitzer|Innitzer]] eine Pfarrexpositur „St. Johann am Fasangarten“ ein, die durch Abtrennung und Zusammenlegung von Teilen der Pfarren [[Hetzendorf (Wien)|Hetzendorf]], Hietzing und [[Lainz]] entstand und am 1.&amp;amp;nbsp;Jänner 1955 zur eigenständigen Pfarre erhoben wurde. Die Invalidenhauskirche war damit Pfarrkirche. Diese Pfarre wurde 1967 in die Pfarre St. Hemma umgewandelt und übersiedelte in einen neuen Kirchenbau, die [[St.-Hemma-Kirche (Wien)|Pfarrkirche St. Hemma]]. Auch die beiden Glocken wurden von der Invalidenhauskirche nach St. Hemma transferiert. Von da an war die Invalidenhauskirche [[Filialkirche]] von St. Hemma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wunsch, die Invalidenhauskirche wegen ihrer Nähe zur damaligen Fasangartenkaserne (heute [[Maria-Theresien-Kaserne]]) und zur Fasangartensiedlung, die vorwiegend von Heeresangehörigen bewohnt wurde, der Militärseelsorge zu übergeben, ging seit 1961 von der Pfarre St. Hemma aus. Im Jahre 1984 führte ein Vorstoß des damaligen Militärprovikars Prälat Mag. Franz Gruber&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mildioz.at/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=69&amp;amp;Itemid=7 Franz Gruber auf der Website der Katholischen Militärseelsorge Österreich], abgerufen am 30.&amp;amp;nbsp;Mai 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; und des Militärkommandanten des [[Militärkommando]]s Wien, [[Karl Majcen]] schließlich zum Erfolg und die Übergabe des Objektes wurde von der [[Erzdiözese Wien]] eingeleitet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Invalidenhauskirche Altar.jpg|mini|&amp;lt;div class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;Hochaltar, Volksaltar und Ambo&amp;lt;/div&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1986 erfolgte eine umfassende Renovierung des Gebäudekomplexes, die unter Karl Majcen begann und im Jahre 1999 unter [[Karl Semlitsch]] ihren Abschluss fand. Zunächst wurde die Kirche außen renoviert und die Fassade gelb verputzt. Im Innenraum wurde das Kommuniongitter entfernt und der von den Werkstätten der Heereszeugsanstalt gefertigte [[Volksaltar]] aufgestellt, auf den die Tafeln mit den Evangelistensymbolen vom Kommuniongitter übertragen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1.&amp;amp;nbsp;Jänner 1987 ist die Invalidenhauskirche Militärpfarrkirche „St. Johann Nepomuk“ des Militärkommandos Wien. In den Räumlichkeiten des ehemaligen Offizierskasinos hat die Militärpfarre Wien ihnen Sitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2010 fand die 100-Jahr-Feier mit dem [[Apostolischer Nuntius|Apostolischen Nuntius]] von Österreich, Erzbischof [[Peter Zurbriggen]], statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot;&amp;gt;Festschrift zum 100-jährigen Bestandsjubiläum&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
=== Außen ===&lt;br /&gt;
Die Kirche mit Anklängen an den [[Jugendstil#Secessionsstil in Österreich-Ungarn und dessen Nachfolgestaaten|sezessionistischen]] Stil ist ein freistehender Zentralbau mit monumentalem Kuppelhelm. Zur im Süden liegenden genuteten Hauptfassade führt eine Freitreppe, hinter dem überkuppelten Mittelrisaliten ragt der von einer Laterne mit Turmuhr und Kreuz bekrönte Kuppelhelm auf. Die Fassade ist von einem großen Rundbogen zusammengefasst, in dem sich ein [[Ädikula]]portal mit toskanischen Halbsäulen und ein [[Fenster#Thermenfenster|Thermenfenster]] befinden. Im [[Giebel#Begriffe|Giebeldreieck]] über dem Fenster ist die Inschrift „VENITE ADOREMUS“&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;„Kommt, lasset uns anbeten“&amp;lt;/ref&amp;gt; angebracht. An den beiden rahmenden Lisenen befindet sich jeweils ein secessionistisches Engelrelief. Der Mittelrisalit wird durch zwei kuppelbekrönte Türmchen flankiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innen ===&lt;br /&gt;
Im Inneren ist die Kirche ein Zentralraum mit [[Pendentif]]kuppel, an den im Osten der [[Patriotismus|patriotische]] Ehrensaal und im Norden und Westen das ehemalige Offizierskasino angebaut ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:InvalidenhauskircheTaufbrunnen.jpg|mini|hochkant|&amp;lt;div class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;Taufstein beim Eingang zur Kirche&amp;lt;/div&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Beim Betreten der Kirche fällt der im Mai 1990 am Beginn des Mittelganges aufgestellte renovierte Taufstein auf.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Durch den Standort in unmittelbarer Nähe des Einganges soll an die Taufe und die Gotteskindschaft erinnert und die frühchristliche Praxis der stufenweisen Eingliederung in die Kirche symbolisiert werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu beiden Seiten des Einganges sind [[Weihwasserbecken]] mit darüber liegenden Ädikulanischen, in denen Statuen stehen: Links der heilige [[Antonius von Padua|Antonius]], rechts der heilige [[Judas Thaddäus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der alten Invalidenhauskirche stammt das [[barock]]e Altarbild des linken Seitenaltars, das den Tod des heiligen [[Franz Xaver]] darstellt. Über dem Tabernakel steht eine [[Monstranz#Ähnliche liturgische Gefäße|Reliquienmonstranz]] mit einer [[Reliquie]] von Kaiser Karl aus der Hand des [[Kärnten|Kärntner]] Goldschmiedes und Restaurators [[Guido Kapsch]]. Sie wurde nach einer Idee des ehemaligen [[Militärdekan]]s [[Johann Dulla]] aus Granatsplittern gefertigt, die von Soldaten des Österreichischen [[Bundesheer]]es während ihres Aufenthaltes auf dem [[Golanhöhen|Golan]] im Rahmen des [[United Nations Truce Supervision Organization|UNTSO]]-Einsatzes gesammelt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber diesem Seitenaltar bildet eine mit militärischen Emblemen versehene Tür an der rechten Seite des Kirchenraumes den Zugang zum Ehrensaal. Über der Tür ist eine [[Kartusche (Kunst)|Kartusche]] mit dem Wahlspruch „Christus pax nostra“&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;„Christus ist unser Friede“&amp;lt;/ref&amp;gt; des [[Militärbischof]]s [[Christian Werner (Bischof)|Christian Werner]], der an die Renovierung im Jahre 2002 unter Christian Werner erinnert. Über der Tür hängt ein Marienbild, das ein Geschenk des Kaiserhauses war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Invalidenhauskirche Tabernakel.jpg|mini|hochkant|&amp;lt;div class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;Tabernakeltür mit Relief &amp;#039;&amp;#039;Kreuzabnahme&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/div&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Auf dem [[Kanzel]]korb befinden sich drei ovale Ölgemälde von [[Adelheid Malecki]] (1882–1949) aus dem Jahre 1929. Sie zeigen den [[Schmerzensmann|leidenden Christus]] begleitet von Darstellungen [[Maria (Mutter Jesu)|Mariens]] und [[Johannes der Täufer|Johannes des Täufers]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Hochaltar sind Objekte aus der Invalidenhauskirche im III. Bezirk, insbesondere das feuervergoldete Relief &amp;#039;&amp;#039;Kreuzabnahme&amp;#039;&amp;#039; an der Tabernakeltür von [[Georg Raphael Donner]] aus dem Jahre 1735. An der Innenseite ist der Tabernakel mit „1819“ bezeichnet. Rechts neben dem Hochaltar ist eine barocke Konsolstatuette des heiligen Nepomuk&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Die Statuette soll aus der Alservorstadt stammen, wo sie Gegenstand der Anbetung durch Wallfahrer gewesen sein soll.&amp;lt;/ref&amp;gt;, an der linken Seite des Hochaltars ist eine Konsolstatuette der [[Maria (Mutter Jesu)|Madonna mit dem Kind]]. Beide Statuetten sind von Jugendstilrahmungen an der Wand umgeben. In der rechten vorderen Ecke des Kirchenraumes steht eine von [[Hans Schwathe]] gefertigte Büste von Kaiser [[Karl I. (Österreich-Ungarn)|Karl]], dem letzten [[Kaiser von Österreich]], der 2004 [[Seligsprechung|seliggesprochen]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch befinden sich in der Kirche bemerkenswerte secessionistische Radleuchter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrensaal ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Aspern-essling-kraft.jpg|mini|&amp;lt;div class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;Erzherzog Karl mit seinem Stab in der Schlacht bei Aspern&amp;lt;/div&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Der im Osten angebaute Ehrensaal wird von zwei monumentalen Gemälden an beiden Stirnseiten dominiert. An der Südseite hoch zu Ross „Feldmarschall [[Josef Wenzel Radetzky von Radetz|Radetzky]] nach dem Sieg bei [[Völkerschlacht bei Leipzig|Leipzig]]“ und an der Nordseite „[[Karl von Österreich-Teschen|Erzherzog Karl]] mit seinem Stab in der [[Schlacht bei Aspern]]“. Es handelt sich dabei um Kopien zweier Auftragswerke von [[Johann Peter Krafft]] für das alte Invalidenhaus, deren Originale im Wiener [[Heeresgeschichtliches Museum|Heeresgeschichtlichen Museum]] aufbewahrt werden, weil die Originale für die neuen Räumlichkeiten zu groß waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher waren hier auch Andenken an den alten Feldmarschall sowie seine [[Totenmaske]] und der Sterbestuhl aufbewahrt. Über dem Eingang zur Kirche ist eine Darstellung Kaiser [[Joseph&amp;amp;nbsp;II.]] und zu beiden Seiten des Einganges stehen acht Büsten bedeutender Männer der Österreichischen Geschichte aus dem alten Invalidenhaus: [[Eugen von Savoyen|Prinz Eugen]], [[Raimondo Montecuccoli|Montecuccoli]], [[Guido von Starhemberg|Starhemberg]], [[Ludwig Wilhelm (Baden-Baden)|Baden-Baden]], [[Ludwig Andreas von Khevenhüller|Khevenhüller]], [[Leopold Joseph von Daun|Daun]], [[Gideon Ernst von Laudon|Laudon]] und [[Franz Moritz von Lacy|Lacy]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Büsten hängen vier Gemälde aus dem alten Invalidenhaus. Links vom Eingang die Bilder der [[Erzherzog|Erzherzöge]] [[Karl von Österreich-Teschen|Karl]] und [[Albrecht von Österreich-Teschen|Albrecht]] und auf der rechten Seite ein zweites Porträt von Erzherzog Karl und eine Darstellung des ehemaligen Invalidenhauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der gegenüberliegenden Wand sind zwei Bilder von Kaiser Franz Josef. Das linke Bild aus dem Jahre 1853 stellt den jungen Kaiser dar. Es hat einen Rahmen aus der gleichen Zeit mit einer Bekrönung, die einen Doppeladler und eine Krone zeigt. Rechts davon hängt ein Bild des Kaisers von [[Theodor Breitwieser]] aus dem Jahre 1909, dessen Rahmen sich an jenem des ersten Bildes orientiert und der von einem Monogramm des Kaisers bekrönt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Invalidenhaus (Wien)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.milpfarrewien.info/index.htm Webauftritt der Militärpfarre Wien], abgerufen am 10.&amp;amp;nbsp;Juni 2015&lt;br /&gt;
* [http://www.mildioz.at/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=598&amp;amp;Itemid=1 100 Jahre Militärpfarrkirche Wien auf den Seiten der Katholischen Militärseelsorge Österreich], abgerufen am 30.&amp;amp;nbsp;Mai 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Felix Czeike]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon Wien.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;A–Da.&amp;#039;&amp;#039; Kremayr &amp;amp; Scheriau, Wien 1992, ISBN 3-218-00543-4.&lt;br /&gt;
* Festschrift zum hundertjährigen Bestehen „1910–2010 St.Johann Nepomuk am Fasangarten – Vom Invalidenhaus zur Militärpfarre in Wien“, hrsg. Militärerzdekan Harald Tripp, Verlag Militaria 2010, ISBN 978-3-902526-40-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Sakralbauten in Hietzing}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/10/23/N |EW=16/17/48/E |type=building|region=AT-9}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wien-Hietzing, Invalidenhauskirche}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hietzing|Invalidenhauskirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Johannes-Nepomuk-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Wien|Invalidenhauskirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in der Erzdiözese Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichische Militärdiözese]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Standort des Bundesheeres|Invalidenhauskirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichisch-Ungarische Militärgeschichte|Invalidenhauskirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Jugendstils in Wien|Invalidenhauskirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Historismus in Wien|Invalidenhauskirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1910er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude des Jugendstils]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude des Historismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtdekanat 13 (Erzdiözese Wien)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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