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	<title>Intze-Prinzip - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-20T19:52:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Intze-Prinzip&amp;diff=103813&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Awistreich: weiteres Bild</title>
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		<updated>2024-05-20T18:38:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;weiteres Bild&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Zwei verschiedene Konstruktions-Prinzipien werden &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Intze-Prinzip&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt. Beide gehen auf den [[Wasserbau]]-[[Ingenieur]] [[Otto Intze]] (1843–1904) zurück. Das eine &amp;#039;&amp;#039;Intze-Prinzip&amp;#039;&amp;#039; bezieht sich auf die Bauart eines Wasserturms, das andere auf die Bauart einer Talsperre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Intze-Prinzip bei Wassertürmen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Salbketurm.jpg|miniatur|hochkant|Nach dem Intze-Prinzip gebauter [[Salbker Wasserturm]]]]&lt;br /&gt;
Ein nach dem Intze-Prinzip gebauter [[Wasserturm]] hat einen [[Wasserbehälter (Wasserwirtschaft)|Wasserbehälter]], dessen Boden zunächst schräg nach innen eingezogen ist und dann ringförmig auf dem Schaft des Turms aufliegt. Der innere Bereich des Bodens ist demgegenüber [[konkav und konvex|konvex]] nach oben gewölbt. Dies ermöglicht eine schlanke Stützkonstruktion. Es werden keine Horizontalkräfte, sondern lediglich Vertikalkräfte in den [[Turmschaft]] eingeleitet, der somit weniger massiv ausgeführt werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zagermann.de/proj/waturm/baufrmn.html zagermann.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Bauart wurde in Deutschland insbesondere zwischen&amp;amp;nbsp;1885 und&amp;amp;nbsp;1905 angewandt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Nach dem Intze-Prinzip ausgeführte Wasserbehälter&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Intze 1.jpg|Der Intze-1-Behälter kann komplett aus [[Mauerwerk]] errichtet werden, solange die nach außen gerichteten Kräfte von umlaufenden Gurtbändern bzw. [[Anker (Bauwesen) #Ringanker|Ringankern]] aufgenommen werden.&lt;br /&gt;
Datei:Intze 1b.jpg|Intze-1-Behälter mit Innenzylinder zur Aufnahme der [[Spindeltreppe]]&lt;br /&gt;
Datei:Intze 2.jpg|Intze-2-Behälter mit konvex-[[konkav und konvex|konkavem]] Innenboden&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Intze-Prinzip bei Talsperren ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Intzemauer Die Hütte 1905.jpg|mini|Intze-Talsperrenmauer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Intze-Keil1.png|miniatur|Intzekeil]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Talsperrenbauweise nach Otto Intze wurde im deutschsprachigen Raum Ende des 19. Jahrhunderts und Anfang des 20. Jahrhunderts angewandt. Eine nach dem Intze-Prinzip gebaute [[Talsperre]] ist eine [[Gewichtsstaumauer]] mit folgenden Merkmalen:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Rißler |Titel=Talsperrenpraxis |Verlag=Oldenbourg Verlag |Ort=München |Datum=1999 |ISBN=3486264281}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Grundriss in Bogenform mit der Wölbung gegen die Wasserseite&lt;br /&gt;
* Querschnitt nahezu dreiecksförmig mit Aufweitung zum Trapez im Kronenbereich für eine Fahrbahn von 4&amp;amp;nbsp;bis 5&amp;amp;nbsp;Meter Breite&lt;br /&gt;
* untere Hälfte der Wasserseite vertikal, oberen Hälfte geneigt ca.&amp;amp;nbsp;10:1&lt;br /&gt;
* [[Monolith|monolithische]] Bauweise ohne Längs- oder Querfugen aus [[Bruchstein]] in [[Kalkmörtel|Kalk]]-[[Trass (Gestein)|Trass]]-[[Mauermörtel|Mörtel]]&lt;br /&gt;
* wasser- und luftseitig hammergerechtes oder unregelmäßiges [[Mauerwerk|Schichtenmauerwerk]] aus Bruchstein&lt;br /&gt;
* [[Schwalbenschwanzverbindung|schwalbenschwanzartig]] verzahntes [[Vorsatzschale|Vorsatzmauerwerk]] (Verblendung) an der oberen Wasserseite mit Anteil Zementmörtel&lt;br /&gt;
* ohne [[Drainage (technische Systeme)|Drainage]]- oder [[Kontrollgang (Stauanlage)|Kontrollstollen]]&lt;br /&gt;
* im Regelfall zwei [[Grundablass|Grundablässe]]&lt;br /&gt;
* auf der Wasserseite in der unteren Mauerhälfte eine dreiecksförmige, verdichtete Anschüttung aus Lehm („Intzekeil“)&lt;br /&gt;
* [[Lehm]]packung zwischen Intzekeil und Mauer von 1,0 bis 1,5 Meter Stärke&lt;br /&gt;
* wasserdichter Putz an der Wasserseite, in der oberen Hälfte hinter dem Vorsatzmauerwerk&lt;br /&gt;
* auf dem Putz doppelte Isolierung durch Schwarzanstrich aus [[Naturasphalt]], [[Bitumen]], [[Teer]], [[Inertol]] und/oder [[Siderosthen]]&lt;br /&gt;
* vertikale [[Drainage (Bau)|Drainagen]] aus Tonrohren (Durchmesser ca. 60&amp;amp;nbsp;mm) hinter der Wasserseite im Abstand von zwei Meter zwischen Mauerkrone und Sammler im unteren Viertel der Mauer&lt;br /&gt;
* teilweise eine Sohlentwässerung durch Keramikglocken, die in die Grundablässe entwässerten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Intzekeil sollte die Mauer im Bereich des höchsten Wasserdrucks zusätzlich abdichten. Das Material wurde meist im [[Aushub]] als Auelehm gewonnen und für den Einbau aufwändig zwischengelagert. Spätere Untersuchungen vom Geologischen Landesamt NRW zur Durchlässigkeit dieses Materials haben jedoch eine deutliche Abdichtungswirkung nicht bestätigt. Daher wird heute diese Bauweise als überholt eingeschätzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.oih.rwth-aachen.de/WOHNHEIM/otto_intze.html | wayback=20131205004748 | text=Otto Intze und der Talsperrenbau}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Talsperren in Deutschland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://watertowers.de/Bauformen-deutsch.htm Otto Intze und der Wasserturmbau]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.oih.rwth-aachen.de/WOHNHEIM/otto_intze.html | wayback=20131205004748 | text=Otto Intze und der Talsperrenbau}}&lt;br /&gt;
* [http://www.wassertuerme.gmxhome.de/Beh%E4lter.html Intze-Behälter] auf &amp;#039;&amp;#039;wassertuerme.gmxhome.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://www.lennep.eu/albert-schmidt-otto-intze-und-der-bergische-talsperrenbau/ Albert Schmidt, Otto Intze und der bergische Talsperrenbau (13. Mai 2016)] auf &amp;#039;&amp;#039;lennep.eu&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 17. März 2024&lt;br /&gt;
* [https://www.kuladig.de/Objektansicht/SWB-252513 Talsperren nach dem Intze-Prinzip (2016)] auf &amp;#039;&amp;#039;kuladig.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 17. März 2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stauanlagenbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserspeicherung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Awistreich</name></author>
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