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	<title>Intubation - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:1|0|0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Larynxmikro2.jpg|mini|Zustand nach erfolgter Intubation. Sicht auf die Stimmlippen mit eingelegtem Spiraltubus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Intubation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (älter auch &amp;#039;&amp;#039;Tubage&amp;#039;&amp;#039;) wird das Einführen eines Tubus ([[latein]]isch für „Röhre“; [[Plural]]: &amp;#039;&amp;#039;Tubusse&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Tuben&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.duden.de/rechtschreibung/Tubus Tubus im Duden]&amp;lt;/ref&amp;gt; in eine natürliche Körperhöhle oder in ein [[Hohlorgan]] bezeichnet. Meist wird der Begriff im Sinne des Einführens eines Beatmungsrohres bzw. Beatmungsschlauches über Mund oder Nase in den [[Rachen]] oder bis in die [[Luftröhre]] (&amp;#039;&amp;#039;Trachea&amp;#039;&amp;#039;) zur [[Aspiration (Medizin)|aspirations]]&amp;amp;shy;geschützten Beatmung ([[Atemwegsmanagement|Sicherung der Atemwege]]) genutzt. Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Intubation&amp;#039;&amp;#039; wird teilweise auch zur Beschreibung [[Endoskop|endoskopischer]] Prozeduren gebraucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entfernung eines Beatmungstubus wird [[Extubation]] genannt. Die [[Beatmungsentwöhnung]] mit Übergang zur [[Spontanatmung]] heißt fachsprachlich auch &amp;#039;&amp;#039;Weaning&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Englisch: &amp;#039;&amp;#039;weaning from mechanical ventilation&amp;#039;&amp;#039;. Willibald Pschyrembel: &amp;#039;&amp;#039;[[Pschyrembel (Medizinisches Wörterbuch)|Klinisches Wörterbuch]].&amp;#039;&amp;#039; 268. Auflage. De Gruyter, Berlin/Boston 2020, ISBN 978-3-11-068325-7, S. 1910.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten der Intubation ==&lt;br /&gt;
=== Oropharyngealtubus ===&lt;br /&gt;
Wird ein gebogenes Kunststoffrohr (Tubus) über den Mund (os) bis in den Rachen ([[Pharynx]]) gelegt, spricht man vom &amp;#039;&amp;#039;Oropharyngealtubus&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Mund-&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Rachentubus&amp;#039;&amp;#039; genannt; nach {{laS|ōs}} und {{grcS|φάρυγξ|phárynx}}). Er soll die Zunge von der Rachenhinterwand weghalten und so die Spontanatmung oder eine Beatmung mit einem [[Beatmungsbeutel]] ermöglichen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Thomas Pasch]], [[Christoph Mörgeli]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;150 Jahre Anästhesie. Narkose Intensivmedizin Schmerztherapie Notfallmedizin.&amp;#039;&amp;#039; Abott AG, Cham, und Zeneca AG, Luzern, Institut für Anästhesiologie des Universitätsspitals Zürich, Zürich 1997 ({{Webarchiv |url=http://www.sgar-ssar.ch/fileadmin/user_upload/Dokumente/Geschichte_der_SGAR/Ausstellungskatalog_1996.pdf |text=sgar-ssar.ch |wayback=20150627022427}} [PDF; 2,2&amp;amp;nbsp;MB]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den Oropharyngealtuben gehören der [[Guedel-Tubus]], [[COPA-Tubus]], [[Weinmann-Lifeway]] und der [[Safar-Tubus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nasopharyngealtubus ===&lt;br /&gt;
Beim &amp;#039;&amp;#039;Nasopharyngealtubus&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Nasopharynx-Tubus&amp;#039;&amp;#039; nach Wendl ([[Wendl-Tubus]]) wird der Tubus über die Nase eingeführt und kommt gleich den Oropharyngealtuben im Rachen zum Liegen. Der Wendl-Tubus wird bei noch vorhandenen Schutzreflexen in der Regel besser toleriert und löst seltener einen [[Würgreflex|Würgereiz]] aus als der [[Guedel-Tubus]], der über den Mund eingeführt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://link.springer.com/content/pdf/10.1007%2F3-540-27611-4_6.pdf Toleranz Wendl-Tubus. Seite 52]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Endotracheale Intubation ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Endotracheale Intubation}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Intubación endotraqueal-8.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
Bei der [[Endotracheale Intubation|endotrachealen Intubation]] wird ein [[Endotrachealtubus]] durch Mund (&amp;#039;&amp;#039;orotracheal&amp;#039;&amp;#039;) oder Nase (&amp;#039;&amp;#039;nasotracheal&amp;#039;&amp;#039;) zwischen den [[Stimmlippe]]n des [[Kehlkopf]]es (&amp;#039;&amp;#039;Larynx&amp;#039;&amp;#039;) hindurch in die [[Luftröhre]] (&amp;#039;&amp;#039;Trachea&amp;#039;&amp;#039;) eingebracht. Auf dem Endotrachealtubus ist eine Skala in [[Zentimeter]]n aufgedruckt. Der Tubus wird bei erwachsenen Menschen normalerweise bis zu einer Entfernung von 21&amp;amp;nbsp;cm von den [[Frontzahn|Frontzähnen]] des [[Oberkiefer]]s vorgeschoben; hiervon wird bei extrem kleinen oder extrem großen Personen abgewichen. Diese endotracheale Intubation wird bei Patienten in [[Narkose]],&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. auch H. Orth, I. Kis: &amp;#039;&amp;#039;Schmerzbekämpfung und Narkose.&amp;#039;&amp;#039; In: Franz Xaver Sailer, Friedrich Wilhelm Gierhake (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Chirurgie historisch gesehen. Anfang – Entwicklung – Differenzierung.&amp;#039;&amp;#039; Dustri-Verlag, Deisenhofen bei München 1973, ISBN 3-87185-021-7, S. 1–32, hier: S. 21–23 (&amp;#039;&amp;#039;Intubation&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; bei einer [[Bewusstlosigkeit]] oder bei akuten Störungen der [[Atmung]] durchgeführt, um die [[Atemweg]]e vor einer Aspiration zu sichern und eine [[Beatmung]] zu ermöglichen. Da die anatomischen Gegebenheiten von Mensch zu Mensch unterschiedlich sind und daraus resultierend auch die Anatomie des Mund-Rachen-Raumes sowie der Trachea und Stimmritze, gibt es zur Einstufung der Schwierigkeit bei einer Intubation die [[Klassifikation nach Cormack und Lehane]] – wobei in vier unterschiedliche Grade eingeteilt wird, wie gut die Stimmritzen zu sehen sind. Zur Vereinfachung der endotrachealen Intubation gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie etwa den [[Krikoiddruck|Sellick-Handgriff]] oder das [[BURP-Manöver]]. Die Intubation gilt heute als Standardmethode ([[Goldstandard (Verfahren)|Goldstandard]]) der Atemwegssicherung durch den Geübten, der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Intubation&amp;#039;&amp;#039; wird im engeren Sinn oft deshalb auf diese bezogen. Das Einführen eines Tubus mit zwei [[Lumen (Biologie)|Lumina]] ermöglicht die seitengetrennte Belüftung der Lungenflügel, was bei einigen Eingriffen in der [[Thoraxchirurgie]] benötigt wird. Dies wird teilweise auch als &amp;#039;&amp;#039;endobronchiale Intubation&amp;#039;&amp;#039; beschrieben, da die Spitze des Tubus in einem Haupt[[bronchus]] zu liegen kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Videokontrolle ===&lt;br /&gt;
Es gibt zudem ein Verfahren, bei dem ein Videolaryngoskop (mit-)verwendet wird. In diesem Fall wird die Suche des Weges zur Stimmritze und in die Luftröhre durch die Videosicht unterstützt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wien.orf.at/stories/3061315/ Arbeiter stürzte in Baugrube – Zustand kritisch] orf.at, 7. August 2020, abgerufen am 7. August 2020. – Ein Bericht der Durchführung einer Intubation mit dem Videolaryngoskop.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alternativen zur endotrachealen Intubation ===&lt;br /&gt;
Alternativen zur endotrachealen Intubation sind Hilfsmittel wie [[Larynxmaske]], [[Larynxtubus]] und [[Combitubus]], die oft zur Beatmung bei kleineren Operationen, bei Unvermögen, den Tubus korrekt zu platzieren (&amp;#039;&amp;#039;schwierige Intubation&amp;#039;&amp;#039;), oder von nicht-ärztlichem [[Sanitäter|Sanitätspersonal]] eingesetzt werden. Explizit wird in den Reanimationsrichtlinien des [[European Resuscitation Council|ERC]] von 2011 erwähnt, dass Ungeübte auf diese Alternativen zur Atemwegssicherung zurückgreifen sollen, um die Fehlintubation, also das unbemerkte Einführen des Endotrachealtubus in die [[Speiseröhre]] mit Magenüberblähung, zu verhindern.&amp;lt;ref&amp;gt;C. D. Deakin u. a.: &amp;#039;&amp;#039;European Resuscitation Council Guidelines for Resuscitation 2010 Section 4. Adult advanced life support.&amp;#039;&amp;#039; Resuscitation. 2010 Oct;81(10):1305-52. [[doi:10.1016/j.resuscitation.2010.08.017]], PMID 20956049.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Durch die Anwendung einer sogenannten [[Beatmung#Nichtinvasive Beatmung (NIV)|nichtinvasiven Beatmung (NIV)]] kann in manchen Fällen eine Intubation vermieden werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Rolf Dembinski: &amp;#039;&amp;#039;Nichtinvasive Beatmungsformen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Anästhesie &amp;amp; Intensivmedizin.&amp;#039;&amp;#039; Band 60, Juni 2019, S. 308–315, [[doi:10.19224/ai2019.308]] ([https://www.ai-online.info/images/ai-ausgabe/2019/06-2019/2019_6_308-315_Nichtinvasive%20%20Beatmungsformen.pdf ai-online.info] [PDF; 189&amp;amp;nbsp;kB]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine weitere Alternative ist die bereits 1885 von Joseph O’Dwyer (1841–1898) bei [[Diphtherie]] angewendete &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;endolaryngeale Intubation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Paul Diepgen]], [[Heinz Goerke]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Ludwig Aschoff|Aschoff]]/Diepgen/Goerke: Kurze Übersichtstabelle zur Geschichte der Medizin.&amp;#039;&amp;#039; 7., neubearbeitete Auflage. Springer, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1960, S. 50.&amp;lt;/ref&amp;gt; über eine [[Koniotomie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Roche Lexikon Medizin.&amp;#039;&amp;#039; 5., neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Urban &amp;amp; Fischer bei Elsevier, München/Jena 2003, ISBN 3-437-15180-0.&lt;br /&gt;
* Rossaint, Werner, Zwissler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Anästhesiologie. Allgemeine und spezielle Anästhesiologie, Schmerztherapie und Intensivmedizin.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Springer, Berlin 2008, ISBN 978-3-540-76301-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Intensivpflege und Anästhesie.&amp;#039;&amp;#039; Lothar Ullrich u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.). 2., neu bearb. und erw. Auflage. Thieme, Stuttgart/New York, NY 2010, ISBN 978-3-13-130912-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4162196-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Atemwegsmanagement]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Orthesx</name></author>
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