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	<title>Intimität - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T13:23:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Intimit%C3%A4t&amp;diff=39396&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;BurghardRichter: /* Körperliche Intimität */ Interpunktion, Typographie, Linkvereinfachung</title>
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		<updated>2026-04-10T21:13:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Körperliche Intimität: &lt;/span&gt; Interpunktion, Typographie, Linkvereinfachung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Self-portrait with Her Daughter by Elisabeth-Louise Vigée Le Brun.jpg|mini|Familiäres körperliches Liebkosen: Mutter mit Kind im Arm, Darstellung von Élisabeth Vigée-Lebrun, Paris um 1800]]&lt;br /&gt;
[[Datei:The Secret 2.jpg|mini|Gemeinsames [[Geheimnis]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Intimität&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von {{laS|intimus}} ([[Komparation|Superlativ]] zu lateinisch &amp;#039;&amp;#039;interior&amp;#039;&amp;#039;), „innerste“, schon im klassischen Latein mit der übertragenen Bedeutung „engste, nächste, ganz oder besonders vertraute“ (meist in Verbindung mit „Freund“)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Ernst Georges]]: &amp;#039;&amp;#039;Ausführliches lateinisch-deutsches Handwörterbuch&amp;#039;&amp;#039;, 8. Auflage, Hahnsche Buchhandlung, Hannover 1913–1918, Bd. 2, S. 371 ([http://www.zeno.org/Georges-1913/A/interior Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist ein Zustand tiefster Vertrautheit. Intimität erfordert eine [[Intimsphäre]]&amp;amp;nbsp;– einem persönlichen Bereich, der durch die Anwesenheit ausschließlich bestimmter oder keiner weiteren Personen definiert ist und Außenstehende nicht betrifft. Die Wahrung der Intimsphäre und damit die Intimität setzt bei den Beteiligten eine entsprechende [[Diskretion]] voraus. Eine Verletzung der Intimität durch [[Indiskretion]] kann einen Menschen seelisch [[Emotionale Stabilität|labilisieren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Alltagssprache]] wird der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Intimität&amp;#039;&amp;#039; oft nur im Sinne von [[Sexualkontakt]] verwendet, der aber keine tiefste menschliche Vertrautheit beinhalten muss. Man kann Sexualität ohne intimen Bezug ausleben, andererseits können zwischen Menschen intime Momente der Begegnung ohne jegliche sexuelle [[Konnotation]] entstehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Tobias Ruland: Die Psychologie der Intimität. Klett-Cotta-Verlag, Stuttgart 2015. ISBN 978-3-608-98037-0. S. 106.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zwischenmenschliche Intimität ==&lt;br /&gt;
Intimität bedeutet eine entweder einseitige oder beiderseitige besondere [[Selbstoffenbarung]] gegenüber einem anderen Menschen auf den verschiedenen [[Zwischenmenschliche Kommunikation|zwischenmenschlichen]] Ebenen, auch auf der gedanklichen. [[David Schnarch]]  unterscheidet zwischen selbst-bestätigter und fremd-bestätigter Intimität. Die Selbstpreisgabe wird für die andere Person wahrnehmbar, wenn sie offen, nicht verfälscht oder verstellt und somit [[Authentizität|authentisch]] ist.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Intimität ist ein subjektives Phänomen, das durch einseitiges Selbst-Erfahren und Selbst-Offenbaren innerster Gedanken und Gefühle in Gegenwart eines anderen Menschen entsteht. Ist ein Mensch in der Lage, diese Erfahrung auch ohne Spiegeln, Akzeptanz oder Bestätigung seines Gegenübers zu machen, entsteht ein Moment selbstbestätigter Intimität. Offenbaren sich zwei Menschen gegenseitig innerste Gedanken und Gefühle und erleben sich dabei, kann ein Moment intimer Begegnung entstehen.|Quelle: Tobias Ruland, 2015&amp;lt;ref&amp;gt;Tobias Ruland: Die Psychologie der Intimität. Klett-Cotta-Verlag, Stuttgart 2015. ISBN 978-3-608-98037-0. S. 146.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Körperliche Intimität ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bath Time Smooches.jpg|mini|Kinder schmusen beim Baden]]&lt;br /&gt;
[[Körper (Biologie)|Körperliche]] Nähe oder [[Körperkontakt|Berührung]] zwischen zwei oder mehreren Personen kann für sie die Erfahrung von Intimität beinhalten. Besteht physische Nähe oder eine (meist [[emotion]]ale) Berührung, spricht man von &amp;#039;&amp;#039;körperlicher Intimität&amp;#039;&amp;#039;, [[Zärtlichkeit]], altertümlich (und nicht nur sexuell) auch von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Liebkosung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Liebkosung&amp;#039;&amp;#039; als Handlung gegenüber &amp;#039;&amp;#039;Intimität&amp;#039;&amp;#039; als Zustand). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie dient dem Ausdruck der [[Sympathie]] und auch der [[Empathie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Intensität her kann man diese Intimitäten folgendermaßen reihen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nähe, [[Blickkontakt]], [[Körperkontakt]] und Zärtlichkeiten an den Armen und Händen, am Rücken, an den Beinen und Füßen, im Gesicht und am Kopf, an Bauch und Busen und noch intimer an den [[Geschlechtsteil]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann die körperliche Intimität in körperliche Nähe, in &amp;#039;&amp;#039;emotionale körperliche Intimität&amp;#039;&amp;#039; und in &amp;#039;&amp;#039;sexuelle Intimität&amp;#039;&amp;#039; aufgliedern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grund für körperliche Nähe kann entweder die gesuchte Nähe oder die nicht zielführende ungewollte Nähe – wie zum Beispiel Platzmangel – sein. Körperliche Nähe ist manchmal nicht zu vermeiden ([[Verkehrsmittel]], [[Gastronomie]] u.&amp;amp;nbsp;a.). Die körperliche Nähe kann als unangenehm oder als angenehm empfunden werden ([[Soziale Distanz|Distanzverhalten]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die emotionale und die sexuelle Berührung beinhalten jeweils verschiedene Formen körperlicher Nähe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Emotionale körperliche Intimität ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Altenheim 04.jpg|mini|Liebkosung von Mutter und Tochter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Allgemeine körperliche Intimitäten sind [[sympathie]]basierte [[Körperkontakt|Berührungen]] zum Beispiel das Einhaken der Arme, der Wangenkuss, die begrüßende [[Umarmung]] und das kurzzeitige [[Händchenhalten|Händehalten]].&lt;br /&gt;
* Familiäre körperliche Intimitäten sind u.&amp;amp;nbsp;a. das [[Streicheln]], das Füttern, das Tätscheln, das Schmusen und das Kuscheln (sowie alle obigen Handlungen).&lt;br /&gt;
* Körperlich-emotionale Intimitäten in der Partnerschaft sind beispielsweise das Schmusen, der Austausch von Zärtlichkeiten, Sitz- oder Liegepositionen (z.&amp;amp;nbsp;B. auf/neben/an dem Anderen), durch das Haar streichen, die [[Massage]], das [[Kuss|Küssen]] (sowie alle obigen Handlungen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[freundschaft]]liche Beziehung oder [[Partnerschaft]] ohne partnerschaftliche [[Liebe]] kann manchmal auch körperliche Intimitäten beinhalten. Das Vorkommen ist weltweit stark different: Im westlichen [[Kulturkreis]] ist es eher üblich, dass sich Mädchen oder Frauen mit den Händen anfassen, als Jungen oder Männer. In anderen Kulturen, besonders in der [[Arabische Welt|arabischen]] und [[nepal]]esischen Kultur, halten Jungen und Männer in der Öffentlichkeit selbstverständlich Hände, ohne dass eine sexuelle gleichgeschlechtliche Zuneigung bestehen muss. Im nördlichen Indien ist es kein ungewöhnlicher Anblick, wenn zwei jüngere männliche Polizisten Hand in Hand auf Streife gehen. Viele ostasiatische Kulturen lehnen jedoch ein solches Maß an körperlicher Nähe – vor allem in der Öffentlichkeit – ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sexuelle Intimität ===&lt;br /&gt;
Die sexuelle Intimität ist oftmals ein Ausdruck besonderer Zuneigung oder der [[Lust]]. Sie findet vor allem in [[Liebesbeziehung]]en statt. Sie kann zum Beispiel in [[Petting]] und der Ausübung weiterer [[Sexualpraktik]]en bestehen sowie in den verschiedenen Formen des [[Geschlechtsverkehr]]s, der von den meisten Menschen als die höchste und weitestgehende Form körperlicher Intimität empfunden wird. Obwohl Männer und Frauen auch alleine durch [[Masturbation]] einen [[Orgasmus]] bekommen können, erleben es die meisten als größere Befriedigung, dabei einen geliebten Menschen zu umarmen. Hierbei erhält die soziale Natur des Menschen in Form sexueller Intimität ihren Ausdruck.&amp;lt;ref&amp;gt;David G. Myers: &amp;#039;&amp;#039;Psychologie.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Springer, Berlin 2008, ISBN 978-3-540-79032-7, S. 540.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Intimitätsgleichgewicht]]&lt;br /&gt;
* [[Kuschel-Café]]&lt;br /&gt;
* [[Kuschelparty]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Anthony Giddens: &amp;#039;&amp;#039;Wandel der Intimität&amp;#039;&amp;#039;. Fischer, 1993, ISBN 3-596-11833-6.&lt;br /&gt;
* Carla Godersky: &amp;#039;&amp;#039;Intimität in organisationalen Beziehungen – Theoretische Grundlagen, Entstehung und Wirkungen&amp;#039;&amp;#039;. Peter Lang Verlag, 2000, ISBN 3-631-36509-8.&lt;br /&gt;
* Wunibald Müller: &amp;#039;&amp;#039;Intimität – Vom Reichtum ganzheitlicher Begegnung&amp;#039;&amp;#039;. 4. Auflage. Matthias-Grünewald-Verlag, 1989, ISBN 3-7867-1406-1.&lt;br /&gt;
* Safi Nidiaye: &amp;#039;&amp;#039;Intimität – Das Geheimnis des Glücks&amp;#039;&amp;#039;. Integral, 2007, ISBN 3-7787-9181-8.&lt;br /&gt;
* [[Leo Schidrowitz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sittengeschichte der Liebkosung&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Sittengeschichte der Kulturwelt und ihrer Entwicklung in Einzeldarstellungen&amp;#039;&amp;#039;). Band 7. Verlag für Kulturforschung, Wien/Leipzig, S. 7–176:&lt;br /&gt;
** [[Rudolf Lothar]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Zärtlichkeitswort.&amp;#039;&amp;#039; S. 9–56.&lt;br /&gt;
** [[Oskar Scheuer|Oskar F. Scheuer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Zärtlichkeitsgeste.&amp;#039;&amp;#039; S. 57–130.&lt;br /&gt;
** O. F. Scheuer: &amp;#039;&amp;#039;Der Kuß.&amp;#039;&amp;#039; A. 131–176.&lt;br /&gt;
* [[Richard Senett]]: &amp;#039;&amp;#039;Verfall und Ende des öffentlichen Lebens – Die Tyrannei der Intimität.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt 1977.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Intimität und Scham. Vom Verlangen nach geschützten Räumen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Publik-Forum]] Extra&amp;#039;&amp;#039;, 2012, ISBN 978-3-88095-224-9. &amp;lt;!--- http://shop.publik-forum.de/shop/?id=11001&amp;amp;titel=Intimit%C3%A4t+und+Scham&amp;amp;k1=0&amp;amp;nwlid=1898&amp;amp;nwlti=Neuerscheinungen+im+September&amp;amp;idw=20129436 ---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Intimitat}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sexualität des Menschen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;BurghardRichter</name></author>
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