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	<title>Intimes Theater - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Ahah: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2025-09-05T13:47:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Strindbergs intima teater.jpg|miniatur|Strindbergs Intima Teater in Stockholm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Intimes Theater&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Kleines Theater&amp;#039;&amp;#039;) ist die Bezeichnung für eine Form des [[Theater]]s, die sich in einem kleineren  Rahmen an ein Publikum wendet, und dadurch besondere Ausdrucksformen ermöglicht. Das intime Theater ist eine Form des [[Naturalismus (Theater)|Naturalismus]] und geht auf Ideen von [[August Strindberg]] von 1888 zurück, die sich seit Ende des 19. Jahrhunderts entwickelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bezeichnung ==&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;intim&amp;#039;&amp;#039; bezieht sich zum einen auf die Theater-Architektur, die durch kleine Bühnen und Zuschauerräume gekennzeichnet ist. Zum anderen wird damit das [[Repertoire]] des Theaters bezeichnet, das sich nicht am Massengeschmack orientiert, sondern nur an bestimmte Liebhaber und Kenner richtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;delius&amp;quot;&amp;gt;Annette Delius: &amp;#039;&amp;#039;Intimes Theater. Untersuchungen zu Programmatik und Dramaturgie einer bevorzugten Theaterform der Jahrhundertwende.&amp;#039;&amp;#039; Kronberg/Ts. 1976, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgeführt werden vorwiegend sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Intime Dramen&amp;#039;&amp;#039;, deren Handlung sich mit innerpsychischen Vorgängen oder privat-familiären [[Sujet]]s beschäftigt, wobei man [[Dramaturgie|dramaturgisch]] kleine Formen wie Einakter bevorzugt und auf detailgetreue [[Bühnenbild]]er verzichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Horst Turk (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Theater und Drama: theoretische Konzepte von Corneille bis Dürrenmatt.&amp;#039;&amp;#039; Gunter Narr Verlag, 1992, S. 321.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Peter Sprengel]] erklärte in seiner &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der deutschsprachigen Literatur 1870–1900&amp;#039;&amp;#039; die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Intimes Theater&amp;#039;&amp;#039; wie folgt: «In diesem Begriff, der in Deutschland in der Mitte der 1890er Jahre von [[Max Halbe]] und [[Johannes Schlaf]] vertreten wird, fließen die von [[August Strindberg|Strindberg]] und [[Maurice Maeterlinck|Maeterlinck]] ausgehenden Anregungen zusammen; es geht um ein Theater der Seele und der kleinen Mittel, der Konzentration und Abstraktion.»&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Sprengel: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der deutschsprachigen Literatur 1870–1900.&amp;#039;&amp;#039; C.H.Beck, 1998, S. 450.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Das Intime Theater erfuhr nach [[August Strindberg|Strindberg]] Neuerungen in den Bereichen der Dramaturgie, der Figuren und deren Sprache, dem Raum, der Arbeit der Schauspieler sowie den Fragen und Konflikten, die in den aufgeführten Stücken an ein bestimmtes Publikum gerichtet werden sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinsichtlich der Dramaturgie empfand Strindberg den Blick auf das Seelische, der durch die Intimität des Theaters ermöglicht werden sollte, als modern. Seiner Vorstellungen nach, sollten die dargestellten Figuren keinen Typen mehr entspringen, sondern durch vielfältige Motivationen und Charakterzüge als einzigartig ausgezeichnet werden. Die Schauspieler sollten dazu vor allem Mimik als Mittel der Kommunikation dieser nutzen.  Die Körpersprache wurde so zu einem unverzichtbaren Werkzeug. Das lag auch daran, dass die völlig neue, öffentliche Offenbarung der Seele kaum Sprachcodes kannte, um das eigene Innere passend darzustellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Marianne Streisand |Titel=Begriffsgeschichte und Entdeckung der &amp;quot;Intimität&amp;quot; auf dem Theater um 1900 |Verlag=Fink |Ort=München |Datum=2001}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich des Raumes bevorzugte Strindberg einen völlig dunklen Zuschauerraum. Gleichzeitig nutzte er die aufbrandende Elektrizität für Erneuerungen in der Beleuchtung der Bühne.  Er verlangte außerdem, dass sich das Orchester unsichtbar machte, also nicht vom Publikum bemerkt wurde und dass im Intimen Theater Rauch- und Alkoholverbot bestand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die intimen Stücke konzentrierten sich auf das Innere ihrer Figuren und verlangte, dass diese sich selbst analysierten. Somit wurde das Ich zum Konflikt und zur eigentlichen Handlung des Stückes, wie zum Beispiel bei der Suche nach dem Selbst. Dabei sollten die Schauspieler auf ihre eigenen Erfahrungen zurückgreifen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1888 formulierte [[August Strindberg]] seine Ideen eines intimen Theaters im Vorwort zu seinem Drama &amp;#039;&amp;#039;Fräulein Julie&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.archiv-datp.de/worterbuch-zimmertheater/ Zimmertheater] Wörterbuch Theaterpädagogik &amp;lt;/ref&amp;gt; Nach diesem Vorbild entstanden in den folgenden Jahren einige kleine Theater  in verschiedenen Städten. Das Theater in München, welches nur wenige Jahre nach Strindbergs Verfassen seiner Forderungen entstand, setzte viele dieser bereits durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1895 [[Intimes Theater (München)|Intimes Theater]] in München, durch [[Max Halbe]]&lt;br /&gt;
* 1900 [[Intimes Theater (Nürnberg)|Intimes Theater]] in Nürnberg, durch [[Emil Meßthaler]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.nuernberginfos.de/gaststaetten-hotels-nuernberg/zur-wolfsschlucht.html |wayback=20140220012929 |text=Intimes Theater Nürnberg |archiv-bot=2025-07-23 04:37:11 InternetArchiveBot }} bei nuernberginfos.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1902 [[Kleines Theater Unter den Linden|Kleines Theater]] in Berlin, durch [[Max Reinhardt]]&lt;br /&gt;
* 1904–1918 [[Nestroyhof#Nestroy-Säle|Intimes Theater]] in Wien, durch Felix Fischer, seit 1905 im Nestroyhof&amp;lt;ref&amp;gt;{{Wien Geschichte Wiki|Intimes Theater (Praterstraße 34)|Intimes Theater (Praterstraße 34)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1905 Kammerspiele am [[Deutsches Theater Berlin|Deutschen Theater]]  in Berlin, durch Max Reinhardt&lt;br /&gt;
* 1907 [[Intima Teater]] in Stockholm, durch [[August Strindberg]] &lt;br /&gt;
* 1910–1924 [[Intimes Theater (Berlin)|Intimes Theater]] in Berlin, durch Franz Würfell&lt;br /&gt;
* 1945–1950 Intimes Theater in Wien&lt;br /&gt;
* 1950–1954 [[Intimes Theater (Göttingen)|Intimes Theater]] in Göttingen&lt;br /&gt;
* 1958 [[Intimes Theater (München)|Intimes Theater]] in München, im Hofgartencafe Annast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterbetriebsform]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ahah</name></author>
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