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	<title>Interventionistische Linke - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Interventionistische_Linke&amp;diff=1025233&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-12-16T19:32:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Il logo 72.gif|mini|Logo der IL]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Interventionistische Linke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;IL&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Organisation der radikalen [[Undogmatische Linke|undogmatischen Linken]], welche sich unter anderem in den Bereichen Antifaschismus, Antirassismus, Queerfeminismus, [[Klimaschutz]], Gesundheitspolitik und Wohnungspolitik einbringt. Die IL versucht in breiten Bündnissen mit NGOs und linken gesellschaftlichen Akteuren in die Mitte der Gesellschaft hineinzuwirken und setzt als Protestform vornehmlich auf [[Ziviler Ungehorsam|Zivilen Ungehorsam]]. Das [[Bundesamt für Verfassungsschutz]] betrachtet die IL als [[Linksextremismus|linksextremistisch]] und beobachtet sie. Die IL wurde 2005 gegründet und trat erstmals mit den Mobilisierungen zum [[G8-Gipfel in Heiligendamm 2007|G8-Gipfel in Heiligendamm]] 2007 in der Öffentlichkeit auf. Sie beteiligt sich maßgeblich im Bündnis „[[Ende Gelände]]“. Die IL hat circa 900&amp;amp;nbsp;Mitglieder in 23&amp;amp;nbsp;Ortsgruppen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.verfassungsschutz.de/SharedDocs/publikationen/DE/verfassungsschutzberichte/2025-06-10-verfassungsschutzbericht-2024.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=4 |titel=Verfassungsschutzbericht 2024 |archiv-url=http://web.archive.org/web/20251004005930/https://www.verfassungsschutz.de/SharedDocs/publikationen/DE/verfassungsschutzberichte/2025-06-10-verfassungsschutzbericht-2024.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=4 |archiv-datum=2025-10-04 |abruf=2025-12-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Interventionistischen Linken als Organisation ist ein Prozess, der von einem anfänglich losen „Beratungstreffen“ hin zu einer „verbindlichen Organisationsstruktur“ führt. Dieser Prozess ist noch nicht abgeschlossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Alexander Deycke |Titel=Postautonomie – Organisatorische und strategische Entwicklungen in der undogmatischen radikalen Linken seit den 1990er Jahren |Hrsg=Jens Gmeiner, Julian Schenke, Alexander Deycke, Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht |Sammelwerk=Von der KPD zu den Post-Autonomen Orientierungen im Feld der radikalen Linken. |Auflage=1. Auflage |Verlag=Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht |Ort=Göttingen |Datum=2021 |ISBN=978-3-525-31099-1 |Seiten=383-404}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Laufe dieses Prozesses haben sich zahlreiche Gruppen der Interventionistischen Linken angeschlossen, während einige die Organisation wieder verlassen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer ersten Phase der Organisierung fanden sich ab 1999 im sogenannten Beratungstreffen Einzelpersonen aus dem Bundesgebiet zusammen, mit dem Ziel, „nach der misslungenen linksradikalen Mobilisierung gegen den [[G8-Gipfel in Köln 1999|G8-Gipfel in Köln]]“ den „Tiefpunkt“ der radikalen Linken in Deutschland zu überwinden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor=Thomas Seibert |titel=die mobilisierung des gemeinsamen |datum=2008-06-21|url=https://www.prager-fruehling-magazin.de/de/article/117.die-mobilisierung-des-gemeinsamen.html |werk=prager-fruehling-magazin.de|abruf=2017-07-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweite Phase der Organisierung wurden diese Treffen seit 2004 für ganze Gruppen geöffnet, 2005 wurde die IL dann gegründet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verfassungsschutzbericht 2017&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.verfassungsschutz.de/download/vsbericht-2017.pdf |titel=Verfassungsschutzbericht 2017 |werk=[[Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat]] |datum=2018-07 |seiten=111, 138 |format=PDF |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190115234256/https://www.verfassungsschutz.de/download/vsbericht-2017.pdf |archiv-datum=2019-01-15 |abruf=2020-02-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Unklar war zu diesem Zeitpunkt noch, ob die IL eher ein loses Netzwerk sein oder eine feste Organisationsstruktur haben sollte. Dies wurde im Laufe der nächsten Jahre zugunsten der verbindlichen Organisation entschieden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:8&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Philipp Currle |Titel=Interventionistische Linke: Motor der Protest-Radikalisierung? |Hrsg=Uwe Backes, Alexander Gallus, Eckhard Jesse, Tom Thieme |Sammelwerk=Jahrbuch Extremismus &amp;amp; Demokratie (E &amp;amp; D). Jahrgang 2020. |Band=32 |Verlag=Nomos |Ort=Baden-Baden |Datum=2020 |ISBN=978-3-7489-1155-5 |Seiten=157-166 |Online= |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der IL wird dabei bereits 2006 attestiert, maßgeblich Bemühungen voranzutreiben, ein breites Bündnis gegen den [[G8-Gipfel in Heiligendamm 2007|G-8-Gipfel in Heiligendamm]] zu bilden. An diesem sollen parteiungebundene linke und linksradikale Gruppen genauso teilnehmen wie parteinahe, gewerkschaftliche und kirchliche Akteure.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bundesamt für Verfassungsschutz |Titel=Verfassungsschutzbericht 2006 |Hrsg= |ISSN=0177-0357 |Online=https://fragdenstaat.de/files/foi/105691/verfassungsschutzbericht_2006_pdf.pdf?download |Abruf=2022-09-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Protesten gegen den [[G8-Gipfel in Heiligendamm 2007]] folgte anschließend die dritte Phase der Organisierung, in der die IL nach eigenen Angaben „erstmals in der Praxis erleb- und wahrnehmbar wurde“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zpapier&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.interventionistische-linke.org/positionen/il-im-aufbruch-ein-zwischenstandspapier |titel=IL im Aufbruch – ein Zwischenstandspapier |werk=interventionistische-linke.org |abruf=2017-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Folge beteiligte sich die IL an zahlreichen Protesten und Bündnissen im gesamten Bundesgebiet zu zahlreichen Themen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem „Zwischenstandspapier“ veröffentlichte die IL 2014 ein vorläufiges Grundsatzprogramm, in dem sie ihren Charakter als „lokal verankerte, überregionale Organisierung und Organisation&amp;quot; und die Bedeutung breiter Bündnisse für ihre Arbeit betont.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:8&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 2024 unter dem Titel „Gegenmacht Aufbauen, Gelegenheit Ergreifen - IL im Umbruch&amp;quot; veröffentliche „Zwischenstandspapier #2“ stellt eine aktualisierte und ergänzte Version dar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://interventionistische-linke.org/zwischenstandspapier-2 |titel=Zwischenstandspapier #2 {{!}} Interventionistische Linke |abruf=2025-08-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktivitäten ==&lt;br /&gt;
Seit 2007 beteiligt sich die IL an zahlreichen Protesten und Bündnissen in Deutschland. Zu diesen gehören neben den unten genauer beschriebenen Aktivitäten auch „Stopp Nato“, „[[Bündnis Dresden Nazifrei|Dresden Nazifrei]]“, „[[No pasarán]]“ gegen den Dresdner Naziaufmarsch und das „Welcome-to-stay“-Bündnis.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://welcome2stay.org/de/]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Proteste gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm 2007 ===&lt;br /&gt;
Die Proteste gegen den [[G8-Gipfel in Heiligendamm 2007]] gelten gemeinhin als erstes öffentliches Auftreten der IL.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:8&amp;quot; /&amp;gt; Die IL war im Vorfeld „bestrebt, ein möglichst breites Bündnis unter Einschluss von Gewerkschaften und kirchlichen Gruppierungen zu organisieren, um ein großes Protestpotenzial mobilisieren zu können“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BSVerw&amp;quot;&amp;gt; {{Webarchiv |url=http://www.berlin.de/imperia/md/content/seninn/verfassungsschutz/lage_g8_2007.pdf?start&amp;amp;ts=1235645692&amp;amp;file=lage_g8_2007.pdf |text=Abteilung Verfassungsschutz über „Linksextremistische Protestvorbereitungen gegen den G 8-Gipfel 2007“. |wayback=20150924044213}} Berliner Senatsverwaltung für Inneres und Sport, S. 2 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Letztlich konnte die IL entscheidend zum Erfolg der Proteste beitragen, indem sie auf die [[Fünf-Finger-Taktik]] setzte und so ein friedliches Durchbrechen von Polizeiketten ermöglichte. Dies sicherte dem Protest mediale Aufmerksamkeit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:8&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Berliner Verfassungsschutz hatte die IL explizit „das Ziel, die Proteste anlässlich des G8-Gipfels zu radikalisieren. Dies sei ein notwendiger Schritt zur Überwindung der freiheitlichen demokratischen Grundordnung“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BSVerw&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Proteste gegen Atommülltransporte 2010/11 ===&lt;br /&gt;
Anlässlich der [[Atommülltransport|Castor-Transporte]] aus der französischen [[Wiederaufarbeitungsanlage La Hague]] in das [[Brennelemente-Zwischenlager Gorleben]] 2010 und 2011 organisierte die Interventionistische Linke mit anderen Gruppen aus dem autonomen Spektrum die Kampagne „Castor? [[Schottern (Sabotage-Technik)|Schottern]]!“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Rückblick der Organisation auf die Aktionen: [http://www.interventionistische-linke.org/projekt/castor-schottern &amp;#039;&amp;#039;Castor? Schottern!&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;interventionistische-linke.org&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 6. Juli 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Proteste gegen Braunkohletagebau seit 2015 („Ende Gelände”) ===&lt;br /&gt;
Die IL beteiligt sich seit 2015 am Bündnis „[[Ende Gelände]]“. Dabei wird ihr teilweise eine maßgebliche Rolle im Bündnis zugeschrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:7&amp;quot; /&amp;gt; Die IL Berlin selbst meinte in einem Beitrag, „mit Ende Gelände [...] ein unglaublich großes Ding“ geschaffen zu haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:12&amp;quot; /&amp;gt; Der IL gelang es, „mithilfe von Aktionsbündnissen tagespolitische Themen aufzugreifen und [sich] in der Szene als Agitationsschwerpunkt zu etablieren.“ Sie war „maßgeblich an der Organisation und Mobilisierung zu den Aktionstagen beteiligt“ und erwies „sich als zuverlässiger und aktiver Partner“ im Bündnis. Nach Angaben des Verfassungsschutzes „wertete auch die IL die Protestaktion als großen Erfolg und sieht Anknüpfungspunkte für weitere Aktionen.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot;&amp;gt;Verfassungsschutzbericht 2015, Bundesministerium des Innern, S. 120f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Proteste gegen den G20-Gipfel in Hamburg 2017 ===&lt;br /&gt;
Die IL beteiligte sich am „Bündnis gegen das [[G20-Gipfel in Hamburg 2017|G20-Treffen]]“ 2017 sowie an der Planung und Durchführung von mehreren Demonstrationen rund um die Gipfeltage.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hamburg.de/innenbehoerde/linksextremismus/9069256/interventionistische-linke-g20/ |titel=Interventionistische Linke - Aktionen und Akteure |abruf=2018-03-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch an der Aktion „Block G20“, die zum Ziel hatte, die Zufahrtswege zum Gipfel-Austragungsort zu blockieren, war die IL beteiligt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:5&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.blockg20.org/mobi/ |titel=Mobi – BLOCK G20 |abruf=2018-03-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Kontroversen sorgte vor, während und nach den Gipfeltagen, dass die IL sich nicht klar von [[Militanz|militanten]] Gipfelgegnern und [[Ausschreitungen]] distanzierte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:6&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Verharmlosen in 3 Akten: So wird versucht, linksradikale G20-Gewalt zu verschleiern |Sammelwerk=Focus Online |Online=https://www.focus.de/politik/deutschland/linksradikale-gewalt-beim-g20-gipfel-die-sprache-der-umdeuter-und-verharmloser_id_7381019.html |Abruf=2018-03-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Katharina Schipkowski |Titel=Emily Laquer über Proteste gegen G20: „Die Verantwortung trägt die Polizei“ |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2017-07-13 |ISSN=0931-9085 |Online=https://taz.de/Emily-Laquer-ueber-Proteste-gegen-G20/!5426419/ |Abruf=2018-03-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsatz für bezahlbaren Wohnraum seit 2018 ===&lt;br /&gt;
2018 veröffentlichte die IL eine Broschüre mit dem Namen „Das Rote Berlin“. In der Broschüre macht die IL den Vorschlag, der kapitalistischen Vermarktung von Wohnraum durch Vergesellschaftung entgegenzutreten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:8&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die IL engagierte sich für den Berliner Volksentscheid [[Deutsche Wohnen &amp;amp; Co. enteignen|Deutsche Wohnen und Co. enteignen]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Drucksache 20/94 - Verfassungsschutzbericht 2021 |Hrsg=Schleswig-Holsteinischer Landtag |Datum=2022 |Online=https://www.schleswig-holstein.de/DE/landesregierung/ministerien-behoerden/IV/Service/Broschueren/Broschueren_IV/Verfassungsschutz/Verfassungsschutzbericht_2021.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=3 |Abruf=2022-09-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; laut dem Berliner Verfassungsschutz allerdings ohne steuernden Einfluss.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:10&amp;quot; /&amp;gt; Im Zusammenhang mit dem Volksentscheid versucht die IL auch, den öffentlichen Diskurs um bezahlbaren Wohnraum um antikapitalistische Positionen zu ergänzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:7&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bundesamt für Verfassungsschutz |Titel=Verfassungsschutzbericht 2021 |ISSN=0177-0357 |Online=https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/publikationen/themen/sicherheit/vsb-2021-gesamt.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=4 |Abruf=2022-09-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktivitäten während der Corona-Pandemie ===&lt;br /&gt;
Die IL setzte sich mit der [[COVID-19-Pandemie|Corona-Pandemie]] und ihren Auswirkungen auseinander. So initiierte sie eine bundesweite Kampagne namens „Corona-Impfstoff für alle – Gebt die Patente frei&amp;quot; und setzte sich für die Enteignung von Pharmakonzernen ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Verfassungsschutz Baden-Württemberg |url=https://www.verfassungsschutz-bw.de/site/pbs-bw-lfv-root/get/documents_E1602656720/IV.Dachmandant/Datenquelle/PDF/2022_Aktuell/Verfassungsschutzbericht%20Baden-W%C3%BCrttemberg%202021.pdf |titel=Verfassungsschutzbericht 2021 |datum=2022 |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20220718183449/https://www.verfassungsschutz-bw.de/site/pbs-bw-lfv-root/get/documents_E1602656720/IV.Dachmandant/Datenquelle/PDF/2022_Aktuell/Verfassungsschutzbericht%20Baden-W%C3%BCrttemberg%202021.pdf |archiv-datum=2022-07-18 |abruf=21.09.2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:10&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Verfassungsschutz Berlin |url=https://www.berlin.de/sen/inneres/verfassungsschutz/publikationen/verfassungsschutzberichte/verfassungsschutzbericht-2021.pdf |titel=Verfassungsschutzbericht 2021 |datum=2022 |abruf=21.09.2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die IL Hamburg unterstützte die Kampagne „[[Zero Covid (Kampagne)|Zero Covid]]&amp;quot;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:11&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Landesamt für Verfassungsschutz Hamburg |Titel=Verfassungsschutzbericht 2021 |Ort=Hamburg |Datum=2022 |Online=https://www.hamburg.de/contentblob/16316242/1667e5d3800c34a1eaa9e63ee7b09343/data/vsb-2021-online.pdf |Abruf=2022-09-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsatz gegen Rassismus und Faschismus ===&lt;br /&gt;
Tätigkeitsschwerpunkte der IL sind weiterhin Antirassismus und Antifaschismus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:11&amp;quot; /&amp;gt; So ist die IL Mitglied im Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus“, das sich gegen die [[Alternative für Deutschland|AfD]] und [[Pegida]] wendet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.aufstehen-gegen-rassismus.de/kampagne/aufstehen-netzwerk/ |titel=#Aufstehen-Netzwerk – Aufstehen gegen Rassismus! |werk=aufstehen-gegen-rassismus.de |abruf=2017-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem betreibt die IL die Kampagne „#EntnazifizierungJetzt“. Ziel der Kampagne ist die Dokumentation rechter und rassistischer Vorfälle bei [[Sicherheitsbehörde (Deutschland)|Sicherheitsbehörden]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:12&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Verfassungsschutzbericht Bayern 2021 |Hrsg=Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration |Datum=2021 |Online=https://www.verfassungsschutz.bayern.de/mam/anlagen/vsb_2021_barrierefrei_aktuell.pdf |Abruf=2022-09-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ortsgruppe Berlin ist Mitglied in Bündnissen zur Aufklärung der Verbrechen des [[Nationalsozialistischer Untergrund|Nationalsozialistischen Untergrunds]] (NSU).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.interventionistische-linke.org/termin/das-system-nsu |titel=Das System NSU |werk=interventionistische-linke.org |abruf=2017-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsatz für das Recht auf Schwangerschaftsabbruch ===&lt;br /&gt;
Für das [[Schwangerschaftsabbruch|Recht auf körperliche Selbstbestimmung]] und gegen den sogenannten „[[Marsch für das Leben]]“ setzt sich die IL im Bündnis „What the Fuck“ ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://whatthefuck.noblogs.org/ |titel=Marsch für das Leben? What the fuck! |abruf=2017-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisation ==&lt;br /&gt;
=== Mittel und Ziele ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Interventionistische Linke bei Demonstration gegen den Ukrainekrieg Frankfurt am Main.jpg|mini|Vertreter der Interventionistischen Linken bei einer Demonstration]]&lt;br /&gt;
Die Interventionistische Linke versucht, durch gesellschaftliche Konflikte den Kapitalismus als ein grundlegendes Problem zu demaskieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:8&amp;quot; /&amp;gt; Sie setzt auf „den revolutionären Bruch“, um „alle Formen von Unterdrückung, Entrechtung und Diskriminierung“ zu überwinden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zpapier&amp;quot; /&amp;gt; So soll der [[Klimaschutz]] als „gesamtgesellschaftliche antikapitalistische Frage&amp;quot; adressiert werden, Wohnraum soll zukünftig kein Teil kapitalistischen Wirtschaftens mehr sein. Durch lokales Engagement und Medienpräsenz soll die Unterstützung durch die Bevölkerung verbreitert werden, weitere Aktivisten motiviert werden und so eine Massenbewegung entstehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:8&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrem vorläufigen Grundsatzprogramm, dem sogenannten Zwischenstandspapier, erklärt die IL, sie wolle „immer wieder neue Allianzen“ suchen und „lieber Fehler machen und aus ihnen lernen, anstatt sich im Zynismus der reinen Kritik zu verlieren.&amp;quot; Diese Position gilt als Abgrenzung zu verschiedenen linksradikalen Strömungen, die hauptsächlich Texte verfassten, ohne gesellschaftspolitisch aktiv zu werden. Die IL will eine Linke sein, die „selbstbewusst und sprechfähig in politische Kämpfe eingreift und fähig ist, auch außerhalb ihrer Subkulturen, Kieze und Freiräume zu agieren.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;zpapier&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ziviler Ungehorsam]] ist dabei „Aktionsform der Wahl“. So bestimmt die IL die Grenzen ihres Protests anhand der von ihr wahrgenommenen [[Legitimität]] und nicht an der aktuellen [[Legalität]]. Die IL rief in der Vergangenheit im Rahmen von Aktionen Zivilen Ungehorsams zwar zu Sachbeschädigungen, nie aber zu Gewalt gegen Personen auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:8&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur und Presseerzeugnisse ===&lt;br /&gt;
Die Interventionistische Linke umfasst (bei leichten Schwankungen, stand 2025) 23 Ortsgruppen, darunter eine österreichische.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:13&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verfassungsschutzbericht 2017&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:8&amp;quot; /&amp;gt; Auf der Website der IL sind Gruppen von Kiel im Norden bis Tübingen und [[Graz]] im Süden und von Düsseldorf und Köln im Westen bis Berlin und Graz im Osten gelistet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:13&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://interventionistische-linke.org/il/il-vor-ort |titel=IL vor Ort |werk=interventionistische-linke.org |abruf=2025-08-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut Zwischenstandspapier der IL ist eine Vereinigung von Ortsgruppen, die in der gleichen Stadt aktiv sind, anzustreben. Eine zunehmend einheitliche Benennung der Ortsgruppen sei Reflexion der fortschreitenden Organisierung des ehemals heterogenen Netzwerks. Bisher behalten jedoch einige Ortsgruppen ihre ursprünglichen Namen bei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://interventionistische-linke.org/dritte-phase-organisierung-und-organisation |titel=Dritte Phase – Organisierung und Organisation |werk=interventionistische-linke.org |abruf=2016-11-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Ortsgruppen bestehen Arbeitsgemeinschaften (AGs), die Aktivitäten planen und lokal oder regional umsetzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:8&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der &amp;#039;&amp;#039;arranca!&amp;#039;&amp;#039; verfügt die IL über eine eigene Zeitschrift, die halbjährlich erscheint.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verfassungsschutzbericht 2017&amp;quot; /&amp;gt; Die Redaktion der Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[analyse &amp;amp; kritik]]&amp;#039;&amp;#039; steht der IL nahe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In der IL aufgegangene Gruppen ===&lt;br /&gt;
Im Laufe der Geschichte der Interventionistischen Linken haben sich zahlreiche Gruppen dem zunächst informellen Netzwerk&amp;lt;ref name=&amp;quot;:9&amp;quot; /&amp;gt; angeschlossen und später ihr Aufgehen in der IL erklärt. Die IL entwickelt sich somit von einem Bündnisprojekt zu einer einheitlichen Organisation.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:8&amp;quot; /&amp;gt; Dabei erklärten unter anderem die Postautonomen&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Gruppen [[Avanti – Projekt undogmatische Linke]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;25javanti&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.avanti-projekt.de/news/25-jahre-avanti-ab-jetzt-sind-wir-interventionistische-linke |titel=25 Jahre Avanti – ab jetzt sind wir Interventionistische Linke |werk=avanti-projekt.de |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20141009103803/http://www.avanti-projekt.de/news/25-jahre-avanti-ab-jetzt-sind-wir-interventionistische-linke |archiv-datum=2014-10-09 |abruf=2017-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Für eine linke Strömung]] (FelS)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://fels.nadir.org/de/1192/aufhoeren-um-weiterzumachen &amp;#039;&amp;#039;Aufhören, um weiterzumachen!&amp;#039;&amp;#039;] Mitteilung von FelS, 21. Mai 2015, abgerufen am 6. Juli 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; ihr Aufgehen in der IL. Zusammen mit der [[Antifaschistische Linke Berlin]] hatten sich damit alleine in Berlin in den Jahren 2014/2015 drei verschiedene Gruppen mit unterschiedlichen Ansätzen zu einer IL-Ortsgruppe zusammengeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bundesweit und darüber hinaus haben zahlreiche Organisationen ihr Aufgehen in der IL bekanntgegeben:&lt;br /&gt;
* [[Antifaschistische Linke Berlin]] (ALB) (Auflösung und Beitritt eines Teils der ehemaligen Mitglieder in die Berliner Ortsgruppe der IL, September 2014)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url= http://www.antifa.de/cms/content/view/2383/1/|titel=Alles geht weiter?! |werk= antifa.de|datum= 2014-09-08|seiten= |archiv-url= https://web.archive.org/web/20160304070757/http://www.antifa.de/cms/content/view/2383/1/|archiv-datum= 2016-03-04|abruf=2017-07-06 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Antifaschistische Aktion Hannover]] [AAH] (in die IL Hannover aufgegangen,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Redaktion neues deutschland |url=https://www.nd-aktuell.de/artikel/958693.antifa-in-der-krise.html |titel=Antifa in der Krise? |werk=neues-deutschland.de |abruf=2017-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;attac-campus Bochum&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Avanti – Projekt undogmatische Linke]] (Transformation in die IL, September 2014&amp;lt;ref name=&amp;quot;25javanti&amp;quot; /&amp;gt;)&lt;br /&gt;
* Basisdemokratische Linke Göttingen (BL)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://interventionistische-linke.org/beitrag/bl-goes-il |titel=BL goes IL {{!}} Interventionistische Linke |abruf=2025-02-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Für eine linke Strömung]] (Beitritt zur Berliner Ortsgruppe der IL, Mai 2015&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://fels.nadir.org/de/1192/aufhoeren-um-weiterzumachen |titel=Aufhören, um weiterzumachen! |werk=fels.nadir.org |abruf=2017-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kritisches Kollektiv&amp;#039;&amp;#039;, Rhein-Neckar&lt;br /&gt;
* [[Libertad!]] (Aufgegangen in u.&amp;amp;nbsp;a. die Berliner Ortsgruppe&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://libertad.de/alles-hat-seine-zeit |titel=Alles hat seine Zeit |werk=libertad.de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20161107233448/http://libertad.de/alles-hat-seine-zeit |archiv-datum=2016-11-07 |abruf=2016-11-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;no lager&amp;#039;&amp;#039;, Bremen&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Organisierte Autonomie&amp;#039;&amp;#039;, Nürnberg&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Projekt Interventionistische Linke Ravensburg&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Radikale Linke Nürnberg&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Redaktion So Oder So&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rote Aktion Kornstraße&amp;#039;&amp;#039; (RAK), Hannover (aufgegangen in der IL Hannover, Mai 2013&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.avanti-projekt.de/news/salto-nach-vorn |titel=Salto nach vorn |werk=avanti-projekt.de |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20161118100610/http://www.avanti-projekt.de/news/salto-nach-vorn |archiv-datum=2016-11-18 |abruf=2017-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
=== Bewertung durch den Verfassungsschutz ===&lt;br /&gt;
Das [[Bundesamt für Verfassungsschutz]] erwähnt die Interventionistische Linke seit 2006 in seinen jährlichen Berichten und führt sie als „linksextrem“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:8&amp;quot; /&amp;gt; 2009 widmete es der IL erstmals einen eigenen Abschnitt und bezeichnete sie als „bundesweites informelles Netzwerk überwiegend aus dem [[Autonome|autonomen]] / [[Antiimperialismus|antiimperialistischen]] Spektrum&amp;quot;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:9&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bundesamt für Verfassungsschutz |Titel=Verfassungsschutzbericht 2009 |Auflage=2. , überarbeitete 3 (Änderungen im Kap. „Rechtsextremismus“ gemäß Urteil des BVerwG vom 26. Juni 2013, Az.: 6C4.12) |Datum=2013 |ISBN= |ISSN=0177-0357 |Online=https://publikationen.uni-tuebingen.de/xmlui/bitstream/handle/10900/63268/vsb_2009.pdf?sequence=1&amp;amp;isAllowed=y}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit der Veröffentlichung des „Zwischenstandspapiers“ im Oktober 2014 betrachtet der Verfassungsschutz die IL als „bundesweite Organisation“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verfassungsschutzbericht 2017&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2021 wurden der IL, wie in den Jahren zuvor, „1000 Mitglieder in zahlreichen Arbeitsgruppen und regionalen Gliederungen“ zugeordnet. Die IL sei „erster Ansprechpartner bei der überregionalen Organisierung“. Ihr wurde eine „ideologische Unverbindlichkeit“ und ein kampagnenorientierter Ansatz attestiert, der ihr die Zusammenarbeit mit Akteuren „über ideologische Grenzen hinweg“ ermögliche. Mit diesem „offenen Ansatz“ sei die IL „Bindeglied zwischen Autonomen, dogmatischen und sonstigen Linksextremisten bis hin zu demokratischen Protestinitiativen.“ Auch bei den Aktionsformen sei die IL anschlussfähig, da sie aus strategischen Gründen auf die Befürwortung von Gewalt verzichte, ohne sich aber aktiv von gewaltsamen Aktionsformen zu distanzieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:7&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verfassungsschutz meint, dass der Interventionistischen Linken eine maßgebliche Rolle beim Klimaschutz-Bündnis „[[Ende Gelände]]“ zukomme und dieses durch die IL beeinflusst sei. Der Berliner [[Volksentscheid]] „[[Deutsche Wohnen &amp;amp; Co. enteignen]]!“ stellt, aus Sicht des Verfassungsschutzes, für die Interventionistische Linke zudem eine Möglichkeit dar, die öffentliche Debatte um bezahlbaren Wohnraum in Berlin um ihre antikapitalistischen Positionen zu ergänzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:7&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hamburger Verfassungsschutz meint, dass die IL Hamburg 2021 „die Enteignung von Unternehmen, Wohnungsbaugesellschaften, privaten Krankenhäusern und sogenannten ‚Superreichen‘“ befürwortet habe, womit sie sich „in einem nicht aufzulösenden Widerspruch zum Grundgesetz“ befinde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:11&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Linksradikale Kritik ===&lt;br /&gt;
Linksradikale haben der IL wiederholt, zum Beispiel in der &amp;#039;&amp;#039;[[Interim (Zeitschrift)|Interim]]&amp;#039;&amp;#039;, vorgeworfen, sozialdemokratisch-reformistisch und nicht revolutionär genug zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* [https://interventionistische-linke.org/sites/default/files/attachements/rotes_berlin_-_2_auflage_onlineversion_final.pdf Das rote Berlin: Strategien für eine sozialistische Stadt], Berlin 2018&lt;br /&gt;
* [https://interventionistische-linke.org/sites/default/files/attachements/il-leitfaden.pdf Leitfaden im Umgang mit sexueller/sexualisierter Gewalt innerhalb der Interventionistischen Linken], Berlin 2019&lt;br /&gt;
* [https://interventionistische-linke.org/zwischenstandspapier-2 Zwischenstandspapier #2], Berlin 2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alexander Deycke: &amp;#039;&amp;#039;Postautonomie – Organisatorische und strategische Entwicklungen in der undogmatischen radikalen Linken seit den 1990er Jahren&amp;#039;&amp;#039; In: Jens Gmeiner, Julian Schenke, Alexander Deycke, Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Von der KPD zu den Post-Autonomen. Orientierungen im Feld der radikalen Linken.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2021, ISBN 978-3-525-31099-1, S. 383–404.&lt;br /&gt;
* Philipp Currle: &amp;#039;&amp;#039;Interventionistische Linke: Motor der Protest-Radikalisierung?&amp;#039;&amp;#039; In: Uwe Backes, Alexander Gallus, Eckhard Jesse, Tom Thieme (Hrsg.): Band 32. Nomos, Baden-Baden 2020, ISBN 978-3-7489-1155-5, S. 157–166.&lt;br /&gt;
* [[Armin Pfahl-Traughber]]: &amp;#039;&amp;#039;Linksextremismus in Deutschland: Eine kritische Bestandsaufnahme.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Wiesbaden 2014, ISBN 978-3-658-04506-7, S. 136–138.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://interventionistische-linke.org/ Website der Interventionistischen Linken]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1116034077}}&lt;br /&gt;
* Sebastian Eder: [https://www.faz.net/aktuell/g-20-gipfel/interventionistische-linke-was-wollen-die-linksradikalen-15090470.html „Interventionistische Linke“: Was wollen die Linksradikalen?] in [[FAZ.net]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=1118750713}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interventionistische Linke| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gründung einer politischen Organisation 2005]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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