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	<title>Intervenierende Variable - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T10:44:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Intervenierende_Variable&amp;diff=1277014&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ulanwp: 2 fehlende Sprachparameter eingefügt; 2 Datumsparameter konvertiert</title>
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		<updated>2026-03-23T09:23:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;2 fehlende Sprachparameter eingefügt; 2 Datumsparameter konvertiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Intervenierende Variable&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Begriff, der ursprünglich von [[Edward Tolman]] in die [[Methodenlehre]] der [[Empirie|empirischen]] Psychologie eingeführt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Dorsch: &amp;#039;&amp;#039;Psychologisches Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Hans Huber, 1994.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Psychologie ==&lt;br /&gt;
Als [[Behaviorismus|Behaviorist]] wollte Edward Tolman mit diesem rein [[Operationalisierung|operational]] definierten [[Konstrukt]] erreichen, dass in seiner Theorie auf nicht beobachtbare Größen wie [[Persönlichkeitseigenschaft]]en, Bewusstseinsinhalte, Wünsche, [[Einstellung (Psychologie)|Einstellungen]] usw. verzichtet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einzelbeobachtungen, dass sich jemand in vergleichbaren Situationen immer in ähnlicher Weise verhält, lassen sich durch Einführung einer intervenierenden Variable auf eine Regel reduzieren. Beispiel: Man bildet eine Klasse von Situationen, in denen eine Person dem Urteil einer Gruppe ausgesetzt ist (eine Rede halten, Musik- oder Theaterdarbietung, Unterrichten, Elfmeterschießen usw.) und stellt fest, dass eine Person darauf immer mit erhöhtem Puls und Blutdruck, Schwitzen usw. reagiert. Etikettiert man die Situationen-Klasse mit „Leistung vor Publikum“ und die Reaktionen-Klasse mit „Stressreaktion“, so erhält man die Abhängigkeitsfunktion „Leistung vor Publikum“ → intervenierende Variable X → „Stressreaktion“. Aus [[Personismus|personistischer]] Sicht hingegen würde diese Variable X als [[Persönlichkeitseigenschaft]] interpretiert (wie „Schüchternheit“ oder „mangelndes Selbstvertrauen“); diese Begriffe haben jedoch eine größere [[Extension und Intension|Extension]], als durch die Beobachtungen abgedeckt ist (&amp;#039;&amp;#039;Bedeutungsüberschuss&amp;#039;&amp;#039;, englisch &amp;#039;&amp;#039;surplus meaning&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unterscheidung zwischen &amp;#039;&amp;#039;hypothetischem Konstrukt&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;intervenierender Variable&amp;#039;&amp;#039; geht auf [[Paul E. Meehl]] und Kenneth MacCorquodale zurück. Anders als dem Konstrukt wird der intervenierenden Variable keine [[Kausalität|kausale]] Wirkung zugeschrieben. Beispiel: Das &amp;#039;&amp;#039;[[Über-Ich]]&amp;#039;&amp;#039; als Art und Weise, über Verhaltenshemmung zu sprechen, hat selbst keinen Einfluss auf das Verhalten. Intervenierende Variablen sind nur „Notationshilfen“, die nicht [[Reifikation|verdinglicht]] werden dürfen.&amp;lt;ref&amp;gt;A. Kaplan (1964): &amp;#039;&amp;#039;The Conduct of Inquiry: Methodology for Behavioral Science.&amp;#039;&amp;#039; Chandler, S. 61.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Statistik ==&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;intervenierende Variable&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oder auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mediator&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) vermittelt die Beziehung zwischen zwei oder mehr [[Statistische Variable|Variablen]]. Man unterscheidet zwischen vollständiger Mediation und teilweiser Mediation. Die vollständige Mediation beschreibt den Fall, in dem der scheinbare Einfluss einer Variable auf eine andere verschwindet, wenn die Mediatorvariable kontrolliert wird ([[Störfaktor#Kontrolle von Störfaktoren (Drittvariablenkontrolle) und Vermeidung|Drittvariablenkontrolle]]). Teilweise oder partielle Mediation beschreibt den Fall, in dem der Zusammenhang zweier Variablen reduziert wird, wenn die Mediatorvariable eingeführt wird. Werden gemeinsame Ursachen der Mediatorvariable und des Outcomes jedoch bei der Mediationsanalyse nicht miteinbezogen, kann dies eine [[Korrelation]], d. h. einen nichtkausalen, rein &amp;#039;&amp;#039;statistischen&amp;#039;&amp;#039; Zusammenhang zwischen den beiden interessierenden Variablen hervorrufen.&amp;lt;ref&amp;gt;F. Elwert und C. Winship (2014): &amp;#039;&amp;#039;Endogenous Selection Bias: The Problem of Conditioning on a Collider Variable.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Annual Review of Sociology&amp;#039;&amp;#039;, 40, S. 31–53, {{DOI|10.1146/annurev-soc-071913-043455}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Moderatorvariable]]&lt;br /&gt;
* [[Störfaktor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{cite journal |author=Kenneth MacCorquodale, Paul E. Meehl |date=1948 |title=On a distinction between hypothetical constructs and intervening variables |journal=Psychological Review |volume=55 |issue=2 |pages=95–107 |doi=10.1037/h0056029 |url=http://psychclassics.yorku.ca/MacMeehl/hypcon-intvar.htm |language=en}}&lt;br /&gt;
* {{cite journal |author=Reuben M. Baron, David A. Kenny |date=1986 |title=Moderator-Mediator Variable Distinction in Social Psychological Research: Conceptual, Strategic, and Statistical Considerations |journal=Journal of Personality and Social Psychology |volume=51 |issue=6 |pages=1173–1182 |doi=10.1037/0022-3514.51.6.1173 |url=http://www.public.asu.edu/~davidpm/classes/psy536/Baron.pdf |format=PDF |language=en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Methode der Psychologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ulanwp</name></author>
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