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	<title>Internetwerbung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T18:35:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Internetwerbung&amp;diff=61992&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Brettchenweber: Änderungen von ~2026-22694-47 (Diskussion) auf die letzte Version von AsepTisch zurückgesetzt</title>
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		<updated>2026-04-13T12:23:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-22694-47&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-22694-47&quot;&gt;~2026-22694-47&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-22694-47&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-22694-47 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:AsepTisch&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:AsepTisch (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;AsepTisch&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Redundanztext&lt;br /&gt;
|3=Internetwerbung&lt;br /&gt;
|4=Online-Marketing&lt;br /&gt;
|2=Juni 2021|1=[[Benutzer:Bodenseemann|Bodenseemann]] ([[Benutzer Diskussion:Bodenseemann|Diskussion]]) 16:38, 3. Jun. 2021 (CEST)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Internetwerbung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Display Advertising&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Displaywerbung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Onlinewerbung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist [[Werbung]], die in unterschiedlichen Formen über das [[Massenmedien|Medium]] [[Internet]] verbreitet wird. Sie wird häufig auch fälschlicherweise [[Online-Marketing]] genannt, obwohl Internetwerbung viel mehr ein Teilgebiet von Online-Marketing ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nach Anzahl der Nutzer größten Webseiten für Displaywerbung in Deutschland sind nach der [[Arbeitsgemeinschaft Online Forschung]] (AGOF) [[wetter.com]], [[Kleinanzeigen]], [[Bild.de]], [[Web.de]] und [[Chip (Website)|CHIP]].&amp;lt;ref&amp;gt;AGOF: [https://www.agof.de/?wpfb_dl=8732 daily digital facts ab März 2022]&amp;lt;/ref&amp;gt; Betrachtet man das digitale Gesamtangebot, zeichnet sich ein ähnliches Bild. Einzig [[Focus Online]] verdrängt hier wetter.com aus den fünf Online-Angeboten mit der größten Reichweite.&amp;lt;ref&amp;gt;AGOF: [https://www.agof.de/?wpfb_dl=8733 daily digital facts ab März 2022]&amp;lt;/ref&amp;gt; Internationale Plattformen wie [[Google]], [[YouTube]], [[Facebook]] oder [[TikTok]] weisen ihre [[Medienreichweite]] allerdings nicht über die AGOF aus und erzielen nach eigenen Angaben noch deutlich größere Reichweiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formen ==&lt;br /&gt;
Das Internet und die darin verwendeten Technologien erlauben es, die Benutzer auf eine Vielzahl unterschiedlicher Arten anzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== E-Mail-Werbung ===&lt;br /&gt;
Bei der E-Mail-Werbung werden potenzielle und aktuelle Kunden durch Werbebotschaften in [[E-Mail]]s angesprochen und können durch den Klick auf einen [[Hyperlink|Link]] zur [[Webpräsenz]] des werbenden Unternehmens geleitet werden. In der Regel sind solche Links angeschlossen an Auswertungssoftware, die Klicks zählt und so eine Auswertung der erfolgten Kundenkontakte ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werbung kann entweder als in den Text eingebundene Kleinanzeige erscheinen, in E-Mails im [[HTML]]-Format auch als [[Werbebanner]], oder auch alleiniger Inhalt einer E-Mail sein. Letzteres ist nicht nur weit verbreitet in Form sogenannter [[Paidmail]]-Services oder [[Mailtausch]]dienste, bei denen sich Verbraucher bewusst eintragen, um Werbebotschaften gegen irgendeine Form von Vergütung (in Geld oder Punkten, um wiederum selbst Werbung an andere Mitglieder versenden zu können), sondern insbesondere auch als „{{lang|en|Unsolicited Commercial Email}} – [[Spam#Unverlangte kommerzielle E-Mail|UCE]]“ oder „{{lang|en|Unsolicited Bulk Email}} – [[Spam#Unverlangte Massen-E-Mail|UBE]]“, der unerwünschten E-Mail-Werbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die E-Mail-Werbung kann auch in einem [[Newsletter]] mitgesendet werden, und zwar von Händlern für Händler ([[Business-to-Business|B2B]]) oder von Händlern an Kunden ([[Business-to-Consumer|B2C]]). Sogenannte „Newsletter-Marktplätze“ oder „Newsletter-Börsen“ bieten diesen B2B-Service, indem Newsletterversender und Werbetreibende vermittelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bannerwerbung ===&lt;br /&gt;
Als Bannerwerbung wird die Anzeige von grafischen Elementen (Bannern) mit einer Werbebotschaft verstanden, die dem Verbraucher auf verschiedene Weise kommuniziert werden kann. Bei der Bannerwerbung wird, in der Regel durch einen [[Adserver]], der Erfolg in {{lang|en|Adimpressions}} (Anzahl der Einblendungen) und {{lang|en|AdClicks}} (Anzahl der Klicks) gemessen. Ein weiteres Kriterium für die Preisgestaltung ist die Kontaktdauer eines Betrachters mit der Anzeige.&amp;lt;ref name=&amp;quot;netzwertig20140605&amp;quot;&amp;gt;[http://netzwertig.com/2014/06/05/anzeigenvermarktung-auf-basis-von-seitenaufrufen-financial-times-stellt-umstrittenen-werbestandard-in-frage/ &amp;#039;&amp;#039;Financial Times stellt umstrittenen Werbestandard in Frage.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;netzwertig.com&amp;#039;&amp;#039;, 5. Juni 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bannerwerbung erfolgt bei kleineren Webseiten zumeist im Rahmen sogenannter Partnerprogramme. Diese Partnerprogramme werden von [[Affiliate-Marketing|{{lang|en|Affiliate}}]]-Netzwerken angeboten. Private Websites nehmen häufig an [[Bannertausch]]-Netzwerken teil, um sich gegenseitig Besucher weiterzuleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Eingebundene Werbebanner ====&lt;br /&gt;
Die am weitesten verbreitete Art der Bannerwerbung ist die Einbindung eines Werbebanners innerhalb einer Internetseite. Durch die Überschwemmung vieler Internetseiten mit Werbebannern ist bei den [[Verbraucher]]n ein Gewöhnungseffekt eingetreten, so dass sie dazu neigen, Werbebanner nicht mehr zu bemerken („Bannerblindheit“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|Skyscraper}}&amp;#039;&amp;#039; (bedeutet ‚Wolkenkratzer‘) sind Banner, die besonders hoch sind und deshalb meist links oder rechts am Rande der [[Website]] angebracht sind. Diese sind dann auch beim Scrollen der Website zumindest noch teilweise zu sehen. Manche Vermarkter bieten auch Formate an, die an der Seite „mitwandern“ und so permanent im Blick des Nutzers bleiben.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|Content Ad}}&amp;#039;&amp;#039; ist Werbung im redaktionellen Bereich einer Website, die möglichst gut mit dem eigentlichen Inhalt (englisch {{lang|en|[[Medieninhalt|Content]]}}) der Website verschwimmt. Die Folge ist, dass der eine oder andere Besucher erst nachträglich merkt, dass er Werbung statt Inhalt der Website gelesen hat.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|Rectangle}}&amp;#039;&amp;#039; (bedeutet ‚Rechteck‘) ist vergleichbar mit Inselanzeigen im Printbereich. {{lang|en|Rectangles}} werden direkt im redaktionellen Umfeld der Websites platziert. Dadurch wird eine starke Aufmerksamkeit für die Werbebotschaft beim Nutzer und gute Responseraten für den Werbekunden erreicht. Das {{lang|en|Rectangle}} eignet sich gut für [[Markenführung]]skampagnen. Ein weiterer Vorteil ist das spezifische, rechteckige Format, das viel Raum für Kreativität bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Pop-up- oder Pop-under-Werbung ====&lt;br /&gt;
Auffälliger ist die Verwendung sogenannter [[Pop-up]] oder [[Pop-under]], da hier zusätzlich zur betrachteten Seite ein weiteres [[Webbrowser|Browserfenster]] geöffnet wird, welches ausschließlich die Werbung enthält. Das Pop-up erscheint dabei unmittelbar und überlagert die Hauptseite, während das Pop-under im Hintergrund geöffnet wird und der Nutzer es erst bemerkt, wenn er das Hauptfenster des Browsers schließt. Durch die zunehmende Verbreitung sogenannter [[Pop-up-Blocker]] können dadurch jedoch zunehmend weniger Verbraucher erreicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neuere Form der Pop-ups sind sogenannte {{lang|en|[[Layer Ad]]s}}, die unter Zuhilfenahme von [[JavaScript]] den eigentlichen Inhalt verdecken, um so die Aufmerksamkeit des Benutzers zu erzwingen. Dabei wird jedoch kein neues Browserfenster geöffnet, und Pop-up-Blocker damit umgangen. Experimentelle Studien attestieren dieser Form jedoch eine relativ geringe Effizienz im Gegensatz zum herkömmlichen Banner.&amp;lt;ref&amp;gt;W. Fritz, M. Kempe, A. Hauser: &amp;#039;&amp;#039;Werbewirkung von Layer-Ads&amp;#039;&amp;#039;. Arbeitsbericht des Instituts für Wirtschaftswissenschaften der TU Braunschweig, AP-Nr. 06/02, Braunschweig 2006, S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch Zusatzprogramme und andere technische Methoden kann auch die Anzeige von Layer Ads unterbunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besondere Werbeformate ====&lt;br /&gt;
Um dem steigenden Gewöhnungseffekt zu begegnen, der den Erfolg von Bannerwerbung nachteilig beeinflusst, werden neue Methoden genutzt, um den Nutzer auf Werbung aufmerksam zu machen. Dazu zählen beispielsweise aufwendige Animationen der Werbebanner, früher oft durch [[Adobe Flash|Flash]]-Technik, oder besondere Platzierungsmethoden unter Verwendung von [[JavaScript]], wie z.&amp;amp;nbsp;B. das Überlagern des übrigen Seiteninhalts mit einem Werbebanner, sich über den Bildschirm bewegende Werbebanner oder das Verschmelzen mit Videoinhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verbal Placement ====&lt;br /&gt;
Eine weitere Form der Online-Werbung ist das sogenannte Verbal Placement. Hierbei wird bewusst vom Autor eines Blogeintrags ein Link inmitten eines Absatzes bzw. Artikels platziert und von Sprachebene und Satzbau an die Zielgruppe angepasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Textbeispiel: „Zum Ausbau des Schalthebels benötigen Sie einen 10-mm-Schlüssel. Glücklicherweise gibt es im Internet zahlreiche Preisvergleichsseiten, bei denen Sie die günstigsten Angebote vergleichen können. Bei den variierenden Preisen auf dem Werkzeugmarkt kann man dort sicher ein Schnäppchen machen. Öffnen Sie nun die Abdeckung des Gehäuses und …“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei führt ein Klick auf das Wort Preisvergleichsseiten auf die Seite des Werbenden (in diesem Fall auf die Seite einer [[Preissuchmaschine]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Targeting ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Targeted Advertising}}&lt;br /&gt;
Unter Targeting versteht man eine Internet-Werbeform, bei der es darum geht, Werbeeinblendungen themenrelevant am Inhalt von Zielseiten auszurichten oder bestimmten Zielgruppen direkt anzusprechen. Dabei wird zwischen Content-Targeting, [[Semantisches Targeting|semantischem Targeting]], Behavioral-Targeting, Retargeting, [[Geotargeting]], Social-Media-Targeting und Search Intent Targeting unterschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Suchmaschinenmarketing ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Suchmaschinenmarketing}}&lt;br /&gt;
Mit [[Suchmaschinenmarketing]] (abgekürzt SEM für englisch „Search Engine Marketing“) bezeichnet man Maßnahmen, die gezielt die Auffindbarkeit einer Webpräsenz auf den Ergebnisseiten von Suchmaschinen steigern. Suchmaschinenmarketing umfasst Suchmaschinenwerbung (SEA für englisch „Search Engine Advertising“) und [[Suchmaschinenoptimierung]] (SEO für „Search Engine Optimization“). Als Ergänzung zum Suchergebnis werden zusätzlich zu den eigentlichen Suchergebnissen [[Sponsorenlink|buchbare]] [[Anzeige (Medien)|Text-Annoncen]] eingeblendet. Suchmaschinenwerbung ist entsprechend gekennzeichnet und hervorgehoben durch gestalterische Elemente wie eine Hintergrundfarbe. SEA-Systeme werden von [[Google]] („[[Google Ads]]“), [[Microsoft Network]] („[[Bing Ads]]“) und [[Yahoo (Webportal)|Yahoo]] („[[Yahoo Search Marketing]]“) eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pixel ===&lt;br /&gt;
Diese Werbevariante zeichnet sich dadurch aus, dass die Werbefläche nicht für einen einzelnen Werbeträger, sondern für theoretisch beliebig viele zur Verfügung steht, solange genügend Platz vorhanden ist. In der Regel werden dabei Flächen in Blockgrößen zu Festpreisen verkauft. Auf diesen Bereichen können dann kleine Bildchen eingeblendet werden, die mit einem Link versehen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{lang|en|Interstitials}} ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|Interstitials}}&amp;#039;&amp;#039; sind Werbeinhalte, die beim Wechseln einer Seite während des Besuchs einer Website als Unterbrechung eingeblendet werden. Die Werbung wird dabei vor dem Aufbau der eigentlichen Seite eingeblendet und gibt nach festgelegter Zeit die gewünschte Seite frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{lang|en|Prestitials}} ===&lt;br /&gt;
Ein {{lang|en|Prestitial}} ist eine ganzseitige Werbung, die der eigentlichen Seite vorgeschaltet ist. Nach Ablauf einer bestimmten Zeit oder durch Klick auf einen entsprechenden Link wird der Besucher automatisch auf die gewünschte Seite weitergeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In-Text-Werbung ===&lt;br /&gt;
Bei In-Text-Werbung handelt es sich um eine spezielle Form von Online-Marketing, die direkt in den Content ([[Fließtext]] einer Website) integriert wird. Hierzu werden vom jeweiligen Anbieter einzelne [[Keyword (Online-Marketing)|{{lang|en|Keywords}}]] (Schlüsselwörter wie zum Beispiel &amp;#039;&amp;#039;Software&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Computerspiele&amp;#039;&amp;#039; etc.) im Content einer Website (automatisch) mit speziellen Links versehen. Diese unterscheiden sich optisch in der Regel durch eine doppelte Unterstreichung von regulären [[Hyperlink|Links]]. Im Vergleich zu anderen Werbeformen wird diese erst durch eine aktive Nutzung des Internetnutzers sichtbar, indem dieser mit seiner [[Computermaus|Maus]] über einen In-Text-Link fährt. Daraufhin öffnet sich ein kleines Fenster, welches entweder reine Text-Informationen, Bilder oder auch Videos enthalten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mapvertising ===&lt;br /&gt;
Beim [[Mapvertising]] wird Werbung auf einer Online-Landkarte geschaltet, die meist auf die räumlichen Ergebnisse zugeschnitten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{lang|en|Site Branding}} ===&lt;br /&gt;
Unter {{lang|en|[[Site Branding]]}} versteht man das Verändern des Erscheinungsbildes einer Website dahingehend, dass diese eindeutig einem Produkt oder einer Firma zugeordnet werden kann, der Nutzer somit automatisch und unausweichlich an diese(s) erinnert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Websponsoring ===&lt;br /&gt;
Eine Form der Internetwerbung ist das [[Websponsoring]] beziehungsweise Onlinesponsoring, bei der ein [[Sponsor]] ein von ihm unabhängiges, meist unentgeltliches Internetprojekt finanziell unterstützt. Als Gegenleistung werden auf der unterstützten Website [[Werbebanner]] oder das [[Firmenlogo|Logo]] des Sponsors eingeblendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Internetradiowerbung ===&lt;br /&gt;
Internetradiowerbung ist vergleichbar mit klassischer Radiowerbung. Der Unterschied besteht jedoch darin, dass die Hörerzahlen genau abgerechnet werden können und im Gegensatz zum terrestrischen Rundfunk nicht auf Schätzungen oder Hochrechnungen basieren. Dies erlaubt eine präzisere Mediaplanung und bessere Ausschöpfung des Budgets. Im Bereich der Internetradiovermarktung gibt es bereits einige Geschäftsansätze, jedoch ist der Markt noch nicht vollständig erschlossen. Das Problem ist, dass ein Großteil der Sender eine zu geringe Reichweite besitzt, um in der Einzelvermarktung erfolgreich zu sein. Einige Firmen kompensieren dieses Problem, indem sie viele Radios bündeln, gemeinsam vermarkten und somit die Reichweite erhöhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Virales Marketing und Social Media Marketing ===&lt;br /&gt;
Beim [[Virales Marketing|viralen Marketing]] ist eine [[Marketing]]form, die [[Soziales Netzwerk (Internet)|soziale Netzwerke]] und Medien nutzt, um mit einer meist ungewöhnlichen oder hintergründigen Nachricht auf eine Marke, ein Produkt oder eine Kampagne aufmerksam zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nutzung von sozialen Netzwerken im Marketing wird auch als [[Social Media Marketing]] bezeichnet. Hierzu gehören unter anderem das Verbessern der Social-Media-Präsenz für Werbezwecke ([[Social Media Optimization]]), das Auswerten und Sammeln von werbe-relevanten Informationen über Nutzer in sozialen Netzwerken ([[Social Media Intelligence]]) und ein [[Empfehlungsmarketing]] durch Nutzer, die werberelevante Inhalte in sozialen Netzwerk teilen und damit neue Kunden anwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Influencer-Marketing ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Influencer-Marketing}}&lt;br /&gt;
Beim [[Influencer-Marketing]] binden Werbetreibende gezielt Meinungsmacher ([[Influencer]]) und damit Personen mit Ansehen, Einfluss und Reichweite in ihre Markenkommunikation ein. Dies geschieht häufig in sozialen Netzwerken und auf Videoplattformen. Hier wird auch mit [[Produktplatzierung]]en gearbeitet, um auf Produkte bzw. Dienstleistungen aufmerksam zu machen und dabei authentischer als in der klassischen Werbung zu wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Akzeptanz ==&lt;br /&gt;
Der Online-Werbemarkt grafischer Natur ist in Deutschland von 2006 auf 2007 um 103 Prozent auf 976 Millionen Euro gestiegen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://golem.de/0801/56835.html &amp;#039;&amp;#039;Fast 1 Milliarde Euro für Online-Werbung in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;golem.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Online-Werbemarkt der USA ist von 2005 auf 2006 um 35 Prozent auf 16,9 Milliarden US-Dollar gestiegen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.heise.de/newsticker/meldung/Online-Werbemarkt-der-USA-wuchs-2006-um-35-Prozent-132254.html &amp;#039;&amp;#039;Online-Werbemarkt der USA wuchs 2006 um 35 Prozent.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;heise.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2010 stiegen die Brutto-Werbeausgaben (Umsatz vor Abzug von Rabatten und anderen Nachlässen) alleine in Deutschland auf 5,357 Milliarden Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Raoul Fischer |url=https://www.wuv.de/nachrichten/digital/ovk_report_display_treibt_online_werbemarkt_ueber_die_fuenf_milliarden_grenze |titel=OVK-Report: Display treibt Online-Werbemarkt über die Fünf-Milliarden-Grenze |werk=wuv.de |datum=2011-02-28 |abruf=2011-02-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Werbeausgaben für [[Social Media]] sind in dieser Messung noch nicht berücksichtigt. Die tatsächlichen Nettowerbeausgaben für Onlinewerbung waren im Jahr 2010 mit 861 Millionen Euro allerdings deutlich geringer. Onlinewerbung stellte damit weit nach TV, Zeitungen und anderen Werbeträgern die siebtgrößte Mediengattung dar.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zaw.de/index.php?menuid=33 &amp;#039;&amp;#039;Netto-Werbeeinnahmen erfassbarer Werbeträger in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;zaw.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2017 betrug der Nettowerbeumsatz auf dem &amp;#039;&amp;#039;Digitalen Werbemarkt&amp;#039;&amp;#039; durch die Zusammenführung der Umsatzzahlen von klassischer Display-Werbung und Mobile Werbung rund 1,9 Milliarden Euro. Im Nettowerbekuchen machen digitale Werbemaßnahmen mit 29,9 Prozent den größten Anteil aus, so dass Werbung im Internet erstmals an der Spitze im Mediamix vor TV, Print und Radio steht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Susanne Gillner |url=https://www.internetworld.de/onlinemarketing/dmexco/digitale-werbung-setzt-1-91-milliarden-euro-um-1378897.html |titel=Digitale Werbung setzt 1,91 Milliarden Euro um |werk=internetworld.de |hrsg=Internet World Business |datum=2017-09-13 |abruf=2017-09-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Online-Werbemarkt in der Schweiz wird von Google dominiert. Es wird geschätzt, dass rund drei Viertel der Online-Werbeausgaben zu Google fließen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.srf.ch/news/wirtschaft/15-jahre-google-schweiz-google-ch-hat-die-schweizer-onlinelandschaft-umgepfluegt |titel=15 Jahre Google Schweiz - «Google.ch hat die Schweizer Onlinelandschaft umgepflügt» |werk=[[Schweizer Radio und Fernsehen|srf.ch]] |datum=2019-09-10 |abruf=2019-09-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorteil von Internetwerbung liegt darin, dass die Reaktion der angesprochenen [[Verbraucher]] über die [[Click-Through-Rate|Klickrate]], die [[Konversion (Marketing)|Conversion-Rate]] oder [[Page Impression]]s unmittelbar gemessen werden kann. Diese Messbarkeit zeichnet Internetwerbung gegenüber Werbung im klassischen Stil aus. Dadurch lassen sich [[Streuung (Marketing)|Streuverluste]] wesentlich besser minimieren als in anderen Werbeformaten. Dies gilt insbesondere für Internetwerbung, die [[Pay per Click]] abgerechnet wird: Hier zahlt der Kunde nur für Klicks, also nur, wenn der Interessent tatsächlich auf die [[Webseite]] geleitet wird. Außerdem funktioniert eine zielgruppengerichtete Werbung durch ein bestimmtes Targeting.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internetwerbung in den oben beschriebenen Formen wird jedoch zunehmend als lästig und aufdringlich empfunden. Daher haben sich viele [[Adblock]]lösungen etabliert, die mit verschiedenen Filtertechniken versuchen, das Anzeigen der Werbung zu verhindern. Gegen unerwünschte E-Mail-Werbung können sowohl vom Endnutzer als auch vom Mailserverbetreiber u.&amp;amp;nbsp;a. [[Spam]]filter eingesetzt werden (siehe hierzu auch [[Spam#Gegenmaßnahmen|Gegenmaßnahmen zu Spam]]). Um das Anzeigen von Werbung auf Internetseiten (egal in welcher Form) zu unterbinden, ist es möglich, [[Contentfilter]] einzusetzen, welche z.&amp;amp;nbsp;B. als [[Plug-in|Erweiterung]] für verschiedene [[Webbrowser]] zur Verfügung stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer [[Repräsentative Umfrage|repräsentativen Umfrage]] des [[TNS Emnid|TNS Emnid Instituts]] im Auftrag von [[MEC (Mediaagentur)|Mediaedge:cia]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.agnitas.de/akzeptanz-von-neuen-werbeformen-und-die-kenntnis-von-pop-up-blockern/ &amp;#039;&amp;#039;Akzeptanz von neuen Werbeformen und die Kenntnis von Pop-up-Blockern.&amp;#039;&amp;#039;] Repräsentative Umfrage des TNS Emnid Instituts, i. A. von Mediaedge:cia. In: &amp;#039;&amp;#039;agnitas.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; ist bei Internetnutzern der {{lang|en|Skyscraper}} die beliebteste Form der Werbung (32 %), gefolgt vom {{lang|en|Bigsize}}-Banner (31 %). Pop-ups werden von 60 % der Nutzer abgelehnt und von 11 % positiv gewertet. Nur ein Prozent klickt Pop-ups an. Video-Strips mit bewegten Bildern in {{lang|en|Skyscraper}}n oder {{lang|en|Bigsize}}-Bannern werden von 3 bis 8 % der Nutzer angeklickt und breiten sich danach über die ganze Webseite aus. 40 % der Internetnutzer fühlen sich durch Internetwerbung gestört, und mehr als 34 % akzeptieren Werbung zur Finanzierung einer Webseite. 20 % der Befragten wurden durch Werbung auf interessante Angebote aufmerksam gemacht, wobei Frauen (15 %) durch Internetwerbung weniger als Männer (23 %) angesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse einer experimentellen Studie bestätigen die ambivalente Wirkung insbesondere von {{lang|en|Layer-Ads}}, die einerseits eine hohe Erinnerungswirkung bzgl. der Details der Werbebotschaft erzielen, anderseits aber von den Nutzern als deutlich störender empfunden werden als klassische Bannerwerbung.&amp;lt;ref&amp;gt;W. Fritz, M. Kempe, A. Hauser: &amp;#039;&amp;#039;Werbewirkung von Layer-Ads&amp;#039;&amp;#039;. Arbeitsbericht des Instituts für Wirtschaftswissenschaften der TU Braunschweig, AP-Nr. 06/02, Braunschweig 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Financial Times]] experimentiert als erstes größeres Medium mit der Kontaktdauer der Leser auf der Seite mit den Anzeigen. Seit Sommer 2014 bietet sie Anzeigenkunden neben herkömmlichen Abrufkontingenten auch Zeitkontingente an. Gemessen wird die reale Nutzerzeit mit dem Werkzeug Chartbeat&amp;lt;ref&amp;gt;[https://chartbeat.com/ chartbeat.com]&amp;lt;/ref&amp;gt; das feststellt, ob ein Browserfenster im Vordergrund liegt und anhand der Nutzereingaben versucht, Aufmerksamkeit zu erkennen. Seit dem 4. Quartal 2014 werden Anzeigen nach diesem Modell in die Standard-Vermarktung einbezogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;netzwertig20140605&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kostenlose Internetwerbung ==&lt;br /&gt;
Im Internet gibt es diverse Dienste, die es ermöglichen, ein Webprojekt kostenlos zu bewerben. Dabei stehen je nach Dienst verschiedene Werbemethoden zur Verfügung, unter anderem [[Mailtausch]] (E-Mail-Werbung), [[Bannertausch]] (Werbebannerwerbung), [[Textlinktausch]] (Austausch von HTML-Textlinks) und [[Besuchertausch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Breidbart-Index]]&lt;br /&gt;
* [[Coalition for Better Ads]]&lt;br /&gt;
* [[Exit Intent Popup]]&lt;br /&gt;
* [[Native Advertising]]&lt;br /&gt;
* [[Werbeportal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=7636951-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werbemaßnahme]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Online-Marketing]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werbung nach Medium]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Brettchenweber</name></author>
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