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	<title>Interne Vertreibung - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Interne_Vertreibung&amp;diff=392483&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lupe: +Karte</title>
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		<updated>2025-08-14T13:18:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Karte&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:ECDM 20240620 WorldRefugeeDay 2024 (cropped IDPs).jpg|mini|Anzahl von Binnenvertriebenen weltweit nach Land (2023)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Intern Vertriebene&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Binnenvertriebene&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Binnenflüchtlinge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (aus dem Englischen &amp;#039;&amp;#039;internally displaced people/IDPs&amp;#039;&amp;#039;), sind Personen, die gewaltsam aus ihrer angestammten und rechtmäßigen Heimat [[Vertreibung|vertrieben]] wurden, bei ihrer Flucht – im Unterschied zu [[Flüchtling]]en im rechtlichen Sinn – keine Staatsgrenze überschritten haben und im eigenen Land verblieben sind. Gründe für diese &amp;#039;&amp;#039;interne Vertreibung&amp;#039;&amp;#039; sind bewaffnete Konflikte, Gewalt, Menschenrechtsverletzungen und Naturkatastrophen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsstellung und Situation ==&lt;br /&gt;
Status und Schutz von Binnenvertriebenen sind völkerrechtlich nicht klar geregelt. Die [[Genfer Flüchtlingskonvention]], die die völkerrechtliche Grundlage für den Schutz politisch Verfolgter bildet, erstreckt sich nicht auf Binnenflüchtlinge.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.internal-displacement.org/internal-displacement/ |titel=Internal displacement |hrsg=[[Internal Displacement Monitoring Centre]] |sprache=en |abruf=2024-10-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gibt auch keine andere internationale [[Konvention]] zum Schutz der intern Vertriebenen, keine [[Internationale Organisation (Völkerrecht)|internationale Organisation]] (wie das [[UNHCR]] für Flüchtlinge) mit einem klaren [[UN-Mandat]] zu ihrem Schutz und auch keine rechtliche Definition des Begriffs. Die Leitlinien des &amp;#039;&amp;#039;UN-Sonderbeauftragten zum Schutz der Menschenrechte Intern Vertriebener&amp;#039;&amp;#039; stellen einen internationalen Standard zum Schutz und zur Unterstützung der Betroffenen dar und werden von vielen Hilfsorganisationen und Regierungen respektiert, sind jedoch nicht im Sinne internationalen Rechts verbindlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das UNHCR setzt sich auf Anfrage der betreffenden Regierung oder der UN-Generalversammlung auch für den Schutz von Binnenvertriebenen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Afrika gibt es die am 6. Dezember 2012 in Kraft getretene, verbindliche [[Kampala-Konvention]], die in ihrer Definition von Binnenvertriebenen mit den Leitlinien der Vereinten Nationen übereinstimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Britta Nümann |url=https://www.bpb.de/themen/migration-integration/kurzdossiers/283563/rechtliche-schutzmoeglichkeiten-fuer-klimafluechtlinge/ |titel=Rechtliche Schutzmöglichkeiten für &amp;quot;Klimaflüchtlinge&amp;quot; |hrsg=[[Bundeszentrale für politische Bildung]] |datum=2019-01-21 |abruf=2024-05-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://au.int/sites/default/files/treaties/36846-treaty-kampala_convention.pdf |titel=Kampala Convention |hrsg=[[Afrikanische Union]] |datum=2009 |format=PDF; 1,56 MB |sprache=en |abruf=2024-05-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Binnenvertriebene leben in Lagern, andere in städtischen [[Slum]]s oder auch in der freien Natur. Oft verbleiben sie dabei innerhalb oder in der Nähe eines Konfliktgebietes. Damit ist ihre Sicherheitslage schlechter als diejenige von Flüchtlingen und internationale Organisationen haben größere Schwierigkeiten, sie zu unterstützen. Während Anfang der 2010er Jahre die meisten Binnenvertriebenen in Lagern in [[Ländlicher Raum|ländlichen Gebieten]] lebten, lebten Ende 2019 doppelt soviele in [[Städtischer Raum|städtischen]] oder halbstädtischen Gebieten wie in ländlichen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.unhcr.org/media/unhcr-global-trends-2019 |titel=Global Trends. Forced displacements in 2019 |hrsg=[[UNHCR]] |sprache=en |seiten=33 |abruf=2024-05-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vertreibungsgründe ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kibativillagers.jpg|mini|Dorfbewohner nach Schüssen auf der Flucht nach [[Goma]] während des [[Dritter Kongokrieg|Dritten Kongokiregs]] im Jahr 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewaltsame Vertreibungen werden aus verschiedenen Gründen und von diversen Akteuren durchgeführt. Der wichtigste Grund für interne Vertreibung sind bewaffnete Konflikte, bei denen die Zivilbevölkerung zwischen die Fronten der sich bekämpfenden Parteien gerät. Zum Teil wird Vertreibung auch gezielt als Mittel eingesetzt, um Angehörige bestimmter ethnischer oder religiöser Gruppen oder tatsächliche oder angebliche politische Gegner aus einem Gebiet zu entfernen, wie es etwa in [[Myanmar]]/Burma (vgl. [[Bewaffnete Konflikte in Myanmar]]), [[Kenia]] nach den Wahlen 2007 und [[Irak]] geschah. Insbesondere in [[Kolumbien]] wurden Menschen durch paramilitärische Gruppen oder durch linke Guerilla vertrieben, um ihr Land zu rauben und es für den Anbau von Drogen zu nutzen oder Großinvestoren der Agrarindustrie zugänglich zu machen. Auch in [[Honduras]], [[Guatemala]] und [[El Salvador]] sind organisierte Kriminalität im Zusammenhang mit Drogenhandel und Bandenaktivitäten Ursachen für interne Vertreibung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.internal-displacement.org/focus-areas/conflict-and-violence/ |titel=Conflict and violence |hrsg=[[Internal Displacement Monitoring Centre]] (IDMC) |sprache=en |abruf=2024-05-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Konflikten verursachen auch Naturkatastrophen wie Überschwemmungen und Erdbeben interne Vertreibungen, die Hunderttausende oder sogar Millionen Menschen betreffen können. Jüngere Beispiele sind die [[Überschwemmungskatastrophe in Pakistan 2022]], die [[Überschwemmungen am Horn von Afrika 2023]] und das [[Erdbeben in der Türkei und Syrien 2023]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;idmc2024&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;icdm2023&amp;quot; /&amp;gt; Durch die [[globale Erwärmung]] werden extreme Wetterereignisse häufiger, die zudem eine höhere Intensität aufweisen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.internal-displacement.org/focus-areas/Displacement-disasters-and-climate-change/ |titel=Displacement, disasters and climate change |hrsg=[[Internal Displacement Monitoring Centre]] (IDMC) |sprache=en |abruf=2024-05-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung in Zahlen ==&lt;br /&gt;
Die Zahl der Binnenflüchtlinge weltweit wurde 1998 auf rund 20 Millionen geschätzt. Seitdem stieg sie bis Ende 2024 auf 83,4 Millionen. Die Weltregion mit den meisten Binnenvertriebenen ist Subsahara-Afrika mit allein 38,8 Millionen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://api.internal-displacement.org/sites/default/files/publications/documents/IDMC_2023_25_years_of_progress_on_internal_displacement_report.pdf |titel=25 years of progress on internal displacement 1998-2023 |hrsg=Internal Displacement Monitoring Centre (IDMC) |datum=2023-10-02 |format=PDF; 15,1 MB |sprache=en |abruf=2024-05-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;idmc2024&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.internal-displacement.org/global-report/grid2024/ |titel=2024 Global Report on Internal Displacement |hrsg=[[Internal Displacement Monitoring Centre]] |datum=2024 |format=PDF; 25,3 MB |sprache=en |abruf=2025-05-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Anzahl der Binnenvertriebenen in verschiedenen Weltregionen nach IDMC&amp;lt;ref name=&amp;quot;idmc2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! Subsahara-Afrika&lt;br /&gt;
! Nordafrika und&lt;br /&gt;
Naher Osten&lt;br /&gt;
!Ostasien und&lt;br /&gt;
Pazifik&lt;br /&gt;
!Südasien&lt;br /&gt;
!Amerika&lt;br /&gt;
!Europa und&lt;br /&gt;
Zentralasien&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2013&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| 12,4 Mio. || 9,1 Mio.&lt;br /&gt;
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|2,5 Mio.&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2014&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| 11,4 Mio. || 11,9 Mio.&lt;br /&gt;
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| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2015&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| 11,9 Mio. || 13,1 Mio.&lt;br /&gt;
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|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2016&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
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|6,3 Mio.&lt;br /&gt;
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|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2024&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;idmc2025&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Internal Displacement Monitoring Centre (IDMC) |Titel=2025 Global Report on Internal Displacement |Datum=2025 |Sprache=en |DOI=10.55363/IDMC.XTGW2833}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anzahl der Binnenvertriebenen nach IDMC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;idmc2025&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;idmc2024&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;icdm2023&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anzahl der Binnenvertreibungen (auch mehrfache Bewegungen)&amp;lt;br /&amp;gt;durch Gewalt und Konflikte (lila) und Katastrophen (grün) nach IDMC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;idmc2025&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;idmc2024&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;icdm2023&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
Colors=&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Colors=&lt;br /&gt;
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   bar:2014 from:11.3 till:30.4 text:19,1 Millionen&lt;br /&gt;
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   bar:2017 from:11.8 till:30.5 text:18,7 Millionen&lt;br /&gt;
   bar:2018 from:10.8 till:28.3 text:17,5 Millionen&lt;br /&gt;
   bar:2019 from:8.5  till:33.8 text:25,3 Millionen&lt;br /&gt;
   bar:2020 from:9.8  till:40.8 text:31,0 Millionen&lt;br /&gt;
   bar:2021 from:14.4 till:38.1 text:23,7 Millionen&lt;br /&gt;
   bar:2022 from:28.4 till:61.0 text:32,6 Millionen&lt;br /&gt;
   bar:2023 from:20.5 till:47.3 text:26,8 Millionen&lt;br /&gt;
   bar:2024 from:20.1 till:65.9 text:45,8 Millionen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2014 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:ECDM 20180322 DRC IDPs-Refugees.pdf|mini|Anzahl und Verteilung der intern Vertriebenen in der Demokratischen Republik Kongo nach [[Amt der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten|OCHA]] (grün) und der Flüchtenden in (rot) und aus (blau) Nachbar&amp;amp;shy;staaten nach [[Hoher Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen|UNHCR]] (Stand Januar 2018)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 lag die Zahl der weltweiten Binnenflüchtlinge bei rund 38 Millionen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kurier.at/chronik/weltchronik/unhcr-bericht-2014-so-viele-binnenfluechtlinge-wie-noch-nie/128.927.527 |titel=Binnenflüchtlinge weltweit 2014 |werk=[[kurier.at]] |datum=2015-05-06 |abruf=2024-05-16}} mit Grafik&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2018 ===&lt;br /&gt;
Ende des Jahres 2018 lebten 41,3 Millionen Menschen in 55 Ländern aufgrund von Gewalt und Konflikten als Binnenflüchtlinge. Insgesamt wurden 2018 in 148 Ländern zusammengerechnet 28 Millionen neue Binnenvetreibungen aufgrund von Konflikten und Katastrophen verzeichnet und damit ein neuer Höchststand. [[Äthiopien]], die [[Demokratische Republik Kongo]] und [[Syrien]] machten mehr als die Hälfte der durch Konflikte und Gewalt vertriebenen Menschen aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.internal-displacement.org/global-report/grid2019/ |titel=Global Report on Internal Displacement 2019 |hrsg=[[Internal Displacement Monitoring Centre]] |datum=2019 |sprache=en |abruf=2024-11-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2019 ===&lt;br /&gt;
Das [[Internal Displacement Monitoring Centre]] (IDMC) in Genf schätzte in ihrem Jahresbericht 2020 die Zahl intern Vertriebener Ende 2019 auf 50,8 Millionen, so viele wie nie seit Beginn der Berechnungen. Das waren 12,8 Millionen mehr als 2015.&lt;br /&gt;
Die dramatischste Entwicklung durchlebten solche Staaten wie [[Syrien]] mit 5,6 Millionen Binnenvertriebenen und die [[Demokratische Republik Kongo]] mit 5,5 Millionen Binnenvertriebenen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.internal-displacement.org/global-report/grid2020/ |titel=2020 Global Report on Internal Displacement |hrsg=[[Internal Displacement Monitoring Centre]] |sprache=en |abruf=2020-06-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die DR Kongo verzeichnete etwa 1,9 Millionen neue Binnenvertreibungen, darunter 1,8 Millionen aufgrund von Gewalt und Konflikten. Kämpfe zwischen Militär und bewaffneten Gruppen in den Territorien [[Lubero (Territorium)|Lubero]] und [[Rutshuru (Territorium)|Rutshuru]] der Provinz [[Nord-Kivu]] trieben etwa 520.000 Menschen in die Flucht. Nach der DR Kongo verzeichnete in Subsahara-Afrika [[Äthiopien]] die meisten neuen Binnenvertreibungen, jedoch mit rund 1,6 Millionen deutlich weniger als im Vorjahr mit 2,9 Millionen. [[Mosambik]] trafen 2019 die Zyklone [[Zyklon Idai|Idai]] im März und [[Zyklon Kenneth|Kenneth]] einen Monat später, die Hunderttausende vertrieben (640.000 bzw. 45.000). Bis Ende des Jahres blieben noch etwa 132.000 von ihnen binnenvertrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.internal-displacement.org/global-report/grid2020/downloads/2020-IDMC-GRID-sub-saharan-africa.pdf?v=1.17 |titel=2020 Global Report on Internal Displacement: Regional overview – Sub-Saharan Africa |hrsg=[[Internal Displacement Monitoring Centre]] |datum=2020 |format=PDF; 5,72 MB sprache=en |abruf=2024-11-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2020 ===&lt;br /&gt;
Das IDMC berichtete von 55 Millionen intern Vertriebenen zum Ende des Jahres 2020. Darunter wurden 48 Millionen in 59 Ländern durch Gewalt und Konflikte vertrieben. Die meisten Binnvertreibungen gab es in Subsahara-Afrika und dem Mittleren Osten. Die höchsten Zahlen an internen Vertriebenen zm Ende des Jahres wurden in Syrien (6,6 Mio.), der DR Kongo (5,3 Mio.), Kolumbien (4,9 Mio.), Jemen (3,6 Mio.) und Somalia (3,0 Mio.) verzeichnet. Tropische Wirbelstürme, Monsunregen und Überschwemmungen verursachten insbesondere in Ost- und Südasien und dem Pazifik Binnenvertreibungen. Im Mai wurden wegen [[Zyklon Amphan]] fast fünf Millionen Menschen in Bangladesch, Indien, Myanmar und Bhutan evakuiert. Der Monsun vertrieb ab Juni insbesondere in Bangladesch zahlreiche Menschen. In Mittelamerika, das von der bis dahin aktivsten [[Atlantische Hurrikansaison 2020|Atlantische Hurrikansaison]] betroffen war, kam es in [[Guatemala]], [[Honduras]] und [[Nicaragua]] zu Rekordzahlen an Binnenvertriebenen. Auch Konflikte und Gewalt vertrieben in Amerika rund 238.000 Menschen, darunter insbesondere in [[El Salvador]], [[Kolumbien]], [[Mexiko]] und [[Haiti]]. In Europa und Zentralasien waren es rund 85.000, die vor allem auf den [[Krieg um Bergkarabach 2020|Krieg um Bergkarabach]] zurückzuführen waren. Katastrophen wie zum Beispiel Extremwetterereignisse führten in der Region dagegen zu 234.000 Binnenvertreibungen und waren damit auf dem bis dahin zweithöchsten Stand.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.internal-displacement.org/global-report/grid2021/ |titel= Global Report on Internal Displacement 2021 |hrsg=[[Internal Displacement Monitoring Centre]] |sprache=en |abruf=2024-10-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2021 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:ECDM 20220620 PD Refugee Day (cropped IDPs in 2021).jpg|mini|Binnenflüchtlinge (IDPs) im Jahr 2021 nach Staat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2021 stieg die Zahl der intern Vertriebenen auf 59,1 Millionen. Neue Höchstzahlen an Binnenvertriebenen aufgrund von Gewalt und Konflikten wurden 2021 in Äthiopien, der Demokratischen Republik Kongo und Afghanistan erreicht. Katastrophen, darunter mehr als 94 Prozent wetterbedingte Naturkatastrophen, führten bis Ende 2021 zu einem Stand von 23,6 Millionen Binnenvertriebenen und waren damit für mehr als 60 Prozent aller Binnenvertriebenen verantwortlich. Die am schwersten betroffenen Länder waren erneut China, die Philippinen und Indien. In der DR Kongo kam es im Mai zu einem Vulkanausbruch des [[Nyiragongo]] nahe [[Goma]], der rund 600.000 Menschen in die Flucht trieb. Die meisten internen Vertreibungen aufgrund von Naturkatastrophen wurden 2021 jedoch durch Stürme und Überschwemmungen verursacht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.internal-displacement.org/global-report/grid2022/ |titel=Global Report on Internal Displacement 2022 |hrsg=[[Internal Displacement Monitoring Centre]] |datum=2022 |sprache=en |abruf=2022-06-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2022 ===&lt;br /&gt;
Für das Jahr 2022 betrug allein die Zahl der aufgrund des [[Russischer Überfall auf die Ukraine 2022|russischen Angriffs auf die Ukraine 2022]] intern Vertriebenen in der Ukraine laut UNHCR im Mai 2022 mehr als 7 Millionen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.unhcr.org/ukraine-emergency.html |titel=Ukraine emergency |werk=unhcr.org |datum=2022-05-22 |sprache=en |abruf=2022-06-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Anzahl der weltweiten Binnenflüchtlinge erreichte mit 71,1 Millionen nach dem ICDM einen neuen Höchststand. Davon waren 62,5 Millionen durch Gewalt und Konflikte und die restlichen 8,7 Millionen durch Naturkatastrophen wie insbesondere der [[Überschwemmungskatastrophe in Pakistan 2022|Überschwemmungskatastrophe in Pakistan]] verursacht. In [[Subsahara-Afrika]] verzeichnete aufgrund von Gewalt und Konflikten laut ICDM die Demokratische Republik Kongo mit 5,69 Millionen die meisten Binnenvertriebenen, gefolgt von [[Äthiopien]] (3,85 Mio.), [[Nigeria]] (3,65 Mio.), [[Somalia]] (3,86 Mio.) und dem [[Sudan]] (3,55 Mio.).&amp;lt;ref name=&amp;quot;icdm2023&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.internal-displacement.org/publications/2023-global-report-on-internal-displacement-grid/ |titel=2023 Global Report on Internal Displacement (GRID) |hrsg=[[Internal Displacement Monitoring Centre]] |datum=2023 |format=PDF; 19,7 MB |sprache=en |abruf=2024-05-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2023 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:ECDM 20240226 Sudan conflict and population displacement since 15 April 2023.pdf|mini|Zahl und Verteilung der intern Vertriebenen im Sudan und der in Nachbarländer Geflüchteten seit 15. April 2023 (Stand 15. Februar 2024)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2023 stieg die Zahl der Binnenflüchtlinge laut dem IDMC global auf 75,9 Millionen, davon wurden 68,3 Millionen durch Gewalt und Konflikte vertrieben und 7,7 Millionen durch Naturkatastrophen. Die Anzahl der Binnenflüchtlinge durch Gewalt und Konflikte war im [[Sudan]] (9,1 Millionen), [[Syrien]] (7,2 Millionen) und der [[Demokratische Republik Kongo|Demokratischen Republik Kongo]] (6,7 Millionen) am höchsten, während es die meisten Binnenflüchtlinge durch Naturkatastrophen in [[Afghanistan]] (1,5 Millionen), [[Pakistan]] (1,2 Millionen) und [[Äthiopien]] (881.000) gab. In den fünf Jahren von 2019 bis 2023 stieg die Anzahl der Binnenflüchtlinge um rund 50 Prozent. Fast die Hälfte der Binnenflüchtlinge weltweit befanden sich in den Ländern Sudan, Syrien, DR Kongo, [[Kolumbien]] und [[Jemen]]. 2023 stieg die Zahl insbesondere durch neue bzw. weiter eskalierende Konflikte [[Bürgerkrieg in Äthiopien ab 2020|in Äthiopien]], in der Demokratischen Republik Kongo, [[Krieg im Sudan (seit 2023)|im Sudan]], [[Krieg in Israel und Gaza seit 2023|in Palästina]] und [[Russischer Überfall auf die Ukraine seit 2022|in der Ukraine]]. Im Vergleich zu 2022 ging jedoch die im Laufe des Jahres verzeichneten internen Vertreibungen aufgrund von Gewalt und Konflikten um 28 Prozent zurück, was vor allem auf weniger Bewegungen in der Ukraine zurückzuführen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Rekordzahl an durch Naturkatastrophen Vertriebenen wurde in Nordafrika und dem Nahen Osten verzeichnet, die insbesondere auf eine Reihe verheerender Erdbeben in der Region zurückgingen. Diese umfassten das [[Erdbeben in der Türkei und Syrien 2023|Erdbeben in der Türkei und Syrien]] der Magnitude 7,8 am 6. Februar 2023, das rund 4,7 Millionen Personen vertrieb, und das [[Erdbeben in Marokko 2023|Erdbeben in Marokko]] der Magnitude 6,8 am 8. September 2023. Die [[Überschwemmungen am Horn von Afrika 2023|Überschwemmungen am Horn von Afrika]] verursachten zudem 2,9 Millionen Binnenvertreibungen, jedoch nahm die Anzahl der Vertreibungen durch wetterbedingte Naturkatastrophen global insgesamt im Vergleich zum Vorjahr ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;idmc2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2024 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:ECDM 20241015 Sudan.pdf|mini|Binnenvertriebene im Sudan und in Nachbarländer Geflüchtete (Stand 2. Oktober 2024)]]&lt;br /&gt;
In der ersten Hälfte des Jahres 2024 hielten die Binnenvertreibungen durch die Kriege im Sudan, im Gazastreifen und in der Ukraine weiterhin an. Der Sudan verzeichnete Ende Juni mit rund 10,6 Millionen die höchste vom IDMC jemals für ein Land verzeichnete Anzahl an Binnenvertriebenen. Betroffen waren vor allem der Bundesstaat [[al-Dschazira (Bundesstaat)|al-Dschazira]] und dessen Hauptstadt [[Wad Madani]] sowie die Stadt [[al-Fāschir]] in [[Schamal Darfur]]. In al-Dschazira kam es zwischen Januar und April zu rund 392.000 Binnenvertreibungen und um al-Fāschir zu rund 329.000 zwischen April und Ende Juni. Ab Ende Juni führten sich in den Bundesstaat [[Sannar (Bundesstaat)|Sannar]] ausbreitende Kämpfe zu schätzungsweise rund 57.000 Binnenvertreibungen. Im Gazastreifen lebten aufgrund des [[Krieg in Israel und Gaza seit 2023|laufenden Krieges]] Ende Juni rund 1,9 Millionen Menschen als Binnenvertriebene. Im südlich gelegenen [[Gouvernement Rafah]] wurden durch eine israelische Militäroffensive im Mai etwa 1,3 Millionen Menschen in die Flucht getrieben. Der [[Russischer Überfall auf die Ukraine seit 2022|Krieg zwischen Russland und der Ukraine]] führte in der ersten Jahreshälfte zu rund 103.000 Binnenvertreibungen in der Ukraine und etwa 12.200 in Russland. In der [[Provinz Cabo Delgado]] in [[Mosambik]], wo es [[Aufstand in Cabo Delgado|seit 2017]] einen islamistischen Aufstand gibt, wurden nach erneuten Konflikten etwa 201.000 interne Vertreibungen verzeichnet. Ende Juni waren etwa 592.000 Menschen in Mosambik Binnenvertriebene. In der Demokratischen Republik Kongo gab es ebenfalls weiterhin Kämpfe im Osten des Landes. In der Provinz [[Sud-Kivu]] wurden etwa 185.000 Binnenvertreibungen verzeichnet. In [[Haiti]] stiegen interne Vertreibungen durch zunehmende [[Krise in Haiti seit 2018#2024|Aktivitäten von kriminellen Banden]] mit koordinierten Angriffen in [[Port-au-Prince]]. In der ersten Jahreshälfte kam es im Land wegen der Gewalt zu einer Rekordzahl von rund 271.000 Fluchtbewegungen. Ende Juni lebten etwa 575.000 Binnenvertriebene in Haiti.&amp;lt;ref name=&amp;quot;id2024&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://story.internal-displacement.org/2024-mid-year-update/ |titel=2024 Mid-year update |hrsg=[[Internal Displacement Monitoring Centre]] |datum=2024 |sprache=en |abruf=2024-10-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verheerendste Naturkatastrophe der ersten Jahreshälfte hinsichtlich Binnenvertreibungen war laut IDMC [[Zyklon Remal]], der im Mai Bangladesch und Indien mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 111&amp;amp;nbsp;km/h traf und etwa 1,1 Millionen bzw. 548.000 Menschen intern vertrieb. In Russland sowie in [[Kasachstan]] verursachten zudem [[Überschwemmungen am Ural 2024|Überschwemmungen am Ural]] im März bis Mai rund 162.000 Binnenvertreibungen. Auch auf der Südhalbkugel kam es zu Flutkatastrophen. Die [[Überschwemmungen in Rio Grande do Sul 2024|Überschwemmungen im brasilianischen Rio Grande do Sul]] führten zu rund 775.000 Binnenvertreibungen und damit zur höchsten Zahl im Land seit Beginn der Datenreihe im Jahr 2008. In der Demokratischen Republik Kongo betrafen Überschwemmungen fast 2,2 Millionen Menschen. 521.000 wurden intern vertrieben, davon 350.000 im Monat Januar. [[Überschwemmungen in Ostafrika 2024|Überschwemmungen am Horn von Afrika]] in der Regenzeit von April bis Mai führten in [[Kenia]], [[Somalia]] und [[Äthiopien]] zu insgesamt 473.000 internen Vertreibungen, darunter 293.000 in Kenia.&amp;lt;ref name=&amp;quot;id2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2024 betrug die Zahl der Binnenvertriebenen weltweit 83,4&amp;amp;nbsp;Millionen und war damit auf einem neuen Höchstwert seit Erhebung der Zahlen. Davon wurden 73,5&amp;amp;nbsp;Millionen durch Gewalt und Konflikte und 9,8&amp;amp;nbsp;Millionen durch Naturkatastrophen vertrieben, was einem Anstieg gegenüber Ende 2023 von 10 bzw. 29 Prozent entspricht. Die Länder mit den meisten Binnenvertriebenen durch Gewalt und Konflikte waren der Sudan (11,6 Mio.), Syrien (7,4 Mio.), Kolumbien (7,3 Mio.), die Demokratische Republik Kongo (6,2 Mio.) und Jemen (4,8 Mio.). Naturkatastrophen trafen dagegen die Menschen in Afghanistan (1,3 Mio.), dem Tschad (1,2 Mio.), den Philippinen (1 Mio.), Äthiopien (757.000) und Somalia (733.000) am schwersten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;idmc2025&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2025 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:ECDM 20250423 Cameroon Complex Crisis.pdf|mini|Anzahl von Binnenvertriebenen und Flüchtlingen nach und aus Kamerun nach [[UNHCR]] (Stand März 2025)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angaben der Vereinten Nationen sind im Osten der Demokratischen Republik Kongo aufgrund eskalierender Kämpfe mit der [[Bewegung 23. März]] (M23) in den ersten drei Januarwochen mehr als 400.000 Menschen vertrieben worden. Die von [[Ruanda]] unterstützte, militante Gruppe eroberte mehrere Städte und Siedlungen, darunter [[Masisi (Demokratische Republik Kongo)|Masisi]] und [[Sake (Demokratische Republik Kongo)|Sake]]. Laut einem Sprecher des Flüchtlingshilfswerks UNHCR seien ab Mitte Januar auch mehrfach Bomben auf Flüchtlingslager abgeworfen worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschlandfunk.de/warum-die-gewalt-im-ostkongo-eskaliert-100.html |titel=Warum die Gewalt im Ostkongo eskaliert |werk=[[deutschlandfunk.de]] |datum=2025-01-26 |abruf=2025-01-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Michaela Ludwig, Andreas Rister: &amp;#039;&amp;#039;Vertreibung von Kindern verhindern!&amp;#039;&amp;#039;. Terre des Hommes. ISBN 3-924493-65-0&lt;br /&gt;
* [http://www.internal-displacement.org/assets/library/Media/201505-Global-Overview-2015/20150506-global-overview-2015-en.pdf Internal Displacement: A Global Overview of Trends and Developments in 2014 (Mai 2015)] (PDF-Datei; 4,6 MB)&lt;br /&gt;
* [http://www.un.org/Depts/german/wiso/e-cn4-1998-53-add.2.pdf Leitlinien betreffend Binnenvertreibungen, Vereinte Nationen, Bericht des Beauftragten des Generalsekretärs Francis Deng, E/CN.4/1998/53/Add.2 (11. Februar 1998)] (PDF-Datei; 133 kB)&lt;br /&gt;
* [http://www.unhcr.de/fileadmin/unhcr_data/pdfs/zeitschrift/585.pdf UNHCR-Zeitschrift „Flüchtlinge“ zu Binnenvertriebenen] (PDF-Datei; 1016 kB)&lt;br /&gt;
* [http://www.unhcr.org/protect/PROTECTION/479498992.pdf Handbook for the Protection of Internally Displaced Persons, Global Protection Cluster Working Group (Dezember 2007)] (PDF-Datei)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Internally displaced people|Binnenflüchtlinge}}&lt;br /&gt;
* [https://www.internal-displacement.org/ Internal Displacement Monitoring Centre (IDMC)]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://api.internal-displacement.org/sites/default/files/publications/documents/IDMC_2023_25_years_of_progress_on_internal_displacement_report.pdf |titel=25 years of progress on internal displacement 1998-2023 |hrsg=[[Internal Displacement Monitoring Centre]] (IDMC) |datum=2023-10-02 |format=PDF; 15,1 MB |sprache=en |abruf=2024-05-16 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.unhcr.org/us/about-unhcr/who-we-protect/internally-displaced-people |titel=Internally Displaced People |hrsg=[[UNHCR]] |sprache=en |abruf=2024-05-18 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* [https://www.fmreview.org/ Forced Migration Review]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertreibung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konfliktsoziologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Migrationssoziologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lupe</name></author>
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