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	<title>Internationale Mathematische Union - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Diopuld: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2026-02-13T05:58:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Verband&lt;br /&gt;
| Name               = Internationale Mathematische Union (IMU)&lt;br /&gt;
| Logo               = InternationaleMathematischeUnionLogo.jpg&lt;br /&gt;
| Logogrösse         = &lt;br /&gt;
| Rechtsform         = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum     = 1920&lt;br /&gt;
| Sitz                = Hausvogteiplatz 11A, 10117 [[Berlin]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Präsident          = [[Hiraku Nakajima]]&lt;br /&gt;
| Generalsekretär    = [[Christoph Sorger]]&lt;br /&gt;
| Vorstand           = Vizepräsidenten:&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ulrike Tillmann]], [[Tatiana Toro]];&amp;lt;br /&amp;gt;Past-Präsident:&amp;lt;br /&amp;gt;[[Carlos Kenig]];&amp;lt;br /&amp;gt;weitere Mitglieder:&amp;lt;br /&amp;gt;[[Mouhamed Moustapha Fall]], [[Nalini Joshi]], [[Jong-Hae Keum]], [[Paolo Piccione]], [[Günter Ziegler]], [[Tamar Ziegler]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mathunion.org/organization/imu-executive-committee |titel=IMU Executive Committee |werk=mathunion.org |hrsg=Internationale Mathematische Union |datum= |zugriff=2023-02-16 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Website            = [https://www.mathunion.org/ mathunion.org]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Internationale Mathematische Union&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (IMU) ist eine [[internationale Nichtregierungsorganisation]] zur Förderung der internationalen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der [[Mathematik]]. Sie ist Mitglied des [[Internationaler Wissenschaftsrat (ISC)|Internationalen Wissenschaftsrats]] (ISC) und ist seit 1962 Mitorganisator des [[Internationaler Mathematikerkongress|Internationalen Mathematikerkongress]] (ICM). Ihre Mitglieder sind nationale mathematische Organisationen in mehr als 80 Ländern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mathunion.org/membership/imu-members |titel=Member Countries |werk=mathunion.org |hrsg=Internationale Mathematische Union |datum= |zugriff=2023-02-16 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Dachorganisation aller mathematischen Gesellschaften fördert die IMU die internationale Zusammenarbeit auf diesem Fachgebiet, beschäftigt sich mit Fragen der mathematischen Ausbildung, unterstützt den Aufbau der Infrastruktur für die Ausbildung und Forschung in Entwicklungsländern, organisiert die Weltkongresse der mathematischen Gemeinschaft und verleiht Preise für herausragende mathematische Forschungsergebnisse, u.&amp;amp;nbsp;a. die [[Fields-Medaille]]n, den „Nobelpreis der Mathematik“, die auf dem ICM vergeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die IMU wurde in ihrer ursprünglichen Form während des sechsten Internationalen Mathematikerkongresses gegründet, der vom 22. bis zum 30. September 1920 in [[Straßburg]] stattfand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfangs war die Internationalität der Gesellschaft stark überschattet von dem Bemühen insbesondere Frankreichs, nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] deutsche und österreichische Mathematiker aus der IMU und von den Internationalen Mathematikerkongressen (ICM) auszuschließen. Besonders hervor tat sich dabei [[Émile Picard]], von 1919 bis 1936 Präsident des [[International Research Council]], aus dem auch die IMU hervorging, und 1929 bis 1931 Ehrenpräsident der IMU. Beispielsweise weigerte sich Dänemark auf Betreiben von [[Harald Bohr]] deshalb, der IMU beizutreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst 1928 gelang es [[Salvatore Pincherle]] auf dem von ihm organisierten ICM in [[Bologna]] diese nationalistischen Tendenzen zu überwinden, allerdings nicht in der IMU selbst. Ausschlaggebend dabei war auch die ablehnende Haltung britischer ([[Godfrey Harold Hardy]]) und US-amerikanischer Mathematiker gegenüber Frankreich. Aufgrund dieser Zwistigkeiten hörte die IMU ab 1932 praktisch auf zu existieren und wurde, trotz Rettungsbemühungen ihres letzten Präsidenten [[William Henry Young]], 1936 offiziell aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur offiziellen Wiedergründung kam es erst nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], als 1950 in [[New York City|New York]] eine neue Satzung beschlossen wurde, die ein Jahr später in Kraft trat. Die erste Tagung fand 1952 in [[Rom]] statt. Die Fehler der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg wurden nicht wiederholt, auch weil nun US-Amerikaner den Ton angaben, insbesondere [[Marshall Stone]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karen Hunger Parshall |Titel=Marshall Stone and the Internationalization of the American Mathematical Research Community |Sammelwerk=[[Bulletin of the American Mathematical Society]] |Band=46 |Nummer=3 |Datum=2009-07 |Seiten=459–482 |Online=[https://www.ams.org/journals/bull/2009-46-03/S0273-0979-09-01242-7/S0273-0979-09-01242-7.pdf ams.org (PDF)] |Abruf=2023-02-16 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der 1950 den ersten ICM an der [[Harvard University]] organisiert hatte und 1952 zum ersten Präsidenten der wiedererrichteten IMU ernannt wurde. Ein Ausschluss von Staaten war nach den neuen Statuten nicht mehr möglich. Auch französische Mathematiker nahmen damals eine andere Haltung ein, insbesondere [[Henri Cartan]], der gleich nach dem Zweiten Weltkrieg enge Beziehungen zu deutschen Mathematikern (besonders [[Heinrich Behnke]] in Münster) knüpfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neue Probleme entstanden aus dem [[Kalter Krieg|Ost-West-Konflikt]] und anderen Konflikten wie zwischen der [[Volksrepublik China]] und [[Republik China (Taiwan)|Taiwan]]. 1982 wurde der ICM in [[Warschau]] wegen des damals verhängten [[Kriegsrecht in Polen 1981–1983|Kriegsrechts]] um ein Jahr verschoben. Wegen der restriktiven Reisepolitik der [[Sowjetunion]] (zum Beispiel für jüdische Mathematiker) kam es mehrfach zu Konflikten mit US-amerikanischen Vertretern in der IMU, so in den 1970er Jahren zwischen [[Lew Semjonowitsch Pontrjagin|Lew Pontrjagin]] und [[Nathan Jacobson]] (beide Vizepräsidenten der IMU).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standort ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin, Mitte, Hausvogteiplatz, Geschaeftshaus Zum Hausvoigt 05.jpg|mini|Sitz des Sekretariats der Inter&amp;amp;shy;nationalen Mathematischen Union ([[Weierstraß-Institut für Angewandte Analysis und Stochastik|Weierstraß-Institut]] in [[Berlin]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sitz wurde 2010 [[Berlin]] gewählt, am [[Weierstraß-Institut für Angewandte Analysis und Stochastik]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://idw-online.de/de/news382693 |titel=Berlin wird Welthauptstadt der Mathematik |werk=idw-online.de |hrsg=[[Informationsdienst Wissenschaft]] |datum=2010-08-16 |zugriff=2023-02-16 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor wanderte der Hauptsitz mit dem jeweils gewählten Generalsekretär von Land zu Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitglieder ==&lt;br /&gt;
Als Mitglieder können nur Länder beitreten, vorausgesetzt, sie haben mindestens vier promovierte Mathematiker. Diese werden von sogenannten „Adhering Organizations“ z.&amp;amp;nbsp;B. mathematischen Gesellschaften, Wissenschaftsorganisationen, Forschungsinstitutionen vertreten. Die Länder werden in fünf Klassen eingeteilt, mit entsprechender Anzahl Vertreter in der IMU. Auch die Beitragssätze sind danach gestaffelt, wobei die Klasse 5 die höchsten Beiträge zahlt. Deutschland wird in der IMU von der [[Deutsche Mathematiker-Vereinigung|Deutschen Mathematiker-Vereinigung]] (DMV) vertreten. Länder, die weniger als vier promovierte Mathematiker haben, können als assoziierte Mitglieder aufgenommen werden. Zudem gibt es „affiliate members“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preisverleihungen ==&lt;br /&gt;
Preise der IMU, die auf den ICM verliehen werden, sind neben der Fields-Medaille die [[IMU-Abakus-Medaille]], die [[Chern-Medaille]], der [[Carl-Friedrich-Gauß-Preis]], die [[ICM Emmy Noether Lecture]] und der [[Leelavati-Preis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ihr verbunden ist die [[International Commission on Mathematical Instruction]] (ICMI).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Präsidenten ==&lt;br /&gt;
* 1952–1954: [[Marshall Harvey Stone]]&lt;br /&gt;
* 1955–1958: [[Heinz Hopf]]&lt;br /&gt;
* 1959–1962: [[Rolf Nevanlinna]]&lt;br /&gt;
* 1963–1966: [[Georges de Rham]]&lt;br /&gt;
* 1967–1970: [[Henri Cartan]]&lt;br /&gt;
* 1971–1974: [[K. Chandrasekharan]]&lt;br /&gt;
* 1975–1978: [[Deane Montgomery]]&lt;br /&gt;
* 1979–1982: [[Lennart Carleson]]&lt;br /&gt;
* 1983–1986: [[Jürgen Moser (Mathematiker)|Jürgen Moser]]&lt;br /&gt;
* 1987–1990: [[Ludwig Dmitrijewitsch Faddejew|Ludwig Faddejew]]&lt;br /&gt;
* 1991–1994: [[Jacques-Louis Lions]]&lt;br /&gt;
* 1995–1998: [[David Mumford]]&lt;br /&gt;
* 1999–2002: [[Jacob Palis]]&lt;br /&gt;
* 2003–2006: [[John M. Ball]]&lt;br /&gt;
* 2007–2010: [[László Lovász]]&lt;br /&gt;
* 2011–2014: [[Ingrid Daubechies]]&lt;br /&gt;
* 2015–2018: [[Shigefumi Mori]]&lt;br /&gt;
* 2019–2022: [[Carlos Kenig]]&lt;br /&gt;
* 2023–{{0|0000}}: [[Hiraku Nakajima]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Olli Lehto]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Mathematics without borders – a history of the International Mathematical Union&lt;br /&gt;
   |Verlag=Springer&lt;br /&gt;
   |Datum=1998&lt;br /&gt;
   |ISBN=0-387-98358-9&lt;br /&gt;
   |Sprache=en&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Lehto war sieben Jahre Sekretär der IMU ab 1983}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.mathunion.org International Mathematical Union] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.ams.org/notices/199910/rev-cassels.pdf Cassels, Besprechung der Geschichte der IMU von Lehto, Notices AMS 1999, PDF-Datei]&lt;br /&gt;
* [https://idw-online.de/de/news775281 Gründung der ersten Internationalen Mathematischen Union vor 100 Jahren]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1011139-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=1011139-6|LCCN=n50073455|NDL=00700797|VIAF=149744348}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematische Vereinigung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Internationale Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vereinsgründung 1920]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Diopuld</name></author>
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