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	<title>International Union of Students - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Überarbeiten|2=Dieser Artikel|Grund=lt. enwiki ist die IUS schon seit längerem nicht mehr aktiv, dieser Artikel somit nicht mehr aktuell / außerdem sollten einzelne Aussagen besser durch Einzelnachweise belegt werden, siehe Diskussion}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;International Union of Students&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (IUS) – im Deutschen zuweilen als &amp;#039;&amp;#039;Internationaler Studentenbund&amp;#039;&amp;#039; (ISB) oder auch &amp;#039;&amp;#039;Weltstudentenbund&amp;#039;&amp;#039; (WSB) bezeichnet – ist ein weltweiter Zusammenschluss nationaler Studentenvertretungen. Sie umfasst nach eigenen Angaben rund 150 Mitgliedsverbände aus über 115 Ländern der Welt und sieht sich damit als die größte überparteiliche studentische Organisation auf internationaler Ebene.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fzs 2006&amp;quot;&amp;gt;[https://www.fzs.de/2006/03/02/ius-international-union-of-students/ fzs.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die IUS ist ein [[Nichtregierungsorganisation|NGO]]-Mitglied der [[UNESCO]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.unesco.org/en/university-twinning-and-networking/partners/non-governmental/ unesco.org]&amp;lt;/ref&amp;gt; und hat einen Konsultationsstatus beim [[Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen#Konsultationsstatus von Nichtregierungsorganisationen|ECOSOC]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kontaktadresse der IUS verwies zuletzt auf Prag.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fzs 2006&amp;quot; /&amp;gt; Dort befand sich bis 2006 auch ihr Büro in einer eigenen, später zwangsversteigerten Immobilie.&amp;lt;ref&amp;gt;The Economist Newspapers Ltd. (2006): &amp;#039;&amp;#039;Let each stand in his place: Cold war survivors&amp;#039;&amp;#039;; The Economist October 28, 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Rechtsstreit um diese Immobilie wie auch um die Frage der Zahlungsunfähigkeit hält an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ESU-Handbuch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die IUS wurde nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges am 27. August 1946 in [[Prag]] als Nachfolgeorganisation der 1940 aufgelösten [[Confédération internationale des étudiants]] (CIE) gegründet. In den folgenden Jahren wurde die Organisation jedoch zunehmend von den kommunistischen Verbänden des [[Ostblock]]s dominiert und machte sich als kommunistische [[Frontorganisation]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;books-m9HoBQAAQBAJ-PT352&amp;quot;&amp;gt;Michael Hochgeschwender: &amp;#039;&amp;#039;Freiheit in der Offensive?&amp;#039;&amp;#039; Walter de Gruyter, 1998, ISBN 978-3-486-59525-3 ({{Google Buch |BuchID=m9HoBQAAQBAJ |SeitenID=PT352}})&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;books-_ROpAAAAQBAJ-PT66&amp;quot;&amp;gt;Richard F. Staar: &amp;#039;&amp;#039;USSR Foreign Policies After Détente.&amp;#039;&amp;#039; Hoover Press, 2013, ISBN 978-0-8179-8593-6 ({{Google Buch |BuchID=_ROpAAAAQBAJ |SeitenID=PT66}})&amp;lt;/ref&amp;gt; wiederholt zum Sprachrohr der [[Sowjetunion|sowjetischen]] Außenpolitik. Als Reaktion darauf lehnten Studierendenorganisationen vieler prowestlich orientierter Länder die Mitarbeit in der IUS ab und trafen sich seit 1950 alljährlich zu eigenen Konferenzen (&amp;#039;&amp;#039;International Student Conference, ISC&amp;#039;&amp;#039;), die seit 1952 auch ein ständiges Sekretariat &amp;#039;&amp;#039;(Coordinating Secretariat – COSEC)&amp;#039;&amp;#039; im niederländischen [[Leiden (Stadt)|Leiden]] unterhielten. Im Rahmen der ISC arbeiteten auch die [[Österreichische Hochschülerschaft]] (ÖH), der [[Verband der Schweizer Studierendenschaften]] (VSS) sowie der westdeutsche [[Verband Deutscher Studentenschaften]] (VDS) mit, während die [[DDR]]-Staatsjugendorganisation [[Freie Deutsche Jugend]] Mitglied in der IUS war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen beiden Organisationen entwickelte sich ein regelrechter Wettlauf um die Sympathien der unabhängig werdenden Drittweltstaaten, die sich jedoch nicht selten für Doppelmitgliedschaften oder einen Beobachterstatus in beiden Lagern entschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 1960er Jahre kam die ISC in die Krise nachdem bekannt wurde, dass ihre Arbeit jahrelang maßgeblich von US-amerikanischen Geheimdiensten wie der [[CIA]] mitfinanziert worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;Phil Agee, Jr.: &amp;#039;&amp;#039;The National Student Association Scandal.&amp;#039;&amp;#039; In: Campus Watch, Herbst 1991, S. 12–13.&amp;lt;/ref&amp;gt; Daraufhin traten zahlreiche Verbände, darunter der westdeutsche VDS, aus der ISC aus. Diese war ohne die CIA-Mittel nicht mehr in der Lage ihre Aktivitäten weiterzuführen und wurde schließlich 1969 aufgelöst. Um wenigstens einen kleinen Teil der praktischen Zusammenarbeit auf sozialem, bildungspolitischem und kulturellem Gebiet fortführen zu können, schlossen sich mehrere westeuropäische Verbände 1982 erneut zu einem lockeren Netzwerk zusammen, aus dem später die heutige [[European Students’ Union]] (ESU) hervorging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die IUS ihrerseits öffnete sich nach dem Ende des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]] für die westlichen Verbände, schloss die kommunistischen Staatsverbände bis auf wenige Ausnahmen (Nordkorea, Vietnam, Kuba) aus und führte strukturelle Reformen durch. Dennoch geriet die Organisation in der Folgezeit in eine schwere finanzielle und personelle Krise, die bis heute anhält. Die IUS war lange Zeit hoch verschuldet (ca. 1 Mio. [[US-Dollar|USD]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;fzs-ius&amp;quot;&amp;gt;[https://www.fzs.de/2004/10/30/ansaetze-zur-arbeit-des-fzs-in-der-international-union-of-students-ius/ fzs.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;), vor allem aufgrund des Wegbrechens der Finanzierung durch die ihrerseits oft staatlich unterstützten osteuropäischen Mitglieder, über die [[International Student Travel Confederation]] (ISTC) und den Verkauf der [[Internationaler Studentenausweis|internationalen Studentenausweise]] (ISIC).&amp;lt;ref name=&amp;quot;ESU-Handbuch&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|titel=A brief history of international student organisation|url=https://www.esu-online.org/wp-content/uploads/2016/07/ESCBI-handbook-online.pdf|abruf=2020-03-05|seiten=19–31|sprache=en|format=PDF; 1,3 MB|autor=Juleie Ness }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hinzu kamen Probleme mit der tschechischen Regierung aufgrund der Einordnung als (post-)kommunistische Organisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer kurzen Phase der Wiederbelebung 2000–2003 mit Tätigkeit vor allem im Rahmen der UNO und in Bezug auf die regionalen Verbände (u.&amp;amp;nbsp;a. ESIB, heute ESU), in der 2000 in Libyen (durch finanzielle Unterstützung des libyschen Studierendenverbandes)&amp;lt;ref name=&amp;quot;ESU-Handbuch&amp;quot; /&amp;gt; und 2003 in Montreal Treffen stattfanden, behinderten die strukturellen Probleme sehr bald wieder eine effektive Arbeit. In dieser Zeit übernahm die bundesweite deutsche Studierendenvertretung [[Freier zusammenschluss von student*innenschaften|fzs]] die Rolle eines Regionalkoordinators in Europa. Eine in dieser Zeit angestoßene Satzungsdebatte und daran anschließende diskutierte Strukturveränderungen blieben letztlich ohne Erfolg, da die für Änderungen nötigen Quoren nicht erreicht werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die IUS ist seit Jahren nicht mehr in der Lage, regelmäßige Kongresse und dergleichen durchzuführen oder dauerhaft Vertretungsarbeit zu leisten. Versuche, die Arbeit durch eine engere Kooperation mit regionalen Organisationen wie der ESU zu intensivieren, sind bislang gescheitert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fzs-ius&amp;quot; /&amp;gt; Die letzte auch medial wahrgenommene Aktion der IUS war der Aufruf zu weltweiten Protesten gegen die Einbeziehung der tertiären Ebene des Bildungssektors in das [[GATS]]-[[Handelsabkommen]] der [[WTO]].&amp;lt;ref&amp;gt;Jobbins, David (2003): &amp;#039;&amp;#039;Qatar&amp;#039;s Iraq Gesture Challenges Us Grip&amp;#039;&amp;#039;; The Times Higher Education Supplement, TSL Education Limited, June 27, 2003, No. 1595, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.timeshighereducation.com/news/international-union-of-students-marks-its-comeback-with-call-for-worldwide-day-of-protest/178579.article timeshighereducation.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angaben aus dem Jahr 2016 ist der fzs nicht mehr Mitglied der IUS, da er dessen Zusammenarbeit mit der [[Nordkorea|nordkoreanischen]] Studierendenvertretung ablehnt,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://fzs-mv.de/wp-content/uploads/2016/06/reader-nach-der-54-mv.pdf fzs-mv.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; aktuelle eigene Angaben sind jedoch dazu widersprüchlich&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de-de.facebook.com/freierzusammenschlussvonstudentInnenschaften/about/ de-de.facebook.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2025-07 |url=https://www.fzs.de/wordpress/wp-content/uploads/2020/01/Satzungen-und-Ordnungen-des-fzs_62MV_web.pdf |text=Satzungsbestimmungen zur Wahl von IUS-Delegationen |archivebot=2025-07-21 20:51:30 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; aber wegen des faktischen Untergangs der IUS ohne praktische Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Phil Agee, Jr.: &amp;#039;&amp;#039;The National Student Association Scandal.&amp;#039;&amp;#039; In: Campus Watch, Herbst 1991, S. 12–13.&lt;br /&gt;
* [[Philip G. Altbach]]: &amp;#039;&amp;#039;The International Student Movement.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Journal of Contemporary History]] 1970; H. 5, S. 156–174.&lt;br /&gt;
* [[Joël Kotek]]: &amp;#039;&amp;#039;Students and the Cold War&amp;#039;&amp;#039;, New York 1996, ISBN 0-312-15877-7.&lt;br /&gt;
* [[Walter Rüegg]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Geschichte der Universität in Europa]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Vom Zweiten Weltkrieg bis zum Ende des 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, München 2010, ISBN 978-3-406-36955-1, S. 250–254.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | url=http://blogg.thomasnilsson.eu/2004/12/students-as-cold-warriors-international.html | titel=ESU – The European Students&amp;#039; Union: The International Student Movement during the Cold War (1946–1969)|sprache=en|abruf=2020-03-05}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=2031110-2|LCCN=n50067483|NDL=00398418|VIAF=128756590}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studentenorganisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Internationale Organisation (Prag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tarnorganisation (Kalter Krieg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbandsgründung 1946]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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