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	<title>International Ship and Port Facility Security Code - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T16:18:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=International_Ship_and_Port_Facility_Security_Code&amp;diff=1055975&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ambross07: Linkfix, Kleinkram mit AWB</title>
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		<updated>2025-02-28T22:42:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linkfix, Kleinkram mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:ISPS facility Duisburg. Spielvogel.jpg|mini|ISPS-Kennzeichnung in den [[Duisburg-Ruhrorter Häfen]]]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;International Ship and Port Facility Security Code&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ISPS-Code&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) besteht aus einem umfangreichen Paket von Maßnahmen zur Erhöhung der Gefahrenabwehr bei Schiffen und Hafenanlagen, an denen Schiffe in der Auslandsfahrt abgefertigt werden. Der ISPS-Code wurde angesichts drohender vorsätzlicher rechtswidriger Handlungen, wie z. B. [[Terrorismus|Terrorakte]] und [[Piraterie]] geschaffen und dient auch der [[Sicherheit in der Lieferkette]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Auslöser für die Schaffung des Regelwerks waren die [[Terroranschläge am 11.&amp;amp;nbsp;September 2001]] in New York sowie Anschläge auf Schiffe wie auf das Marineschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Cole (Schiff, 1996)|Cole]]&amp;#039;&amp;#039; im Jahre 2000 und den Öltanker &amp;#039;&amp;#039;[[Limburg (Schiff)|Limburg]]&amp;#039;&amp;#039; im Oktober 2002.&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;ISPS-Code&amp;#039;&amp;#039; wurde am 12.&amp;amp;nbsp;Dezember 2002 unter der Federführung der [[International Maritime Organization|Internationalen Seeschifffahrtsorganisation]] (IMO) vereinbart und als Ergänzung des Internationalen Übereinkommens von 1974 zum Schutz des menschlichen Lebens auf See ([[International Convention for the Safety of Life at Sea|SOLAS-Übereinkommen]]) implementiert. In der [[Europäische Union|Europäischen Union]] wurde der ISPS-Code durch eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates am 31.&amp;amp;nbsp;März 2004 umgesetzt. Dabei wurden die Regelungen, die eigentlich nur für internationale Schiffe gelten sollten, auch auf den Schiffsverkehr innerhalb der Europäischen Union und ihrer Mitgliedsstaaten ausgeweitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wesentlicher Inhalt ==&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;ISPS-Code&amp;#039;&amp;#039; besteht aus zwei Teilen: einem obligatorischen Teil A mit verpflichtenden Maßnahmen vor allem für [[Reederei]]en und Hafenbetreiber und einem empfehlenden Teil B, der vor allem Erfüllungsoptionen und Umsetzungshilfen enthält.&lt;br /&gt;
Im Wesentlichen geht die Vereinbarung davon aus, dass die Gewährleistung der Sicherheit von Schiffen und Hafenanlagen eine [[Risikomanagement]]aufgabe darstellt und dass zur Bestimmung der geeigneten Sicherheitsmaßnahmen in jedem Einzelfall zunächst eine [[Risikobewertung]] vorgenommen werden muss.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web|url=http://www.imo.org/blast/mainframe.asp?topic_id=897|title=FAQ on ISPS Code and maritime security|website=www.imo.org|access-date=2019-03-17|archiveurl=https://web.archive.org/web/20170416185308/http://www.imo.org/blast/mainframe.asp?topic_id=897|archivedate=2017-04-16|offline=yes|archivebot=2022-11-18 17:09:16 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese soll den Regierungen ermöglichen, Bedrohungsänderungen hinsichtlich der Anfälligkeit von Schiffen und Hafenanlagen durch entsprechende Sicherheitsmaßnahmen auszugleichen. Hierzu gehört ein konkreter Plan zur [[Gefahrenabwehr]].&lt;br /&gt;
Betroffen sind Schiffe in der internationalen Fahrt ([[Passagierschiff]]e einschließlich [[High Speed Craft|Hochgeschwindigkeitsfähren]], [[Frachtschiff]]e (&amp;gt; 500&amp;amp;nbsp;[[Schiffsmaße#Brutto- und Nettoraumzahl (BRZ, NRZ)|BRZ]]) und  mobile [[Bohrplattform|Offshore-Bohrinseln]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konkret müssen seitdem diese Schiffe, die einen [[Hafen]] anlaufen, zuvor explizit übermitteln, welche Ladung sie an Bord haben. Die Behörden des anlaufenden Hafens haben umfassende Kontrollrechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren wurde bestimmt, dass die Hafenanlagen – die bisher praktisch für jeden frei zugänglich waren – abgeschottet werden. Ein Zugang ist jetzt nur noch für bestimmte Personenkreise möglich, diese müssen sich regulär ausweisen und bekommen dann für die Dauer ihres Aufenthalts in den Hafenanlagen eine Identifikationskarte ausgehändigt. Weitere Maßnahmen in Hafenanlagen betreffen den Ladungsverkehr zur Anlage und die Anlieferung von Schiffsvorräten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sicherheitszaun Schild.jpg|mini|Absperrung eines Hafenbereichs gemäß ISPS-Code]]&lt;br /&gt;
Die vom &amp;#039;&amp;#039;ISPS-Code&amp;#039;&amp;#039; geforderte Kontrolle des Zugangs zu den Hafenanlagen lassen sich in der Regel nur durch [[Zaun]]anlagen erreichen, sodass außerhalb definierter Zugänge ein Betreten der Anlage nicht mehr möglich bzw. erschwert wird. Diese Einzäunung wird von einigen Bürgern, für die bisher eine uneingeschränkte Sicht und ein ungehinderter Zugang eine Selbstverständlichkeit war, als Einschränkung der Lebensqualität empfunden. Hinsichtlich des Fremdenverkehrs kann dies einen Verlust an Attraktivität und eine Reduzierung der Erlebbarkeit von Hafenstädten bewirken.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.landtag.niedersachsen.de/drucksachen/drucksachen_17_7500/6501-7000/17-6610.pdf &amp;#039;&amp;#039;Kleine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 58,6&amp;amp;nbsp;kB) Antwort des [[Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung|Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr]] vom 27. September 2016 auf eine [[Kleine Anfrage (Deutschland)|Kleine Anfrage]]. Abgerufen am 10. März 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dem steht das hohe Interesse, die Sicherheit zu gewährleisten, gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.imo.org/en/OurWork/Security/Guide_to_Maritime_Security/Pages/SOLAS-XI-2%20ISPS%20Code.aspx The International Ship and Port Facility] ISPS-Code auf der Homepage der [[Internationale Seeschifffahrts-Organisation|IMO]]&lt;br /&gt;
* {{EUR-Lex-Rechtsakt|reihe=L|jahr=2004|amtsblattnummer=129|anfangsseite=6|endseite=91|format=PDF|titel=Verordnung (EG) 725/2004 vom 31.&amp;amp;nbsp;März 2004}} zur Einführung des ISPS-Codes in der Europäischen Union&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sicherheit in der Schifffahrt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sicherheit in der Lieferkette]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hafenwirtschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ambross07</name></author>
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