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	<title>Intermittierendes Fasten - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T11:55:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Intermittierendes_Fasten&amp;diff=1837266&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Julius Senegal: /* Studien */ + Cochrane, Update mt</title>
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		<updated>2026-03-20T19:29:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Studien: &lt;/span&gt; + Cochrane, Update mt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Intermittierendes Fasten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS|intermittere}} ‚unterbrechen‘, ‚aussetzen‘), &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Intervallfasten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeitfasten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die Bezeichnung für eine Ernährungsform, bei der ständig, in einem bestimmten Rhythmus, zwischen Zeiten der normalen [[Ernährung|Nahrungsaufnahme]] und des [[Fasten]]s gewechselt wird. Beim Menschen gibt es trotz zahlreicher Studien keinen hinreichenden Beleg für einen gesundheitlichen Vorteil gegenüber anderen Ernährungsweisen mit identischer Energiezufuhr. Bei Intervallfasten beobachtete positive Effekte, etwa auf [[Insulinresistenz]] oder [[Hypertonus|erhöhten Blutdruck]], lassen sich weitgehend mit der durch Kalorienrestriktion erzielten Körpergewichtsabnahme erklären, aber nicht durch das Fastenregime an sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Beim intermittierenden Fasten folgen auf Zeitabschnitte ohne Nahrungsaufnahme Phasen mit normaler Ernährung. Der Rhythmus zwischen normaler Nahrungsaufnahme und Fasten ist dabei häufig konstant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei vielen Laborversuchen erfolgt ein 24-stündiger Wechsel, das heißt, dass auf eine Phase von 24 Stunden Fasten eine Phase mit 24 Stunden normaler Ernährung folgt. In der Fastenperiode wurde in den Versuchen üblicherweise auf feste Nahrung komplett verzichtet und eine Flüssigkeitsaufnahme geschah nur in der Form von Wasser. Diese Form der Ernährung wird in der angelsächsischen Fachliteratur &amp;#039;&amp;#039;every other day diet&amp;#039;&amp;#039; (EOD, „jeden zweiten Tag Diät“) oder &amp;#039;&amp;#039;alternate day fasting&amp;#039;&amp;#039; (ADF) genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim sogenannten 5:2-Fasten werden in jeder Woche fünf normale Tage und zwei Fasten- bzw. Reduktionstage praktiziert, die in der Regel gleichmäßig über die Woche verteilt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Volker Mrasek |url=https://www.deutschlandfunk.de/intervall-fasten-kein-vorteil-gegenueber-herkoemmlichen-100.html |titel=Intervall-Fasten - Kein Vorteil gegenüber herkömmlichen Diäten |werk=[[Deutschlandfunk]] |datum=2018-11-27 |sprache=de |abruf=2024-10-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.aerzteblatt.de/archiv/intervallfasten-essen-mit-blick-auf-die-uhr-ef59dbf1-910a-4a16-b74b-12c4fcae74e7 |titel=Intervallfasten: Essen mit Blick auf die Uhr |titelerg= |hrsg=Deutsches Ärzteblatt, Jg. 116 {{!}} Heft 5 |datum=2019-02-01 |sprache=de |abruf=2025-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Version des Intervallfastens besteht darin, dass sich der Wechsel zwischen Fasten- und Nahrungsaufnahmeperioden innerhalb eines Tages vollzieht. Häufig angewandt wird die 16:8-Methode. Dabei beginnt erst nach einer 16-stündigen Nahrungs[[karenzzeit]] eine 8-stündige Phase der Nahrungsaufnahme. Unter Miteinbeziehung der Nachtruhe und dem Ausfall des Frühstücks oder des Abendessens lässt sich dieses Verfahren ohne größere Umstellungen in den Alltagsablauf integrieren, da die Ernährung nicht umgestellt werden muss. Während des Fastenblocks sind Wasser und ungesüßter Tee oder Kaffee erlaubt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stern.de/gesundheit/intervallfasten--wie-gesund-ist-der-trend--6748894.html Stern-Gesundheit: &amp;#039;&amp;#039;Wie gesund ist Intervallfasten&amp;#039;&amp;#039; vom 1. März 2017] aufgerufen am 29. März 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Tagesrhythmus-Intervallfasten werden auch Varianten mit noch längeren Nahrungsaufnahmepausen (z.&amp;amp;nbsp;B. 18:6 oder 20:4) propagiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://intervall-konzept.de/intervallfasten-ohne-jo-jo-effekt/ |text=Ralf Gabler: &amp;#039;&amp;#039;So bekommst Du mit Intervallfasten Dein Fett weg&amp;#039;&amp;#039; vom 29. September 2016 |wayback=20170403014833 |archiv-bot=2022-11-18 13:02:15 InternetArchiveBot}} aufgerufen am 2. April 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine umstrittene Form ist die &amp;#039;&amp;#039;OMAD&amp;#039;&amp;#039;-Methode (engl. &amp;#039;&amp;#039;O&amp;#039;&amp;#039;ne &amp;#039;&amp;#039;m&amp;#039;&amp;#039;eal &amp;#039;&amp;#039;a&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;d&amp;#039;&amp;#039;ay, für ‚eine Mahlzeit am Tag‘), bei der nur eine Mahlzeit am Tag eingenommen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rtl.de/cms/omad-diaet-nur-eine-mahlzeit-pro-tag-intervallfasten-extrem-4292191.html „OMAD-Diät“ auf rtl.de, abgerufen am 20. August 2021]&amp;lt;/ref&amp;gt; Es entspräche einem 23:1-intermittierenden Fasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verschiedenen Rhythmusvarianten sind zusätzlich dadurch variierbar, wie viel Energie an den Fastentagen aufgenommen wird, ob die an den Fastentagen eingesparte Energiezufuhr an den anderen Tagen durch Überverzehr kompensiert wird und in welchem Verhältnis die Makronährstoffe an den normalen und an den Fastentagen geplant werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Studien ==&lt;br /&gt;
Es wird angenommen, dass das Ernährungsmuster des intermittierenden Fastens dem des [[Jäger und Sammler|Menschen vor Beginn von Ackerbau und Viehzucht]] stärker ähnelt als die Essrhythmen der Neuzeit und dass der menschliche Körper dem nach wie vor angepasst sei.&amp;lt;ref&amp;gt;P. Zimmet, C. R. Thomas: &amp;#039;&amp;#039;Genotype, obesity and cardiovascular disease—has technical and social advancement outstripped evolution?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;J Intern Med.&amp;#039;&amp;#039; 254, 2003, S.&amp;amp;nbsp;114–125. PMID 12859692 (Review).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;F. Rollo, M. Ubaldi, L. Ermini, I. Marota: &amp;#039;&amp;#039;Ötzi&amp;#039;s last meals: DNA analysis of the intestinal content of the Neolithic glacier mummy from the Alps.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Proceedings of the National Academy of Sciences]].&amp;#039;&amp;#039; Band 99, Nummer 20, Oktober 2002, S.&amp;amp;nbsp;12594–12599, [[doi:10.1073/pnas.192184599]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;PMID15936428&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mark P Mattson |Titel=The need for controlled studies of the effects of meal frequency on health |Sammelwerk=The Lancet |Band=365 |Nummer=9475 |Datum=2005-06 |Sprache=en |DOI=10.1016/S0140-6736(05)66667-6 |Seiten=1978–1980}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in Beobachtungsstudien beschriebene geringere kardiovaskuläre und metabolische Risiko beruht möglicherweise auf &amp;#039;&amp;#039;reverse causality&amp;#039;&amp;#039;: Menschen mit niedrigem Risiko wenden häufiger Intervallfasten an, aber Intervallfasten senkt nicht das Risiko.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Benjamin D. Horne et al. |Titel=Health effects of intermittent fasting: hormesis or harm? A systematic review |Sammelwerk=The American Journal of Clinical Nutrition |Band=102 |Nummer=2 |Datum=2015-08 |Sprache=en |DOI=10.3945/ajcn.115.109553 |PMID=26135345 |Seiten=464–470}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere Beobachtungsdaten legen das Gegenteil nahe: Intervallfasten erhöhe die Sterblichkeit, insbesondere bei Krebskranken und Herzpatienten. Methodische Limitationen können auch hier zur Fehlinterpretation beitragen. So wird in Beobachtungsstudien das Ernährungsverhalten oft nur sehr ungenau erfasst und bereits bestehende Vorerkrankungen oder andere parallel laufende Risikofaktoren nicht berücksichtigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://newsroom.heart.org/news/8-hour-time-restricted-eating-linked-to-a-91-higher-risk-of-cardiovascular-death |titel=8-hour time-restricted eating linked to a 91% higher risk of cardiovascular death |sprache=en-us |abruf=2025-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Breitere klinische Erfahrungen ergeben sich aus Ländern mit vorwiegend [[muslimisch]]er Bevölkerung, in der jährlich der [[Ramadan]] begangen wird. Die hierbei beobachteten metabolischen Verbesserungen bei gesunden Personen sind sehr klein und von kurzer Dauer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mo&amp;#039;ez Al-Islam E. Faris, Haitham A. Jahrami, Joud Alsibai, Asma A. Obaideen |Titel=Impact of Ramadan Diurnal Intermittent Fasting on Metabolic Syndrome Components in Healthy, Non-Athletic Muslim People Aged Over 15 Years: A Systematic Review and Meta-Analysis |Sammelwerk=The British Journal of Nutrition |Datum=2019-10-04 |ISSN=1475-2662 |DOI=10.1017/S000711451900254X |PMID=31581955 |Seiten=1–51}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Haitham A. Jahrami, MoezAlIslam E. Faris, Abdulrahman I. Janahi, Mohamed I. Janahi, Dana N. Abdelrahim |Titel=Does four-week consecutive, dawn-to-sunset intermittent fasting during Ramadan affect cardiometabolic risk factors in healthy adults? A systematic review, meta-analysis, and meta-regression |Sammelwerk=Nutrition, Metabolism and Cardiovascular Diseases |Band=31 |Nummer=8 |Datum=2021-07 |ISSN=0939-4753 |DOI=10.1016/j.numecd.2021.05.002 |Seiten=2273–2301}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere Untersuchungen beschreiben sogar einen Anstieg des ungünstigen LDL-Cholesterins und ein Absinken des guten HDL-Cholesterins, insbesondere bei gesunden Männern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Parvin Mirmiran et al. |Titel=Effects of Ramadan intermittent fasting on lipid and lipoprotein parameters: An updated meta-analysis |Sammelwerk=Nutrition, metabolism, and cardiovascular diseases: NMCD |Band=29 |Nummer=9 |Datum=2019-09 |Sprache=en |DOI=10.1016/j.numecd.2019.05.056 |PMID=31377182 |Seiten=906–915}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei übergewichtigen Menschen, die den Ramadan praktizieren, verbessert sich die Körperzusammensetzung und reduziert sich das Körpergewicht zumindest kurzzeitig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hamish A. Fernando et al. |Titel=Effect of Ramadan Fasting on Weight and Body Composition in Healthy Non-Athlete Adults: A Systematic Review and Meta-Analysis |Sammelwerk=Nutrients |Band=11 |Nummer=2 |Datum=2019-02-24 |Sprache=en |DOI=10.3390/nu11020478 |PMC=6412279 |PMID=30813495}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gezieltes intermittierendes Fasten führt beim Menschen zu ähnlichen physiologischen und metabolischen Veränderungen wie eine kontinuierliche Kalorienrestriktion. Der oft behauptete Vorteil, dass beim intermittierenden Fasten erheblich höhere Plasmakonzentrationen von [[Ketonkörper]]n nachweisbar sind, ist nur im Tiermodell oder bei speziellen Varianten des Intervallfastens (z.&amp;amp;nbsp;B. in Kombination mit ketogenem Nährstoffmuster) gezeigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PMID12558961&amp;quot;&amp;gt;M. P. Mattson u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Meal size and frequency affect neuronal plasticity and vulnerability to disease: cellular and molecular mechanisms.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;J Neurochem.&amp;#039;&amp;#039; 84, 2003, S.&amp;amp;nbsp;417–431. PMID 12558961.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;M. P. Mattson: &amp;#039;&amp;#039;Energy intake, meal frequency, and health: a neurobiological perspective.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Annu Rev Nutr.&amp;#039;&amp;#039; 25, 2005, S.&amp;amp;nbsp;237–260. PMID 16011467 (Review).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;PMID18845187&amp;quot;&amp;gt;M. Maalouf, J. M. Rho, M. P. Mattson: &amp;#039;&amp;#039;The neuroprotective properties of calorie restriction, the ketogenic diet, and ketone bodies.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Brain research reviews.&amp;#039;&amp;#039; Band 59, Nummer 2, März 2009, S.&amp;amp;nbsp;293–315, [[doi:10.1016/j.brainresrev.2008.09.002]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die in Tierversuchen erzielten Ergebnisse sind ohnehin nicht ohne weiteres auf den Menschen übertragbar. So wurde in vielen Fällen die Kontrollgruppe der Versuchstiere &amp;#039;&amp;#039;[[ad libitum]]&amp;#039;&amp;#039; ernährt und hatte eingeschränkte Bewegungsmöglichkeiten, was definitiv zu ungesunder Lebensweise durch Übergewicht führt. Es ist deshalb noch weitgehend ungeklärt, ob intermittierendes Fasten bei Menschen mit einem niedrigen oder normalen [[Body-Mass-Index]] überhaupt einen positiven Effekt hat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PMID15936428&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienlage zu übergewichtigen Menschen ohne religiösen Hintergrund zeigt kaum Vorteile für das Intervallfasten gegenüber anderen Fastenformen mit dauerhafter Kalorienreduktion.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Radhika V. Seimon et al. |Titel=Do intermittent diets provide physiological benefits over continuous diets for weight loss? A systematic review of clinical trials |Sammelwerk=Molecular and Cellular Endocrinology |Band=418 Pt 2 |Datum=2015-12-15 |Seiten=153–172 |Sprache=en |DOI=10.1016/j.mce.2015.09.014 |PMID=26384657}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kyoung-Kon Kim et al. |Titel=Updated Meta-Analysis of Studies from 2011 to 2021 Comparing the Effectiveness of Intermittent Energy Restriction and Continuous Energy Restriction |Sammelwerk=Journal of Obesity &amp;amp; Metabolic Syndrome |Band=31 |Nummer=3 |Datum=2022-09-30 |Sprache=en |DOI=10.7570/jomes22050 |PMC=9579470 |PMID=36177730 |Seiten=230–244}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein [[Cochrane Library|Cochrane-Review]] kommt zu dem Schluss, dass Intervallfasten im Vergleich zu klassischen Diäten mit Kalorienreduktion zu keinem klinisch relevanten Unterschied beim Gewichtsverlust oder der [[Lebensqualität]] führt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Luis I. Garegnani et al. |Titel=Intermittent fasting for adults with overweight or obesity |Sammelwerk=The Cochrane Database of Systematic Reviews |Band=2 |Nummer=2 |Datum=2026-02-16 |Sprache=en |DOI=10.1002/14651858.CD015610.pub2 |PMC=12906965 |PMID=41692034 |Seiten=CD015610}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jana Meixner |url=https://medizin-transparent.at/intervallfasten-abnehmen/ |titel=Intervallfasten nicht besser als andere Diäten |werk=[[Medizin transparent]] |datum=2026-03-18 |sprache=de |abruf=2026-03-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gewichtsreduktion ist nicht höher als mit kontinuierlicher Kalorienbeschränkung. Auch für Blutfette, Entzündungswerte und Blutdruck ist kein Vorteil erkennbar. Allein der [[Blutzucker#Normalwerte|Nüchternblutzucker]] sinkt stärker als bei konventioneller Diät. Die Mehrzahl der hierzu untersuchten Studien testete allerdings auch kein reines Intervallfasten, sondern Kombinationsdiäten aus Intervallfasten und zusätzlicher Veränderung der Mahlzeitenhäufigkeit und der Nahrungszusammensetzung. Vorteile bei bestimmten Zielparametern können demnach auch ihre Ursache in geringerer Kohlenhydratzufuhr haben, wenn diese zusätzlich zum Intervallfasten eingesetzt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Isabele Rejane de Oliveira Maranhão Pureza et al. |Titel=Effect of early time-restricted feeding on the metabolic profile of adults with excess weight: A systematic review with meta-analysis |Sammelwerk=Clinical Nutrition |Band=40 |Nummer=4 |Datum=2021-04 |Seiten=1788–1799 |Sprache=en |DOI=10.1016/j.clnu.2020.10.031}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Emily Borgundvaag et al. |Titel=Metabolic Impact of Intermittent Fasting in Patients With Type 2 Diabetes Mellitus: A Systematic Review and Meta-analysis of Interventional Studies |Sammelwerk=The Journal of Clinical Endocrinology &amp;amp; Metabolism |Band=106 |Nummer=3 |Datum=2020-12-15 |Seiten=902–911 |Sprache=en |DOI=10.1210/clinem/dgaa926 |PMID=33319233}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mohammed Allaf et al. |Titel=Intermittent fasting for the prevention of cardiovascular disease |Sammelwerk=The Cochrane Database of Systematic Reviews |Band=1 |Nummer=1 |Datum=2021-01-29 |Seiten=CD013496 |Sprache=en |DOI=10.1002/14651858.CD013496.pub2 |PMC=8092432 |PMID=33512717}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher schätzen den Nutzen des Intervallfastens auch deshalb als möglicherweise gering ein, weil die meisten Personen dieses Ernährungsmuster nicht lange beibehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andrea Enríquez Guerrero et al. |Titel=Effectiveness of an intermittent fasting diet versus continuous energy restriction on anthropometric measurements, body composition and lipid profile in overweight and obese adults: a meta-analysis |Sammelwerk=European Journal of Clinical Nutrition |Band=75 |Nummer=7 |Datum=2021-07 |Seiten=1024–1039 |Sprache=en |DOI=10.1038/s41430-020-00821-1 |PMID=33293678}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Viele Pilotstudien untersuchen nur einen Zeitraum von drei bis sechs Monaten bei dieser Diät; für eine Aussage darüber, ob Intervallfasten einen langfristigen Effekt auf Gewichtsreduzierung hat, sind sie ungeeignet, da u.&amp;amp;nbsp;a. nach diesen Zeiträumen bereits viele Teilnehmer die Diät abgebrochen haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Steven Novella |url=https://sciencebasedmedicine.org/does-intermittent-fasting-work/ |titel=Does Intermittent Fasting Work? |werk=[[Science-Based Medicine]] |datum=2023-06-28 |sprache=en |abruf=2024-02-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt daher derzeit im Gegensatz zum Tiermodell keinen wissenschaftlichen Beweis dafür, dass eine dauerhafte Kalorienrestriktion an sich – bei adäquater qualitativer [[Ernährung des Menschen]] – im Vergleich zu einem schlanken Erwachsenen einer Kontrollgruppe zu einer Verlängerung der Lebenserwartung führt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;heise-3737541&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stephan Schleim |url=https://www.heise.de/tp/features/Auf-der-Suche-nach-dem-Jungbrunnen-das-Beispiel-Kalorienreduktion-3395506.html |titel=Auf der Suche nach dem Jungbrunnen: das Beispiel Kalorienreduktion |werk=[[Telepolis|heise.de]] |datum=2012-08-31 |abruf=2015-05-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Review von 2024 kommt zu dem Schluss, dass aufgrund der unzureichenden Datenlage keine Ernährungsempfehlungen für diese Art der Diät herausgegeben werden können.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mette Svendsen, Heléne Bertéus Forslund |Titel=Meal patterns, including intermittent fasting - a scoping review for Nordic Nutrition Recommendations 2023 |Sammelwerk=Food &amp;amp; Nutrition Research |Band=68 |Datum=2024 |Sprache=en |DOI=10.29219/fnr.v68.10505 |PMID=38370117}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichtliches ==&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der ersten kontrollierten Tierversuche zum intermittierenden Fasten wurden 1934 veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;T. B. Robertson u. a.: &amp;#039;&amp;#039;The influence of intermittent starvation and intermittent starvation plus nucleic acid on the growth and longevity of the white mouse.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Aust J Exp Biol Med Sci.&amp;#039;&amp;#039; 12, 1934, S.&amp;amp;nbsp;33.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Versuchstiere dienten Mäuse. Das intermittierende Fasten war auf zwei Tage pro Woche beschränkt. Die beobachtete Lebensverlängerung wurde von den Autoren allerdings als nicht signifikant gewertet. Die intermittierend ernährten Männchen wurden im Mittel 745 Tage alt, die Weibchen 819. In der Kontrollgruppe waren es 712 beziehungsweise 773 Tage. Bereits 1887 wurden von dem russischen Arzt&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=117479 &amp;#039;&amp;#039;Fasten.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Meyers Konversationslexikon.&amp;#039;&amp;#039; Vierte Auflage. 1885–1892.&amp;lt;/ref&amp;gt; von Seeland Versuche an Hühnern durchgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;von Seeland: &amp;#039;&amp;#039;Ueber die Nachwirkung der Nahrungsentziehung auf die Ernährung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Biol Centralbl.&amp;#039;&amp;#039; 7, 1887, S.&amp;amp;nbsp;145, 184, 214, 246 und 271.&amp;lt;/ref&amp;gt; Über die Auswirkungen auf die Lebensdauer machte er jedoch keine Aussagen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Carlson1946&amp;quot;&amp;gt;A. J. Carlson, F. Hoelzel: [http://jn.nutrition.org/cgi/reprint/31/3/363 &amp;#039;&amp;#039;Apparent Prolongation of the Life Span of Rats by Intermittent Fasting.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Nutrition.&amp;#039;&amp;#039; 31, 1946, S.&amp;amp;nbsp;363–375.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Sergius Morgulis]], Professor für Biochemie an der [[University of Nebraska]], führte 1913 Versuche mit intermittierendem Fasten bei [[Salamander]]n durch. Doch auch hier lag das Forschungsinteresse nicht auf den Auswirkungen auf die Lebenserwartung, sondern im Wesentlichen auf den Auswirkungen auf das Wachstum der Tiere.&amp;lt;ref&amp;gt;S. Morgulius: [http://www.jstor.org/pss/2455577 &amp;#039;&amp;#039;The influence of protracted and intermittent fasting upon growth.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Am Naturalist.&amp;#039;&amp;#039; 47, 1913, S.&amp;amp;nbsp;477.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Anton J. Carlson]] und [[Frederick Hoelzel]] von der [[University of Chicago]] fanden 1945 bei Ratten, die intermittierend ernährt wurden, sowohl eine Verlängerung der Lebensspanne als auch eine reduzierte Tumorrate. Das optimale Fastenintervall bestimmten sie zu einem Tag Fasten in drei Tagen. Die mittlere Lebensdauer der Tiere erhöhte sich dabei um 15 % bei den Weibchen und um 20 % bei den Männchen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Carlson1946&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;A. Howell u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Energy Restriction for Breast Cancer Prevention.&amp;#039;&amp;#039; In: H. J. Senn u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Cancer Prevention II.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Springer, 2009, ISBN 978-3-540-69296-6, S.&amp;amp;nbsp;100.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiteres ==&lt;br /&gt;
Das National Institute on Aging der Vereinigten Staaten sieht in mehreren Studien zwar die Erfolge bei der Gewichtsabnahme zu fettleibigen oder übergewichtigen Personen, empfiehlt aufgrund fehlender Langzeitstudien&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.nia.nih.gov/news/calorie-restriction-and-fasting-diets-what-do-we-know |titel=Calorie Restriction and Fasting Diets: What Do We Know? |sprache=en |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191005222547/https://www.nia.nih.gov/health/calorie-restriction-and-fasting-diets-what-do-we-know |abruf=2022-01-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; jedoch, um im Alter gesund zu bleiben, andere Maßnahmen als intermittierendes Fasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ketogene Diät]], [[Ketonkörper]], [[Fasten]], [[Kalorienrestriktion]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/96649/Typ-2-Diabetes-Intervallfasten-kann-Restriktionsdiaet-ersetzen Typ-2-Diabetes: Intervallfasten kann Restriktionsdiät ersetzen]&amp;#039;&amp;#039;, [[Deutsches Ärzteblatt]], 23. Juli 2018&lt;br /&gt;
* Harriet Hall: &amp;#039;&amp;#039;[https://sciencebasedmedicine.org/intermittent-fasting/ Intermittent Fasting]&amp;#039;&amp;#039;, [[Science-Based Medicine]], 15. Dezember 2015&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.dge.de/gesunde-ernaehrung/diaeten-und-fasten/intervallfasten/ Intervallfasten]&amp;#039;&amp;#039;, [[Deutsche Gesellschaft für Ernährung]], 2018&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.nejm.org/doi/10.1056/NEJMx190038 Effects of Intermittent Fasting on Health, Aging, and Disease],&amp;#039;&amp;#039; [[The New England Journal of Medicine|NEJM]], 2020 ([https://sa1s3.patientpop.com/assets/docs/151222.pdf PDF], 2019)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Intervallfasten-So-funktioniert-gesundes-Abnehmen,fasten224.html Intervallfasten: So funktioniert gesundes Abnehmen]&amp;#039;&amp;#039;, [[Norddeutscher Rundfunk]], 15. Februar 2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diät]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gerontologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fasten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Julius Senegal</name></author>
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