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	<title>Interessenpartei - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2024-01-21T12:58:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WB nach oben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Staatslastig|DE}}&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Interessenpartei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klientelpartei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (ähnlich bei [[Max Weber]]: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Patronagepartei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[politische Partei]], deren Programm sich auf die Vertretung einzelner – vor allem wirtschaftlicher – Interessen ihrer Anhänger beschränkt. Sie kann zum einen von der [[Volkspartei (Parteityp)|Volkspartei]] unterschieden werden, in der unterschiedliche soziale Schichten und Berufsgruppen repräsentiert sind. Zum anderen wird auch unterschieden zwischen Klientelpartei und [[Programmpartei]], bei der die ideologische Ausrichtung identitätsstiftend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im politischen System der [[Bundesrepublik Deutschland]] spielten Interessenparteien in der Anfangszeit eine gewisse Rolle ([[Gesamtdeutscher Block/Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten|Bund der Heimatvertriebenen]] – BHE). Neben der [[Familien-Partei Deutschlands|Familienpartei]] existieren auch andere, bisher kaum bedeutende Gruppierungen. Zu einiger Berühmtheit gelangten die [[Die Grauen – Graue Panther|Grauen Panther]], eine Interessenpartei von [[Rentner]]n, die allerdings 2008 formal aufgelöst wurde und in zwei kleinere Gruppierungen zerfiel, nachdem die Aufdeckung jahrelanger Betrügereien durch die Geschäftsführung der Partei und die folgenden Rückzahlungsforderungen diese in den Bankrott getrieben hatten. Gleichzeitig gründeten sich mehrere neue Interessenparteien von Senioren, die teilweise über mehrere tausend Mitglieder verfügen (z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Rentnerinnen- und Rentner-Partei|RRP]]), bei Wahlen allerdings bisher über Ergebnisse im Bereich von unter einem Prozent nicht hinausgekommen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Unionsparteien seit den 1950er Jahren als Volksparteien auftreten, hat die SPD ([[Sozialdemokratische Arbeiterpartei (Deutschland)|von 1890]]) sich in den 1960er und 70er Jahren von einer Interessenpartei der Arbeiterschaft und kleinen Angestellten zu einer Volkspartei entwickelt&amp;lt;ref&amp;gt;M.-L. Recker: Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die [[Freie Demokratische Partei|FDP]] wird als „ausgeprägte mittelständische Interessenpartei“ oder gar als „Klientelpartei“ angesehen, eine Tendenz, die sich seit dem Ende der sozial-liberalen Koalition noch verstärkt habe.&amp;lt;ref&amp;gt;G. Lehmbruch: Parteienwettbewerb im Bundesstaat, S. 51.&amp;lt;/ref&amp;gt; Insbesondere die Interessen von organisierter Ärzteschaft und Apothekern sowie Immobilienmaklern seien seither von der FDP vertreten worden.&amp;lt;ref&amp;gt;G. Lehmbruch: Parteienwettbewerb im Bundesstaat, S. 51 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dagegen werden die Grünen in der Regel vor allem als Themenpartei oder – zumindest anfänglich – als Programmpartei eingestuft. Die [[Piratenpartei Deutschland]] trat 2006 ausdrücklich als &amp;#039;weiche Themenpartei&amp;#039; an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wiki.piratenpartei.de/images/4/4a/Gruendungsprotokoll.pdf Gründungsprotokoll der Piratenpartei Deutschland] (pdf; 2,0&amp;amp;nbsp;MB) abgerufen am 11. Juli 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Weimarer Republik]] erzielten die Interessenparteien zwischen 1924 und 1930 teilweise mehr als 10 % der Stimmen. Sie vertraten die Interessen des Mittelstandes ([[Reichspartei des deutschen Mittelstandes|Wirtschaftspartei]]), der Inflationsgeschädigten ([[Reichspartei für Volksrecht und Aufwertung|Volksrechtpartei]]) oder der Landwirtschaft ([[Landbund (Deutschland)|Landbund]], [[Christlich-Nationale Bauern- und Landvolkpartei]], [[Bayerischer Bauernbund]]). Nach 1930 verloren sie ihre Wähler zum größten Teil an die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Wahlsoziologie werden die Interessenparteien der Weimarer Republik deshalb häufig als „Zwischenwirte“ bezeichnet, die von vielen Wählern auf dem Weg von den bürgerlichen Parteien ([[Deutsche Demokratische Partei|DDP]], [[Deutsche Volkspartei|DVP]], [[Deutschnationale Volkspartei|DNVP]]) zur NSDAP gewählt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteityp]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ankermast</name></author>
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